leises Effizienz-Netzteil gesucht [BeQuiet]

Wortakrobat

Freizeitschrauber(in)
Moin,

ich habe das in der Signatur erwähnte Corsair TX650W verbaut, bin eigentlich im großen und ganzen auch relativ zufrieden, allerdings ist eine PCIe Leitung vor langer Zeit abgeschmiert, somit hängt die GraKa nun per 4Pin-Molex-Adapter am 6 Pin was einfach nur unschön ist und das ganze zu einem ganz schönen Kabelball werden lässt. Zudem wäre gern auch was modulares von BeQuiet gesehen.

Faktoren für das neue Netzteil:


Leistung muss reichen für den 2500k @4,0 Ghz und ne HD 7950 oder Nachfolger - ich kämpfe noch mit mir
Leise! (wobei ich das Corsair bei jetziger Auslastung ebenfalls als angenehm empfinde und das in jeder Lage) Hat ein kleines Netzteil zur Folge das es bei Volllast immer den Lüfter nervig hoch schraubt da es kleiner dimensioniert ist - wenn ja dann empfehlt bitte lieber eine Nummer größer
Effizient! (Hätte gern mal näher erläutert ob ein zu großes Netzteil bei geringer Auslastung mehr Strom aus der Dose zieht als ein kleines Netzteil was im Effizienz-Ausschöpfungsbereich werkelt - und wenn dem so ist bitte mit nachvollziehbaren Erklärungen - bin kein Elektrotechniker)
Preis! Sollte so gering wie möglich sein, immer im Vergleich mit einzusparender Energie etc.!
Modular! (Das Kabel Wirrwarr geht mir ein wenig auf den Keks)

Vielen Dank für eure Antworten, hätte wie gesagt doch gerne ein wenig ausführlichere Antworten als BeQuiet L9 300W o. ä.
 
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Wenn die Wahl so entscheident ausfallen sollte, ist die Wahl klar und es wird das BeQuiet! Straight Power 480W E9 werden. Mindfactory ist zudem billigster Anbieter und da hab ich eh noch ne 20,00 € Gutschrift.....

Hätte gern mal näher erläutert ob ein zu großes Netzteil bei geringer Auslastung mehr Strom aus der Dose zieht als ein kleines Netzteil was im Effizienz-Ausschöpfungsbereich werkelt - und wenn dem so ist bitte mit nachvollziehbaren Erklärungen - bin kein Elektrotechniker

Könnte mir dazu noch jemand etwas sagen?
 
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Es kommt immer darauf an wo das Netzteil am effizientesten ist. Wenn dein System 300 Watt braucht solltest du ein Netzteil wählen, was ca bei 300 Watt seine höchste Effizienz erreicht.

Generell könntest du aber auch ein 1000 Watt Netzteil nehmen,
Denn der Bedarf an Strom deines PCs ändert sich ja nicht.
 
[...]
[/SIZE][/SIZE][/SIZE][/SIZE][/SIZE][/FONT]Effizient! (Hätte gern mal näher erläutert ob ein zu großes Netzteil bei geringer Auslastung mehr Strom aus der Dose zieht als ein kleines Netzteil was im Effizienz-Ausschöpfungsbereich werkelt - und wenn dem so ist bitte mit nachvollziehbaren Erklärungen - bin kein Elektrotechniker)[...]

Gleich mal vorweg: ich weiß nicht, ob die untere Erklärung richtig ist. Ich studiere zwar Elektrotechnik, hab aber gerade mal mein erstes Semester hinter mir. Ich versuche das jetzt mal mit dem Zeug zu erklären, was wir im ersten Semester gelernt haben. Sollte es falsch sein, bitte berichtigen! :daumen:
Das kommt daher, dass ein Netzteil eine reelle Spannungsquelle darstellt. Im Gegensatz zu idealen Quellen, wie sie noch meistens in der Schule betrachtet werden, haben reelle Quellen einen Innenwiderstand. Ideale Quellen sind nur Grenzwertbetrachtungen (Innenwiderstand → 0 bzw → ∞).
Der Innenwiderstand sorgt dafür, dass immer eine gewisse Spannung im Netzteil abfällt. Vereinfacht kannst du dir vorstellen, dass z.B. 30V reinfließen, aber durch den Widerstand des Netzteils nur 26V wieder heraus. Somit geht Energie am Netzteil verloren, ein idealer Wirkungsgrad (100%) fällt daher flach.
Wenn du nun Messungen mit dem Leistungsoutput einer reellen Quelle und einem Widerstand (zur Vereinfachung) machst, dann wirst du feststellen, dass du beim Widerstand dann den größten Leistungsoutput hast, wenn der Außenwiderstand genau dem Innenwiderstand entspricht - also 50% Auslastung. Darüber hinaus fällt die Kurve leicht ab, während sie bei geringer Auslastung quasi aus dem Keller kommt.
Bei geringem Außenwiderstand fällt eine große Leistung am vergleichsweise großen Innenwiderstand ab, während der Strom bei einem großen Außenwiderstand zurückgeht und damit auch die Ausgangsleistungeistung stark abfällt, da sich diese Quadratisch zum Strom verhält.
Das Maximum holst du dabei wie gesagt dann heraus, wenn Innen- und Außenwiderstand genau gleich groß sind. So ist es zumindest in der Theorie, ich hoffe, dass man das so einfach übertragen kann... :ugly:
gRU?; cAPS
 
In einem Netzteil müssen auch einige Energien aufgewandt werden, z.B. müssen Magnetfelder (Spulen, Trafos) aufgebaut werden usw. Das ist 'bei normaler Auslastung' keiner Rede Wert, bei minimaler Last hingegen schauts nicht soo doll aus. Auch gibt es einige Schaltungen, die gerade bei niederer Last nicht besonders effizient arbeiten.

