Objektiv Beratung

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Hallo!


Sorry, das ich hier noch einen Thread aufmache im Unterforum. Das ist vorerst der Letzte.
Ich habe ja seit 2 Wochen meine neue Kamera (Panasonic G70) mit 14-42mm Objektiv (bei Amazon steht 12-42mm, aber ist ein Fehler).
Panasonic G70 mit 14-42mm Objektiv
Die Kamera kann mehr, da bin ich mir sicher, aber mit dem Objektiv kann sie sich nicht entfalten habe ich den Eindruck.
Ich bin sämtliche Einstellungen durchgegangen, nachdem ich hier zahlreiche Tipps bekommen habe im Forum.
Die Ergebnisse sind ganz nett, aber nicht das sie mich wirklich zufrieden stellen.
Ich habe Freunde die haben DSLR Kameras in der selben Preisklasse (u.a von Canon und Nikon) im Automatik-Modus deutlich bessere/schärfere Bilder als ich, der sich z.B in "A" um die richtigen optimalen Einstellungen bemüht. Und nein, die haben auch nur Jpegs und keine RAW. Teilweise sehe ich bei anderen Handybilder welche deutlich schärfer sind. Auch die Makro-Aufnahmen.

Jetzt bin ich am überlegen was ich mir als nächstes für ein Objektiv kaufen soll. Die Profis schwören auf Festbrennweiten habe ich mehrfach gelesen. Aber dann muß man für bestimmte Situationen immer das Objektiv wechseln. Am liebsten wäre mir wieder ein Allround-Objektiv.
Damit ist man flexibler. Aber das sollte dann ein deutlich besseres Bild liefern als mein jetztiges.

Gibt es bis 300 Euro vernünftige Objektive? Die sollten auch "Micro Four Thirds" kompatibel sein.
Allerdings kann ich mir das so schnell noch nicht leisten.
Und was haltet ihr von gebrauchten Objektiven? Wie sind eure Erfahrungen damit?

Danke schon mal vorweg!;)
 
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Rage1988

Software-Overclocker(in)
Dir wurden doch in allen anderen Threads schon etliche Objektive empfohlen. Man hat dir damals auch empfohlen zur G70 das 12-60mm zu nehmen, aber du hast dich dann für das 14-42 entschieden :ka:

Festbrennweiten sind immer besser, was die Abbildungsleistung betrifft.
Gute Zoomobjektive kosten außerdem fast das Doppelte, das du für deine G70 + das 14-42 gezahlt hast.

Das 12-60mm F2.8-4 ist gut, kostet aber eben neu fast 800€.

Du wurdest aber auch damals in deinem Thaddäus darauf aufmerksam gemacht, dass gute Objektive viel Geld kosten, oft ein Vielfaches der Kamera.

Entweder du machst das Beste aus deinem 14-42 oder du musst gebraucht kaufen, aber auch da werden 300€ für ein gutes Zoomobjektiv nicht reichen.
 
TE
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Man hat dir damals auch empfohlen zur G70 das 12-60mm zu nehmen, aber du hast dich dann für das 14-42 entschieden :ka:
Ich hatte nicht gecheckt bzw übersehen, dass es auch mit der Kamera zusammen angeboten wird. Für quasi das selbe Geld.
Und dachte das müßte ich extra dazu kaufen.:-(

Das 12-60mm F2.8-4 ist gut, kostet aber eben neu fast 800€.
Und wie kann es denn sein, dass es mit der Kamera zusammen ~ 500 Euro kostet?:hmm:

Ich ärger mich gerade über mich selber.:wall:
 
Zuletzt bearbeitet:

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Ich hatte nicht gecheckt bzw übersehen, dass es auch mit der Kamera zusammen angeboten wird. Für quasi das selbe Geld.
Und dachte das müßte ich extra dazu kaufen.:-(


Und wie kann es denn sein, dass es mit der Kamera zusammen ~ 500 Euro kostet?:hmm:

Ich ärger mich gerade über mich selber.:wall:

Das, was es mit der Kamera gibt, ist das 12-60mm 3.5-5.6. Das Panasonic Leica 12-60mm F2.8-4 spielt in einer anderen Liga und kostet deswegen mehr. Von Olympus gibt es auch ein paar Zoomobjektive, aber da kennen sich hier andere besser aus. Ich habe von den MFT Objektiven wenig Ahnung.
Aber für 300€ findest du neu kein gutes Zoom Objektiv.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Ein gutes Objektiv macht nicht automatisch gute Bilder.

