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Objektiv Beratung

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Hallo!


Sorry, das ich hier noch einen Thread aufmache im Unterforum. Das ist vorerst der Letzte.
Ich habe ja seit 2 Wochen meine neue Kamera (Panasonic G70) mit 14-42mm Objektiv (bei Amazon steht 12-42mm, aber ist ein Fehler).
Panasonic G70 mit 14-42mm Objektiv
Die Kamera kann mehr, da bin ich mir sicher, aber mit dem Objektiv kann sie sich nicht entfalten habe ich den Eindruck.
Ich bin sämtliche Einstellungen durchgegangen, nachdem ich hier zahlreiche Tipps bekommen habe im Forum.
Die Ergebnisse sind ganz nett, aber nicht das sie mich wirklich zufrieden stellen.
Ich habe Freunde die haben DSLR Kameras in der selben Preisklasse (u.a von Canon und Nikon) im Automatik-Modus deutlich bessere/schärfere Bilder als ich, der sich z.B in "A" um die richtigen optimalen Einstellungen bemüht. Und nein, die haben auch nur Jpegs und keine RAW. Teilweise sehe ich bei anderen Handybilder welche deutlich schärfer sind. Auch die Makro-Aufnahmen.

Jetzt bin ich am überlegen was ich mir als nächstes für ein Objektiv kaufen soll. Die Profis schwören auf Festbrennweiten habe ich mehrfach gelesen. Aber dann muß man für bestimmte Situationen immer das Objektiv wechseln. Am liebsten wäre mir wieder ein Allround-Objektiv.
Damit ist man flexibler. Aber das sollte dann ein deutlich besseres Bild liefern als mein jetztiges.

Gibt es bis 300 Euro vernünftige Objektive? Die sollten auch "Micro Four Thirds" kompatibel sein.
Allerdings kann ich mir das so schnell noch nicht leisten.
Und was haltet ihr von gebrauchten Objektiven? Wie sind eure Erfahrungen damit?

Danke schon mal vorweg!;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Dir wurden doch in allen anderen Threads schon etliche Objektive empfohlen. Man hat dir damals auch empfohlen zur G70 das 12-60mm zu nehmen, aber du hast dich dann für das 14-42 entschieden :ka:

Festbrennweiten sind immer besser, was die Abbildungsleistung betrifft.
Gute Zoomobjektive kosten außerdem fast das Doppelte, das du für deine G70 + das 14-42 gezahlt hast.

Das 12-60mm F2.8-4 ist gut, kostet aber eben neu fast 800€.

Du wurdest aber auch damals in deinem Thaddäus darauf aufmerksam gemacht, dass gute Objektive viel Geld kosten, oft ein Vielfaches der Kamera.

Entweder du machst das Beste aus deinem 14-42 oder du musst gebraucht kaufen, aber auch da werden 300€ für ein gutes Zoomobjektiv nicht reichen.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Man hat dir damals auch empfohlen zur G70 das 12-60mm zu nehmen, aber du hast dich dann für das 14-42 entschieden :ka:
Ich hatte nicht gecheckt bzw übersehen, dass es auch mit der Kamera zusammen angeboten wird. Für quasi das selbe Geld.
Und dachte das müßte ich extra dazu kaufen.:-(

Das 12-60mm F2.8-4 ist gut, kostet aber eben neu fast 800€.
Und wie kann es denn sein, dass es mit der Kamera zusammen ~ 500 Euro kostet?:hmm:

Ich ärger mich gerade über mich selber.:wall:
 
Zuletzt bearbeitet:

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Ich hatte nicht gecheckt bzw übersehen, dass es auch mit der Kamera zusammen angeboten wird. Für quasi das selbe Geld.
Und dachte das müßte ich extra dazu kaufen.:-(


Und wie kann es denn sein, dass es mit der Kamera zusammen ~ 500 Euro kostet?:hmm:

Ich ärger mich gerade über mich selber.:wall:

Das, was es mit der Kamera gibt, ist das 12-60mm 3.5-5.6. Das Panasonic Leica 12-60mm F2.8-4 spielt in einer anderen Liga und kostet deswegen mehr. Von Olympus gibt es auch ein paar Zoomobjektive, aber da kennen sich hier andere besser aus. Ich habe von den MFT Objektiven wenig Ahnung.
Aber für 300€ findest du neu kein gutes Zoom Objektiv.
 

fotoman

BIOS-Overclocker(in)
Ein gutes Objektiv macht nicht automatisch gute Bilder.

Und nein, die haben auch nur Jpegs und keine RAW.
Wie, Du hast keine RAWs? Die Kamera kann Raws und Du kannst bei der Kamera auch die Parameter für die JPG-Konvertierung konfigurieren. Ich kann meine DSLRs problemlos so verkonfigurieren, dass die JPGs aus der Kamera unbrauchbar unscharf aussehen (was bie all meinen Nikon DSLRs bisher auch der Fall war) oder dass ich die JPGs nur mit exakt einem Objektiv brauchen kann, weil sie mit meiner Festbrennweite heillos überschärft wären.

Die Ergebnisse sind ganz nett, aber nicht das sie mich wirklich zufrieden stellen.
Mir ist aus den von Dir bisher geposteten Bildern noch nicht einmal klar geworden, was Du genau erwartest und welchen Aufwand vor, während und nach der Aufnahme Du bereit bist zu investieren. Einiges davon lässt sich durch Geld "erschlagen", vieles aber nicht.

im Automatik-Modus deutlich bessere/schärfere Bilder als ich, der sich z.B in "A" um die richtigen optimalen Einstellungen bemüht.
Dabei bemühst Du Dich max. um die optimale Schärfentiefe. Und das auch nur unter der Annahme, dass Du diese Grundlage mittlerweile verstanden und verinnerlicht hast. Belichtungszeit und ISO-Einstellung werden weiterhin von der Kamera gewählt. Passen die nicht zu Deinem gewünschtne Motiv oder zur Methodik, wie Du die Kamera bedienst (der OIS kann nicht alles ausgleicehn, die Fotokursmäßig möglichen Belichtungszeiten für Freihandaufnahemn sind nur Näherunswerte), wird das Bild trotzdem verwackelt, ist an der falschen Stelle scharf, ist verrauscht usw.

Falls möglich, kannst Du Deine Kamera ja bei einem gemeinsamen Ausflug mit Deinen Freunden mal tauschen. Dann siehst Du u.U. recht schnell, was sie mit Deiner Kamera und was Du mit ihrer erreichst.

