"Krise bei den jungen Männern"

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Rotkaeppchen

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"Krise bei den jungen Männern"

Ich traue es mich kaum unter "Wissenschaft" einzustellen, versucht ein Psychologe nur mal wieder seinen Senf zum Thema
Computerspiele und Internet zu geben. Gewisse Ansätze im Text finde ich ja nachdenkenswert, in der Summe übertreibt er
maßlos. Wie steht ihr zu den Thesen?


Krise bei den jungen Männern | Telepolis
"Der US-Psychologe Zimbardo sieht die jungen Männer durch Pornos, Computerspiele,
fehlende Väter auf dem Rückzug in den Cyberspace und im Ausstieg aus dem Sex"
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Ich kann das irgendwie nicht ernst nehmen owO

"Während die Mädchen in der Schule immer besser werden, ziehen sich die Jungen in den Cyberspace zurück, in ihre eigenen Räume, in Computerspiele, Pornos und Ritalin."

-Sauber verallgemeinert! Wie kommen die eigentlich auf Ritalin?
 
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ich denke das der herr psychologe aufmerksamkeit möchte vllt. hat er davon in jungen jahren zu wenig bekommen;).

bezüglich dem experiment ist abseits der virtuellen welt wohl bekannt das einige menschen in bestimmten machtsituationen über andere seltsame verhaltensweisen an den tag legen. wie man in der vergangenheit scho häufig beobachten konnte.

das manche menschen davon "hängen bleiben" ist ne andere frage & nicht problem des internets & den damit verbundenen möglichkeiten der kommunikation (auch der einseitigen).

ist wie mit waffen, die töten keine menschen/tiere sondern nur deren benutzer. man sollte als nicht das werkzeug verteufeln sondern das soziale gefüge innerhalb der gesellschaft kritisch überdenken. in unserer gesellschaft ist alles auf leistung getrimmt & man selbst nur noch ein "tool" was jederzeit ersetzt werden kann. kinder kriegen ist eig. normal wird aber nur noch widerwillig im arbeitsleben akzeptiert & so schnell es geht wird der nachwuchs in kindergärten usw. outgesourced genauso wie mit alten & kranken menschen sich gut geld verdienen lässt. anstatt sich die angehörigen kümmern werden sie in heime gepfercht womit sich effektiv mehr geld verdienen lässt als in privater pflege zuhause. quasi aufzuchtstationen wie kindergärten & sammelstellen für die verbrauchten aber noch lebenden individuen die ihren beitrag zur gesellschaft geleistet haben aber nun eig. eine last sind. also dreht man den spiess einfach um & verdient mit dem alter & der gebrechlichkeit dieser menschen noch geld. der bedarf an pflegekräften steigt stetig & die bundesrepublik wird immer älter weil kinder bekommen ein luxus ist welcher im kapitalismus eig. nicht vorgesehen ist weil die leistungsfähigkeit der eltern, einen beitrag zu leisten, herabgesetzt wird.

das (werdende) männer sich dabei in isolation flüchten weil der leistungsdruck, welcher von der konsumindustrie auferlegt wird, zu groß wird ist nur logisch.

eine übertriebene & jeder natürlichkeit widersprechende emanzipation des "schwachen" geschlechts ist dieser problematik sicher nicht förderlich.

die problematik des fehlendes vaters in der erziehung vieler junger männlicher personen führt zu großen problemen mit deren selbstwertgefühl. letztlich ist jedoch nicht das problem das internet mit den damit verbundenen möglichkeiten nach befriedigung sei es sexueller natur oder ähnlichem sondern ein kaputte gesellschaft & das internet nur ein ventil bzw. das resultat aus bedürfnissen vieler...
 
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Joa, bissl recht hat er schon , allerdings sehe ich die Probleme eher in unserer Gesellschaft, anstatt die Schuld iwelchen Pornos o. PC Spielen in die Schuhe zu schieben
 
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Man muss sich selbst eine Aufgabe und Ziele setzen. Das macht niemand für einen.
Internet hin oder her.

