Objektiv Beratung

JackA

Volt-Modder(in)
Das ist der Falsche Ansatz.
Du solltest ohne Bildbearbeitung bereits überragende Bilder schießen können.
Ein Bild, welches nur nach starker Bearbeitung interessant wird, das hat mMn. keinen Taug. Du musst dir vorher überlegen, mit welcher Belichtung, Bildaufteilung, Freistellung und co. du arbeiten möchtest. Sonst lernst du es nie richtig, wenn deine Fehler nur die Bildbearbeitung retuschieren kann.
Ich fotografiere seit 13,5 Jahren ernsthafter und habe letztes Jahr einen Grundlagenkurs geschenkt bekommen und habe Ihn auch besucht, nach dem Motto "man lernt nie aus und ansonsten ist es eine Auffrischung" und Ich muss sagen, auch wenn Ich noch so viele Youtube Tutorials gesehen habe, der Kurs war Gold wert und das nicht nur zur Auffrischung. Ich habe mir dann dieses Jahr den weiterführenden Kurs schenken lassen und auch bereits besucht und auch dieser war wieder jeden Cent wert, sodass Ich mir für nächstes Jahr dann einen von vielen Motto-Kursen schenken lasse.
 
Zuletzt bearbeitet:

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ich hab mir auch nur Youtube und Natur gegeben. Allerdings fotografiere ich nicht oft. Durch meinen Norddeichurlaub kribbelt es aber wieder in den Finger.
Mir macht es allerdings bis jetzt auch so Spaß. Ohne Kurs. Selber probieren und feststellen, Mist, hätte ich mich mal 2m nach links gestellt :lol:
Aber so ein Kurs ist sicher sehr hilfreich. Was kostet sowas?
 
H

Hornissentreiber

Guest
Unterschiedlich, Ich war bisher immer hier: https://knipsakademie.de
Danke für den Tipp, die gibt es ja auch in Hannover! :cool:

Und ohne richtige Bildbearbeitung geht sowieso nichts. :)
Da muss ich mich JackA anschließen. Digitale Bildbearbeitung ist eine feine Sache, aber man sollte brauchbare Fotos produzieren können, ohne sie erst nachbearbeiten zu müssen. Sonst lernst du nicht fotografieren sondern digitale Fotobearbeitung. Auch da spreche ich aus Erfahrung. Ich kann immer noch Fotos besser digital entwickeln und retuschieren als fotografieren, weil ich wie bei der Kameratechnik praktisch alles in der falschen Reihenfolge angefangen habe.

Es sei denn, du setzt RAW-Entwicklung mit Bildbearbeitung gleich. Das tun viele Leute, selbst gestandene Fotografen machen das zuweilen, es ist aber falsch. RAW-Entwickler wie Lightroom, Darktable usw. sind das digitale Äquivalent einer Dunkelkammer. Bildbearbeitung macht man mit Tools wie Photoshop, Capture One, Affinity Photo und wie sie alle heißen, die sind das digitale Äquivalent zur Fotoretusche und -montage.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

der_yappi

BIOS-Overclocker(in)
Mist, Mannheim, Stuttgart und Freiburg die einzigen "in der Nähe"
Das wäre leider nichts für mich was die Fahrstrecke / Zeit betrifft...
 
TE
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Das ist der Falsche Ansatz.
Du solltest ohne Bildbearbeitung bereits überragende Bilder schießen können.
Als Anfänger überragende Bilder schiessen? Passt nicht zusammen.

Ein Bild, welches nur nach starker Bearbeitung interessant wird, das hat mMn. keinen Taug. Du musst dir vorher überlegen, mit welcher Belichtung, Bildaufteilung, Freistellung und co. du arbeiten möchtest. Sonst lernst du es nie richtig, wenn deine Fehler nur die Bildbearbeitung retuschieren kann.
Eigentlich möchte ich gar nicht groß vorher überlegen. Ich möchte ein Objekt oder Motiv, was ich als schön oder interessant bewerte, gut in Szene setzen und festhalten.

Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?
Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein? :)


Da muss ich mich JackA anschließen. Digitale Bildbearbeitung ist eine feine Sache, aber man sollte brauchbare Fotos produzieren können, ohne sie erst nachbearbeiten zu müssen. Sonst lernst du nicht fotografieren sondern digitale Fotobearbeitung. Auch da spreche ich aus Erfahrung. Ich kann immer noch Fotos besser digital entwickeln und retuschieren als fotografieren, weil ich wie bei der Kameratechnik praktisch alles in der falschen Reihenfolge angefangen habe.
Ich will ja nicht schlechte Fotos kaschieren, sondern gute noch besser machen und aufwerten.