Und nein, die haben auch nur Jpegs und keine RAW.
Wie, Du hast keine RAWs? Die Kamera kann Raws und Du kannst bei der Kamera auch die Parameter für die JPG-Konvertierung konfigurieren. Ich kann meine DSLRs problemlos so verkonfigurieren, dass die JPGs aus der Kamera unbrauchbar unscharf aussehen (was bie all meinen Nikon DSLRs bisher auch der Fall war) oder dass ich die JPGs nur mit exakt einem Objektiv brauchen kann, weil sie mit meiner Festbrennweite heillos überschärft wären.

Die Ergebnisse sind ganz nett, aber nicht das sie mich wirklich zufrieden stellen.
Mir ist aus den von Dir bisher geposteten Bildern noch nicht einmal klar geworden, was Du genau erwartest und welchen Aufwand vor, während und nach der Aufnahme Du bereit bist zu investieren. Einiges davon lässt sich durch Geld "erschlagen", vieles aber nicht.

im Automatik-Modus deutlich bessere/schärfere Bilder als ich, der sich z.B in "A" um die richtigen optimalen Einstellungen bemüht.
Dabei bemühst Du Dich max. um die optimale Schärfentiefe. Und das auch nur unter der Annahme, dass Du diese Grundlage mittlerweile verstanden und verinnerlicht hast. Belichtungszeit und ISO-Einstellung werden weiterhin von der Kamera gewählt. Passen die nicht zu Deinem gewünschtne Motiv oder zur Methodik, wie Du die Kamera bedienst (der OIS kann nicht alles ausgleicehn, die Fotokursmäßig möglichen Belichtungszeiten für Freihandaufnahemn sind nur Näherunswerte), wird das Bild trotzdem verwackelt, ist an der falschen Stelle scharf, ist verrauscht usw.

Falls möglich, kannst Du Deine Kamera ja bei einem gemeinsamen Ausflug mit Deinen Freunden mal tauschen. Dann siehst Du u.U. recht schnell, was sie mit Deiner Kamera und was Du mit ihrer erreichst.

Wobei sich die mögliche Schärfe problemlos am heimischen Bücherregal mit ein paar Testaufnahmen ermitteln lässt. Erst wenn Du dort weisst, dass die Kamera/das Objekiv nicht die von der gewünschte Leistung bringen kann, liegt das "Problem" eindeutig an der Kameratechnik.

Teilweise sehe ich bei anderen Handybilder welche deutlich schärfer sind. Auch die Makro-Aufnahmen.
Da ist halt aufgrund des Minisensors und der damit meist extremst kurzen Brennweite alles von vorne bis hinten scharf. Das mag Deine Absicht sein, muss es aber nicht. Und wenn das Licht dann auch noch passt, wirken die Bilder auch ohne Nachbearbietung u.U. "gut" (halt wie typische Smartphonebilder).

Aber dann muß man für bestimmte Situationen immer das Objektiv wechseln.
In vielen Situationen gibt es auch noch etwas, das sich früher mal Fußzoom nannte. Man wählt den Standaort entsprechend dem Motiv UND der vorhandenen Brennweite. Klar, wenn ich von einem Sitzplatz aus auf der kompletten Eisfläche von 30x60m den Läufer formatfüllend abbilden möchte, klappt das nicht und ich kann ihm auch nicht hinterher laufen, in freier Natur funktioniert sowas aber mit 1-2 Objektiven erstaunlich gut. Nicht jedes Motiv muss zwingend genau von dem Standort abgelichtete werden, an dem man sich gereade (oft eher zufällig) befindet.

Am liebsten wäre mir wieder ein Allround-Objektiv.

Damit ist man flexibler. Aber das sollte dann ein deutlich besseres Bild liefern als mein jetztiges.

Gibt es bis 300 Euro vernünftige Objektive?
In wie weit man sich auf die Ergebnisse hier verlassen kann
kann ich bei MFT nicht beurteilen. Falls die Ergebnisse stimmen sollten, dann wäre das
Panasonic Lumix G 14-42mm f/3.5-5.6 ASPH OIS II
eines der schärfsten Zoom-Objektiv für MFT in dem Brennweitenbereich, das sie getestet haben.

