AW: Kreationisten Thread(Wissenschaftliche Diskussion ob der Mensch ohne Gott seine Existen erklären kann). Keine Glaubens Diskussion bitte!
Braucht die Evolution einen Gott? Das Problem ist das es eine Art Zündung gegeben haben muss der die Evolution in Gang gesetzt hat. Also der erste Einzeller und die Wissenschaft hat bis heute keine Antwort darauf! Was vor dem Uhrknall war, das kann ich und keiner sagen. Was hat da existiert...nichts oder alles? Was hat den Uhrknall ausgelöst? Wo kam die Energie her dafür? Ohne Gott funktioniert die Theorie nicht, du brauchst also sehr wohl Gott um es zu erklären.
Und damit haben wir im ersten Absatz des Threads schon den Lieblingsfehler aller Kreationisten:
"Die biologische Evolution erklärt die Entstehung von Leben nicht": stimmt
"Die Urknalltheorie erklärt die Entstehung des Urknalls nicht": stimmt.
"-> es gibt einen Gott": vollkommen falsch - diese Schlussfolgerung (die Aussage an sich... - ich bin da agnostisch). Wenn eine Theorie etwas nicht erklärt dann besagt dass ausschließlich, dass es noch etwas gibt, das außerhalb der Theorie liegt. Wahnsinnige Erkenntniss bei zwei Theorien, die ausdrücklich nicht den Anspruch erheben, auf die vermissten Punkte anwendbar zu sein.
Dass dieses etwas "Gott" ist, darauf gibt es keinerlei Hinweis. Es kann genausogut ein weiteres Naturwissenschaftliches System sein - genauso wie die Theorie "In Deutschland ist grad nach" nicht erklärt, was in Australien ist. Deswegen käme niemand auf die Idee, "in Australien ist Gott" zu behaupten. "Tag" wäre wesentlich naheliegender.
Wer also in den Lücken, die im naturwissenschaftlichen Weltbild klaffen (und da wird es immer welche geben), "Gott" sehen will, der sollte einen zusätzlichen, positiven Gottesbeweiß an dieser Stelle finden.
Also:
Wieviele Indizien gibt es dafür, dass Gott das Leben erschaffen hat?
(Anm.: Geschichten von gottesfürchtigen Menschen sind in diesem Fall per se als nicht ausreichend unabhängig einzustufen)
Zum Beispiel steht drin das Gott erst die Pflanzen erschaffen hat und danach die Tiere was so stimmt
Stimmt nicht. Plantae und Animalia entstanden lange Zeit nach Protozoa, Bacteria und Archae.
auch der Rest der Schöpfungsgeschichte stimmt Chronologisch überein mit der Wissenschaft.
So? Welche der beiden Varianten denn eigentlich (die mit 7 Tagen oder die mit ~3 Tagen und z.B. Erschaffung des Lebens aus Lehm?)
Also Rassenkundlich muss Adam und Eva schwarz und weiß gewesen sei.
Sieht man mal davon ab, dass einem bei so einem Schwachsinn wie "Rassenkunde" eigentlich gar nichts wundern sollte:
Dir ist aufgefallen, dass >50% der Weltbevölkerung weder kaukasisch noch afrikanisch noch eine Mischung aus den Eigenschaften beider sind?
Jetzt sag mir aber bitte nicht das du denkst das es Zufall ist das es schwarze Menschen gibt? Und das die dann noch zufällig in Afrika leben wo es gerade einen Sinn macht? Dann ist es wohl auch Zufall das der weiße Mensch im Nördlichenbereich lebt wo es einen Sinn macht keine schwarze Haut zu haben. Also das erkläre mir mal!
Das es sie gibt ist Zufall. Dass sie primär dort leben, wo es Sinn macht, ist Selektion.
Bevor ich eine eigene Meinung abgebe, muss erstmal folgendes geklärt werden:
5.) Wen Gott den Menschen nach seinem Ebenbild schuf, war er dann auch gewalttätig, argwöhnisch oder hatte sonstige negative Eigenschaften die dem Menschen ähneln??
Mal ins alte Testatment geguckt?
Habt ihr euch mal Gedanken darum gemacht wie vieler dieser Zufälle es bedarf um ein Pantoffeltierchen entstehen zu lassen geschweige den das Universum oder auch nur die Erde? Das sind Myriaden sage ich euch und dazu müssen diese Zufälle auch alle zusammen passen ohne leitende Hand die es steuert ist das einfach nicht zu machen.
Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wieviel Proto-Pantoffeltierchen in ein Glas Wasser passen, denen der entscheidende Zufall passieren könnte und wieviele Gläser voll Wasser es auf diesem Planeten gibt?
Von der Wahrscheinlichkeitsberechnung her total unmöglich!
Es gibt nur eine Sache, die nach Wahrscheinlichkeitsrechnung unmöglich ist:
Aus einem einzigen Einzelfall Rückschlüsse über Wahrscheinlichkeiten zu ziehen.
Alles andere ist (nur un)wahrscheinlich.
Kannst du das mal für Normalsterbliche erklären? Ich dachte schwarz/dunkle Farben nehmen mehr Energie auf. Oder sprichst du von Vitamin D Bildung?
Vitamin D wäre ein Beispiel für die Hautfarbe der aus polwärtigen Regionen stammenden Menschen (Energieaufwand für die Pigmentbildung könnte ein weiterer sein - weiß ich grad nicht), das Gegenstück wäre Hautkrebs.
Mich würd dann mal der Beweggrund interessieren, den derjenige hatte, als er auf die Idee kam, dass es nur noch einen Gott gibt.
Wer oder was war der Auslöser? Man kommt ja nicht einfach mal über Nacht auf die Idee, einige Götter so mir nichts dir nichts abzuschaffen.
Du argumentierst wie ein Kreationist

Mal beobachtend: Machen dir selbst ernannte Propheten den Eindruck, rational zu handeln?
Wohl eher nicht. Also wird, wer auch immer der erste Monotheist war, aus einer Laune/Zufall drauf gekommen sein. Die entscheidendere Frage wäre, warum einige Jahrtausende später die Anhänger eines Juden aus Palästina so große Bedeutung erhielten. Komponeten der Antwort sind imho
1. Macht:
Priester hatten Einfluss auf die römische Politik - mehr, als einem Herrscher lieb sein kann. Und es gab afaik auch Streit unter ihnen, was Kosten mit sich ziehen kann. Sie abzuschaffen und durch einen z.T. auf sich selbst konzentrierte Staatsreligion zu ersetzen, ist da eine naheliegende Idee. (klappt nicht immer - siehe Amenophis IV. Aber umgekehrt klappts noch schlechter -> siehe Punkt 3)
2. Geld:
Bei der Gelegenheit kann man gleich noch die Tempelschätze verstaatlichen.
3. Evolution:
Polytheistische Glaubensformen sind per Definition offen gegenüber neuen Göttern. Monotheistische nicht. Langfristig können erstere somit von letzteren verdrängt werden.
Einfachheit (nur auf
4. Einfachheit:
Umgekehrt ist eine einfache, monotheistische Religion auch für die Gläubigen viel angenehmer. Gläubige, die ihre Religion nicht als totalen Schrott empfinden, sind unkritischer (-> siehe 3)