Es sei denn, du setzt RAW-Entwicklung mit Bildbearbeitung gleich. Das tun viele Leute, selbst gestandene Fotografen machen das zuweilen, es ist aber falsch. RAW-Entwickler wie Lightroom, Darktable usw. sind das digitale Äquivalent einer Dunkelkammer. Bildbearbeitung macht man mit Tools wie Photoshop, Capture One, Affinity Photo und wie sie alle heißen, die sind das digitale Äquivalent zur Fotoretusche und -montage.
Lightroom und Capture One sind sich ähnlicher als die anderen genannten.

Ich habe mich die letzten Tage etwas damit beschäftigt.
 

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Ich kann mit Kursen nie etwas anfangen, denn nur weil der Dozent das so sieht, muss es für mich nicht auch so sein. Ich bin eher der Typ Trial & Error, da lernt man meiner Meinung nach am meisten. Ich habe meine Fotografie in den letzten 2-3 Jahren noch einmal extrem ausgebaut. Einerseits lag es daran, das ich mir die Ausrüstung gegönnt habe, die ich mir gewünscht habe und womit ich Spaß habe und andererseits habe ich Videos geschaut, Bücher gelesen und probiert, probiert und noch mehr probiert. Irgendwann geht es dann in Fleisch und Blut über und man muss gar nicht mehr denken. Mittlerweile werde ich sogar öfters für Hochzeiten, Taufen, Babyshootings, Portraits etc. gebucht und verdiene mir was dazu. Dadurch habe ich noch einmal extrem dazugelernt.

Es gibt aber auch etliche Bücher, die richtiger Mist sind. Oft habe ich eines gelesen und habe mich gefragt, aus welchem Jahrhundert der Verfasser stammte, so altbacken und nutzlos waren diese Bücher.

Probieren, Fehler machen, aufstehen, weiter machen und Fehler nicht mehr machen. Das ist mein Art zu lernen und es funktioniert bestens. Ich weiß noch wie ich bei den ersten Hochzeiten, Taufen und Portraits extrem aufgeregt war und was ich da für Anfänger Fehler gemacht habe, hat mich selbst überrascht. Zum Glück hat das niemand bemerkt, weil ich diese Bilder aussortieren oder in der Nachbearbeitung retten konnte :lol:
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?
Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein?
Weil das verdammt Schei.e aussieht. Das funktioniert nur in einer Art Flugperspektive.
Mittlerweile sticht mir sowas extrem ins Auge und klatsch mir gedanklich an den Kopf wenn mir andere ihre Handybilder vom Urlaub zeigen. Dadurch wirkt das Bild einfach stümperhaft.
Mir passiert das auch manchmal. Aber begradige das dann am PC bevor ich es jemandem zeige :devil:
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ich möchte ein Objekt oder Motiv, was ich als schön oder interessant bewerte, gut in Szene setzen und festhalten.
Und du kannst ein Objekt oder Motiv nur mit den entsprechenden Regeln in Szene setzen bzw. interresant gestalten.
Dazu gehört die Drittelregel, gerader Horizont, ein Vordergrund, Symmetrie und natürlich die Perspektive.
Ein Kinderfoto oder Tierfoto wirkt von oben fotografiert einfach nicht. Auf Augenhöhe sieht dieses Bild aber interresant aus.
Ich mag es zum Beispiel mit etwas mehr Kontrast, intensivieren Farben auch wenn das so in der Realität nicht echt ist, oder mit entsprechenden Filtern damit das Bild homogen ist. Dafür hilft die Gradationskurve.
Wie ich mich gefreut hab als ich den Verkaufsfilter entdeckt hab.
Und der Vorteil der digitalen Fotografie mit einer DLSM ist die Vorschau im Display/Sucher. Alle Einstellungen werden sofort sichtbar. Du siehst welche Stellen zu dunkel oder zu hell sind und kannst anpassen um dir die Arbeit bei der Entwicklung zu erleichtern. Ist der Himmel zu stark ausgebrannt, nützt auch die Entwicklung am PC nicht mehr viel.
Das geht allerdings mit einem schnellen Knips. Du musst auch immer die Entwicklung am PC im Hinterkopf haben. Wobei ich manche Looks auch nur durch Spielerei an den Reglern erstellt hab ohne darüber nachzudenken wie das Bild dann aussehen soll. Wenn es mir gefällt, gefällt es mir. Egal wie "falsch" es aussieht. Es ist ja schließlich mein Bild. :P
 