Das Panasonic Lumix G 12-60mm f/3.5-5.6 ASPH Power OIS schein vergleichbar zu sein:
liegt im Neupreis nur bei einem Händer unter den 300€ und dürfte nicht wirklich mehr Schärfe liefern können. Insb. nicht, wenn diese durch die JPG-Konvertierung der Kamera wieder vernichtet wird.

Ein wirklich optisch besserers Zoomobjektiv dürfe man für 300€ nicht finden.

Und was haltet ihr von gebrauchten Objektiven? Wie sind eure Erfahrungen damit?
Zwischen schlecht und gut war alles dabei. Mein letztes gebrauchtes Objektiv kam vom Händer und ging nach vielen Testaufnahmen wieder an ihn zurück. Es hat an mehreren Kameras nicht korrekt scharf gestellt, obwohgl der Händler das angeblich nicht Nachvollziehen konnte. Das danach als Neuware gekaufte Exemplar funktionierte problemlos.

Wie bei allem kann man Pech und Glück haben. Ein Grund, warum ich teure gebrauchte Sachen lieber von Händler (also mit Gewährleistung) oder von Leuten kaufe, die ich kenne und denen ich vertraue. Einige meiner privat verkauften Objektive sind heute noch im Einsatz und die Käufer sind immer noch damit zufrieden.
 
TE
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Wie, Du hast keine RAWs? Die Kamera kann Raws und Du kannst bei der Kamera auch die Parameter für die JPG-Konvertierung konfigurieren.
Ich meinte das ich damit noch nicht gearbeitet habe.

Mir ist aus den von Dir bisher geposteten Bildern noch nicht einmal klar geworden, was Du genau erwartest und welchen Aufwand vor, während und nach der Aufnahme Du bereit bist zu investieren. Einiges davon lässt sich durch Geld "erschlagen", vieles aber nicht.
Ich erwarte mehr Schärfe. Sowohl bei den Makros, Portraits und auch Landschaftsaufnahmen.

Dabei bemühst Du Dich max. um die optimale Schärfentiefe. Und das auch nur unter der Annahme, dass Du diese Grundlage mittlerweile verstanden und verinnerlicht hast. Belichtungszeit und ISO-Einstellung werden weiterhin von der Kamera gewählt. Passen die nicht zu Deinem gewünschtne Motiv oder zur Methodik, wie Du die Kamera bedienst (der OIS kann nicht alles ausgleicehn, die Fotokursmäßig möglichen Belichtungszeiten für Freihandaufnahemn sind nur Näherunswerte), wird das Bild trotzdem verwackelt, ist an der falschen Stelle scharf, ist verrauscht usw.
Wenn ich die Blendenautomatik wähle kann ich auch die ISO einstellen.


Zwischen schlecht und gut war alles dabei. Mein letztes gebrauchtes Objektiv kam vom Händer und ging nach vielen Testaufnahmen wieder an ihn zurück. Es hat an mehreren Kameras nicht korrekt scharf gestellt, obwohgl der Händler das angeblich nicht Nachvollziehen konnte. Das danach als Neuware gekaufte Exemplar funktionierte problemlos.

Wie bei allem kann man Pech und Glück haben. Ein Grund, warum ich teure gebrauchte Sachen lieber von Händler (also mit Gewährleistung) oder von Leuten kaufe, die ich kenne und denen ich vertraue. Einige meiner privat verkauften Objektive sind heute noch im Einsatz und die Käufer sind immer noch damit zufrieden.
Ok danke. ;)
 

TurricanVeteran

Volt-Modder(in)
Wobei sich die mögliche Schärfe problemlos am heimischen Bücherregal mit ein paar Testaufnahmen ermitteln lässt. Erst wenn Du dort weisst, dass die Kamera/das Objekiv nicht die von der gewünschte Leistung bringen kann, liegt das "Problem" eindeutig an der Kameratechnik.
Wenn ich das richtig sehe benutzt die G70 doch sicherlich einen kontrast-AF und der kann wiederum nicht dejustiert sein. Beim normalen phasen-AF einer DSLR geht das hingegen schon, da der keine schärfe misst sondern berechnet. Von daher könnte das kit-objektiv von RyzA höchstens dezentriert sein und somit nicht die volle schärfe bringen. Das ließe sich dann aber nicht so einfach testen. (und müßte von einer werkstatt behoben werden)
 

