moddingfreaX
Software-Overclocker(in)
1. Einleitung, Verpackung+Lieferumfang, Funktionalität und Aufbau
2. Ergonomie
3. Software, (Dauer-) Betrieb und Einsatz in Spielen
4. Fazit
19.08.08 "Another day to wait..."
Voller erwarten kam ich heute gegen 17 Uhr nach Hause um meine schon heiß ersehnte Raptor-Gaming M3 Platinum Mouse in Empfang zu nehmen.
Leider war meine Mum einkaufen als der Postbote kam, und so hieß es wieder mal "Hier ist ein oranges Kärtchen für dich hinterlegt worden!"
"Oh nein," dachte ich mir "dann muss ich wohl warten!"
Am nächsten Werktag gegen 11 Uhr kann ich das Paket in meiner Deutschen Post Filiale meines Vertrauens (oder auch nicht ) abholen.
Mittwoch, 20. August 2008: „Das Päckchen ist endlich da bzw. erste Eindrücke!“
Nachdem ich heute um 17 Uhr endlich aus der Schule entlassen wurde, fuhr ich natürlich erst einmal sofort zu meiner Poststelle um das Päckchen abzuholen.
Zwar war das weiße Maxi-Pak in einem leicht demolierten Zustand, an der Maus bzw. Mausverpackung konnte ich allerdings zunächst keinen Schaden feststellen!
Die Betonung liegt auf ZUNÄCHST!
Nachdem ich mir meine Spaghetti Carbonara in der Mikrowelle aufgewärmt hatte, ging es schon ans auspacken und Eindrücke sammeln:
Die Verpackung:
Die Verpackung der Maus ist wie bei eigentlich jeder aktuellen Laser-Maus keine Besonderheit. Sie besteht lediglich aus einer schwarz gehaltenen Hochglanz-Papp-„Kiste“ in der eine Öffnung ist, durch die man die Maus schon im Vorhinein sehen kann.
Auf der Rückseite stehen viele Informationen wie z.B. das Leer- und Maximalgewicht und technische Besonderheiten.
Der Lieferumfang:
Besonders der Lieferumfang der Maus verleiht dem Gesamtbild einige Pluspunkte:
Neben der eigentlichen Maus liegt der Raptor-Gaming M3 Platinum noch bei:
- Eine große schwarze Tasche mit Raptor-Gaming Aufdruck die zum einfachen Transport der Maus gedacht ist,
- Eine kleine schwarze Tasche, ebenfalls mit Raptor-Gaming Aufdruck, zum verstauen von Mouseglidern und übriger Gewichte
- Zusätzliche Mouseglider, falls die bereits angebrachten Glider sich abgenutzt haben
- Ein kleines Booklet zur Schnellinstallation , die zwar in Deutsch und Englisch aufweist wie die Maus funktioniert aber keinerlei Anleitung bietet, wie die relativ schwer zu bedienende Software zu nutzen ist.
- In der großen schwarzen Tasche war eine Handballenauflage enthalten, die durch ein einfaches Klip-System an die Maus angeschlossen werden kann.
- Bereits in der Maus angebracht sind zwei Schaumstoff-Kissen, ein kleines unter der hinteren Klappe und ein großes unter der vorderen Klappe die mit jeweils hinten 13 und vorne 8 Gewichten à 2 Gramm bestückt sind. Für schlechte Mathematiker: Das Gewicht der Pins kann also von 0-42 Gramm beliebig variiert werden.
- Zuletzt liegt noch eine Mini-CD-Rom bei, auf der die Installationssoftware der Maus zu finden ist.
Soweit so gut, kommen wir zur
Funktionalität und Aufbau:
Ersteinmal die Maus aus allen Perspektiven:
-Gewichte:
Wie bereits genannt, kann die Raptor-Gaming M3 Platinum mit bis zu 21 Pins bereit, die in speziellen Schaumstoffkissen innerhalb der Maus angebracht werden können.
Dies geht jedoch nicht so einfach von der Hand wie bei der renommierten Logitech G9 (Schublade) von der Hand:
Auf der Unterseite der Maus findet man zwei einzelne Klappen.
Diese zu öffnen ist allerdings der eigentliche Knackpunkt des Gewichte wechseln, da diese durch das einrasten eines winzigen Pins geschlossen sind, der zum Öffnen nach hinten gedrückte werden muss.
Um diese Klappe also zu öffnen empfiehlt sich also entweder der Einsatz der eigenen Fingernägel, einer 1-2 Cent Münze oder eines kleinen Schraubenziehers.
Leider war bei meiner Maus bereits bei der Anlieferung einer dieser zwei Pins in der Mitte gebrochen, wodurch sich das Öffnen wesentlich erschwerte.
Die Gewichte sind weder mit einer Gravur ausgestattet noch sind sie sonderlich gut verarbeitet.
Es handelt sich lediglich um kleine silberne Zylinder.
-Mausglides:
Eine weitere Besonderheit der M3 Platinum sind die tauschbaren Mausglides.