TE
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich will noch einen Sonnenuntergang fotografieren. Leider hat das gestern und heute nicht geklappt.
Morgen habe ich vorerst letztes mal Gelegenheit dazu.
Wo ich im Display die horizontale Hilfslinie einblenden kann weiß ich.
Muß ich mal damit ausprobieren. :)
 
H

Hornissentreiber

Guest
Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?
Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein?
Weil wir instinktiv einen geraden Horizont erwarten, denn der ist von Natur aus nun einmal gerade. Neige mal den Kopf zur Seite, am besten, wenn du auf einen möglichst langen, geraden Horizont schauen kannst. Du wirst feststellen, dass der Horizont nicht kippt, sondern in deiner Wahrnehmung immer noch horizontal bleibt. Toll, so ein Gehirn. :D Darum wirkt ein Foto mit schiefem Horizont unmittelbar unangenehm.

Im Prinzip hast du aber trotzdem Recht. Solche Regeln darf man brechen. Aber gut funktioniert das nur, wenn man sie vorher verinnerlicht hat und genau weiß, warum man sie bricht. Diese ganzen Gestaltungsregeln sind gerade für uns Anfänger eine zielsichere Methode, zu erfreulichen Ergebnissen zu kommen. Diese Regeln werden seit Jahrhunderten vermittelt weil sie schlichtweg funktionieren! Ein Meister seines Fachs ist jemand, der die Regeln so verinnerlicht hat, dass er sich ihrer gar nicht mehr vollständig bewusst ist und sie nur bricht, wenn das für seine Absicht sinnvoll ist.

Wenn es der Bildgestaltung dient, lass den Horizont also ruhig schief durch´s Bild laufen. Aber ich garantiere dir, dass das doof aussehen wird, wenn du nicht wirklich weißt, warum er gerade da nicht horizontal sein soll.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Ein dringender Rat, den ich gerne bekommen hätte, als ich vor rund zwei Jahren ernsthaft mit der Fotografie anfing. Das hätte mir viel Geld erspart: investiere erst in Kurse und Workshops, bevor du viel Geld für Technik ausgibst, das bringt wesentlich mehr als jedes noch so gute Objektiv.
Auch sowas ist bei jedem höchst individuell. Mir haben die (kostenlosen) Erklärungen von zwei Profifotografen am Anfang genügt, plus das Veständnis der reinen Fototechnik, wie sie sogar die Anleitung der Kamera darlegt. Ich hätte nur nicht zeitweise die Ausrüstung der Profis nutzen dürfen.

Das Geld, das ich anfänglich in (aus meiner Sicht bezahlbare) Technik investiert hab, hätte ich lieber gleich in höherwertige Techik investieren sollen. Das hätte nicht nur viel Ärger und verlorene Motive, sondern auch ein paar tausend Euro gespart. Im Nachhinein ist man halt immer schlauer.

Und ohne richtige Bildbearbeitung geht sowieso nichts. :)
Tausende von Fotografen haben jahrzehntelang (egal, ob mit DIAs oder früher mit Fotoplatten) also nichts auf die Reihe bekommen.

Als Anfänger überragende Bilder schiessen? Passt nicht zusammen.
Warum nicht? Allerdings müsste man dazu erst einmal definieren, was für Dich ein Anfänger ist und was "überragende" Bilder sind. Darf ein Anfänger kein Autodidakt sein und die Tipps in Anleitungen/Büchern damit u.U. auch spontan umsetzen können? Wer bewertet die Bilder, kann ein Bild nur überragend sein, wenn man es im Schlaf wiederholen kann? Oder muss es so einzigartig sein, dass es nur auf die Bildidee ankommt?