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Wenn ich das richtig sehe benutzt die G70 doch sicherlich einen kontrast-AF und der kann wiederum nicht dejustiert sein. Beim normalen phasen-AF einer DSLR geht das hingegen schon, da der keine schärfe misst sondern berechnet. Von daher könnte das kit-objektiv von RyzA höchstens dezentriert sein und somit nicht die volle schärfe bringen. Das ließe sich dann aber nicht so einfach testen. (und müßte von einer werkstatt behoben werden)

Seine Aufnahmen sind aber scharf, wie man im Naturfotografie Thread erkennen kann. Das Objektiv ist nicht dezentriert.
Das Objektiv kann nur nicht mit anderen Objektiven hier mithalten, was aber kein Wunder ist. Wenn man für ein Objektiv 800€ und mehr zahlt, ist die Qualität natürlich besser, als bei seinem 14-42.
 
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Lotto

Software-Overclocker(in)
Eine Möglichkeit um wirklich auzuschließen, dass es an der Kamera/Objektiv liegt ist sich im Internet von anderen Leuten mal Bilder mit der Kamera/Objektiv-Kombination anzusehen (z.B. auf www.flickr.com, da gibts auch ne Gruppe für die Panasonic Lumix G70). Wenn die deutlich besser/schärfer aussehen, dann macht man selber irgendwas falsch bzw. noch nicht ganz richtig.
Dann evtl. mal was anderes fotografieren als nur Dinge in der Ferne und ebenfalls vergleichen mit dem was andere ähnliches mit der Kamera fotografiert haben.
Ich würd da erstmal mehr ausprobieren bevor man gleich losläuft und sich ein neues Objektiv kauft.
Denn wie schon geschrieben: ein gutes Zoom kostet um die 800-1000 Euro. Aber auch das wird in 99% der Fälle nicht an die Abbildungsleistung einer 200-300 Euro Festbrennweite heranreichen.
Wenn du also unbedingt ein neues Objektiv kaufen möchtest würde ich zunächst eine Festbrennweite nehmen. Da sollten dann die Ergebnisse schon nah an dem sein was zumindest technisch maximal möglich ist.
 
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TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Ich hab eine Olympus PL7.
Dazu ein Sigma 19mm 2.8 und das 45mm Oly 1.8. Beide damals gebraucht für nen schmalen Taler. Die Kit Objektive kannst du vergessen.
Festbrennweiten haben den Vorteil, dass die relativ günstig sind und man sich selber Gedanken machen muß, wie man was knipst.
Das 45er Oly ist echt ein Traum.
Bin mir nicht ganz sicher aber bei den Panas ist der Bildstabi in den Objektiven, bei Olympus in der Kamera. Somit hat man mit einem Oly keinen Stabilisator an der Pana. Kann aber auch andersrum sein.
 

taks

PCGH-Community-Veteran(in)
Bevor du ein neues Objektiv kaufst würd ich erstmal solange mit deinem jetzigen Arbeiten, bis du nicht mehr mit Automatik/Halb-Automatik fotografierst sondern komplett alles mit manuellen Einstellungen im Griff hast.
Wenn deine Bilder am helllichten Tag mit ISO-800 aufgenommen werden wird dir auch ein anderes Objektiv nicht viel weiterhelfen, oder zumindest ist das verschenkte Qualität die du Kostenlos erhälst.

Zu den gebrauchten Objektiven: Ich habe alle Objektive gebraucht gekauft und eigentlich nur gute Erfahrungen gesammelt.
Man muss einfach recht kritische sein und halt auch ned einfach das günstigste Angebot nehmen. Meistens verkaufen auch Fotogeschäfte und Fotografen ihre alte Ausrüstung auf Auktionsplattformen. Da weiss man das die Ausrüstung meist gut behandelt wurde. Wenn man sich dazu noch Zeit lässt kann man gute Objektive zu einem kleinen Preis finden. Ich bevorzuge auch ältere Objektive ohne Bildstabilisator. Da kann man auch mal ein Objektiv was 1500€ gekostet hat für 300€ abstauben.
 
