Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?

Ich soll also mal eben leisten worüber sich Philosophen seit Jahrhunderten streiten?
Was mir in den konkreten Beispielen offensichtlich fehlt ist jedenfalls ein Gesamtverständnis des Inputs als Einheit statt als viele Einzelteile. Mit einem solchen sollte das abwegige Einzelteil "buntes Schild" eben als Abwegig aussortiert und nicht als Einzelteil die Gesamtbewertung fatal verändern.
 
Ich soll also mal eben leisten worüber sich Philosophen seit Jahrhunderten streiten?

Die Frage, wie Intelligenz eigentlich zu definieren ist, hatten wir hier schon vor knapp drei Jahren. Ich habe die Diskussion mit dem TE damals abgebrochen, weil er zwar gerne Pauschalaussagen rausgehauen hat, die entweder über pauschale biologische Forderungen jegliche Maschine ausgeschlossen haben (und im vorangehenden Teil zu Emotionen und Bewusstsein teils sogar verletzte Menschen), oder aber mittels Verweisen auf selbst erstellte Behauptungen (Muster: "hat kein A, kann also kein B haben") eine Antwort mit absoluten Wahrheitsanspruch einfach aus dem nichts postuliert haben. Aber selbst auf Nachfrage gab es keine Begründungen für letzeres und erst recht keine potentiell auf KIs anwendbare, objektive Definition für "Intelligenz". Ohne anwendbare Kriterien ist aber halt keine Diskussion über deren Erfüllung möglich. Statt Dialog gibt es dann nur "Ja Amen" zu rausgekotzen Behauptungen oder Schweigen.

Was mir in den konkreten Beispielen offensichtlich fehlt ist jedenfalls ein Gesamtverständnis des Inputs als Einheit statt als viele Einzelteile. Mit einem solchen sollte das abwegige Einzelteil "buntes Schild" eben als Abwegig aussortiert und nicht als Einzelteil die Gesamtbewertung fatal verändern.

Das dem Schild eine solche Bedeutung zu Teil wird, würde ich auch als "Bug" deuten. Aber das heißt nicht, dass kein Gesamtverständnis vorliegt. Das Ausgabekriterium war in beiden Beispielen "bewegt sich da hin", macht also nur eine Aussage über einen einzelnen Punkt des Gesamtsystems. Wir wissen nicht, wie der Rest beurteilt wurde, können nicht sagen, ob ein "abwegiges Einzelteil" eine "Gesamtbewertung" fatal verändert hat. Vielleicht hat die KI vorher den Weg um den Fußgänger herum mit 49% bewertet und den mitten drüber mit 48%, mit dem Schild waren es aber 49% zu 50%? Da wir nur einen Ja/Nein-Output haben (respektive in Anbetracht der sehr vielen Möglichkeiten: Einen Ja/Nein/Nein/Nein/Nein/Nein/Nein, der sich halt in ein Nein/Nein/Nein/Nein/Ja/Nein/Nein gewandelt hat), können wir keine quantitative Aussage über den Grad der Änderung machen.

Auch kann die Umgebungswahrnehmung von KIs bekanntermaßen durch Änderungen massiv verändert werden, die wir als irrelevant erachten würden. Von Mustern, die dazu führen, dass !benachbarte! Objekte komplett anders gedeutet werden, sollte mittlerweile jeder mal etwas gehört haben. Wenn aus dieser vollkommen veränderten Umgebungswahrnehmung dann radikal andere Schlüsse gezogen werden, ist das kein Argument dafür, dass nie ein Bewusstsein für die Umgebung vorgelegen hat.
 