Man kann auch im Suff, Fast Food und Fußball versumpfen, so ganz ohne moderne Medien.

Wer nach einem Sinn sucht: Schafft euchn Kind an. Ihr werdet euer früheres Leben vermissen ;) .
Eins ist sogar noch sozial / finanziell verträglich.
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Naja was soll man davon halten. Ich kann meiner Erfahrung nur sagen Frauen sind genau so oberflächlich wie Männer, wiso? Ich habe vor 2 Jahren noch gute 25 Kilo mehr gewogen und war recht schlaff :). Jetzt 25 Kilo leichter, mit großen Muskeln bepackt. Werden die "Anfragen" jeden Tag mehr ;). Von daher sind die Frauen auch mit schuldig. Wie immer es gibt zwei Seiten der Medaillen.
 
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Man muss sich selbst eine Aufgabe und Ziele setzen. Das macht niemand für einen.
Internet hin oder her.

Man kann auch im Suff, Fast Food und Fußball versumpfen, so ganz ohne moderne Medien.

Genau so siehts aus. Wenn man alles so verallgemeinert sieht wie der Psychologe da sähe es für mich ja äußerst düster aus.
Hey, ich treibe mich ewig im Netz rum, meine Mutter war alleinerziehend, ich zocke gerne...lediglich die 2 Stunden Porno kucken jede Woche schaffe ich nicht. :ugly:

...nach der Studie hätte ich also ne große Chance auf Erektionsstörungen und ein geschmissenes Ingenieursstudium. Gut, dass beides nicht zutrifft. :schief:


Aber ernsthaft, die Probleme die unsere Gesellschaft dahingehend hat sind nicht von der Hand zu weisen. Das aber jetzt wieder nur drauf zu schieben dass Spiele gespielt und Pornos geschaut werden halte ich für absoluten Käse.

Ich denke, dass die große Fülle von immer einfacher und billiger erreichbaren Ablenkungen und Dopaminerzeugern wesentlich dazu beiträgt, dass eine größere Zahl junger Menschen die wichtigen Ziele aus den Augen verliert.
Wenn ich an jeder Ecke Alkohol, Nikotin, freizügige Mädchen oder Filme von diesen kaufen kann und von den Medien pausenlos gesagt bekomme das neue iPhone sei das wichtigste was es zu erreichen gibt und wie die Bayern am Samstag gespielt haben (sowie alle Theorien warum) und welcher D-Promi grade im Wald sitzt seien die wichtigsten Infos der Woche, dann wundert es mich nicht wenn unerfahrenere Jugendliche den ganzen Reizen erliegen und Dinge wie soziale Kompetenz, Ausbildung, Famile usw. in den Hintergrund rückt.


Nach den Erfahrungen und dem Freundeskreis den ich habe spielt es da eine sehr untergeordnete Rolle aus welchen Verhältnissen jemand stammt oder wie viel derjenige PC spielt - denn unter den Absolventen meines Jahrgangs waren alle dabei, sowohl sehr gut situierte Söhne als auch ein (äußerst freundlicher) syrischer Flüchtling der innerhalb weniger Jahre deutsch gelernt, sich komplett angepasst und Abitur sowie ein Maschinenbaustudium absolviert hat (wovor ich größten Respekt habe). Und der zockt nebenbei auch. :D

Es geht also alles wenn mans will, die Leute habens selbst in der Hand. Nur machts unsere "Ich muss dir mein Produkt verkaufen egal wie" Bling-Bling-Mentalität immer schwerer, den richtigen Weg zu sehen.
 
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Wer nach einem Sinn sucht: Schafft euchn Kind an. Ihr werdet euer früheres Leben vermissen ;) .
Eins ist sogar noch sozial / finanziell verträglich.