Wobei sich die mögliche Schärfe problemlos am heimischen Bücherregal mit ein paar Testaufnahmen ermitteln lässt. Erst wenn Du dort weisst, dass die Kamera/das Objekiv nicht die von der gewünschte Leistung bringen kann, liegt das "Problem" eindeutig an der Kameratechnik.

Teilweise sehe ich bei anderen Handybilder welche deutlich schärfer sind. Auch die Makro-Aufnahmen.
Da ist halt aufgrund des Minisensors und der damit meist extremst kurzen Brennweite alles von vorne bis hinten scharf. Das mag Deine Absicht sein, muss es aber nicht. Und wenn das Licht dann auch noch passt, wirken die Bilder auch ohne Nachbearbietung u.U. "gut" (halt wie typische Smartphonebilder).

Aber dann muß man für bestimmte Situationen immer das Objektiv wechseln.
In vielen Situationen gibt es auch noch etwas, das sich früher mal Fußzoom nannte. Man wählt den Standaort entsprechend dem Motiv UND der vorhandenen Brennweite. Klar, wenn ich von einem Sitzplatz aus auf der kompletten Eisfläche von 30x60m den Läufer formatfüllend abbilden möchte, klappt das nicht und ich kann ihm auch nicht hinterher laufen, in freier Natur funktioniert sowas aber mit 1-2 Objektiven erstaunlich gut. Nicht jedes Motiv muss zwingend genau von dem Standort abgelichtete werden, an dem man sich gereade (oft eher zufällig) befindet.

Am liebsten wäre mir wieder ein Allround-Objektiv.

Damit ist man flexibler. Aber das sollte dann ein deutlich besseres Bild liefern als mein jetztiges.

Gibt es bis 300 Euro vernünftige Objektive?
In wie weit man sich auf die Ergebnisse hier verlassen kann
kann ich bei MFT nicht beurteilen. Falls die Ergebnisse stimmen sollten, dann wäre das
Panasonic Lumix G 14-42mm f/3.5-5.6 ASPH OIS II
eines der schärfsten Zoom-Objektiv für MFT in dem Brennweitenbereich, das sie getestet haben.

Das Panasonic Lumix G 12-60mm f/3.5-5.6 ASPH Power OIS schein vergleichbar zu sein:
liegt im Neupreis nur bei einem Händer unter den 300€ und dürfte nicht wirklich mehr Schärfe liefern können. Insb. nicht, wenn diese durch die JPG-Konvertierung der Kamera wieder vernichtet wird.

Ein wirklich optisch besserers Zoomobjektiv dürfe man für 300€ nicht finden.

Und was haltet ihr von gebrauchten Objektiven? Wie sind eure Erfahrungen damit?
Zwischen schlecht und gut war alles dabei. Mein letztes gebrauchtes Objektiv kam vom Händer und ging nach vielen Testaufnahmen wieder an ihn zurück. Es hat an mehreren Kameras nicht korrekt scharf gestellt, obwohgl der Händler das angeblich nicht Nachvollziehen konnte. Das danach als Neuware gekaufte Exemplar funktionierte problemlos.

Wie bei allem kann man Pech und Glück haben. Ein Grund, warum ich teure gebrauchte Sachen lieber von Händler (also mit Gewährleistung) oder von Leuten kaufe, die ich kenne und denen ich vertraue. Einige meiner privat verkauften Objektive sind heute noch im Einsatz und die Käufer sind immer noch damit zufrieden.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Wie, Du hast keine RAWs? Die Kamera kann Raws und Du kannst bei der Kamera auch die Parameter für die JPG-Konvertierung konfigurieren.
Ich meinte das ich damit noch nicht gearbeitet habe.

Mir ist aus den von Dir bisher geposteten Bildern noch nicht einmal klar geworden, was Du genau erwartest und welchen Aufwand vor, während und nach der Aufnahme Du bereit bist zu investieren. Einiges davon lässt sich durch Geld "erschlagen", vieles aber nicht.
Ich erwarte mehr Schärfe. Sowohl bei den Makros, Portraits und auch Landschaftsaufnahmen.

Dabei bemühst Du Dich max. um die optimale Schärfentiefe. Und das auch nur unter der Annahme, dass Du diese Grundlage mittlerweile verstanden und verinnerlicht hast. Belichtungszeit und ISO-Einstellung werden weiterhin von der Kamera gewählt. Passen die nicht zu Deinem gewünschtne Motiv oder zur Methodik, wie Du die Kamera bedienst (der OIS kann nicht alles ausgleicehn, die Fotokursmäßig möglichen Belichtungszeiten für Freihandaufnahemn sind nur Näherunswerte), wird das Bild trotzdem verwackelt, ist an der falschen Stelle scharf, ist verrauscht usw.
Wenn ich die Blendenautomatik wähle kann ich auch die ISO einstellen.


Zwischen schlecht und gut war alles dabei. Mein letztes gebrauchtes Objektiv kam vom Händer und ging nach vielen Testaufnahmen wieder an ihn zurück. Es hat an mehreren Kameras nicht korrekt scharf gestellt, obwohgl der Händler das angeblich nicht Nachvollziehen konnte. Das danach als Neuware gekaufte Exemplar funktionierte problemlos.

Wie bei allem kann man Pech und Glück haben. Ein Grund, warum ich teure gebrauchte Sachen lieber von Händler (also mit Gewährleistung) oder von Leuten kaufe, die ich kenne und denen ich vertraue. Einige meiner privat verkauften Objektive sind heute noch im Einsatz und die Käufer sind immer noch damit zufrieden.
Ok danke. ;)
 

TurricanVeteran

Volt-Modder(in)
Wobei sich die mögliche Schärfe problemlos am heimischen Bücherregal mit ein paar Testaufnahmen ermitteln lässt. Erst wenn Du dort weisst, dass die Kamera/das Objekiv nicht die von der gewünschte Leistung bringen kann, liegt das "Problem" eindeutig an der Kameratechnik.
Wenn ich das richtig sehe benutzt die G70 doch sicherlich einen kontrast-AF und der kann wiederum nicht dejustiert sein. Beim normalen phasen-AF einer DSLR geht das hingegen schon, da der keine schärfe misst sondern berechnet. Von daher könnte das kit-objektiv von RyzA höchstens dezentriert sein und somit nicht die volle schärfe bringen. Das ließe sich dann aber nicht so einfach testen. (und müßte von einer werkstatt behoben werden)
 