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Die Frage, wie Intelligenz eigentlich zu definieren ist, hatten wir hier schon vor knapp drei Jahren. Ich habe die Diskussion mit dem TE damals abgebrochen, weil er zwar gerne Pauschalaussagen rausgehauen hat, die entweder über pauschale biologische Forderungen jegliche Maschine ausgeschlossen haben (und im vorangehenden Teil zu Emotionen und Bewusstsein teils sogar verletzte Menschen), oder aber mittels Verweisen auf selbst erstellte Behauptungen (Muster: "hat kein A, kann also kein B haben") eine Antwort mit absoluten Wahrheitsanspruch einfach aus dem nichts postuliert haben. Aber selbst auf Nachfrage gab es keine Begründungen für letzeres und erst recht keine potentiell auf KIs anwendbare, objektive Definition für "Intelligenz". Ohne anwendbare Kriterien ist aber halt keine Diskussion über deren Erfüllung möglich. Statt Dialog gibt es dann nur "Ja Amen" zu rausgekotzen Behauptungen oder Schweigen.
Häh? Was erzählst du da?
 
Da ich beruflich u.a. auch mit KI zu tun habe, möchte diese Frage der Intelligenz gern ganz einfach beantworten: die gemeine KI (künstliche Intelligenz) wie sie aktuell vorliegt wird bis dato ihren Namen bei Weitem nicht gerecht. Denn es ist bisher nur ein stumpfes Abarbeiten von Aufgaben mit Prämissen zu definierten oder von Senoren ermittelten und zur Verabeitung aufbereiten Datensätzen. Das hat nichts mit Intelligenz zu tun. Git erkennbar daran, dass je nach Aufgabenstellung verschiede KI-Modell zur Anwendung kommen müssen um akzeptable Ergebnisse zu erreichen. Von der Sache her ist alles nur ein "if then else" mit x Verkünfungen und/oder Verkettungen. Von künstlicher Intelligenz kann man meiner Meinung nach frühestens dann sprechen, wenn ein KI Modell so weit mit Daten, Aufgabenmodellen, möglichen Prämissen, Sensoren und Konvertern angerechert ist, dass es nach einer formulierten Aufgabe selbstständig das oder die notwendigen KI Modelle, Sensoren und Konverter auswählt und ansteuert, diese miteinander verknüpft und dazu gleichzeitig die notwendigen Prämissen zur Erreichung des gewünschten Zieles setzt ... und nach erreichtem Ziel das Ergebnis bewertet und überprüft, mit anderen Einstellungen das Ergebnis hätte noch besser ausfallen können und entsprechende Optimierungen selbstständig einleitet und für sich zur Wiedeholung dokumentiert. Und erst dann ist es für mich intelligent.
Jedem muss klar sein das dafür große Mengen an Daten praktisch in Echtzeit durchsucht und verarbeitet werden müssen. Sprich extrem schneller Speicher, RAM und CPU sind ein Muss. Diese Leistung liegt m.M.n. bisher noch nicht vor und es wird auch noch eine Weile dauern bis sowas bspw. in Autos oder in Handgeräte für Echtzeitanwendungen umgesetzt werden kann.
 
Von künstlicher Intelligenz kann man meiner Meinung nach frühestens dann sprechen, wenn ein KI Modell so weit mit Daten, Aufgabenmodellen, möglichen Prämissen, Sensoren und Konvertern angerechert ist, dass es nach einer formulierten Aufgabe selbstständig das oder die notwendigen KI Modelle, Sensoren und Konverter auswählt und ansteuert, diese miteinander verknüpft und dazu gleichzeitig die notwendigen Prämissen zur Erreichung des gewünschten Zieles setzt ... und nach erreichtem Ziel das Ergebnis bewertet und überprüft, mit anderen Einstellungen das Ergebnis hätte noch besser ausfallen können und entsprechende Optimierungen selbstständig einleitet und für sich zur Wiedeholung dokumentiert. Und erst dann ist es für mich intelligent.
Ma dann viel Spaß mit Claude Opus, die tut ziemlich genau das von dir geforderte (und ist deshalb schweineteuer in der Nutzung)
 
Ma dann viel Spaß mit Claude Opus, die tut ziemlich genau das von dir geforderte (und ist deshalb schweineteuer in der Nutzung)
... bei weitem nicht!
Wurde mit KI erzeugt:

Claude Opus ist das leistungsfähigste Modell der Claude-Familie von Anthropic. Es ist darauf ausgelegt, hochkomplexe Aufgaben mit einem tiefen Verständnis für Nuancen und Kontext zu bewältigen.