Kann ich so unterschreiben - mal davon ab, dass sich einige soziale Kontakte verabschieden,
nachdem ein Kind da ist und man auch noch geheiratet hat.
Mit Kind Nummer 2 ging der Wahnsinn dann richtig los (nicht falsch verstehen, ich liebe meine Kinder!).
Man wird ja mittlerweile schon von Rentnern doof angemacht,
wie man es nur wagen kann mit einem Kinderwagen einen Bus zu betreten...

Irgendwie werden Menschen ab einem gewissen Alter zu richtigen Egoisten mit gigantischen Scheuklappen. ^^
 
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Also wenn ich das so lese und darüber nachdenke kome ich zu dem Schluss dass wir alle hier schon lange Erektionsstörungen haben müssten. :ugly:
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

So an schmarrn hab ich schon lang nicht mehr gelesen :lol:
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Huch, hier ist ja mehr Diskussion entbrannt, ja ich mir dachte, Danke für die Antworten.

Ich las den Artikel heute Morgen beim Kaffee musste ein bisschen Schmunzeln und dachte an diese dämliche Studie:
Der Postillon: Studie: Vier von fünf Killerspiele-Spielern zu fett für Amoklauf
Das ist so, also ob man annehmen würde, aus Tetrisspieler werden Autobahnbrückenklotzschmeißer.

Trotzdem sollte man den Kern der Aussage beachten. Ich rede seit Jahren davon, dass nach der weiblichen Emanzipation
ebenso eine männliche Folgen müsste. Was nicht zurück zur Unterdrücken bedeutet, wie es sich die einen oder anderen
erzkonservativen Deppen wünschen, sondern eine Emanzipation für männliches Verhalten.

Kleine Jungen brauchen andere Dinge als kleine Mädchen und z.B. eine Lehrerquote an Grundschulen wäre wichtig. Das
Pornos den Blick auf die Realität völlig verzerren, ist ebenso richtig. Wenn ich mit gut befreundeten "Kindern" von 16-25
rede, dann kommen da schon merkwürdige Vorstellungen rüber.

Das virtuelle Realitäten den Blick auf das "Real Life" massiv verzerren können, kann ich nur ahnen, wenn ich an meine
"drei Tage am Stück Civilisation spielen" Zeiten zurück denke, damals vor 25 Jahren. Man verändert sich. Heute bin ich
weitestgehend "clean", aber die heutige Technik ist so begeisternd, dass ich gerne wieder tiefer einsteigen will. Nur bin
ich heute im Sozialenleben extrem gefestigt und kann es mir erlauben, mal ein paar hundert Stunden zu spielen (im Jahr).

Man muss den kleinen Jungen wieder erlauben, ihre Aggressivität auszuleben. Was wurde sich bei uns früher geprügelt,
aber die Grenze war fließendes Blut und heute wird dann weiter getreten. Wir brauchen in der Gesellschaft auch ein paar
dominante egoistische Arschlöcher. Vorstandsvorsitzende sind selten durch humanistische Bildung und Weichspüler
gezeichnet, sondern brauchen Einzelkämpfer Mentalität.

Ich halte intensives Leben vor dem Rechner schon für bedenklich, aber wir ändern das nur, wenn Kindern auch alternative
Möglichkeiten geboten werden. Darum ist der Artikel für mich weniger Kritik an den spielenden Kindern, als an das Umfeld,
sich mehr um die Kinder zu kümmern.
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Was wurde sich bei uns früher geprügelt, aber die Grenze war fließendes Blut und heute wird dann weiter getreten.

Entschuldigung im Voraus für Stammtischparole aber die muss sein:

Heute wird auch noch geprügelt - die hören aber nicht auf wenns blutet und wenn du dazwischen gehst wirste abgestochen.
Dann lieber UnrealTournament spielen.
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Dann lieber UnrealTournament spielen.
Wir haben früher auch im Institut Doom gegeneinander gespielt, uns mit Kettensägen zerschnitten
und danach weiter gearbeitet. Es mag auch am Alter liegen, ob man zwischen virtueller Welt und der
realen unterscheiden kann.
 
