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Komplettrechner für 13jährigen: Gaming-Beginner, Schule, Video

flatflo

Schraubenverwechsler(in)
Liebes Forum, gefühlt 150 ähnliche Anfragen durchgeackert und noch einige offene Fragen:

Ich möchte mit meinem Sohnemann (13) seinen ersten Rechner aufbauen, als Vater-Sohn-Projekt. Er sieht darin in erster Linie eine "Gaming Maschine," macht aber auch auch einfachen Videoschnitt (Handy- und Drohnenvideos). Ich sehe darin auch eine Gerät für Homeschooling und ähnliche Dinge .
Er setzt sein eigenes Erspartes teilweise mit ein, den Rest übernehmen die Eltern ;o). Nach längerer Recherche haben wir festgestellt, das ein Selbstbau die beste Option ist, weil Fertigrechner immer irgendeinen Kram verbaut haben, den wir nicht wollen ;o)

Mir ist klar, das wegen GPU-Knappheit und Preisvorstellung ein Kompromiss notwendig ist. Daher meine Gedanke: Vernünftiges Gehäuse / Lüfter / Netzteil / Mainboard, was vielleicht in 2,5 Jahren auch noch einem Upgrade standhält. Prozessor, GPU, Speicher muss man dann halt irgendwann aufrüsten tauschen. Aber es wäre schön, wenn das, was wir jetzt kaufen erstmal 2-3 Jahre reicht.

1.) Welche Komponenten hat dein vorhandener PC?
nix vorhanden

2.) Welche Auflösung und Frequenz hat dein Monitor?
noch nicht vorhanden, wird eventuell ein MSI Optix G27CQ4

3.) Welche Komponente vom PC (CPU, GPU, RAM) - sofern vorhanden, limitiert dich im Moment?
nix

4.) Wann soll der neue PC gekauft, bzw. der vorhandene aufgerüstet werden?
bald möglichst

5.) Gibt es abgesehen von der PC-Hardware noch etwas, was du brauchst?
nein

6.) Soll es ein Eigenbau werden?
Ja

7.) Wie hoch ist dein Gesamtbudget?
ca. 650 EUR ohne Graka und Monitor

8.) Welche Spiele / Anwendungen willst du spielen / verwenden?
Zur Zeit noch eher sehr einfache Dinge v.a. Minecraft und FSK geeignete Spiele, ok eher in Richtung FSK 16 vermutlich. Er spielt aber (noch) kein CS, FlightSim oder ähnliches. Bis es soweit ist, braucht er sicherlich noch 2x ein Upgrade

9.) Wie viel Speicherplatz benötigst du?
16 GB (erweiterbar bis 32GB sicherlich sinnvoll)

10.) Gibt es sonst noch Wünsche?
Monitor (max. 27' er hätte gerne einen Curved, gerne etwas "Zukunftssicheres" da man so etwas ja nicht dauernd neu kauft), Preisbereich 300 EUR realistisch (z.B. MSI Optix G27CQ4)

So, hier nun unsere bisherige Auswahl, immer mit jeweils einer Option:


Konkrete Fragen dazu:
a.) Lohnt sich das 550 Mainboard (wegen Sockel-zukunftsfähigkeit ) oder reicht eigentlich auch z.B. ein MSI B450M PRO-VDH MAX,
b.) Oder noch besser ein Intel System aus ASRock B460M Pro4 + Intel Core i5-10400F (G1), 6C/12T, 2.90-4.30GHz (besswere P/L wie ich das sehe, aber auch wegen Sockelwechsel bei Intel am Ende ), muss dann halt irgendwann beides getauscht werden
c.) Welche einfache GraKa ist sinnvoll, on-board reicht ja vermutlich mal gerade für Office-Anwendungen
d.) zwei Gehäusealternativen wären: https://www.alternate.de/Cooler-Master/MasterBox-Q300L-Tower-Geh%E4use/html/product/1407692 oder https://www.alternate.de/SilentiumPC/Signum-SG1Q-EVO-TG-ARGB-Tower-Geh%E4use/html/product/1622187. Sicher nicht so gut wie das be quiet, aber reicht vermutlich auch, das CoolerMaster dann ohne Bling-Bling
e.) Eine Frage noch zum Monitor : Ist es bei der Anwendung überhaupt noch sinnvoll einen 27'er mit 1920 x 1080 zu kaufen ? Auf der anderen seite Bedarf die höhere Auflösung ja auch einer besseren GPU, die zur Zeit kaum zu bekommen ist. Any ideas ?