Eigentlich möchte ich gar nicht groß vorher überlegen. Ich möchte ein Objekt oder Motiv, was ich als schön oder interessant bewerte, gut in Szene setzen und festhalten.
Das ist eben das Problem. Entweder überlegen (und reflektieren, was man sich vorher irgnedwie erarbeitet hat) oder so lange "blind" herum knipsen, bis einem das Ergebnis gefällt und danahc diese Motive nie wieder fotografieren, weil man immer noch nicht weiss, wie man zu seinem Ergebnis gekommen ist.

Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?

Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein?
Versuche es einfach, Ergebnisse wie bei Paulchen Panther werden Dir nicht "passieren". Vielleicht gefällt Dir das Ergebnis ja. Womit ich wieder bei Deiner Aussage zu "überragend" bin: meine Bilder müssen nur mir gefallen, da ich nicht davon lebe und sie auch nur selten als Eintrittskarte für neue Fotomotive benötige.
 
TE
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Tausende von Fotografen haben jahrzehntelang (egal, ob mit DIAs oder früher mit Fotoplatten) also nichts auf die Reihe bekommen.
Das habe ich nicht behauptet. Aber bei den analogen Kameras waren die Bilder wohl im "Rohformat" besser.
Habe ich ja früher selber gesehen als wir Fotos gemacht hatten.
Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
Weil es RAW Dateien sind.
Die JPEGs sehen je nach Einstellung der Kamera farbenfroher aus weil die Kamera diese intern selbst "entwickelt". Manche Kameras haben auch Filter (s/w, antik, farbenfroh, natürlich, porträt etc.)
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Tausende von Fotografen haben jahrzehntelang (egal, ob mit DIAs oder früher mit Fotoplatten) also nichts auf die Reihe bekommen.
Auch hier wurde das Bild entwickelt. Mit bestimmten Filmen und in der Dunkelkammer.
Wobei ich sehr froh bin, dass ich diese Macherei heute digital erledigen kann. Da ist es kostenlos ein paar Bilder zu versauen und man kann es per Knopfdruck rückgängig machen.
Da muss ich auch keine Angst haben, dass der Film alle ist und am Ende nur 2 Bilder zu gebrauchen sind.

Und dank live view sehe ich unmittelbar ob die Einstellungen in etwa passen.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Das habe ich nicht behauptet. Aber bei den analogen Kameras waren die Bilder wohl im "Rohformat" besser.
Dann lege mal einen entwickelten Farbnegativfilm auf einen Durchlichtscanner und Du weiss spätestens dann, wie "gut" das Rohmaterial für das menchlische Auge war. Bei DIAs hatte man halt nach der chemischen Entwicklung direkt das Positivbild,

Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
Irgendwo hatte ich schon geschrieben, wie Du die JPG-Engine der Kamera nach Deinen Wünschen anpassen kannst. Alternativ musst Du ein Standardprofil für Deinen bevorzugten Raw-Konverter erstellen, dann bist Du sogar besser dran wie früher bei Abzügen von Negativen aus dem Fremdlabor.

Auch hier wurde das Bild entwickelt. Mit bestimmten Filmen und in der Dunkelkammer.
Ja, es wurde (bei den allermeisten Hobbyfotografen) mit einem Standardprozess entwickelt und man musste sich schon lange vor der Aufnahme Gedanken über die Farbgebung (will ich eher Fuji, Kodak oder etwas anderes) und die Empfindlichkeit machen. Das hat für mich aber genauso wenig mit richtiger Bildbearbeitung zu tun wie die Bearbeitung der RAWs durch die JPG-Engine der Kamera.
 

TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Das hat für mich aber genauso wenig mit richtiger Bildbearbeitung zu tun wie die Bearbeitung der RAWs durch die JPG-Engine der Kamera.
Genauso wenig wie die RAW Entwicklung mit Lightroom und Co. Die hier sicherlich,wie so oft, mit Bildbearbeitung verwechselt wurde.

Auch wenn die Programme zur RAW Entwicklung echt mächtige Programme sind und ein Foto deutlich verändern können. Man kann aber auch korrigierend eingreifen (weißabgleich, Horizont begradigen, croppen)

Die analoge Fotografie ist hier sicher deutlich aufwendiger. Damit habe ich habe keine Erfahrung. Daran wäre ich wahrscheinlich auch verzweifelt. Meine erste und letzte Kamera ist die Olympus PL7. Klein und handlich. Auch wenn ich mir mittlerweile einen Sucher wünsche. Dachte, dass ich sowas nicht brauch weil ja ein Display zur Verfügung steht :ugly:
Vielleicht wird es ja mal Zeit für eine Neue.
Eine Omd M5 mark 2 finde ich ganz interresant und recht günstig.
Schade, dass Oly sich aus dem Kamerageschäft verabschiedet. Ich mag MFT.
Aber die Möglichkeiten und Spielereien bei der RAW Entwicklung sind gewaltig. Und ich spiel damit nur rum und komm durch probieren ans Ziel :D Hauptsache es macht Spaß.
 