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Ach, wenn wir gerade beim Thema virtueller Welt sind: Also bei wir hört der Spaß auf wenn ich Hunger habe - da kann das Spiel noch zu toll sein ;). Es gibt ja aber wie immer schlimme Beispiele wie: Leute sitzen 3 Tage am Stück am PC und gehen nicht auf en Pot bzw. Essen kaum was. Naja wie viele Dinge in der Presse werden extra in Szene gesetzt - wenn ich da nur an die "tolle Bildzeitung" denke :)
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Wenns soweit ist, dass Grundbedürfnissen nicht mehr nachgegangen wird aufgrund des Spiels ist das ja bereits ein sehr starkes Suchtverhalten. Das ist denke ich wieder ne andere Klasse von Problem. Leute, die dermaßen abhängig von einem Spiel sind dass sie nicht mehr (richtig) essen oder gar die Toilette nicht mehr besuchen haben ganz andere Probleme als Erektionsstörungen.

Als nicht Betroffener kann man sowas irgendwie nicht nachvollziehen. Ich meine ich war auch auf LANs als ich jünger war und hab da 3 Tage am Stück gespielt ohne zu schlafen (naja fast, das längste waren 69 Stunden SystemOnTime) aber wenn der Hunger oder andere Notdurften kamen wurde das Spiel ganz schnell zweitrangig. :D
 
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Sicherlich mag es einen gewissen Anteil geben die Hechel Western schauen oder nur zocken und bei dem Ruf der Mutter ein Fenster zu öffnen zuerst den Rechner einschalten. Aber wenn man sieht das fast jeder die freie Zeit mit Handy und Co verbringt könnte man glatt geneigt sein der Studie beizupflichten. Aber es hat eben nicht jeder so ein profanes Hobby
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Sicherlich mag es einen gewissen Anteil geben die Hechel Western schauen oder nur zocken und bei dem Ruf der Mutter ein Fenster zu öffnen zuerst den Rechner einschalten. Aber wenn man sieht das fast jeder die freie Zeit mit Handy und Co verbringt könnte man glatt geneigt sein der Studie beizupflichten. Aber es hat eben nicht jeder so ein profanes Hobby

Naja, ein prinzipielles Problem im Umgang mit mobilen Geräten gibt es mMn. schon. Sicher ist meine nachfolgende Aussage subjektiv, da sie nur auf meinen Beobachtungen im öffentlichen Leben beruhen, aber es sind Dinge die ich jeden Tag beobachte:

- Heute zum Beispiel hatte ich wieder jemanden im Supermarkt einkaufen gesehen der nebenbei die ganze Zeit am Smartphone hing und telefonierte, aber nicht etwa mit dem Telefon am Ohr, sondern auf Freisprechfunktion gestellt so das man es auch gut hören konnte und das selbst als er noch an der Kasse stand und der Kassierein das Geld gab.
- Oder was man auch jeden Tag sieht sind Mütter / Väter mit kleinen Kindern die nur auf ihr Smartphone fixiert sind und garnicht mehr mitbekommen das ihr Kind eigentlich Aufmerksamkeit haben möchte.
- Dann gibt es noch die Leute die schon kein Gefühl mehr dafür haben wann sie ihrer Umgebung auf die Nerfen gehen, sei es weil all 30 Sekunden laut der Pfeifton von Whatsapp ertönt und dann erstmal 12 Leute in der U-Bahn / S-Bahn das Telefon zücken um zu sehen ob es für sie war, oder ob sie am Telefon hängen und sich über Themen unterhalten, wie das ihr Ex-Freund Toni ja der letzte "Loser" im Bett war, ect.
- Oder auch leidig sind die Sorte Leute die während man mit ihnen spricht nicht vom Smartphone aufschauen und munter weiter chaten, lesen, was auch immer.
- Dann haben wir da noch die Leute die meinen ohne Kopfhörer über ihr Smartphone in der Öffentlichkeit laut Musik hören zu müssen.
- Auch immer schön sind die die so in ihr Smartphone vertieft sind das sie garnicht mehr realisieren das eine schwangere Person, oder eine alte Dame, oder ein alter Herr eingestiegen ist dem man evt. mal einen Platz freimachen könnte.
- Dann haben wir noch die Sorte die selbst beim gehen auf dem Gehweg, Treppen steigen, noch aufs Smartphone start und dann entweder im Schneckentempo bewegt, oder dich fast umrennt weil sie dich nicht bemerken.
- Beim Autofahren ist das auch gelegentlich "spaßig". Da hatte ich auch schon ein paar mal Leute die während des fahrens mit ihrem Telefon zu gange waren, SMS / chat schrieben, ect. und dann zum Beispiel auf der Autobahn garnicht mitbekommen haben wie sie langsam nach links abgedriftet sind, wenn ich da nicht gehubt hätte wären mir da sicher schon 2-3 mal welche in die Beifahrerseite gefahren.