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Wenn ich das richtig sehe benutzt die G70 doch sicherlich einen kontrast-AF und der kann wiederum nicht dejustiert sein. Beim normalen phasen-AF einer DSLR geht das hingegen schon, da der keine schärfe misst sondern berechnet. Von daher könnte das kit-objektiv von RyzA höchstens dezentriert sein und somit nicht die volle schärfe bringen. Das ließe sich dann aber nicht so einfach testen. (und müßte von einer werkstatt behoben werden)

Seine Aufnahmen sind aber scharf, wie man im Naturfotografie Thread erkennen kann. Das Objektiv ist nicht dezentriert.
Das Objektiv kann nur nicht mit anderen Objektiven hier mithalten, was aber kein Wunder ist. Wenn man für ein Objektiv 800€ und mehr zahlt, ist die Qualität natürlich besser, als bei seinem 14-42.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lotto

Software-Overclocker(in)
Eine Möglichkeit um wirklich auzuschließen, dass es an der Kamera/Objektiv liegt ist sich im Internet von anderen Leuten mal Bilder mit der Kamera/Objektiv-Kombination anzusehen (z.B. auf www.flickr.com, da gibts auch ne Gruppe für die Panasonic Lumix G70). Wenn die deutlich besser/schärfer aussehen, dann macht man selber irgendwas falsch bzw. noch nicht ganz richtig.
Dann evtl. mal was anderes fotografieren als nur Dinge in der Ferne und ebenfalls vergleichen mit dem was andere ähnliches mit der Kamera fotografiert haben.
Ich würd da erstmal mehr ausprobieren bevor man gleich losläuft und sich ein neues Objektiv kauft.
Denn wie schon geschrieben: ein gutes Zoom kostet um die 800-1000 Euro. Aber auch das wird in 99% der Fälle nicht an die Abbildungsleistung einer 200-300 Euro Festbrennweite heranreichen.
Wenn du also unbedingt ein neues Objektiv kaufen möchtest würde ich zunächst eine Festbrennweite nehmen. Da sollten dann die Ergebnisse schon nah an dem sein was zumindest technisch maximal möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Ich hab eine Olympus PL7.
Dazu ein Sigma 19mm 2.8 und das 45mm Oly 1.8. Beide damals gebraucht für nen schmalen Taler. Die Kit Objektive kannst du vergessen.
Festbrennweiten haben den Vorteil, dass die relativ günstig sind und man sich selber Gedanken machen muß, wie man was knipst.
Das 45er Oly ist echt ein Traum.
Bin mir nicht ganz sicher aber bei den Panas ist der Bildstabi in den Objektiven, bei Olympus in der Kamera. Somit hat man mit einem Oly keinen Stabilisator an der Pana. Kann aber auch andersrum sein.
 

taks

PCGH-Community-Veteran(in)
Bevor du ein neues Objektiv kaufst würd ich erstmal solange mit deinem jetzigen Arbeiten, bis du nicht mehr mit Automatik/Halb-Automatik fotografierst sondern komplett alles mit manuellen Einstellungen im Griff hast.
Wenn deine Bilder am helllichten Tag mit ISO-800 aufgenommen werden wird dir auch ein anderes Objektiv nicht viel weiterhelfen, oder zumindest ist das verschenkte Qualität die du Kostenlos erhälst.

Zu den gebrauchten Objektiven: Ich habe alle Objektive gebraucht gekauft und eigentlich nur gute Erfahrungen gesammelt.
Man muss einfach recht kritische sein und halt auch ned einfach das günstigste Angebot nehmen. Meistens verkaufen auch Fotogeschäfte und Fotografen ihre alte Ausrüstung auf Auktionsplattformen. Da weiss man das die Ausrüstung meist gut behandelt wurde. Wenn man sich dazu noch Zeit lässt kann man gute Objektive zu einem kleinen Preis finden. Ich bevorzuge auch ältere Objektive ohne Bildstabilisator. Da kann man auch mal ein Objektiv was 1500€ gekostet hat für 300€ abstauben.
 
Zuletzt bearbeitet:

JackA

Volt-Modder(in)
Ich würde auch sagen, dass ein Fotokurs für die Grundlagen besser investiert wäre, als wie für ein neues Objektiv.
Denn sehe Ich mir die Bilder im Naturbilder-Thread an, dann wirken die eher als 0815/uninteressant, weil es den Anschein hat, dass einfach aus irgendeinem Winkel geknipst wurde, ohne sich vorher Gedanken über die Bildgestaltung gemacht zu haben (was nicht heißen soll, dass du dir die Gedanken nicht gemacht hast, es kommt nur so rüber und deshalb wären Grundkurse zur Fotografie und vor Allem Komposition zielführender).
 

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Ich würde auch sagen, dass ein Fotokurs für die Grundlagen besser investiert wäre, als wie für ein neues Objektiv.
Denn sehe Ich mir die Bilder im Naturbilder-Thread an, dann wirken die eher als 0815/uninteressant, weil es den Anschein hat, dass einfach aus irgendeinem Winkel geknipst wurde, ohne sich vorher Gedanken über die Bildgestaltung gemacht zu haben (was nicht heißen soll, dass du dir die Gedanken nicht gemacht hast, es kommt nur so rüber und deshalb wären Grundkurse zur Fotografie und vor Allem Komposition zielführender).

Genau da wäre das Geld sinnvoller investiert. Oder man beschäftigt sich selbst intensiver damit und bringt sich alles selbst bei.

@ RyzA: Du hast die Kamera jetzt ein paar Wochen. Da kannst du nicht erwarten, dass die Bilder so sind, wie einige hier in den Threads. Dein Objektiv ist definitiv scharf, nicht dezentriert und funktioniert. Es ist aber eben nur Standard, dafür war es aber auch günstig. Andere hier haben tausende von Euro in die Ausrüstung investiert und beschäftigen sich seit Jahren mit der Fotografie. Da sind die Bilder natürlich besser.

Es bringt meiner Meinung nach aber auch nichts, wenn du jetzt losrennst und dir einfach eine Festbrennweite holst. Du hast noch keine Ahnung welche Brennweite dir liegt. Das findest du erst nach einer gewissen Zeit heraus und wenn du dein Zoomobjektiv nutzt.