Rumtata

PC-Selbstbauer(in)
Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
Edit: Das lässt später noch retten, in Raw-Therapee z.b. heißt die Funktion "Bildschleier entfernen".
Oder gleich richtig Fotografieren, siehe unten^^

Hab erst grade deine ganzen Treads und Beträge gelesen sonst hätte ich schon früher geantwortet.

Ausführliches Handbuch: https://www.libble.de/panasonic-dmc-g70/p/693610/?page=12#pfc7

Hey RyzA, der "Automatische Weißabgleich" der G70 ist sehr träge und kann bei extreme veränderungen der Lichtverhältnisse schon ein paar Sekunden brauchen.
Zum beispiel: Kamera locker in der Hand/Gurt seitlich am Körper (oder ausgeschaltet), Objektiv ist auf etwas schattiges gerichtet, du ziehst nun die Kamera hoch, visierst/Fokussierst und löst aus und der AWB kommt nicht hinterher. Siehe Schweinchen Bild wo aus grauem Matsch auf braunen Brettern ein weißes etwas wird was man im crop sogar schon für nen Stein hielt.

1. Wenn du keinen manuellen "Weißabgleich" machen willst nutze die Profile (Sonnig, Wolkig bzw Schattig für draußen).
Lässt sich in der RAW-Datei auch später noch ändern. (Seite 136)

2. Stell als "Bildstil" Lebhaft (Vivid) ein, das erhöht die Sättigung und den Kontrast. Das JPG wird minimal Farbenfroher und leicht schärfer. (Seite 130)
Ändert nur das JPG, hat keinen Effekt auf die RAW-Datei.

3. Vor allem bei deinen bisherigen geposteten Bildern (Pralle Sonne) nutze zusätzlich zum Weißabgleich noch den manuellen Belichtungsausgleich (Seite 173) oder Auto Bracket (Seite 199) für ein voreingestelltes Schema .
Auto-Bracket 3*1/3 macht 3 Bilder, jeweils eines -1/3, +-0 und +1/3. ( - =Unter belichtet, + = Überbelichtet, +-0 = Normal belichtet) Eventuell musst du auch andere Werte probieren z.b. 2/3 oder gleich eine ganze stufe.
Ändert nur das JPG, hat keinen Effekt auf die RAW-Datei.

4. Stell die ISO auf iISO (Intelligente Einstellung). Entgegen der Behauptung, in einem deiner Treads, kann die G70 bzw der MFT-Sensor sehr wohl mit hohen Iso werten noch gute Bilder liefern. (Seite 175)
Hat natürlich auch einfluss auf die RAW-Datei. Edit: gilt für Modus A/P/S, im Modus M würde ich mir auch die Zeit nehmen für die manuelle ISO^^

Das Kit-Objektiv ist sicher nicht das beste, aber man kann damit durchaus schöne Bilder machen, alles eine frage der Einstellung .....also der Kamera, weniger von dir :D
Ich selbst hab das nur sehr kurz genutzt, da es aber grade bei 14mm bzw Weitwinkel sehr schwächelt hab ich mich für das 159€ 25mm Festbrennweiten Objektiv, sowie einem altem Porst 1:f4,5 75-260mm (durch Crop= 150-520mm) mit Adapter, entschlossen.
Mit der Festbrennweite bin ich sehr zufrieden!
Das Porst-Tele ist natürlich nicht so der Bringer hat aber auch nur 10€ gekostet :D.
Im Macro bereich ist es super im Tele kann man es noch brauchen wenn man die Bilder nachbearbeiten mag.

Ich poste jetzt mal keine Bilder um den Betrag nicht zu groß werden zu lassen.
Aber wenn du ein paar Bsp Bilder haben willst dann kann ich das gerne nachholen.

25mm Fbw: https://smile.amazon.de/gp/product/B014X35XLU/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o02_s00?ie=UTF8&psc=1
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten