Kreislauf vernünftig reinigen

AW: Kreislauf vernünftig reinigen

Ich habe den kompletten Kreislauf zerlegt. Die Anschlüsse; Schnellkupplung und Kühler (ebenfalls komplett zerlegt) habe ich in Sysclean eingelegt und mit einer runden Bürste geschrubbt (Name:huh:: Siphonbürste?). Der AGB habe ich komplett nur mechanisch gereinigt (erst Bürste,dann Microfasertuch) Die Pumpe habe ich auch komplett auseinander genommen und mechanisch gereinigt (bewegliche Teile und Pumpengehäuse) Den Radiator habe ich auch mit Sysclean gefüllt. Da ich da aber nicht mit der Bürste reinkomme habe ich ihn in Verdacht.
Alle 1/4" O-Ringe und die Dichtung des Heatkillers sowie Pumpenkammerdichtung habe ich ausgetauscht. Alle nichtgetauschten Dichtungen habe ich mit einem Microfasertuch abgerieben.
Zusammengefasst habe ich eigentlich alle Teil und Oberflächen, die in Kontakt mit dem Kühlmittel kommen gereinigt.
Es war wirklich alles soweit in seine Einzelteile zerlegt wie es technisch möglich war.
 
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Ich möchte erstmal festhalten das ich Sysclean nicht kenne und nie damit gearbeitet habe. Das dürftige Bild auf Aquatuning verrät mir das es eine Säure beinhaltet.

Was du beschreibst sind 2 Phasen ein organische (unpolare) und eine polare (Wasser) Lösung. Aufgrund der Oberflächenspannung lässt sich erklären warum es partielle Ansammlungen gibt. Jetzt stellt sich die Frage wie kamen die herein? Sind sie erst nach deiner "Reinigung" aufgetreten, würde ich ganz arg dein Reinigungsmittel in Verdacht ziehen. Möglicherweise hast du die Güte es auf unpolare Lösungsmittel und Tenside zu überprüfen.

Ich persöhnlich würde mit einem "Entkalker" nicht meine Wasserkühlung reinigen. Ich würde schauen, das ich ein Mittel habe das mit Unpolare Lötfette löst Tenside hat und ich so reinigen kann. Sprich Cilit Bang, das genau dafür entwickelt wurde. Fettrückstände auf der Herdplatte. Mössen erst gelöst werden und mit den Tensiden solvatisiert werden.
Wer hat dir Sysclean empfohlen?
Um einen weiteren Reinigungsschritt wirst du kaum herum kommen. Aber dieses mal noch vor dem Einbau, alles gründlich auswaschen am besten mit dem Duschschlauch, nachher mit Dest. Wasser.

Hab dazu ein kleines How-To auf Anregung von Bundymania erstellt mit den Infos die ich von VJoe2max bekommen habe (Watercool stellt MO-RA3-360-Serie offiziell vor (2) - Seite 2 - Forum de Luxx) der soll auch bald in den FAQ von Hardewareluxx. Dies ist allgemein gemeint. Für Kühler/Radiatoren, es versteht sich von selbst, das damit kein Schlauch und auch kein AGB gereingt werden soll. Wobei ich mich sowieso frage warum du zu diesem Schritt gezwungen warst. (Startpost nochmal gelesen, alles klar)

.Wasser mit Citronensäure, woraufhin ich prompt Biobefall (warscheinlich Pilz weil schwarz) im Ablassarm hatte.
Das mein lieber wird, dein Oxidiertes Kupfer gewesen sein nicht Biobefall. Hast du einmal den Heatkiller aufgeschraubt und innen kontrolliert wie er ausschaut?
 
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1. @empty: Ich bin kein Chemiker. Könntest du das etwas besser verständlich ausdrücken?
2. Der Biobefall hat sich in einem Totarm gebildet, der zum ablassen diente.

So sieht die Wasseroberfläche von unten im AGB aus:
 
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Es handelt sich um den EK-Bay SPIN Reservoir AGB. Die ersten beiden Bilder wurden von schräg unten aus während des Betriebs aufgenommen. Es ist die Wasseroberfläche von unten aus gesehen. Zur Erinnerung: das Kühlmittel ist "Aquacomputer Double Protect Ultra clear" trotz des Fremdstoffs bleibt das Kühlmittel glassklar.

Folgende Bilder entstanden nach 24 Stunden Kreislaufstillstand:
 
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Für mich sieht da aus als ob einfach Öl oder Fett drin wäre. Wo das her kommt ist natürlich die Frage...
 