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JackA

Volt-Modder(in)
Ich würde auch sagen, dass ein Fotokurs für die Grundlagen besser investiert wäre, als wie für ein neues Objektiv.
Denn sehe Ich mir die Bilder im Naturbilder-Thread an, dann wirken die eher als 0815/uninteressant, weil es den Anschein hat, dass einfach aus irgendeinem Winkel geknipst wurde, ohne sich vorher Gedanken über die Bildgestaltung gemacht zu haben (was nicht heißen soll, dass du dir die Gedanken nicht gemacht hast, es kommt nur so rüber und deshalb wären Grundkurse zur Fotografie und vor Allem Komposition zielführender).
 

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Ich würde auch sagen, dass ein Fotokurs für die Grundlagen besser investiert wäre, als wie für ein neues Objektiv.
Denn sehe Ich mir die Bilder im Naturbilder-Thread an, dann wirken die eher als 0815/uninteressant, weil es den Anschein hat, dass einfach aus irgendeinem Winkel geknipst wurde, ohne sich vorher Gedanken über die Bildgestaltung gemacht zu haben (was nicht heißen soll, dass du dir die Gedanken nicht gemacht hast, es kommt nur so rüber und deshalb wären Grundkurse zur Fotografie und vor Allem Komposition zielführender).

Genau da wäre das Geld sinnvoller investiert. Oder man beschäftigt sich selbst intensiver damit und bringt sich alles selbst bei.

@ RyzA: Du hast die Kamera jetzt ein paar Wochen. Da kannst du nicht erwarten, dass die Bilder so sind, wie einige hier in den Threads. Dein Objektiv ist definitiv scharf, nicht dezentriert und funktioniert. Es ist aber eben nur Standard, dafür war es aber auch günstig. Andere hier haben tausende von Euro in die Ausrüstung investiert und beschäftigen sich seit Jahren mit der Fotografie. Da sind die Bilder natürlich besser.

Es bringt meiner Meinung nach aber auch nichts, wenn du jetzt losrennst und dir einfach eine Festbrennweite holst. Du hast noch keine Ahnung welche Brennweite dir liegt. Das findest du erst nach einer gewissen Zeit heraus und wenn du dein Zoomobjektiv nutzt.

Die Fotos der Handys werden per Software geschärft. Deine Bilder kannst du per Programm auch im Nachhinein nachschärfen, wennn du das möchtest. Eventuell kann man bei deiner Kamera sogar im Menü die Schärfe einstellen, aber das weiß ich nicht.
 
TE
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Bevor du ein neues Objektiv kaufst würd ich erstmal solange mit deinem jetzigen Arbeiten, bis du nicht mehr mit Automatik/Halb-Automatik fotografierst sondern komplett alles mit manuellen Einstellungen im Griff hast.
Wenn deine Bilder am helllichten Tag mit ISO-800 aufgenommen werden wird dir auch ein anderes Objektiv nicht viel weiterhelfen, oder zumindest ist das verschenkte Qualität die du Kostenlos erhälst.
Ok. Also ist ISO 800 noch zu hoch. Dann weiß ich Bescheid.

Zu den gebrauchten Objektiven: Ich habe alle Objektive gebraucht gekauft und eigentlich nur gute Erfahrungen gesammelt.
Man muss einfach recht kritische sein und halt auch ned einfach das günstigste Angebot nehmen. Meistens verkaufen auch Fotogeschäfte und Fotografen ihre alte Ausrüstung auf Auktionsplattformen. Da weiss man das die Ausrüstung meist gut behandelt wurde. Wenn man sich dazu noch Zeit lässt kann man gute Objektive zu einem kleinen Preis finden. Ich bevorzuge auch ältere Objektive ohne Bildstabilisator. Da kann man auch mal ein Objektiv was 1500€ gekostet hat für 300€ abstauben.
Danke für den Tipp!
Ich würde auch sagen, dass ein Fotokurs für die Grundlagen besser investiert wäre, als wie für ein neues Objektiv.
Denn sehe Ich mir die Bilder im Naturbilder-Thread an, dann wirken die eher als 0815/uninteressant, weil es den Anschein hat, dass einfach aus irgendeinem Winkel geknipst wurde, ohne sich vorher Gedanken über die Bildgestaltung gemacht zu haben (was nicht heißen soll, dass du dir die Gedanken nicht gemacht hast, es kommt nur so rüber und deshalb wären Grundkurse zur Fotografie und vor Allem Komposition zielführender).
Grundkurs brauche ich nicht. Ich kenne u.a. über Facebook Leute welche das schon länger und teilweise professionell machen. Einer hat mich auf eine gemeinsame Fototour eingeladen.

