Liqid-PCI-Express-SSD für PC ist schneller als Breitband-SSD der PS5

Und? Das ist doch bei der PS5 der Fall. Die meisten haben noch eine SataIII mit 500 MB/s im Rechner. Die PS5 eine native 5GB/s SSD. Faktor 10...



Ich habe mich mit Komprimierungen noch nicht weitestgehend beschäftigt. Aber hier habe ich mal was zu Kraken gefunden:

"Kraken is a revolutionary new data compression algorithm that achieves very high compression ratios, but with unheard-of-fast decompression. It gets compression like the highest compression LZ compressors - LZMA, LZHAM, Brotli, and more than ZStd or RAR. With other compressors that means accepting a tradeoff for slower speeds; that is, in the past you had to choose high speed or high compression, you couldn't have both. Kraken blows that away, with decode speed 3-5× faster than zlib, and 10-30× faster than LZMA. It's just much faster than anything else at its compression level."

Oodle Kraken

Wie weit man etwas verlustfrei komprimieren kann, ist eine Sache. Wie schnell sie dann dekomprimiert wird eine andere.
Und dedizierte Decomprimierungshardware arbeitet eventuell effektiver als einfache Zen2 CPU Kerne.



Die SSD wird wohl von Marvell kommen und die sind im Serverbereich tätig.



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RAID0 bringt anscheinend kaum bis keine Vorteile in der Lesegeschwindigkeit. Wenns mans falsch macht, ist es sogar langsamer als eine einfache Platte.

So und jetzt mal an alle:

Ich bin kein Experte, aber die PS5 arbeitet SSD technisch auf ganz hohen Niveau, ich hoffe hier sind wir uns alle einig. Dass das auch so auf dem PC möglich ist will ich eigentlich gar nicht anzweifeln, aber die gesamte Speicherlösung (Mainboard, zusätzliche CPU Kerne und SSD) wird wohl mindestens so teuer wie die PS5 gesamt kosten wird.
Es gibt hier die Partei die behauptet. "Ach, die PS5 SSD ist alter Schmarn. Sowas gibts schon ewig im PC Bereich!"
Die Technik gibts meinetwegen schon im Serverbereich und in HighHighHigh-End PC Consumerbereich, aber das sind die 0,1%er oder nicht mal. Also ist diese Meinung absoluter Schwachsinn. Fertig![/QUOTE]

Die Speicherlösung ist Topaktuell und bei das auch bei Release, in ein paar Monaten.
Raid 0 wurde auch schon bei CB oder so getestet mit 4 m.2 SSD´s und real gemessenen 15GB/s lesen. Also geht schon und das auch schon seit ein paar Monaten. Desweiteren kommen bald auch neue SSD`s für den PC Endkunden, die schneller sind, als die bisherigen.

Das bisher die meisten eher mit Sata SSD´s unterwegs sind, liegt einfach daran, das es auch noch keinen Nutzen für Spiel gab. Denn warum mehr ausgeben, wenn der Benefit ausbleibt. Wenn sich das ändert, werden auch viele schnell aufrüsten. Warum auch nicht, kostet ja auch kaum noch mehr.

Eine heutige PCIe4.0 SSD kostet auch nur noch so viel, wie vor Jahren normale SSD´s. Meine 1tb SSD hat vor Jahren 250Euro gekostet und war da eine der günstigsten.
Grundsätzlich ist die Technik der PS5 sehr interessant. Aber der PC ist einfach vorne. Während sich di ePS5 mit einem ZEN 2 bei 35W begnügen muss, kommt etwa zur selben Zeit ZEN3 mit mehr Kernen und ohen 35W Beschränkung. Auch bei den GPU´s kündigt sich an, das die bisherige Leistung deutlich getoppt wird. Selbst wenn das noch bis zum Jahreswechsel dauert. Das darf auch nie vergessen!


Kann man machen, bringt aber nichts. Nur wenn Du einen Threadripper hast oder bei B550 kannst Du 4 Stück in den GPU Steckplatz stecken, weil die Platform bifacturing kann.
Bei einem Intel z.b. z370/z390 sind beide M.2 über den Chipsatz angebunden. Der nur eine Bandbreite von 4GB/sekunde schafft. Ein Raid0 aus zwei M.2 würde aber 7-8Gb/sec schaffen. Die kann der Chipsatz aber nicht.

Zusammengefasst, bei Mainstream CPU/Boards bringt ein Raid0 aus M.2 nichts. Bei HEDT steigert sich die Performance mit jeder M.2 da mehr freie Lanes da sind.

Ich habe nicht übe rdie Plattform gesagt ;)
Habe gerade noch einen Beitrag gelesen in dem 2017 auf einem Threadripper 27GB/s geschafft wurden mit einem Raid 0 .
 
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Das bisher die meisten eher mit Sata SSD´s unterwegs sind, liegt einfach daran, das es auch noch keinen Nutzen für Spiel gab. Denn warum mehr ausgeben, wenn der Benefit ausbleibt. Wenn sich das ändert, werden auch viele schnell aufrüsten. Warum auch nicht, kostet ja auch kaum noch mehr.