Die Fotos der Handys werden per Software geschärft. Deine Bilder kannst du per Programm auch im Nachhinein nachschärfen, wennn du das möchtest. Eventuell kann man bei deiner Kamera sogar im Menü die Schärfe einstellen, aber das weiß ich nicht.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Bevor du ein neues Objektiv kaufst würd ich erstmal solange mit deinem jetzigen Arbeiten, bis du nicht mehr mit Automatik/Halb-Automatik fotografierst sondern komplett alles mit manuellen Einstellungen im Griff hast.
Wenn deine Bilder am helllichten Tag mit ISO-800 aufgenommen werden wird dir auch ein anderes Objektiv nicht viel weiterhelfen, oder zumindest ist das verschenkte Qualität die du Kostenlos erhälst.
Ok. Also ist ISO 800 noch zu hoch. Dann weiß ich Bescheid.

Zu den gebrauchten Objektiven: Ich habe alle Objektive gebraucht gekauft und eigentlich nur gute Erfahrungen gesammelt.
Man muss einfach recht kritische sein und halt auch ned einfach das günstigste Angebot nehmen. Meistens verkaufen auch Fotogeschäfte und Fotografen ihre alte Ausrüstung auf Auktionsplattformen. Da weiss man das die Ausrüstung meist gut behandelt wurde. Wenn man sich dazu noch Zeit lässt kann man gute Objektive zu einem kleinen Preis finden. Ich bevorzuge auch ältere Objektive ohne Bildstabilisator. Da kann man auch mal ein Objektiv was 1500€ gekostet hat für 300€ abstauben.
Danke für den Tipp!
Ich würde auch sagen, dass ein Fotokurs für die Grundlagen besser investiert wäre, als wie für ein neues Objektiv.
Denn sehe Ich mir die Bilder im Naturbilder-Thread an, dann wirken die eher als 0815/uninteressant, weil es den Anschein hat, dass einfach aus irgendeinem Winkel geknipst wurde, ohne sich vorher Gedanken über die Bildgestaltung gemacht zu haben (was nicht heißen soll, dass du dir die Gedanken nicht gemacht hast, es kommt nur so rüber und deshalb wären Grundkurse zur Fotografie und vor Allem Komposition zielführender).
Grundkurs brauche ich nicht. Ich kenne u.a. über Facebook Leute welche das schon länger und teilweise professionell machen. Einer hat mich auf eine gemeinsame Fototour eingeladen.

Und jemand anderes bearbeitet nachher mal ein Bild von mir in Originalgröße was ich ihm per E-Mail schicke.
Dann will er mir zeigen was man mit Bildbearbeitung so rausholen kann.
Um ein gutes Bildbearbeitungs-Programm werde ich auch nicht drumherum kommen.

@ RyzA: Du hast die Kamera jetzt ein paar Wochen. Da kannst du nicht erwarten, dass die Bilder so sind, wie einige hier in den Threads. Dein Objektiv ist definitiv scharf, nicht dezentriert und funktioniert. Es ist aber eben nur Standard, dafür war es aber auch günstig. Andere hier haben tausende von Euro in die Ausrüstung investiert und beschäftigen sich seit Jahren mit der Fotografie. Da sind die Bilder natürlich besser.
Ich meinte ja nicht im Vergleich mit den Fotografen hier aus dem Forum.
Aber ich hatte wie gesagt mit Freunden verglichen welche DSLR Kameras für 300-400 Euro haben.
Die fotografieren nur im Automatik Modus.

Es bringt meiner Meinung nach aber auch nichts, wenn du jetzt losrennst und dir einfach eine Festbrennweite holst. Du hast noch keine Ahnung welche Brennweite dir liegt. Das findest du erst nach einer gewissen Zeit heraus und wenn du dein Zoomobjektiv nutzt.
Ja vielleicht bin ich nur zu ungeduldig. ;)

Die Fotos der Handys werden per Software geschärft. Deine Bilder kannst du per Programm auch im Nachhinein nachschärfen, wennn du das möchtest. Eventuell kann man bei deiner Kamera sogar im Menü die Schärfe einstellen, aber das weiß ich nicht.
Das ich die im Programm nachschärfen kann weiß ich.:ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Also ich habe eine ganze Weile mit dem Kit objektiv geknipst. Um die Kamera kennenzulernen, um zu probieren, mich mit Blende und Verschlusszeit auseinderzusetzen und habe dann recht schnell die Grenzen des Objektives und natürlich meine eigenen kennengelernt.
Da hat sich schon rauskristallisiert welche Festbrennweiten für mich überhaupt relevant sind. Deswegen ist es das 45er Oly und das 19mm Sigma geworden.

Und auch hier ist der Automatikmodus nur bedingt geeignet. Einen schönen Sonnenuntergang bekommst du damit nicht so hin, wie du es willst. Ich betitel mich immernoch als "Hobbyknipser" aber es macht Spaß und einige Fotos machen zumindest bei der Familie Eindruck :D

Begnüg dich erstmal mit dem Kit und lerne eure Grenzen.
 

der_yappi

BIOS-Overclocker(in)
Warum jetzt ein neues Objektiv...?
An meiner Oly M10 II hängt seit Anbeginn das gebraucht gekaufte Oly 12-50 Kitobjektiv als Immerdrauf.
Das funzt.

Da sollte bei dir das 14-42er Kit auch tun.

Aktuell am besten mal das G.A.S. zurückstellen und mit dem was da ist probieren, testen, üben.
 

fotoman

BIOS-Overclocker(in)
Ich erwarte mehr Schärfe. Sowohl bei den Makros, Portraits und auch Landschaftsaufnahmen.
Dann zeige doch bitte mal ein Bild im Original, im Idelafall als JPG und Raw.

Bevor du ein neues Objektiv kaufst würd ich erstmal solange mit deinem jetzigen Arbeiten, bis du nicht mehr mit Automatik/Halb-Automatik fotografierst sondern komplett alles mit manuellen Einstellungen im Griff hast.
Ich würde parallel noch die JPG-Engine der Kamera korrekt einstellen und/oder in Raw fotografieren. Klar ist das aufwändig und für viele Leute langweilig. Aber bevor ich weiteres Geld in meine Ausrüstung stecke will ich erst einmal die vorhandene ausreizen. Ich bin mir jedenfalls nicht sicher, dass RyzA schon an der Leistungsgrenze der vorhandenen Ausrüstung angekommen ist.

Wenn ich das richtig sehe benutzt die G70 doch sicherlich einen kontrast-AF und der kann wiederum nicht dejustiert sein. Beim normalen phasen-AF einer DSLR geht das hingegen schon, da der keine schärfe misst sondern berechnet.
Ich habe von ihm hier noch kein einziges Bild in Originalgröße gesehen sondern nur OOC JPGs, die "irgendwie" auf 2048 Pixel herunter skaliert wurden. Daran kann ich keine Bewertung der 100%-Leistung der Kamera vornehmen, wie ich all meine Bilder bewerte.