Die oben beschriebenen Klappen sind auf der einen Seite mit jeweils 2 kleinen rundlichen Mausglides bestückt und auf der anderen Seite ist jeweils ein großer, halbkreisförmiger
Glide installiert.
Zum Wechseln zwischen groß und klein, kann man die Klappen abnehmen, drehen und wie gewollt wieder einsetzen.
-Kabelverlegen oder auch „Pipe-Mania“

Das rund 2 Meter lange, schwarz gesleevte Kabel kann an der Unterseite der Maus nach Belieben verschoben werden, sodass man Einfluss darauf nehmen kann, an welcher der 6 möglichen Endöffnungen das Kabel nun schließlich die Maus „verlässt“.
Diese Technik ist sehr innovativ, praktisch und bisher bei noch keiner Maus bekannt.
Je nach Kabelführung beträgt die Länge des Kabels 1,90 bis 2,00 Meter.
-DPI-Einstellung
Wie auch bei der Logitech G9 oder anderen bekannten Lasermäusen kann man bei der Raptor-Gaming M3 Platinum die Auflösung zwischen 800 bis 3200 Dpi einstellen.
Dies geschieht über ein eigens entwickeltes System an der Oberseite der Maus:
Man betätigt zunächst die kleine runde Taste unterhalb des silbernen Streifens, an der auch das Mausrad angebracht ist,und sie leuchtet rot auf. Dies bedeutet das nun die Dpi-Einstellung vorgenommen werden kann. Während man die Dpi einstellt, kann die Maus dennoch bedient werden.
Nun kann man per Mausrad die eigens per Software einstellbaren 4 Dioptrien-Stufen auswählen. Dabei leuchtet je nach gewählter Stufe überhalb der roten Taste die gewählte sowie die darunter liegenden Stufen grell blau auf.
Zwar wirkt der Lichteffekt sehr schön und optikverschönernd, allerdings stört dieser sehr beim nutzen des PC’s im Dunkeln, da die Lampen zwischen den Fingern grell hervorleuchten und blenden.
Ein anderes Problem ist die DPI-Umstellung während des Spielens.
Der rote Knopf ist leider sehr schlecht positioniert (genau unter dem Keilbein des Mittelfingers) und ist somit schwer zu erreichen. Außerdem erweist sich das Umstellen der DPI zwar vorerst als nicht schwere Technik, tötet allerdings doch nach einigem Nutzen jeden Nerv, da die Kombination aus Klicken, Scrollen und Klicken auf die Dauer doch etwas zu aufwendig ist. Hier wäre ein einfaches Klicken auf die gewünschte DPI-Zahl einfacher gewesen.
http://i38.tinypic.com/addow4.jpg
-Mausrad:
Das Maurad der M3 Platinum zeichnet sich nur durch seine extravagante Bauweise aus.
Diese besteht zwar aus einem gesamten Hauptteil, dieser ist allerdings mittig stark vertieft.
Im Gegensatz zur Schräglage der Tasten (beschrieben unter Ergonomie) steht dieses Mausrad genau senkrecht zur Auflage (Tisch, Mauspad etc.) Ansonsten besitzt das Mausrad nur die normale Technik einer konventionellen Maus auf, und bietet leider keine weiteren Spielereien wie z.B. die Tilt-Wheel-Funktion der G9.
Der Druckpunkt des Mausrades ist meinem Empfinden nach genau richtig eingestellt, nicht zu stark und nicht zu schwach.
-Handballen/-gelenk Auflage
Ein weiteres Extra der Maus ist die optional anzubringende Auflage für Handgelenk bzw. Handballen. Diese wird an drei Punkten mit der Maus durch einen Klipp-Mechanismus verbunden. Damit sie möglichst gut mitgleitet verfügt auch sie über 4 kleine, runde Mausglides.
Zwar ist sie eine nette Idee, lastet teils auch das Handgelenk aus, dennoch kann sie nur eingeschränkt beim spielen genutzt werden.
Da das gesamte Gewicht der Hand nun auf dem Ballen und somit auf die Ablage fokussiert wird, bildet sich nun der Dreh- und Wendepunkt der Maus auf dem hinteren Ende.
So kann zwar die Maus bequem und schnell nach rechts und links bewegt werden, das Vor- und Zurückziehen wird dadurch allerdings wesentlich erschwert.
-Makro-Tasten
Überhalb der Daumenauflage an der rechten Seite der Maus kann man einen silbernen Kippschalter auffinden. Laut Software werden diesem zwei Tasten zugeordnet, die man durch Skripts frei belegen kann.
Positiv zu sagen ist die Umrandung mit rot beleuchtetem Plexiglas!
Schön und Funktional!
Was mir allerdings sofort negativ aufgefallen ist, war die extrem schlechte Verarbeitung dieser Kipptaste.
Bereits beim auspacken war an der unteren Seite der Lack abgeblättert.
Zuletzt bearbeitet:

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