Eine heutige PCIe4.0 SSD kostet auch nur noch so viel, wie vor Jahren normale SSD´s. Meine 1tb SSD hat vor Jahren 250Euro gekostet und war da eine der günstigsten.
Grundsätzlich ist die Technik der PS5 sehr interessant. Aber der PC ist einfach vorne. Während sich di ePS5 mit einem ZEN 2 bei 35W begnügen muss, kommt etwa zur selben Zeit ZEN3 mit mehr Kernen und ohen 35W Beschränkung. Auch bei den GPU´s kündigt sich an, das die bisherige Leistung deutlich getoppt wird. Selbst wenn das noch bis zum Jahreswechsel dauert. Das darf auch nie vergessen!

Habe ich grundsätzlich nichts dagegen und wäre ja auch traurig, wenn der PC nicht schneller wäre bzw. im SSD Bereich nicht schnell wieder einholen würde... :-)

Grundsätzlich ist die Technik der PS5 sehr interessant.

Mehr will ich doch gar nicht hören. Klingt doch viel besser als "PS5 Technik ist ein alter Hut." :-)
 
So wie ich es bei der Developer Presantion verstanden habe, ist der eigenentwickelte IO Chip (doppelt so grosse Fläche wie CPU und GPU zusammen) muss sogar aktiv gekühlt werden, die Besonderheit bei der PS5, wo sie sehr Spiel spezifisch bestimmen können wo die Daten am schnellsten hin müssen.
 
Habe nie und werde nie etwas anderes sagen. Doch in ein paar Jahren ;)
Das gilt aber für jede Technik, egal ob GPU, CPU, RAM oder sonst was. Wer heute noch eine RTX 2000er kauft wenn dieses Jahr noch die 3000er kommen kauft auch 2,5 Jahre altes Zeug und somit veraltetes. Wer keinen 10900K kauft hat nur veraltete Technik im PC. Aber wer macht sowas? Irgendwo muss ja auch Preis/Leistung halbwegs vernünftig sein, deswegen ist der reine Highend Markt auch so winzig klein, weil es nur wenige gibt die hirnlos Geld verprassen wollen.
 
So wie ich es bei der Developer Presantion verstanden habe, ist der eigenentwickelte IO Chip (doppelt so grosse Fläche wie CPU und GPU zusammen) muss sogar aktiv gekühlt werden, die Besonderheit bei der PS5, wo sie sehr Spiel spezifisch bestimmen können wo die Daten am schnellsten hin müssen.


Hier ist ein recht interessanter Artikel. Der IO Chip scheint relativ groß zu sein, aber in Präsi wurde er bestimmt nicht maßstabsgetreu eingezeichnet... ;-)

Dekompressor: YouTube 17:30 min

"Er sprach zuerst über den benutzerdefinierten Dekompressor. Dies ist der dedizierte Chip, der die von der SSD kommenden Daten im Kraken-Format tatsächlich dekomprimiert. Cerny gibt dann an, dass der Chip in Bezug auf die Leistung 9 Zen2-Kernen entspricht (ja, er sagte 9 Zen2-Kerne). Dann sagt er: "Das ist es, was nötig ist, um den Kraken-Datenstrom zu dekomprimieren." Es gibt also eine bestimmte Einheit, eine sehr leistungsfähige, die nur zur Dekomprimierung da ist. Keiner der anderen Chips des Komplexes muss sich um die Dekomprimierung kümmern, einschließlich der CPU. Dieser Chip übernimmt diesen Prozess. Schritt 1 des Engpassprozesses wurde mit Nachdruck angegangen."

DMA-Controller

"Dieser Controller leitet das Spiel an, wohin der Datenfluss gesendet werden soll, der aus den dekomprimierten Daten vom Dekomprimierer kommt. Das ist die Aufgabe dieses Chips. Es erhält die dekomprimierten Daten und teilt dem Spiel mit, wohin sie gesendet werden sollen. Cerny gibt an, "dies entspricht einem weiteren Zen2-Kern oder zwei Leistungswerten". Es ist also wieder eine leistungsstarke Einheit für die Verarbeitung der Daten, aber viel weniger intensiv, da es sich im Grunde genommen nur um einen Verkehrsleiter handelt. Du gehst hierher, du gehst dorthin, du gehst dorthin. Es wird also keine gigantische Menge an Energie benötigt, um den dekomprimierten Datenfluss zu verarbeiten. Cerny gab an, dass der Hauptzweck des Controllers darin besteht, das Einchecken als Engpass zu beseitigen. Der Dekomprimierungsengpass wurde behoben und der Check-in-Engpass wurde behoben"

2 E / A-Prozessoren

"von denen er sagt, dass sie keinem Zen2-Kern entsprechen, da die Funktion, die sie erfüllen, darin besteht, die umgebenden Einheiten einfach zu steuern. Zu diesem Zweck verfügt es über einen eigenen RAM, da es wie eine CPU Befehle an verschiedene Komponenten gibt, sodass Anweisungen in der Warteschlange etwas Platz benötigen, um darauf zu warten, dass sie an der Reihe sind.
Cerny gibt an, dass der erste Job für E / A-CoProzessoren darin besteht, SSD-E / A zu steuern und dabei die traditionellen Datei-E / A vollständig zu umgehen. Der Engpass bei Datei-E / A wurde also durch Auslassen beseitigt
Der andere E / A-CoProzessor ist für die Speicherzuordnung vorgesehen. Was Cerny den Entwicklern sagt, klingt nicht nach einer Funktion für die SSD, aber viele Entwickler bündeln in dieser Phase des Eingabeprozesses gerne die Speicherzuordnung zusammen mit Datei-E / A. Also haben sie diesen Chip gebaut, um diesen Teil des Datenflussprozesses zu bewältigen."