Inhalt und Mehrwert
Das Modell zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, anspruchsvolle kognitive Aufgaben auf einem Niveau zu lösen, das oft an menschliche Expertenleistungen heranreicht.
  • Komplexe Problemlösung: Es bewältigt Aufgaben in den Bereichen Strategieplanung, Forschung und wissenschaftliches Denken mit hoher Präzision.
  • Massives Kontextfenster: Aktuelle Versionen wie Claude Opus 4.6 unterstützen ein Kontextfenster von bis zu 1 Million Token, was die Analyse extrem umfangreicher Dokumente oder ganzer Codebasen in einem Durchgang ermöglicht.
  • Fortgeschrittenes Coding & Datenanalyse: Opus gilt als eines der weltweit besten Modelle für Programmierung und das Debuggen komplexer Software. Es kann große Mengen unstrukturierter Daten analysieren und daraus fundierte Berichte generieren.
  • Agentische Fähigkeiten: Es kann komplexe, mehrstufige Arbeitsabläufe eigenständig planen und ausführen (z.B. als "Unternehmensagent").

Kann Claude Opus als "Intelligenz" bezeichnet werden?
Die Antwort hängt von der Definition von Intelligenz ab:
  1. Funktionale Intelligenz: Ja. Opus imitiert menschliche Fähigkeiten wie logisches Denken, Lernen (im Kontext), Planen und kreative Problemlösung. In Benchmarks für Allgemeinwissen und Fachwissen erzielt es Ergebnisse über 80 % und übertrifft oft andere führende Modelle.
  2. Künstliche Intelligenz (KI): Es ist ein Paradebeispiel für eine schwache oder spezialisierte KI. Es verarbeitet Informationen basierend auf Mustern in Daten, besitzt jedoch kein Bewusstsein, keine eigene Meinung und kein echtes Verständnis der Realität außerhalb seiner Trainingsdaten.
  3. Adaptive Thinking: Neuere Versionen nutzen ein sogenanntes "nachdenkendes" Verhalten (Adaptive Thinking), um interne Überlegungen anzustellen, bevor eine Antwort ausgegeben wird, was den Prozess des menschlichen Nachdenkens technisch simuliert.
Möchtest du wissen, wie du Claude Opus 4.6 konkret für die Analyse großer Dokumente oder Coding-Projekte einsetzen kannst?
 
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@Olstyle ... was bedeutet dein Lachen? Hast du anhand des durch KI erstellten feature sheets erkannt, dass diese KI bei weitem nicht alles, wie von dir behauptet, kann?
 
Du hättest auch meinem Link folgen können, (feststellen dass der daneben ging :fresse:, der hier passt besser
https://code.claude.com/docs/en/agent-teams )
Und dir ein eigens Bild machen können. Stattdessen fragst du ein Modell welches im Zweifelsfall älter ist als die aktuelle Opus Version mit dem Agenten Team Feature ob seine Konkurrenz besser ist und nennst deinen Halbsatz dazu eine Einschätzung -> da lache ich weil mir ein so inhaltsloser Forenpost zum Weinen zu schade ist.
 
