AW: Leben Festplatten im RAID0-Verbund länger?
Mir sind bisher nur Festplatten aufgrund von minderwertiger Qualität gestorben (Maxtor).
Ansichtssache.
Es kommt drauf an, wie die Platten behandelt werden... (siehe unten)
Ich finde, Maxtor hat recht gute Qualität. Meine ersten eigenen Platten sind von Maxtor, meine nächsten werden es auch sein. Von den ersten Platten ist noch keine ausgefallen. Im übrigen hatte, glaub ich, Maxtor als erstes seine Desktopfestplatten mit Lebensdauer und der Freigabe für 24/7 ausgestattet. Grund: Bei Maxtor gab es kein wirklichen Unterschied von Server und Desktop. Desktopplatten kamen mit Serverqualität. (Schlagt mich, wenn ich falsch liege, denn die Parteilichkeit für eine Sache kann Blenden...)
Mei erstes Raid0 war mit 2x 200ern Maxtors vor ca. 5 Jahren und sie laufen heut noch bei jemand anders fehlerfrei.
Abgesehen von dem totalen Datengau bei Raid0 im Ausfallmoment war mein Beweggrund, warum ich immer noch Raid0 nutze, die zusätzliche Geschwindigkeit beim Booten, Daten schieben und Installations- und Ladezeiten bei Spielen...
Das war keine Theorie, sondern pure Praxiserfahrung der letzten 5 Jahre
Ich würde auch eher sagen das man diese Frage nicht beantworten kann... es gibt zuviele Faktoren die man nicht kalkulieren und voraussehen kann!
Mag sein.
Aber Hauptfaktoren sind z.b:
-die Temperatur:
Meine Festplatten werden, seit ich meine erste Platte mit 7200 u/min in den Händen gehalten habe, nur aktiv gekühlt. 7V reichen mit extra Festplattenkühler zu, wobei eine Platte durch den darüberliegenden Festplattenlüfter mitgekühlt werden...
-die Umgebung:
Wie siehts mit einem nahe stehenden Subwoofer aus? Von vielen eine unterschätzte Gefahr. Kenne jemanden, der hatte eine Festplatte nicht lange, bis sie Ausgestiegen ist, siehe da, der 30W!!!-Subwoofer stand auf dem Rechnergehäuse...
-die Behandlung:
Wie nehmen manche einen unerwarteten Fehler des Rechners hin? (Bluescreen, 3h Schreibarbeit durch zufälligen Absturz weg,...)
Da kenne ich auch welche, die gerne mal vor den Rechner treten oder gar das Notebook durch die Kante feuern (wirklich passiert) und sich dann wundern, weil der Rechner nicht mehr geht (Festplattenschaden).
Dann doch mal lieber Einstecken und den Grund des Fehlers suchen...
-Oder der Transport des Rechners?
Tiefergelegte Autos und schöne Huckelpisten mit rasanter Kurvenlage, wobei der Rechner die Grüße des einen Radhauses dem anderen übergibt? (Extrembeispiel) Die Festplatten werdens Danken...
Mein Fazit:
Eine Behandlung, wie es den mechanischen Festplatten zusteht und man kann ohne große Sorgen die Vorteile eines Raid0 genießen. Allerdings sollte man sich keine Platten hohlen, die u.a. eine hohe Ausfallrate aufweisen, siehe die 750er von Seagate, die bei einigen, trotz Raid5, für Datenverlust gesorgt hat.