Kohärenz-Engine. Cerny gibt an, dass die Kohärenz sehr hoch ist, insbesondere in den GPU-Caches. Er sagt dann, "das Leeren der Caches der GPU, wenn neue Daten von der SSD gelesen werden, ist eine unattraktive Option", also haben sie diesen Chip erstellt, um diesen Prozess zu unterstützen.

Kohärenz-Engine

"Dieser Chip "informiert die GPU über die überschriebenen Adressbereiche", und dann können die benutzerdefinierten GPU-Scrubber innerhalb der GPU die Daten nur in diesen Bereichen entfernen. Dies ist eine ziemlich wichtige Aussage, da Entwickler bestimmte Texturdaten laden können, die nicht mehr benötigt werden. Dies geht Hand in Hand mit der Geometry Engine und den primitiven Shadern, über die gesprochen wird. Anstatt das Cache-Leeren während beispielsweise LOD-Änderungen zu beenden, was den Prozess verlangsamen kann, kann die Coherency-Engine dem Spiel mitteilen, welche Texturen einen Schalter benötigen, und die GPU-Scrubber können sofort NUR die Bereiche mit den neuen Daten bereinigen, die in diese Bereiche fließen."

Quelle: The I/O Complex and the Systematic Elimination of Bottlenecks : PS5

Der Dekompressor liefert typisch 8-9 GB/s bis 22 GB/s bei gut komprimierten Daten. Ab dann werden diese Daten in die richtigen Bahnen geleitet. Wenn man das "Marketing-Geschwätz" Glauben schenkt, wird es schwierig diese Leistung von einem einfachen nvme RAID0 Verbund zu übertreffen.
 
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So wie ich es bei der Developer Presantion verstanden habe, ist der eigenentwickelte IO Chip (doppelt so grosse Fläche wie CPU und GPU zusammen) muss sogar aktiv gekühlt werden, die Besonderheit bei der PS5, wo sie sehr Spiel spezifisch bestimmen können wo die Daten am schnellsten hin müssen.
Die Größe des Chips heißt erstmal nichts, wenn man nicht weiß in welchem Fertigungsverfahren das Ding vom Band läuft. Die ersten Zen Chipsätze waren z.B. auch relativ groß, weil die noch in 55 nm Technik gefertigt wurden. Erst mit Zen 2 ist AMD auf 14 nm umgestiegen.
 
Bin ich der einzige der bei solchen Aussagen ein großes Fragezeichen über dem Kopf hat?
Wie kann es sein das eine Konsole mit einer nicht nur angeblich extrem überlegenen SSD daherkommt, nein die ist auch noch preislich unschlagbar billig. Sogar billiger als "alte" Technik?
Tut mir leid, ich finde da stimmt irgendetwas nicht... Es kann mir keiner erzählen das die neue Konsole demnächst kommt, die Leistung vom einem moderenen Ryzen bringt, Graphik auf Niveau einer GTX 2080 und auch noch eine SSD mitbringt die man glatt in ein Datacenter einbauen können wollen würde. Und das ganze dann für einen Preis um die 500 € wahrscheinlich? Also Massenproduktion in allen Ehren, aber selbst dann kommt das bei dem Geldeinsatz einfach nicht hin.
 
Bin ich der einzige der bei solchen Aussagen ein großes Fragezeichen über dem Kopf hat?
Wie kann es sein das eine Konsole mit einer nicht nur angeblich extrem überlegenen SSD daherkommt, nein die ist auch noch preislich unschlagbar billig. Sogar billiger als "alte" Technik?
Tut mir leid, ich finde da stimmt irgendetwas nicht... Es kann mir keiner erzählen das die neue Konsole demnächst kommt, die Leistung vom einem moderenen Ryzen bringt, Graphik auf Niveau einer GTX 2080 und auch noch eine SSD mitbringt die man glatt in ein Datacenter einbauen können wollen würde. Und das ganze dann für einen Preis um die 500 € wahrscheinlich? Also Massenproduktion in allen Ehren, aber selbst dann kommt das bei dem Geldeinsatz einfach nicht hin.

Ja, da darf man ja auch skeptisch sein, aber der Cell Chip der PS3 soll ja auch eine eigene Entwicklung mit enormer Leistung gewesen sein, der aber nie die Pferdestärken auf den Boden bekommen hat. Aber wegen dem Cell Chip wurde die PS3 von der US Air Force als SuperComputer benutzt.

US Air Force setzt auf Supercomputer aus 1.760 PlayStation 3s - derStandard.at

US Air Force connects 1,760 PlayStation 3's to build supercomputer
 
Und welchen Vorteil hat Raid0? Geschwindigkeit ja schon mal nicht:

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Habt ihr das auch schon mal selbst getestet?