Es kann durchaus sein, dass es mit dem Objektiv nicht möglich ist, mehr Schärfe zu erzeugen wie mit diesen herunterskalieren Bildern. Mein damaliges Sigma 18-200 war noch viel schlechter und für mich ohne EBV selbst mit einer 6 MPix APS-C Kamera nicht zu gebrauchen. Aber auch das konnte ich nur nach passenden Tests und wenigstens mit optimaler EInstellung der Kamera ermitteln.

Von daher könnte das kit-objektiv von RyzA höchstens dezentriert sein und somit nicht die volle schärfe bringen. Das ließe sich dann aber nicht so einfach testen. (und müßte von einer werkstatt behoben werden)
Eine Kamera nahezu planparallel zu einer (Bücher-)Wand aufzustellen traue ich nahezu jedem zu, der einen Auslöser drücken kann. Und schon sieht man, ob das Bild in allen Ecken gleich scharf ist oder nicht. Und genauso sieht man, was ohne Verwackelung (Selbstauslöser) und mit garantiert festem Kamerastand möglich ist. Das Licht kann man auch steuern um den Einfluss vom Rauschen bei höhren ISO-Werten selber zu erfahren.

Dass die G70 die Bilder des 14-42 mehr oder weinger kräftig entzerrt und damit niemals die max. mögliche Auflösung des Sensors erreichen wird, sieht man in obigen Test ja schön. Da darf man halt kein WW-Zoom nutzen, selbst sündhaft teure 24-70/2.8 (an KB) liefen nicht über den gesamten Bereich unverzerrte Ergebnisse,

U.U. (glaube ich aber nicht dran) hat auch der OIS einen Schuss weg oder wurde falsch bedient. Mind. eines seiner Bilder wurde mit 42mm und 1/100 aufgenommen (und wirkte für mich in der Verkleinerung noch recht scharf). Sowas bekommt man nicht mit MFT ohne OIS problemlos verwackelt, auch ohne andere Umwelteinflüsse. Und mit OIS geht das genauso, wenn man ihn falsch bedient oder nicht daran denkt, dass er aktiv ist.

Die fotografieren nur im Automatik Modus.
Dann wird Dir der Bekannte auf der Fototour hoffentlich beibringen, dass der Modus völlig egal ist. Auch die Automatik kann, mehr oder weniger zufällig, die für das aktuelle Motiv passenden Werte einstellen, und zwar mit oder ohne ISO-Automatik.

Das ich die im Programm nachschärfen kann weiß ich.:ugly:
Das nützt aber nichts, wenn die Kamera beim OOC JPG vorher alles vermatschen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hornissentreiber

Software-Overclocker(in)
Ein dringender Rat, den ich gerne bekommen hätte, als ich vor rund zwei Jahren ernsthaft mit der Fotografie anfing. Das hätte mir viel Geld erspart: investiere erst in Kurse und Workshops, bevor du viel Geld für Technik ausgibst, das bringt wesentlich mehr als jedes noch so gute Objektiv. Der Rest ist Übung und DANN merkst du, welche Objektive dir vielleicht fehlen. Alle, mit denen ich bisher über ihre Anfänge geredet habe, haben es umgekehrt gemacht (ich auch) und zum Teil viel Geld dabei versenkt.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich habe soviele Tipps in der letzten Zeit bekommen für Tutorials, Programme etc.
Damit habe ich erstmal genug zu tun.
Ich versuche mein Objektiv soweit es geht mit den richtigen Einstellungen auszureizen.
Und ohne richtige Bildbearbeitung geht sowieso nichts. :)
 

JackA

Volt-Modder(in)
Das ist der Falsche Ansatz.
Du solltest ohne Bildbearbeitung bereits überragende Bilder schießen können.
Ein Bild, welches nur nach starker Bearbeitung interessant wird, das hat mMn. keinen Taug. Du musst dir vorher überlegen, mit welcher Belichtung, Bildaufteilung, Freistellung und co. du arbeiten möchtest. Sonst lernst du es nie richtig, wenn deine Fehler nur die Bildbearbeitung retuschieren kann.
Ich fotografiere seit 13,5 Jahren ernsthafter und habe letztes Jahr einen Grundlagenkurs geschenkt bekommen und habe Ihn auch besucht, nach dem Motto "man lernt nie aus und ansonsten ist es eine Auffrischung" und Ich muss sagen, auch wenn Ich noch so viele Youtube Tutorials gesehen habe, der Kurs war Gold wert und das nicht nur zur Auffrischung. Ich habe mir dann dieses Jahr den weiterführenden Kurs schenken lassen und auch bereits besucht und auch dieser war wieder jeden Cent wert, sodass Ich mir für nächstes Jahr dann einen von vielen Motto-Kursen schenken lasse.
 
Zuletzt bearbeitet:

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Ich hab mir auch nur Youtube und Natur gegeben. Allerdings fotografiere ich nicht oft. Durch meinen Norddeichurlaub kribbelt es aber wieder in den Finger.
Mir macht es allerdings bis jetzt auch so Spaß. Ohne Kurs. Selber probieren und feststellen, Mist, hätte ich mich mal 2m nach links gestellt :lol:
Aber so ein Kurs ist sicher sehr hilfreich. Was kostet sowas?
 

Hornissentreiber

Software-Overclocker(in)
Unterschiedlich, Ich war bisher immer hier: https://knipsakademie.de
Danke für den Tipp, die gibt es ja auch in Hannover! :cool:

Und ohne richtige Bildbearbeitung geht sowieso nichts. :)
Da muss ich mich JackA anschließen. Digitale Bildbearbeitung ist eine feine Sache, aber man sollte brauchbare Fotos produzieren können, ohne sie erst nachbearbeiten zu müssen. Sonst lernst du nicht fotografieren sondern digitale Fotobearbeitung. Auch da spreche ich aus Erfahrung. Ich kann immer noch Fotos besser digital entwickeln und retuschieren als fotografieren, weil ich wie bei der Kameratechnik praktisch alles in der falschen Reihenfolge angefangen habe.