Nur um mal so das gängiste zu nennen was ich so tagtäglich beim fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Auto, auf der Straße und beim einkaufen sehe.
Bei all diesen Dingen habe ich schon den Eindruck als wenn das halt ein allgemeines Problem darstellt und diese Leute schon den Bezug zum verhalten in der Realität verloren haben.
Man gewinnt den Eindruck das diese Menschen ohne Mobiltelefon schon garnicht mehr lebensfähig sind, ihre Umwelt nicht mehr wahrnehmen und die Formen sozialen Verhaltens in der Öffentlichkeit verlernt haben.

Das wir da also ein Problem im Umgang mit den mobilen Geräten haben halte ich nicht mal für abwägig. ;)
 
AW: "Krise bei den jungen Männern"

Also ich habe das Problem nicht, ich besitze notgedrungen (wegen des Berufes) zwar ein handy, das ist aber ein 20€-Gerät das nunmal telefonieren kann und das wars. Ah nen Wecker hats auch noch, praktisch auf Diestreisen. :daumen:

Das ganze Smartphonegedudel nervt mich auch tierisch, ich bin da aber mittlerweile sehr trocken im Umgang mit entsprechenden Menschen. Wenn jemand was von mir will oder mit mir redet und das Gespräch unterbricht weil er eine WA-Nachricht erhalten hat drehe ich mich um und gehe. Offenbar hat er ja kein ernsthaftes Interesse an mir. Auf ihr Smartphone vertiefte Menschen ignoriere ich komplett.

Ich meine normalerweise (etwa im beschriebenen Supermarkt) macht das ja keinen wirklichen Unterschied, je nach Umgebung ists aber besonders brisant - Beispiele

- Verein: Wer während des Trainings/der Probe bei uns ein piepsendes oder brummendes Telefon bei sich hat zahlt 5€ in die Vereinskasse. Wurde so mehrheitlich (fast einheitlich!) angenommen. Ausnahmen sind natürlich die beiden Mitgleider, die im Notdienst arbeiten.
In den ersten 3 Monaten haben unsere Mitglieder unter 20 alleine die kompletten Heizkosten des Raumes so reingefahren. :haha:

- Beruf: Glücklicherweise bin ich über die Jahre etwas nach oben geschlendert in der Position, sprich meistens wollen leute irgendwas von mir und nicht umgekehrt. Klingelt dabei ein Handy und die Reaktion darauf ist nicht angemessen (ich meine es kann ja wirklich was wichtig sein, kurz entschuldigen und rangehen/kurz halten ist ja kein Thema, es geht nur drum dann nicht zurückzuschreiben wo man das Bier jetzt heute Abend trinkt) kann derjenige eben wieder gehen. Es ging dabei schon so weit, dass Disziplinarmaßnahmen getroffen wurden weil Leute ihre Arbeit vernachlässigt haben und sogar andere gefährdet haben wegen eines Smartphones (noch besser als im Auto ist nämlich, wenn ein Kranfahrer tippt beim fahren :wall:).


Das alles wird die Dinge nicht aufhalten die da im argen liegen aber zumindest schützt es meinen Puls gelegentlich vor unnötigen Erhöhungen. :D
 
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