(ungeachtet des konkreten Test-Setups:)
Mit M.2 nicht und mit SATA haben wir meinem Wissen nach auch schon sehr lange nichts mehr veröffentlicht. Ich habe Ende 2015 mal damit rumexperimentiert und wollte HDD(-RAID0) und (SATA2-gebremste-)SSD bei gleicher Transferrate gegeneinander antreten lassen. Aber die ersten Tests waren so ernüchternd, dass es letztlich ein Artikel "HDD vs SSD" wurde (10/15), dem noch ein Teil 2 (02/16) folgen musste, in dem ich systematisch das RAM-Caching ausmanövriert habe. Bei reproduzierbaren Spielen spürt man vom Durchsatz in aktuellen Spielen nämlich in der Regel überhaupt nichts vom Durchsatz des Laufwerks. Bislang galt für Entwickler: HDDs sind zu langsam, um riesige Datenmengen schnell zu laden, also muss man möglichst komprimieren. Und SSDs sind zu teuer, um riesige Datenmengen zu speichern, also muss man komprimieren.

Ausgenommen waren nur HDD-RAIDs, mittlerweile auch SATA-RAIDs, aber die sind so selten, dass niemand sie bei der Performance-Planung für Spiele berücksichtigt. Es bleibt abzuwarten, ob sich das mit der PS5 ändert. Durchsatz wird dort deutlich mehr zur Verfügung stehen, aber ich sehe weiterhin schwarz bei der Kapazität, die bei zunehmenden Online-Vertrieb immer wichtiger wird. Wenn man 100 GB Spiel mit 5 GB/s streamen könnte, aber nun einmal nicht alle Spielinhalte binnen 20 Sekunden zeigt, dann verpufft die Mehrleistung oder kann nur für Caching-Zwecke genutzt werden. (Was wiederum überflüssig ist, wenn der Decoder hält, was er verspricht.) Ich bleibe gespannt, welche sinnvollen Anwendungen wir in der Praxis sehen werden und betrachte bis dahin erst einmal die technischen Möglichkeiten.
 
Ja gratuliere - du hast herrausgefunden das wenn man 2 PCIe 4x4 NVMe SSDs auf 4 PCIe4 Lane betreibt man auch "nur" die Bandbreite von 4 PCIe4 Lanes hat.

Ryzen 3000 hat 24 PCIe4 Lanes und X570 Chipset hat 16 PCIe4 Lanes. Schau das Video bevor du herumlaberst.

Ja, "übertreffen" schon - aber nur minimal. Aber die von dir behaupteten 10x? Nein, nicht mal Ansatzweise - das schafft sie gerade mal bei den Einsteiger Billig-SATA-SSDs.

Beim reinen SSD Speed also der Flashspeicher ist die PS5 SSD 10mal schneller als SataIII SSDs. Das habe ich gesagt und mehr nicht. Schön die Aussagen aus dem Zusammenhang reißen.

Die Sache ist halt - die Daten sind auch so schon stark komprimiert, "Kraken" ist eine komprimierung die niemand testen durfte und teilweise Unmögliche Ergebnisse behauptet.

Cerny sagt, dass Kraken 10% bessere Kompression liefert als Zlib, welches in der PS4 zum Einsatz kommt. Ich weiß nicht, ob das unmöglich ist. Aber du wirst es schon besser wissen. Weißt ja sonst alles besser... ;-)

aber ich sehe weiterhin schwarz bei der Kapazität, die bei zunehmenden Online-Vertrieb immer wichtiger wird. Wenn man 100 GB Spiel mit 5 GB/s streamen könnte, aber nun einmal nicht alle Spielinhalte binnen 20 Sekunden zeigt, dann verpufft die Mehrleistung oder kann nur für Caching-Zwecke genutzt werden.

Das ist der Punkt, bei dem ich auch noch drei Fragezeichen auf dem Kopf habe. Wie groß wohl alleine die Unreal Demo war, vermutlich an sich schon 100 oder mehrere 100 GB.

(ungeachtet des konkreten Test-Setups:)
Mit M.2 nicht und mit SATA haben wir meinem Wissen nach auch schon sehr lange nichts mehr veröffentlicht. Ich habe Ende 2015 mal damit rumexperimentiert und wollte HDD(-RAID0) und (SATA2-gebremste-)SSD bei gleicher Transferrate gegeneinander antreten lassen. Aber die ersten Tests waren so ernüchternd, dass es letztlich ein Artikel "HDD vs SSD" wurde (10/15), dem noch ein Teil 2 (02/16) folgen musste, in dem ich systematisch das RAM-Caching ausmanövriert habe. Bei reproduzierbaren Spielen spürt man vom Durchsatz in aktuellen Spielen nämlich in der Regel überhaupt nichts vom Durchsatz des Laufwerks. Bislang galt für Entwickler: HDDs sind zu langsam, um riesige Datenmengen schnell zu laden, also muss man möglichst komprimieren. Und SSDs sind zu teuer, um riesige Datenmengen zu speichern, also muss man komprimieren.

Wäre mit aktueller Hardware eventuell mal wieder ein Test wert... :-)
 
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Die Sache ist halt - die Daten sind auch so schon stark komprimiert, "Kraken" ist eine komprimierung die niemand testen durfte und teilweise Unmögliche Ergebnisse behauptet.