Das sind so einige Gründe, die dafür sorgen, dass die Effizienz unter 20% (nicht 25%!) stark abfällt, zumal das auch kein Bestandteil von 80plus ist...
 
Hallo,

@steven payne: Was ist wen man den Pc 24/7 betreibt? Ist da nicht ein etwas grösseres Netzteil sagen wir mal um 50Watt bis 70Watt besser, da dass Netzteil mit der Zeit so weniger an Leistung einbüsst?

^hautpsächlich, wegen der schnelleren alterung der Bauteile im Netzteil bei 24/7 betrieb.

Meine Frage, ist auch hauptsächlich, da ich mir ein 350Watt anstatt 300 bestellt habe, ob sich da was stark an der effiziens ändert. Solange ich über 20% auslastung habe, dürfte es sich doch nur um ein ein stelligen wert an der effiziens handeln oder?

Gute Netzteile arbeiten bei über 20% doch auch im über 80% Effiziens bereich oder?

Wen das Netzteil zu gross ist, verwandelt sich doch einiegs an Watt in verlustleistung, oder? Wen ich nur sagen wir mal 300 Watt brauche aber ein 700 Watt habe, grade bei einem alten netzteil, löst sich qasi so einiges an Watt in luft auf und ich würde Geld verschwenden, oder?


MfG: Neuling1985
 
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Hallo,

@steven payne: Was ist wen man den Pc 24/7 betreibt? Ist da nicht ein etwas grösseres Netzteil sagen wir mal um 50Watt bis 70Watt besser, da dass Netzteil mit der Zeit so weniger an Leistung einbüsst?
hautpsächlich, wegen der schnelleren alterung der Bauteile im Netzteil bei 24/7 betrieb.
Nein

Meine Frage, ist auch hauptsächlich, da ich mir ein 350Watt anstatt 300 bestellt habe, ob sich da was stark an der effiziens ändert. Solange ich über 20% auslastung habe, dürfte es sich doch nur um ein ein stelligen wert an der effiziens handeln oder?
Von 300W Klasse auf 400W Klasse kanns was bringen. Das ist die einzige Ausnahme...
Allerdings liegt das auch eher daran, dass es keine wirklich guten 300W Geräte gibt....

Daher würds schon Sinn machen, ein Seasonic G-360 oder 400W E9 zu nehmen, wenn man was leises/sparsames haben möchte, statt eines 300W Billig Teiles...
Gute Netzteile arbeiten bei über 20% doch auch im über 80% Effiziens bereich oder?
80plus Gold sagt bei 20% schon 87% Effizienz.
Aber unter 20% kackt die Effizienz ziemlich ab, bei unter 10% brichts zusammen.

Wen das Netzteil zu gross ist, verwandelt sich doch einiegs an Watt in verlustleistung, oder? Wen ich nur sagen wir mal 300 Watt brauche aber ein 700 Watt habe, grade bei einem alten netzteil, löst sich qasi so einiges an Watt in luft auf und ich würde Geld verschwenden, oder?
Energieerhaltungsgesetz ;)

Energie kann nicht verloren gehen, sie kann nur umgewandelt werden. Und meistens ists wärme, was man nicht möchte. Also die Heizleistung des Netzteiles ist dann ein sehr großer Teil von dem, was man nicht möchte und als Verlustleistun bezeichnet.
 
Wird die Auslastung eines Netzteil von ca. 25% unterschritten, nimmt die Effizienz deutlich ab be quiet! Straight Power E9 CM 480 Watt Modular Netzteil im Test - Effizienz (3/7).

Danke das zeigt ganz gut was ich wissen wollte. ;) Zudem eröffnet es mir das ein netzteil mit keiner Auslastung quasi das ineffizienteste ist was es gibt. Dachte nicht das die Kurve dermaßen steil verläuft (hab das aber auch noch nie betrachtet - nur rein subjektiv in meiner Vorstellung), auch wenn dies natürlich logisch ist, grade nach der nachfolgenden Erklärung von Capslock...