Du hättest auch meinem Link folgen können, (feststellen dass der daneben ging :fresse:, der hier passt besser
https://code.claude.com/docs/en/agent-teams )
Und dir ein eigens Bild machen können. Stattdessen fragst du ein Modell welches im Zweifelsfall älter ist als die aktuelle Opus Version mit dem Agenten Team Feature ob seine Konkurrenz besser ist und nennst deinen Halbsatz dazu eine Einschätzung -> da lache ich weil mir ein so inhaltsloser Forenpost zum Weinen zu schade ist.
Wenn du deinen Post und dessen Inhalt geprüft hättest, wäre dir der Mangel aufgefallen. Ich habe auf den Mangel reagiert und habe die Feature erfragt. Die KI einschätzen zu lassen, ob es sich um "Intelligenz" handelt, war reiner Funfact. Übrigens, die von mir verwendete KI hat laut Features keine Emotionen, kennt keinen Neid oder Konkurrenz und wertet nur Daten aus. Und wenn diese Datenlage kein anderes Ergebnis zu lässt, dann ist es so. Es sei denn du stellst die Behauptung auf, dass der KI customizer die Prämissen dahingegend geändert hat, dass diese KI alle anderen entgegen der Datenlage bewusst schlechter bewertet. Das wäre zu beweisen. Technisch möglich ist es!
Die Feature zeigen dich klar auf was due von dir angepriese KI kann und was nicht. Was soll ich da lange drumrum schreiben. Sie kann halt bei weitem nicht alles!
 
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Dieses Video hatte @Herr_M im Sammelthread gepostet. Danke erstmal!
Ich würde aber auch gerne drüber diskutieren.
Das KIs mal Bewusstsein entwickeln, halten SciFi-Autoren ja schon lange für möglich.
Wenn der "Vater der KI" das auch prognostiziert und eine große Revolution erwartet, kann das ja nicht nur fiktiv sein.
 
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Aktuelle KI Modelle haben genau gar nichts mit Bewusstsein am Hut. Das sind einfach nur Textgeneratoren. Da werden die wahrscheinlichsten Worte aneinander gereiht und fertig. Von Intelligenz ist da weit und breit nichts zu sehen. Weder kann die KI einschätzen ob das was sie da gerade raushaut überhaupt stimmt noch ob es Sinn ergibt.

Besonders schnell geht die Entwicklung auch schon seit einiger Zeit nicht mehr vorwärts. Die Modelle treten seit einiger Zeit auf der Stelle. Es wird halt nur noch eine Weile dauern bis das auch bei den Unternehmen ankommt, weil man dort was die Modelle angeht noch ein wenig hinterher hinkt.
 
Aber LLMs basieren auf neuronalen Netzwerken und die sind der Schlüssel zum künstlichen Bewusstsein.
Wie Herr Schmidhuber im Video erklärt.
Irgendwann werden KIs selbstständig dazu lernen können.
 
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Das können die aber nicht einfach so selbstständig. Wenn ein LLM jetzt z.B. Tumore auf Röntgenbilder erkennen soll, dann kann sie das weil sie vorher mit dutzenden Daten zu Tumoren auf Röntgenbildern gefüttert wurde. Also ganz spezifisch zu dem Thema. Wenn sie jetzt was anderes als Tumore erkennen soll wird das nicht klappen.

Blöderweise werden die LLMs die da draußen jeden Tag von der Öffentlichkeit genutzt werden, aber nicht nur mit passenden Daten sondern unfassbar viel Müll trainiert. Wie soll ein LLM da jetzt also richtig und falsch unterscheiden?
 
Das können die aber nicht einfach so selbstständig. Wenn ein LLM jetzt z.B. Tumore auf Röntgenbilder erkennen soll, dann kann sie das weil sie vorher mit dutzenden Daten zu Tumoren auf Röntgenbildern gefüttert wurde. Also ganz spezifisch zu dem Thema. Wenn sie jetzt was anderes als Tumore erkennen soll wird das nicht klappen.
Die soll ja auch nur das machen. Aber es gibt auch universellere KIs.
Wie soll ein LLM da jetzt also richtig und falsch unterscheiden?
Durch Feedbacks vielleicht.
 
Und wenn jemand falsches Feedback gibt?
Tja, dass ist dann nicht so optimal. Aber woher weiß der Mensch eigentlich welche Informationen oder welches Wissen wahr ist? Er vergleicht mit vertrauenswürdigen Quellen. Und in der Schule wird dem Schulsystem und Lehrern vertraut. Leider heutzutage immer weniger wenn man an die ganzen Schwurbler etc denkt.
Welche sich von den "Mainstream" Medien abwenden.
 
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