Ich gönne den neuen Konsolen einen dicken Performance-Boost und freue mich auf tolle neue Grafik, allerdings zweifle ich ebenfalls an dem Marketing-Geschwafel bzgl. der SSD und De/komprimierung.
Die Daten liegen doch schon komprimiert auf der Platte. Sollen die dann nochmal komprimiert und gleich wieder dekomprimiert werden, während sie zur GPU geschickt werden?
Ergibt für mich keinen Sinn, vor allem mit dem Hintergrundwissen, dass man bereits komprimierte Daten eben kaum weiter komprimieren kann. Und die reden da von 30 (PS) bis 50 (Xbox) Prozent? Und das nahezu in Echtzeit? lul...
Warum ist auf dieses Wunderwerk der Komprimierung/Dekomprimierung nicht vorher schon jemand gekommen? Es arbeiten schließlich genug fähige Programmierer an den Codecs, schon seit Jahrzehnten.
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber noch ist es für mich nur leeres Gerede.
 
Ich bin kein Experte, aber die PS5 arbeitet SSD technisch auf ganz hohen Niveau, ich hoffe hier sind wir uns alle einig. Dass das auch so auf dem PC möglich ist will ich eigentlich gar nicht anzweifeln, aber die gesamte Speicherlösung (Mainboard, zusätzliche CPU Kerne und SSD) wird wohl mindestens so teuer wie die PS5 gesamt kosten wird.

Bislang hat Sony sehr wenig konkrete Daten zur SSD genannt, sondern lieber über das Gesamtpaket gesprochen. Was man weiß sind NVME, 5,5 GB/s tatsächliche Lesegeschwindigkeit und dass für Speichererweiterungen, die gleichrangig genutzt werden sollen, ein M.2-Slot zur Verfügung steht. Außerdem scheint die aus der gleichen Generation und vom gleichen Chip-Hersteller stammende Xbox ebenfalls vier PCI-Express-Lanes zum Speichern einzusetzen.

Was hat ebenfalls 5,5 GB/s, M.2 und vier 4.0-Lanes? Jede beliebiges Beispiel der letztjährigen 4.0-PC-SSD-Generation. Zu kaufen ab 130 Euro. 1 TB für 220 Euro. Um sie zu nutzen, braucht man ein AM4-Mainboard mit 500er-I/O-Hub, zu haben ab 140 Euro, im Zuge von B550 vermutlich bald günstiger. (Anm.: Ich rate zu Mainboards mit mehr Reserven vor allem im Spannungswandlerbereich. Allerdings ist eine Konsole auch gerade ebenso ausreichend für ein Einsatzszenario konzipiert) Allgemein sind die hohen Preise durch AMDs Sperre von PCI-Express 4.0 für ältere Generationen bedingt, technisch wäre der Einsatz einer Speichertechnologie mit dieser Geschwindigkeit auch günstiger möglich – soweit ich es sehe, kocht Sony hier also nur mit Wasser, kauft möglicherweise sogar genau die gleichen M.2-Module ein, die PCler schon seit 2019 nutzen.

Als Secret Sauce bleibt nur die Kontrolllogik, also der scheinbar sehr mächtige Encoder. Sony vergleicht dessen Leistung mit zwei weiteren Zen2-Kernen, was ich bei einer spezialisierten Einheit im Peak für realistisch halte. Nehmen wir an, dass die acht runtergetakteten Rechenkerne der PS5 die effektive Leistung eines Ryzen 5 3600X erreichen, müsste man diesen also für 90 Euro Aufpreis gegen einen 3700X ersetzen. Ergibt in der Summe 450 Euro, worin aber schon die gesamte weitere Funktionalität eines Mainboards enthalten ist.

Ein Preis-Leistungsduell mit einer Konsole verliert der PC natürlich trotzdem, aber wir reden hier nicht von unbezahlbarer Technik. Wer ein aktuelles AM4-System zusammenstellt, hat automatisch das nötige Mainboard, 4.0-SSDs kosten praktisch nicht mehr als die beliebte (Samsung-)3.0-Oberklasse und wenn Ryzen-Käufer eins in der Regel sowieso mitbestellen, dann sind das mehr Kerne als man heutzutage braucht. Die PS5 arbeitet also mit Technik, die bei Neuanschaffungen innerhalb der PCGH-Zielgruppe schlicht schon normal sind. Und bis eine größere Zahl an die PS5 ausreizenden Spielen portiert wurde, wird auch noch einige Zeit vergehen, sodass derartige "Neuanschaffungen" bis dahin einen ansehnlichen Teil der im Einsatz befindlichen Systeme ausmachen wird. Schon heute ist der X570 hier der beliebteste I/O-Hub. Bei 30 Prozent stellt sich nur noch die Frage, ob sie die paar Euro mehr in eine entsprechende SSD investiert haben.


Ich gönne den neuen Konsolen einen dicken Performance-Boost und freue mich auf tolle neue Grafik, allerdings zweifle ich ebenfalls an dem Marketing-Geschwafel bzgl. der SSD und De/komprimierung.
Die Daten liegen doch schon komprimiert auf der Platte. Sollen die dann nochmal komprimiert und gleich wieder dekomprimiert werden, während sie zur GPU geschickt werden?
Ergibt für mich keinen Sinn, vor allem mit dem Hintergrundwissen, dass man bereits komprimierte Daten eben kaum weiter komprimieren kann. Und die reden da von 30 (PS) bis 50 (Xbox) Prozent? Und das nahezu in Echtzeit? lul...
Warum ist auf dieses Wunderwerk der Komprimierung/Dekomprimierung nicht vorher schon jemand gekommen? Es arbeiten schließlich genug fähige Programmierer an den Codecs, schon seit Jahrzehnten.
Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber noch ist es für mich nur leeres Gerede.