Gleich mal vorweg: ich weiß nicht, ob die untere Erklärung richtig ist. Ich studiere zwar Elektrotechnik, hab aber gerade mal mein erstes Semester hinter mir. Ich versuche das jetzt mal mit dem Zeug zu erklären, was wir im ersten Semester gelernt haben. Sollte es falsch sein, bitte berichtigen! :daumen:
Das kommt daher, dass ein Netzteil eine reelle Spannungsquelle darstellt. Im Gegensatz zu idealen Quellen, wie sie noch meistens in der Schule betrachtet werden, haben reelle Quellen einen Innenwiderstand. Ideale Quellen sind nur Grenzwertbetrachtungen (Innenwiderstand → 0 bzw → ∞).
Der Innenwiderstand sorgt dafür, dass immer eine gewisse Spannung im Netzteil abfällt. Vereinfacht kannst du dir vorstellen, dass z.B. 30V reinfließen, aber durch den Widerstand des Netzteils nur 26V wieder heraus. Somit geht Energie am Netzteil verloren, ein idealer Wirkungsgrad (100%) fällt daher flach.
Wenn du nun Messungen mit dem Leistungsoutput einer reellen Quelle und einem Widerstand (zur Vereinfachung) machst, dann wirst du feststellen, dass du beim Widerstand dann den größten Leistungsoutput hast, wenn der Außenwiderstand genau dem Innenwiderstand entspricht - also 50% Auslastung. Darüber hinaus fällt die Kurve leicht ab, während sie bei geringer Auslastung quasi aus dem Keller kommt.
Bei geringem Außenwiderstand fällt eine große Leistung am vergleichsweise großen Innenwiderstand ab, während der Strom bei einem großen Außenwiderstand zurückgeht und damit auch die Ausgangsleistungeistung stark abfällt, da sich diese Quadratisch zum Strom verhält.
Das Maximum holst du dabei wie gesagt dann heraus, wenn Innen- und Außenwiderstand genau gleich groß sind. So ist es zumindest in der Theorie, ich hoffe, dass man das so einfach übertragen kann... :ugly:
gRU?; cAPS

Nochmal Danke, das trifft die theorethische Erklärung, welche ich haben wollte, ganz gut. Hört sich soweit logisch an und ich kann dem auch folgen auch wenn es beim ersten mal teilweise ein wenig verwirrend ist. Aber Schlussendlich untermauert es den obigen Post bzw. den Link und die Diagramme.

@Stefan Payne: Auch an dich geht freilich ein Dankeschön für die Klarstellung der teils unlogischen Fragestellung bezüglich eines 700W Netzteils was Energieverpuffend wirkt, nach Neuling1985. Das hat das ganze quasi nochmals bestätigt und ist eigentlich idiotensicher formuliert.

Fazit: Es bleibt beim 480`er E9.
 
Biete das Enermax einen nennenswerten Vorteil gegenüber dem E9?

Höherwertige Kondensatoren und eine nochmals peniblere Verarbeitung.
Bei der Effizienz ist das 87+ meines Wissens dafür sogar (minimal) schlechter als das E9.

Ich halte die beiden Geräte für gleich gut.

Ist es für Dich ein nennenswerter Vorteil, dass das Enermax (imho) besser aussieht? Oder dass es nicht jeder hat?
Aus Preis-/Leistungssicht gewinnt jedenfalls klar das E9.
 
Du kannst auch das Enermax Revolution87+ 550W nehmen. Das ist 20€ teurer als das E9. ;)
Na, dann kann man auch gleich ein P10 nehmen...

Höherwertige Kondensatoren und eine nochmals peniblere Verarbeitung.
Nicht dein Ernst, oder?!

Das findest du besser als beim E9???
DSC_1640.JPG

Also ich find das ziemlich übel. Und auch die andere Seite schaut nicht besser aus - da ist so ein E9 (oder P10) schon 'ne ganz andere hausnummer...
 
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Kann nur das Dark Power pro 10 http://geizhals.at/eu/790408 empfehlen. Meiner Meinung nach nicht zu hören :) und Effizient ist es auch ;) Hat aber auch seinen Preis. Ich habe auch erst lange überlegt, es aber dann genommen und würde es auch wieder kaufen.
 
Würde immer noch zum E9 tendieren laut der aktuellen Argumentation....

Achja und ein Kriterium wie es aussieht - nein, ich würde sagen ist für mich nicht wirklich von Bedeutung....;)
 
Nicht dein Ernst, oder?!

Doch, war eigentlich mein Ernst - bezogen auf die Kondensatoren.
Was die Verarbeitung anbelangt: Ich habe noch nie ein Netzteil aufgeschraubt, kenne nur die Bilder aus dem Netz.
Du schraubst ja an den Dingern rum und Dein Bild sieht in der Tat ziemlich fies aus...

Du hast doch 'n kleines Platimax, oder? Wie sieht das denn aus im Vergleich?

EDIT:
Hab's gefunden. #138 im Innereien-Thread. Das "gilt" aber eigentlich nicht, dass Du das anführst, denn das Revolution 87+ ist neuer als das Platimax... gibt's da auch Erfahrungswerte zur Verarbeitung?

Okay, okay, ich bemühe mal die Suchfunktion... dennoch muss es doch möglich sein, eine gleichwertige Konkurrenz zu den
aktuellen BeQuiets zu finden?!? Seasonic scheidet aufgrund ihrer Lüfter aus, SuperFlower sowieso und Enermax war eigentlich mein Favorit...
 
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