Und jemand anderes bearbeitet nachher mal ein Bild von mir in Originalgröße was ich ihm per E-Mail schicke.
Dann will er mir zeigen was man mit Bildbearbeitung so rausholen kann.
Um ein gutes Bildbearbeitungs-Programm werde ich auch nicht drumherum kommen.

@ RyzA: Du hast die Kamera jetzt ein paar Wochen. Da kannst du nicht erwarten, dass die Bilder so sind, wie einige hier in den Threads. Dein Objektiv ist definitiv scharf, nicht dezentriert und funktioniert. Es ist aber eben nur Standard, dafür war es aber auch günstig. Andere hier haben tausende von Euro in die Ausrüstung investiert und beschäftigen sich seit Jahren mit der Fotografie. Da sind die Bilder natürlich besser.
Ich meinte ja nicht im Vergleich mit den Fotografen hier aus dem Forum.
Aber ich hatte wie gesagt mit Freunden verglichen welche DSLR Kameras für 300-400 Euro haben.
Die fotografieren nur im Automatik Modus.

Es bringt meiner Meinung nach aber auch nichts, wenn du jetzt losrennst und dir einfach eine Festbrennweite holst. Du hast noch keine Ahnung welche Brennweite dir liegt. Das findest du erst nach einer gewissen Zeit heraus und wenn du dein Zoomobjektiv nutzt.
Ja vielleicht bin ich nur zu ungeduldig. ;)

Die Fotos der Handys werden per Software geschärft. Deine Bilder kannst du per Programm auch im Nachhinein nachschärfen, wennn du das möchtest. Eventuell kann man bei deiner Kamera sogar im Menü die Schärfe einstellen, aber das weiß ich nicht.
Das ich die im Programm nachschärfen kann weiß ich.:ugly:
 
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TrueRomance

Lötkolbengott/-göttin
Also ich habe eine ganze Weile mit dem Kit objektiv geknipst. Um die Kamera kennenzulernen, um zu probieren, mich mit Blende und Verschlusszeit auseinderzusetzen und habe dann recht schnell die Grenzen des Objektives und natürlich meine eigenen kennengelernt.
Da hat sich schon rauskristallisiert welche Festbrennweiten für mich überhaupt relevant sind. Deswegen ist es das 45er Oly und das 19mm Sigma geworden.

Und auch hier ist der Automatikmodus nur bedingt geeignet. Einen schönen Sonnenuntergang bekommst du damit nicht so hin, wie du es willst. Ich betitel mich immernoch als "Hobbyknipser" aber es macht Spaß und einige Fotos machen zumindest bei der Familie Eindruck :D

Begnüg dich erstmal mit dem Kit und lerne eure Grenzen.
 

der_yappi

BIOS-Overclocker(in)
Warum jetzt ein neues Objektiv...?
An meiner Oly M10 II hängt seit Anbeginn das gebraucht gekaufte Oly 12-50 Kitobjektiv als Immerdrauf.
Das funzt.

Da sollte bei dir das 14-42er Kit auch tun.

Aktuell am besten mal das G.A.S. zurückstellen und mit dem was da ist probieren, testen, üben.
 

fotoman

Volt-Modder(in)
Ich erwarte mehr Schärfe. Sowohl bei den Makros, Portraits und auch Landschaftsaufnahmen.
Dann zeige doch bitte mal ein Bild im Original, im Idelafall als JPG und Raw.

Bevor du ein neues Objektiv kaufst würd ich erstmal solange mit deinem jetzigen Arbeiten, bis du nicht mehr mit Automatik/Halb-Automatik fotografierst sondern komplett alles mit manuellen Einstellungen im Griff hast.
Ich würde parallel noch die JPG-Engine der Kamera korrekt einstellen und/oder in Raw fotografieren. Klar ist das aufwändig und für viele Leute langweilig. Aber bevor ich weiteres Geld in meine Ausrüstung stecke will ich erst einmal die vorhandene ausreizen. Ich bin mir jedenfalls nicht sicher, dass RyzA schon an der Leistungsgrenze der vorhandenen Ausrüstung angekommen ist.