Es sei denn, du setzt RAW-Entwicklung mit Bildbearbeitung gleich. Das tun viele Leute, selbst gestandene Fotografen machen das zuweilen, es ist aber falsch. RAW-Entwickler wie Lightroom, Darktable usw. sind das digitale Äquivalent einer Dunkelkammer. Bildbearbeitung macht man mit Tools wie Photoshop, Capture One, Affinity Photo und wie sie alle heißen, die sind das digitale Äquivalent zur Fotoretusche und -montage.
 
Zuletzt bearbeitet:

der_yappi

BIOS-Overclocker(in)
Mist, Mannheim, Stuttgart und Freiburg die einzigen "in der Nähe"
Das wäre leider nichts für mich was die Fahrstrecke / Zeit betrifft...
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Das ist der Falsche Ansatz.
Du solltest ohne Bildbearbeitung bereits überragende Bilder schießen können.
Als Anfänger überragende Bilder schiessen? Passt nicht zusammen.

Ein Bild, welches nur nach starker Bearbeitung interessant wird, das hat mMn. keinen Taug. Du musst dir vorher überlegen, mit welcher Belichtung, Bildaufteilung, Freistellung und co. du arbeiten möchtest. Sonst lernst du es nie richtig, wenn deine Fehler nur die Bildbearbeitung retuschieren kann.
Eigentlich möchte ich gar nicht groß vorher überlegen. Ich möchte ein Objekt oder Motiv, was ich als schön oder interessant bewerte, gut in Szene setzen und festhalten.

Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?
Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein? :)


Da muss ich mich JackA anschließen. Digitale Bildbearbeitung ist eine feine Sache, aber man sollte brauchbare Fotos produzieren können, ohne sie erst nachbearbeiten zu müssen. Sonst lernst du nicht fotografieren sondern digitale Fotobearbeitung. Auch da spreche ich aus Erfahrung. Ich kann immer noch Fotos besser digital entwickeln und retuschieren als fotografieren, weil ich wie bei der Kameratechnik praktisch alles in der falschen Reihenfolge angefangen habe.
Ich will ja nicht schlechte Fotos kaschieren, sondern gute noch besser machen und aufwerten.

Es sei denn, du setzt RAW-Entwicklung mit Bildbearbeitung gleich. Das tun viele Leute, selbst gestandene Fotografen machen das zuweilen, es ist aber falsch. RAW-Entwickler wie Lightroom, Darktable usw. sind das digitale Äquivalent einer Dunkelkammer. Bildbearbeitung macht man mit Tools wie Photoshop, Capture One, Affinity Photo und wie sie alle heißen, die sind das digitale Äquivalent zur Fotoretusche und -montage.
Lightroom und Capture One sind sich ähnlicher als die anderen genannten.

Ich habe mich die letzten Tage etwas damit beschäftigt.
 

Rage1988

Software-Overclocker(in)
Ich kann mit Kursen nie etwas anfangen, denn nur weil der Dozent das so sieht, muss es für mich nicht auch so sein. Ich bin eher der Typ Trial & Error, da lernt man meiner Meinung nach am meisten. Ich habe meine Fotografie in den letzten 2-3 Jahren noch einmal extrem ausgebaut. Einerseits lag es daran, das ich mir die Ausrüstung gegönnt habe, die ich mir gewünscht habe und womit ich Spaß habe und andererseits habe ich Videos geschaut, Bücher gelesen und probiert, probiert und noch mehr probiert. Irgendwann geht es dann in Fleisch und Blut über und man muss gar nicht mehr denken. Mittlerweile werde ich sogar öfters für Hochzeiten, Taufen, Babyshootings, Portraits etc. gebucht und verdiene mir was dazu. Dadurch habe ich noch einmal extrem dazugelernt.

Es gibt aber auch etliche Bücher, die richtiger Mist sind. Oft habe ich eines gelesen und habe mich gefragt, aus welchem Jahrhundert der Verfasser stammte, so altbacken und nutzlos waren diese Bücher.

Probieren, Fehler machen, aufstehen, weiter machen und Fehler nicht mehr machen. Das ist mein Art zu lernen und es funktioniert bestens. Ich weiß noch wie ich bei den ersten Hochzeiten, Taufen und Portraits extrem aufgeregt war und was ich da für Anfänger Fehler gemacht habe, hat mich selbst überrascht. Zum Glück hat das niemand bemerkt, weil ich diese Bilder aussortieren oder in der Nachbearbeitung retten konnte :lol:
 

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?
Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein?
Weil das verdammt Schei.e aussieht. Das funktioniert nur in einer Art Flugperspektive.
Mittlerweile sticht mir sowas extrem ins Auge und klatsch mir gedanklich an den Kopf wenn mir andere ihre Handybilder vom Urlaub zeigen. Dadurch wirkt das Bild einfach stümperhaft.
Mir passiert das auch manchmal. Aber begradige das dann am PC bevor ich es jemandem zeige :devil:
 

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Ich möchte ein Objekt oder Motiv, was ich als schön oder interessant bewerte, gut in Szene setzen und festhalten.
Und du kannst ein Objekt oder Motiv nur mit den entsprechenden Regeln in Szene setzen bzw. interresant gestalten.
Dazu gehört die Drittelregel, gerader Horizont, ein Vordergrund, Symmetrie und natürlich die Perspektive.
Ein Kinderfoto oder Tierfoto wirkt von oben fotografiert einfach nicht. Auf Augenhöhe sieht dieses Bild aber interresant aus.
Ich mag es zum Beispiel mit etwas mehr Kontrast, intensivieren Farben auch wenn das so in der Realität nicht echt ist, oder mit entsprechenden Filtern damit das Bild homogen ist. Dafür hilft die Gradationskurve.
Wie ich mich gefreut hab als ich den Verkaufsfilter entdeckt hab.
Und der Vorteil der digitalen Fotografie mit einer DLSM ist die Vorschau im Display/Sucher. Alle Einstellungen werden sofort sichtbar. Du siehst welche Stellen zu dunkel oder zu hell sind und kannst anpassen um dir die Arbeit bei der Entwicklung zu erleichtern. Ist der Himmel zu stark ausgebrannt, nützt auch die Entwicklung am PC nicht mehr viel.
Das geht allerdings mit einem schnellen Knips. Du musst auch immer die Entwicklung am PC im Hinterkopf haben. Wobei ich manche Looks auch nur durch Spielerei an den Reglern erstellt hab ohne darüber nachzudenken wie das Bild dann aussehen soll. Wenn es mir gefällt, gefällt es mir. Egal wie "falsch" es aussieht. Es ist ja schließlich mein Bild. :P
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Ich will noch einen Sonnenuntergang fotografieren. Leider hat das gestern und heute nicht geklappt.
Morgen habe ich vorerst letztes mal Gelegenheit dazu.
Wo ich im Display die horizontale Hilfslinie einblenden kann weiß ich.
Muß ich mal damit ausprobieren. :)
 

Hornissentreiber

Software-Overclocker(in)
Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?
Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein?
Weil wir instinktiv einen geraden Horizont erwarten, denn der ist von Natur aus nun einmal gerade. Neige mal den Kopf zur Seite, am besten, wenn du auf einen möglichst langen, geraden Horizont schauen kannst. Du wirst feststellen, dass der Horizont nicht kippt, sondern in deiner Wahrnehmung immer noch horizontal bleibt. Toll, so ein Gehirn. :D Darum wirkt ein Foto mit schiefem Horizont unmittelbar unangenehm.