Konsolen schicken allgemein wenig Daten zur SSD, solange der RAM reicht, da sie ja nichts neues berechnen. Aber die komprimierten Daten auf der SSD müssen vor Verwendung entpackt werden und das soll bei der PS5 wohl deutlich schneller ablaufen, weswegen man umgekehrt weniger im RAM vorhalten muss und mehr streamen kann. Ein passender Vergleich wäre vielleicht VRAM-Einsparung durch AMDs HBCC.
 
Als Secret Sauce bleibt nur die Kontrolllogik, also der scheinbar sehr mächtige Encoder. Sony vergleicht dessen Leistung mit zwei weiteren Zen2-Kernen, was ich bei einer spezialisierten Einheit im Peak für realistisch halte.

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Bei 17:55 sagt Cerny sogar 9 Zen2-Kerne. Keine Ahnung ob das realistisch ist, aber das steht zumindest nach der Aussage im Raum. Das bezieht sich wohl auf die 22GB/s, die die I/O in der Lage ist zu liefern, aber am Ende dürften es bei 9 GB/s dann 4 Zen2-Kerne sein. Aber natürlich kann ich Cernys Aussagen nicht belegen und vielleicht meint Cerny ja statt Kerne auch nur Threads
 
Bislang hat Sony sehr wenig konkrete Daten zur SSD genannt, sondern lieber über das Gesamtpaket gesprochen. Was man weiß sind NVME, 5,5 GB/s tatsächliche Lesegeschwindigkeit und dass für Speichererweiterungen, die gleichrangig genutzt werden sollen, ein M.2-Slot zur Verfügung steht. Außerdem scheint die aus der gleichen Generation und vom gleichen Chip-Hersteller stammende Xbox ebenfalls vier PCI-Express-Lanes zum Speichern einzusetzen.

Was hat ebenfalls 5,5 GB/s, M.2 und vier 4.0-Lanes? Jede beliebiges Beispiel der letztjährigen 4.0-PC-SSD-Generation. Zu kaufen ab 130 Euro. 1 TB für 220 Euro. Um sie zu nutzen, braucht man ein AM4-Mainboard mit 500er-I/O-Hub, zu haben ab 140 Euro, im Zuge von B550 vermutlich bald günstiger. (Anm.: Ich rate zu Mainboards mit mehr Reserven vor allem im Spannungswandlerbereich. Allerdings ist eine Konsole auch gerade ebenso ausreichend für ein Einsatzszenario konzipiert) Allgemein sind die hohen Preise durch AMDs Sperre von PCI-Express 4.0 für ältere Generationen bedingt, technisch wäre der Einsatz einer Speichertechnologie mit dieser Geschwindigkeit auch günstiger möglich – soweit ich es sehe, kocht Sony hier also nur mit Wasser, kauft möglicherweise sogar genau die gleichen M.2-Module ein, die PCler schon seit 2019 nutzen.

Als Secret Sauce bleibt nur die Kontrolllogik, also der scheinbar sehr mächtige Encoder. Sony vergleicht dessen Leistung mit zwei weiteren Zen2-Kernen, was ich bei einer spezialisierten Einheit im Peak für realistisch halte. Nehmen wir an, dass die acht runtergetakteten Rechenkerne der PS5 die effektive Leistung eines Ryzen 5 3600X erreichen, müsste man diesen also für 90 Euro Aufpreis gegen einen 3700X ersetzen. Ergibt in der Summe 450 Euro, worin aber schon die gesamte weitere Funktionalität eines Mainboards enthalten ist.

Ein Preis-Leistungsduell mit einer Konsole verliert der PC natürlich trotzdem, aber wir reden hier nicht von unbezahlbarer Technik. Wer ein aktuelles AM4-System zusammenstellt, hat automatisch das nötige Mainboard, 4.0-SSDs kosten praktisch nicht mehr als die beliebte (Samsung-)3.0-Oberklasse und wenn Ryzen-Käufer eins in der Regel sowieso mitbestellen, dann sind das mehr Kerne als man heutzutage braucht. Die PS5 arbeitet also mit Technik, die bei Neuanschaffungen innerhalb der PCGH-Zielgruppe schlicht schon normal sind. Und bis eine größere Zahl an die PS5 ausreizenden Spielen portiert wurde, wird auch noch einige Zeit vergehen, sodass derartige "Neuanschaffungen" bis dahin einen ansehnlichen Teil der im Einsatz befindlichen Systeme ausmachen wird. Schon heute ist der X570 hier der beliebteste I/O-Hub. Bei 30 Prozent stellt sich nur noch die Frage, ob sie die paar Euro mehr in eine entsprechende SSD investiert haben.




Konsolen schicken allgemein wenig Daten zur SSD, solange der RAM reicht, da sie ja nichts neues berechnen. Aber die komprimierten Daten auf der SSD müssen vor Verwendung entpackt werden und das soll bei der PS5 wohl deutlich schneller ablaufen, weswegen man umgekehrt weniger im RAM vorhalten muss und mehr streamen kann. Ein passender Vergleich wäre vielleicht VRAM-Einsparung durch AMDs HBCC.