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Könnte es sein, dass es mal wieder der Radiator ist? Ich hab hier noch ne Flasche cillit bang grün:devil:
 
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Joa Öle, was anderes kann es fast nicht sein. Kannst du mal aufschreiben was da alles im Sysclean drinn steckt? Inhaltsstoffe?
 
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Als gefährlicher Inhaltsstoff ist Amidosulfonsäure beschrieben. Laut AQ enthält es noch inhibitoren, die Angriffe auf Kunststoffe unterbinden.
 
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Ich hatte auch komische Schlieren bei der Kombination EK-Spinbay und InnoProtect (allerdings selber gemischt aus Konzentrat und aq.dest.). Die waren so weißlich-milchig. Nach einer bestimmten Zeit hat sich auch der gesamte Kreislauf damit getrübt. Ablagerungen haben sich aber nicht gebildet und der Kühlleistung hats auch nicht geschadet (bin immerhin 6 Monate aus Faulheit damit gefahren :ugly:).
Nachdem ich den AGB dann getauscht hab durch einen Alphacool Repack und das System mit neuer Mischung gefüllt habe, haben sich keine Schlieren mehr gebildet.

Wüsste aber nicht woher das kam... Vielleicht an dem Aufbau vom Spin? Dass das irgendwie als Abscheider fungiert oder so? Bin kein Chemiker und das ist nur ein Schuss ins Blaue :)

Gruß
 
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Das sich Substanzen im Wasser am ehesten im AGB ablagern, ist zu erwarten - der ist schließlich dafür gedacht. (wenn auch eher mit Luft im Hinterkopf - aber das Prinzip "geringe Strömung -> bessere Ablagerung" funktioniert für alles)

Interessanter wäre die Frage nach dem Ursprung.
 
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Da ich seit dem Wechsel des AGB's und der Flüssigkeit (aber wie gesagt gleiche Mischung und auch soweit es geht gleiches Mischungsverhältnis) keinerlei Trübung oder Schlierenbildung mehr beobachten kann, war meine Idee ja, dass es evtl. mit der Bauart des SpinBay's zusammenhängt. Dass sich irgendwelche Phasen aus des der IP-Mischung aufgrund dieses Wasserfall-Effekts abscheiden. Oder aber vllt. eine Reaktion mit dem Rädchen (als Idee).

Meine Erfahrungen sollten helfen dem Ursprung der Schlieren/Abescheidungen auf die Schliche zu kommen.
Ablagerungen im Kühler (HK3.0Cu) waren aber keine.
 
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Ein guter Wasserzusatz sollte eigentlich keine getrennten Phasen bilden und Hartplastik sollte er auch nicht angreifen. Das du in der ersten Füllung Schlieren und in der zweiten hattest, kann an Verunreinigungen in den Bauteilen liegen, die durch die erste Füllung rausgespült wurden.
 
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Eigentlich wurden alle Teile gründlich gespült, deswegen dachte ich, dass es an was anderem liegt (Fettlöser -> Wasser -> aq.dest. im Radi; komponenten nur mit aq.dest.).
Dachte, dass es vielleicht am Spinbay liegt, da ein zweiter mit ähnlichem Problem auftaucht. Bei mir ist ja jetzt eh klar ;)
 
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Ich hab den Radi nachträglich mal mit Cillit Bang grün behandelt. Im AGB bildet sich zwar immer noch Dreck, aber es scheint nicht mehr so schlimm.
Wenn ich wüsste woran des liegt hätte ich diese Probleme ja nicht.
@rUdeBoy: Mi IP hatte ich das selbe Problem. Das Gemisch wurde auch mit der Zeit milchig.
 
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Es haben auch schon Leute die Vermutung geäußert, dass die Weichmacher in den Schläuchen mit dem Korrosionsschutz interagieren - da würde Radispülen natürlich nicht gegen helfen.
 
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Als ich den Kreslauf gereingt habe, sind natürlcih auch neue Schläuche verlegt worden. Jetzt ist es Tygon R3400 11,2/8mm schwarz.
 
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Kennt ihr ein Öl, dass UV-aktiv ist? Gestern habe ich nur zum Spaß eine CCFL UV angeschlossen. Im AGB vielen mir dann diese fluresierenden (wer Rechtschraibfehler findet darf sie behalten) Punkte auf. Es war die ölartige Substanz. Kann es sein, dass das garnicht aus dem Radi kommt, sondern aus den Schläuchen ins Wasser übergeht?
 
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