Im Prinzip hast du aber trotzdem Recht. Solche Regeln darf man brechen. Aber gut funktioniert das nur, wenn man sie vorher verinnerlicht hat und genau weiß, warum man sie bricht. Diese ganzen Gestaltungsregeln sind gerade für uns Anfänger eine zielsichere Methode, zu erfreulichen Ergebnissen zu kommen. Diese Regeln werden seit Jahrhunderten vermittelt weil sie schlichtweg funktionieren! Ein Meister seines Fachs ist jemand, der die Regeln so verinnerlicht hat, dass er sich ihrer gar nicht mehr vollständig bewusst ist und sie nur bricht, wenn das für seine Absicht sinnvoll ist.

Wenn es der Bildgestaltung dient, lass den Horizont also ruhig schief durch´s Bild laufen. Aber ich garantiere dir, dass das doof aussehen wird, wenn du nicht wirklich weißt, warum er gerade da nicht horizontal sein soll.
 

fotoman

BIOS-Overclocker(in)
Ein dringender Rat, den ich gerne bekommen hätte, als ich vor rund zwei Jahren ernsthaft mit der Fotografie anfing. Das hätte mir viel Geld erspart: investiere erst in Kurse und Workshops, bevor du viel Geld für Technik ausgibst, das bringt wesentlich mehr als jedes noch so gute Objektiv.
Auch sowas ist bei jedem höchst individuell. Mir haben die (kostenlosen) Erklärungen von zwei Profifotografen am Anfang genügt, plus das Veständnis der reinen Fototechnik, wie sie sogar die Anleitung der Kamera darlegt. Ich hätte nur nicht zeitweise die Ausrüstung der Profis nutzen dürfen.

Das Geld, das ich anfänglich in (aus meiner Sicht bezahlbare) Technik investiert hab, hätte ich lieber gleich in höherwertige Techik investieren sollen. Das hätte nicht nur viel Ärger und verlorene Motive, sondern auch ein paar tausend Euro gespart. Im Nachhinein ist man halt immer schlauer.

Und ohne richtige Bildbearbeitung geht sowieso nichts. :)
Tausende von Fotografen haben jahrzehntelang (egal, ob mit DIAs oder früher mit Fotoplatten) also nichts auf die Reihe bekommen.

Als Anfänger überragende Bilder schiessen? Passt nicht zusammen.
Warum nicht? Allerdings müsste man dazu erst einmal definieren, was für Dich ein Anfänger ist und was "überragende" Bilder sind. Darf ein Anfänger kein Autodidakt sein und die Tipps in Anleitungen/Büchern damit u.U. auch spontan umsetzen können? Wer bewertet die Bilder, kann ein Bild nur überragend sein, wenn man es im Schlaf wiederholen kann? Oder muss es so einzigartig sein, dass es nur auf die Bildidee ankommt?

Eigentlich möchte ich gar nicht groß vorher überlegen. Ich möchte ein Objekt oder Motiv, was ich als schön oder interessant bewerte, gut in Szene setzen und festhalten.
Das ist eben das Problem. Entweder überlegen (und reflektieren, was man sich vorher irgnedwie erarbeitet hat) oder so lange "blind" herum knipsen, bis einem das Ergebnis gefällt und danahc diese Motive nie wieder fotografieren, weil man immer noch nicht weiss, wie man zu seinem Ergebnis gekommen ist.

Auch manche Regeln wie: "Der Horizont muß gerade sein!" - warum muß der immer gerade sein?

Warum kann der nicht auch mal etwas schräg sein?
Versuche es einfach, Ergebnisse wie bei Paulchen Panther werden Dir nicht "passieren". Vielleicht gefällt Dir das Ergebnis ja. Womit ich wieder bei Deiner Aussage zu "überragend" bin: meine Bilder müssen nur mir gefallen, da ich nicht davon lebe und sie auch nur selten als Eintrittskarte für neue Fotomotive benötige.
 
TE
RyzA

RyzA

PCGH-Community-Veteran(in)
Tausende von Fotografen haben jahrzehntelang (egal, ob mit DIAs oder früher mit Fotoplatten) also nichts auf die Reihe bekommen.
Das habe ich nicht behauptet. Aber bei den analogen Kameras waren die Bilder wohl im "Rohformat" besser.
Habe ich ja früher selber gesehen als wir Fotos gemacht hatten.
Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
 

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
Weil es RAW Dateien sind.
Die JPEGs sehen je nach Einstellung der Kamera farbenfroher aus weil die Kamera diese intern selbst "entwickelt". Manche Kameras haben auch Filter (s/w, antik, farbenfroh, natürlich, porträt etc.)
 

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Tausende von Fotografen haben jahrzehntelang (egal, ob mit DIAs oder früher mit Fotoplatten) also nichts auf die Reihe bekommen.
Auch hier wurde das Bild entwickelt. Mit bestimmten Filmen und in der Dunkelkammer.
Wobei ich sehr froh bin, dass ich diese Macherei heute digital erledigen kann. Da ist es kostenlos ein paar Bilder zu versauen und man kann es per Knopfdruck rückgängig machen.
Da muss ich auch keine Angst haben, dass der Film alle ist und am Ende nur 2 Bilder zu gebrauchen sind.