Hi THorsten,

mir scheint du hast dich nicht ganz mit der PS5 beschäftigt oder nur schlecht quergelesen?! Du hast jetzt regelmäßig die SSD und den I\O Block der PS5 falsch dargestellt bzw dessen Leistungsvermögen zu klein dargestellt.
Also es stimmt das die PS5 SSd über "normalen" PCIe4 angebunden ist. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auf!
1. hat Sony die Flashchips mittels 12Lanes statt 8 wie beim PC angebunden. Und 8 haben da auch nur wirkliche Premium Teile. Die meisten binden ihre Chips nur mit 4 Lanes an.
2. der weit größere Unterschied - Sonys SSD arbeitet mit 6 statt 2 Prioritätsleveln statt derer 2 wie bei NVME auf dem Rechner.
Dies ist schließlich der Grund warum man um die PS5 SSD mit einer größeren zu ersetzen eine braucht die 7GB\s Rohbandbreite hat , da der in der PS5 verbaute Controller dann mehr Bandbreite braucht um die fehlenden 4 Prioritätslevel zu abstrahieren.

Dann ging in eurer Unterhaltung bisher etwas vollkommen verloren :

Die SSD ist nicht einfach drin weil Sony ne schnelle SSD haben wollte. Das Ziel war es den kompletten I\O Durchfluss zu verhunderfachen. Dazu brauchte es diese SSD. Der Trick ist jetzt aber das um einen hundertfach schnelleren Datenstrom überhaupt verarbeiten zu können braucht man extra Hardware zum dekodieren und für DMA Aufgaben.
hier hast du auch mehrere male jetzt falsche Werte genannt.
Cerny sagt klipp und klar das viel schnellere Datenstrom wenn er mittels Kraken gepackt ist 9Zen Cores brächte um ihn zu entpacken. Die wäre aber logischerweise unmöglich da die CPU sonst nichts anderes machen würde.
Und das war kein Beispiel aus dem Konsolenlalaland. Das Beispiel gilt! Auch für den PC. Auch hier würde ein solcher Datenstrom die komplette CPU saturieren sollte er jemals so eintreffen. Auf der PS5 gibt es genau zu diesem Zweck den Krakendecomposer welcher eine Equivalenzleistung von 9! Zen2 Cores besitzt. Es sind nicht 2 oder 3 - es sind 9!
Zusätzlich verfügt die DMA Einheit nochmals die Leistung von 3 Zen2 Kernen.

Tim Sweeney hat es doch gesagt - die PS5 ist hier auf God Tier Level. man kann auch einmal einfach etwas hinnehmen und muss nicht in der kleinsten Ecke nach ner Schwäche suchen. Und es erstaunt mich das hier so getan wird als ob das alles ein alter Hut wäre und so am Rechner schon längst möglich - wo sind denn die Spiele die so etwas zeigen am Rechner?
Nochmal - der Datendurchsatz wurde verhunderfacht! VERHUNDERTFACHT! Und er trifft genauso auf eine CPU und GPU fertig und bereit zum Rechnen. Alles wurde vorher erledigt.
Wir haben gesehen das selbst mit 30mb\s sehr hübsche Spiele wie GT Sport , God of War RDR2 und weitere möglich waren. Jetzt kommen durchschnittlich 9GB\s rein und werden sofort verarbeitet. Was denkt ihr was das für Spiele sein werden die hier als Exclusives rauskommen? Niemand ist bereit dafür. Gar niemand. Den Zweiflern wurden mit der Verschiebung des Events nochmal ein paar Tage Schonfrist gewährt, aber wenn das Event stattgefunden hat wird es keine Fragen mehr geben ob die PS5 wirklich so revolutionär ist wie alle behaupten.

Nochmal zur UE5 Demo zurück - dies war eine Entscheidung von EPIC! Sony hatte da gar nichts mit am Hut. Das ist ja der Witz - Wäre das ne offizielle Werbeaktion von Sony gewesen wäre sicher irgendwo ein PS5 Wasserzeichen oder wenigstens Playstation Brand oder Sony im Stream zu sehen gewesen. War es aber nicht. EPIC hat die PS5 genutzt weil nur mit ihr momentan diese I\O Leistung als ganzes(heißt SSD+I\O) zur Verfügung steht.

Und was war dann (oopsy) das Ende vom Lied? Alle - selbst hier im HardcorePCForum, haben geschwärmt und es sah quasi besser aus als alles was man bis dato gesehen hat. Deshalb ist es recht arrogant sich hier als PCler hinzustellen und zu trommeln mit irgendwelchen 12000€ Enterprise Grade SSDs welche sowieso nur die CPU saturieren würden mit dem Datenstrom. Wenn Sony diese Teile defacto schlägt und das in einer Box für 500-600€ wo noch ne moderne CPU und GPU verbaut sind dann trommel ich nicht als PC Redakteur. Dann halt ich meinen Mund oder lobe das Teil auch mal.

Vor allem wenn die erste Demo die von dem Teil zu sehen war grade mal alles weggeputzt hat was es bis dato gab. Und für ne Techdemo war das ganze sogar überraschend spielbar. Nix mit The Samaritan oder dem PS4 Equivalent The Sorcerer.