Wenn ich das richtig sehe benutzt die G70 doch sicherlich einen kontrast-AF und der kann wiederum nicht dejustiert sein. Beim normalen phasen-AF einer DSLR geht das hingegen schon, da der keine schärfe misst sondern berechnet.
Ich habe von ihm hier noch kein einziges Bild in Originalgröße gesehen sondern nur OOC JPGs, die "irgendwie" auf 2048 Pixel herunter skaliert wurden. Daran kann ich keine Bewertung der 100%-Leistung der Kamera vornehmen, wie ich all meine Bilder bewerte.

Es kann durchaus sein, dass es mit dem Objektiv nicht möglich ist, mehr Schärfe zu erzeugen wie mit diesen herunterskalieren Bildern. Mein damaliges Sigma 18-200 war noch viel schlechter und für mich ohne EBV selbst mit einer 6 MPix APS-C Kamera nicht zu gebrauchen. Aber auch das konnte ich nur nach passenden Tests und wenigstens mit optimaler EInstellung der Kamera ermitteln.

Von daher könnte das kit-objektiv von RyzA höchstens dezentriert sein und somit nicht die volle schärfe bringen. Das ließe sich dann aber nicht so einfach testen. (und müßte von einer werkstatt behoben werden)
Eine Kamera nahezu planparallel zu einer (Bücher-)Wand aufzustellen traue ich nahezu jedem zu, der einen Auslöser drücken kann. Und schon sieht man, ob das Bild in allen Ecken gleich scharf ist oder nicht. Und genauso sieht man, was ohne Verwackelung (Selbstauslöser) und mit garantiert festem Kamerastand möglich ist. Das Licht kann man auch steuern um den Einfluss vom Rauschen bei höhren ISO-Werten selber zu erfahren.

Dass die G70 die Bilder des 14-42 mehr oder weinger kräftig entzerrt und damit niemals die max. mögliche Auflösung des Sensors erreichen wird, sieht man in obigen Test ja schön. Da darf man halt kein WW-Zoom nutzen, selbst sündhaft teure 24-70/2.8 (an KB) liefen nicht über den gesamten Bereich unverzerrte Ergebnisse,

U.U. (glaube ich aber nicht dran) hat auch der OIS einen Schuss weg oder wurde falsch bedient. Mind. eines seiner Bilder wurde mit 42mm und 1/100 aufgenommen (und wirkte für mich in der Verkleinerung noch recht scharf). Sowas bekommt man nicht mit MFT ohne OIS problemlos verwackelt, auch ohne andere Umwelteinflüsse. Und mit OIS geht das genauso, wenn man ihn falsch bedient oder nicht daran denkt, dass er aktiv ist.

Die fotografieren nur im Automatik Modus.
Dann wird Dir der Bekannte auf der Fototour hoffentlich beibringen, dass der Modus völlig egal ist. Auch die Automatik kann, mehr oder weniger zufällig, die für das aktuelle Motiv passenden Werte einstellen, und zwar mit oder ohne ISO-Automatik.

Das ich die im Programm nachschärfen kann weiß ich.:ugly:
Das nützt aber nichts, wenn die Kamera beim OOC JPG vorher alles vermatschen sollte.
 
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H

Hornissentreiber

Guest
Ein dringender Rat, den ich gerne bekommen hätte, als ich vor rund zwei Jahren ernsthaft mit der Fotografie anfing. Das hätte mir viel Geld erspart: investiere erst in Kurse und Workshops, bevor du viel Geld für Technik ausgibst, das bringt wesentlich mehr als jedes noch so gute Objektiv. Der Rest ist Übung und DANN merkst du, welche Objektive dir vielleicht fehlen. Alle, mit denen ich bisher über ihre Anfänge geredet habe, haben es umgekehrt gemacht (ich auch) und zum Teil viel Geld dabei versenkt.
 
TE
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich habe soviele Tipps in der letzten Zeit bekommen für Tutorials, Programme etc.
Damit habe ich erstmal genug zu tun.
Ich versuche mein Objektiv soweit es geht mit den richtigen Einstellungen auszureizen.
Und ohne richtige Bildbearbeitung geht sowieso nichts. :)
 
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