Und dank live view sehe ich unmittelbar ob die Einstellungen in etwa passen.
 

fotoman

BIOS-Overclocker(in)
Das habe ich nicht behauptet. Aber bei den analogen Kameras waren die Bilder wohl im "Rohformat" besser.
Dann lege mal einen entwickelten Farbnegativfilm auf einen Durchlichtscanner und Du weiss spätestens dann, wie "gut" das Rohmaterial für das menchlische Auge war. Bei DIAs hatte man halt nach der chemischen Entwicklung direkt das Positivbild,

Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
Irgendwo hatte ich schon geschrieben, wie Du die JPG-Engine der Kamera nach Deinen Wünschen anpassen kannst. Alternativ musst Du ein Standardprofil für Deinen bevorzugten Raw-Konverter erstellen, dann bist Du sogar besser dran wie früher bei Abzügen von Negativen aus dem Fremdlabor.

Auch hier wurde das Bild entwickelt. Mit bestimmten Filmen und in der Dunkelkammer.
Ja, es wurde (bei den allermeisten Hobbyfotografen) mit einem Standardprozess entwickelt und man musste sich schon lange vor der Aufnahme Gedanken über die Farbgebung (will ich eher Fuji, Kodak oder etwas anderes) und die Empfindlichkeit machen. Das hat für mich aber genauso wenig mit richtiger Bildbearbeitung zu tun wie die Bearbeitung der RAWs durch die JPG-Engine der Kamera.
 

TrueRomance

Volt-Modder(in)
Das hat für mich aber genauso wenig mit richtiger Bildbearbeitung zu tun wie die Bearbeitung der RAWs durch die JPG-Engine der Kamera.
Genauso wenig wie die RAW Entwicklung mit Lightroom und Co. Die hier sicherlich,wie so oft, mit Bildbearbeitung verwechselt wurde.

Auch wenn die Programme zur RAW Entwicklung echt mächtige Programme sind und ein Foto deutlich verändern können. Man kann aber auch korrigierend eingreifen (weißabgleich, Horizont begradigen, croppen)

Die analoge Fotografie ist hier sicher deutlich aufwendiger. Damit habe ich habe keine Erfahrung. Daran wäre ich wahrscheinlich auch verzweifelt. Meine erste und letzte Kamera ist die Olympus PL7. Klein und handlich. Auch wenn ich mir mittlerweile einen Sucher wünsche. Dachte, dass ich sowas nicht brauch weil ja ein Display zur Verfügung steht :ugly:
Vielleicht wird es ja mal Zeit für eine Neue.
Eine Omd M5 mark 2 finde ich ganz interresant und recht günstig.
Schade, dass Oly sich aus dem Kamerageschäft verabschiedet. Ich mag MFT.
Aber die Möglichkeiten und Spielereien bei der RAW Entwicklung sind gewaltig. Und ich spiel damit nur rum und komm durch probieren ans Ziel :D Hauptsache es macht Spaß.
 

Rumtata

PC-Selbstbauer(in)
Wenn ich meine Bilder jetzt angucke, mit der Digitalkamera die sind alle irgendwie blass.
Edit: Das lässt später noch retten, in Raw-Therapee z.b. heißt die Funktion "Bildschleier entfernen".
Oder gleich richtig Fotografieren, siehe unten^^

Hab erst grade deine ganzen Treads und Beträge gelesen sonst hätte ich schon früher geantwortet.

Ausführliches Handbuch: https://www.libble.de/panasonic-dmc-g70/p/693610/?page=12#pfc7

Hey RyzA, der "Automatische Weißabgleich" der G70 ist sehr träge und kann bei extreme veränderungen der Lichtverhältnisse schon ein paar Sekunden brauchen.
Zum beispiel: Kamera locker in der Hand/Gurt seitlich am Körper (oder ausgeschaltet), Objektiv ist auf etwas schattiges gerichtet, du ziehst nun die Kamera hoch, visierst/Fokussierst und löst aus und der AWB kommt nicht hinterher. Siehe Schweinchen Bild wo aus grauem Matsch auf braunen Brettern ein weißes etwas wird was man im crop sogar schon für nen Stein hielt.

1. Wenn du keinen manuellen "Weißabgleich" machen willst nutze die Profile (Sonnig, Wolkig bzw Schattig für draußen).
Lässt sich in der RAW-Datei auch später noch ändern. (Seite 136)

2. Stell als "Bildstil" Lebhaft (Vivid) ein, das erhöht die Sättigung und den Kontrast. Das JPG wird minimal Farbenfroher und leicht schärfer. (Seite 130)
Ändert nur das JPG, hat keinen Effekt auf die RAW-Datei.

3. Vor allem bei deinen bisherigen geposteten Bildern (Pralle Sonne) nutze zusätzlich zum Weißabgleich noch den manuellen Belichtungsausgleich (Seite 173) oder Auto Bracket (Seite 199) für ein voreingestelltes Schema .
Auto-Bracket 3*1/3 macht 3 Bilder, jeweils eines -1/3, +-0 und +1/3. ( - =Unter belichtet, + = Überbelichtet, +-0 = Normal belichtet) Eventuell musst du auch andere Werte probieren z.b. 2/3 oder gleich eine ganze stufe.
Ändert nur das JPG, hat keinen Effekt auf die RAW-Datei.

4. Stell die ISO auf iISO (Intelligente Einstellung). Entgegen der Behauptung, in einem deiner Treads, kann die G70 bzw der MFT-Sensor sehr wohl mit hohen Iso werten noch gute Bilder liefern. (Seite 175)
Hat natürlich auch einfluss auf die RAW-Datei. Edit: gilt für Modus A/P/S, im Modus M würde ich mir auch die Zeit nehmen für die manuelle ISO^^

Das Kit-Objektiv ist sicher nicht das beste, aber man kann damit durchaus schöne Bilder machen, alles eine frage der Einstellung .....also der Kamera, weniger von dir :D
Ich selbst hab das nur sehr kurz genutzt, da es aber grade bei 14mm bzw Weitwinkel sehr schwächelt hab ich mich für das 159€ 25mm Festbrennweiten Objektiv, sowie einem altem Porst 1:f4,5 75-260mm (durch Crop= 150-520mm) mit Adapter, entschlossen.
Mit der Festbrennweite bin ich sehr zufrieden!
Das Porst-Tele ist natürlich nicht so der Bringer hat aber auch nur 10€ gekostet :D.
Im Macro bereich ist es super im Tele kann man es noch brauchen wenn man die Bilder nachbearbeiten mag.

Ich poste jetzt mal keine Bilder um den Betrag nicht zu groß werden zu lassen.
Aber wenn du ein paar Bsp Bilder haben willst dann kann ich das gerne nachholen.

25mm Fbw: https://smile.amazon.de/gp/product/B014X35XLU/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o02_s00?ie=UTF8&psc=1
 
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