Oh grade noch das im Netz entdeckt

Epic Games had to rewrite parts of Unreal Engine to keep up with the PS5's SSD - VG247

[FONT=&quot]The PlayStation 5 provides a huge leap in both computing and graphics performance, but its storage architecture is also truly special,” Nick Penwarden, VP of engineering at Epic Games told us.[/FONT]

und weiter heißt es

[FONT=&quot]The ability to stream in content at extreme speeds enables developers to create denser and more detailed environments, changing how we think about streaming content. It’s so impactful that we’ve rewritten our core I/O subsystems for Unreal Engine with the PlayStation 5 in mind,” he added[/FONT]

Die blose Existenz dieser Demo in dieser Form verdanken wir also sogar der PS5! Mann Mann Mann hoffentlich ist das Event bald damit ich nicht immer die gleiche Leier tippen muss.. die Tasten meiner SKILLERmech nutzen sich langsam ab..:nene:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab nur Angst , das die neue Plasi extrem teuer wird, wenn Sie in allen Rechenzentren dieser coronagebeutelten Welt zum Einsatz kommt. Seh schon riesige Miningfarmen-voll mit Playstation 5. So gigantisch, wie das Ding werden soll!
Gruß, der ungläubige Thomas-ahm Yojinbo!
 
Ich hab nur Angst , das die neue Plasi extrem teuer wird, wenn Sie in allen Rechenzentren dieser coronagebeutelten Welt zum Einsatz kommt. Seh schon riesige Miningfarmen-voll mit Playstation 5. So gigantisch, wie das Ding werden soll!
Gruß, der ungläubige Thomas-ahm Yojinbo!

Blackout wirft 1Gil und schaut was passiert ^^

Naja ich warte einfach ab wie die ersten echten PS5 Spiele aussehen werden. Die UE5 Demo sieht schon toll aus aber es ist und bleibt nur eine Tech Demo wo die Stärken der neuen Engine gezeigt wurden. Ob die Demo wirklich spielbar war weiß keiner und welche Anforderungen moderne Spiele dann haben werden, wenn nicht nur ein kleiner Teil (perfekt zusammengestellt und in Szene gesetzt) programmiert wurde sondern im besten Fall eine lebendige und realistische Welt mit NPC's und co.
 
Hi THorsten,

mir scheint du hast dich nicht ganz mit der PS5 beschäftigt oder nur schlecht quergelesen?! Du hast jetzt regelmäßig die SSD und den I\O Block der PS5 falsch dargestellt bzw dessen Leistungsvermögen zu klein dargestellt.
Also es stimmt das die PS5 SSd über "normalen" PCIe4 angebunden ist. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auf!
1. hat Sony die Flashchips mittels 12Lanes statt 8 wie beim PC angebunden. Und 8 haben da auch nur wirkliche Premium Teile. Die meisten binden ihre Chips nur mit 4 Lanes an.
2. der weit größere Unterschied - Sonys SSD arbeitet mit 6 statt 2 Prioritätsleveln statt derer 2 wie bei NVME auf dem Rechner.
Dies ist schließlich der Grund warum man um die PS5 SSD mit einer größeren zu ersetzen eine braucht die 7GB\s Rohbandbreite hat , da der in der PS5 verbaute Controller dann mehr Bandbreite braucht um die fehlenden 4 Prioritätslevel zu abstrahieren.

Dann ging in eurer Unterhaltung bisher etwas vollkommen verloren :

Die SSD ist nicht einfach drin weil Sony ne schnelle SSD haben wollte. Das Ziel war es den kompletten I\O Durchfluss zu verhunderfachen. Dazu brauchte es diese SSD. Der Trick ist jetzt aber das um einen hundertfach schnelleren Datenstrom überhaupt verarbeiten zu können braucht man extra Hardware zum dekodieren und für DMA Aufgaben.
hier hast du auch mehrere male jetzt falsche Werte genannt.
Cerny sagt klipp und klar das viel schnellere Datenstrom wenn er mittels Kraken gepackt ist 9Zen Cores brächte um ihn zu entpacken. Die wäre aber logischerweise unmöglich da die CPU sonst nichts anderes machen würde.
Und das war kein Beispiel aus dem Konsolenlalaland. Das Beispiel gilt! Auch für den PC. Auch hier würde ein solcher Datenstrom die komplette CPU saturieren sollte er jemals so eintreffen. Auf der PS5 gibt es genau zu diesem Zweck den Krakendecomposer welcher eine Equivalenzleistung von 9! Zen2 Cores besitzt. Es sind nicht 2 oder 3 - es sind 9!
Zusätzlich verfügt die DMA Einheit nochmals die Leistung von 3 Zen2 Kernen.

Eigentlich wäre die Präsi von Cerny für PCGH mal ne Gelegenheit gewesen einen sinnvollen Artikel zum Thema Hardware zu bringen. Klar, die PS5 ist ne Konsole, aber ein Blick übern Tellerrand riskiert ihr ja sonst auch ab und zu und hier wäre es mal besonders interessant gewesen. Stattdessen, kommen hier auch von PCGH Mitarbeiter Halbwahrheiten, die ganz dem Tenor folgt: "Der PC ist sowieso besser!"
 
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