So vielleicht hat jemand noch ein paar Tipps oder Sparmöglichkeiten für mich ?

Danke und LG
Flo
 
1. Geb ein wenig mehr fürs Board aus und nimm das MSI B550 A-Pro. Auf das Board könnte man bei Bedarf später auch mal einen 16 Kerner draufstecken. Die 20€ Aufpreis ist es wirklich wert.

2. B450 reicht theoretisch auch. Alles was da "fehlt" ist PCIe Gen4 für den ersten PCIe x16 und M2 Slot. Bei GPUs reden wir bei Highend Karten von 2-3% mehr Performance. Bei M2 merkt man so im Alltag keinen Unterschied. De facto kann man so um die 30€ sparen. Ein gutes B450 kostet auch um die 90€.

3. Beim Case würde ich das BeQuiet nehmen. Gerade wenn man zukünftig vll. doch mal das ein oder andere umbaut. Günstige Cases sind von der Blechstärke meist nicht so toll. Und das BeQuiet kommt mit 3 brauchbaren Case Fans. Das spart auch noch mal ein paar Euro. Gemessen daran ist der Preis dann nicht schlecht.

4. Lass den Aegis RAM weg. der macht häufig mehr Probleme als es die paar Euro Einsparung wert ist. Crucial Sticks sind nicht viel teurer. Haben bessere Latenzen und laufen idR auf so ziemlich jedem Board ohne Probleme.

5. Einen 27" mit FHD Auflösung würde ich persönlich nicht kaufen. Entweder einen 24" mit FHD oder eben 27" mit 1440p. Ob Curved oder nicht ist Geschmackssache und eben auch eine Frage wie viel man ausgeben will. Ein brauchbarer/guter 27" mit 1440p und 75hz kostet so um die 200€ und sollte AFAIK ausreichend sein.

Was die GPU angeht schau dich einfach nach einer 1050ti oder alternativ 1650 um. Die kriegt man hin und wieder relativ günstig - für aktuelle Verhältnisse. MediaMarkt bzw Saturn haben die immer wieder mal Angebote im Bereich von 200-250€. Sowas reicht für die meisten Games bis zu 1440p mit relativ guten Settings. Ok für Triple A Titel nun nicht unbedingt. Aber das zockt der Kleine ja eh erstmal nicht.
 
Perfekt, vielen Dank für deine Einschätzung,

Ich hab das mal aktualisiert und bleibe damit sogar noch im Budget ;o)

Welches 450er Board wäre den zu empfehlen für den Prozessor.
 
das ein Selbstbau die beste Option ist, weil Fertigrechner immer irgendeinen Kram verbaut haben, den wir nicht wollen ;o)
Ohne zu Ende gelesen zu haben (Asche auf mein Haupt :D) muss ich hier direkt einhaken:
Aktuell sind die Fertigrechner die beste Option um halbwegs gut an moderne Grafikkarten zu kommen.

Auf unzähligen Shop-Seiten (dubaro,agando,one,mifcom,etc) kann man sich im Konfigurator auch tatsächlich sein quasi Wunschsystem zusammenbauen und bekommt meist eine Grafikkarte mit dazu, die nicht vollkommen überteuert ist.

Allerdings: (hab dann doch ein wenig weiter gelesen) 650€ Budget sind so oder so sehr knapp :-|
Es gibt auch auf vielen Seiten durchaus ganz gute/okaye Komplettpakete :ka:

Beispielsweise sowas:

Aber (in absteigender Reihenfolge) müssten die Eltern in einen (sehr) sauren Apfel beißen :fresse:
(Dafür quengelt Sohnemann evtl. erst nächstes Jahr, und nicht schon nach 6 Monaten ;))

Die bisherigen Konfigurationen hier sind natürlich auch grund solide, aber halt ohne (aktuell sehr teure) GPU, ohne Monitor... :ka:

Das Thema Fertigrechner würde ich also nicht direkt ad acta legen an eurer Stelle.

PS: Je kleiner das Budget, desto eher würde ich auf Intel setzen. Deren 6-kerner (10er/11er) Generation sind Preis/Leistungstechnisch aktuell kaum zu überbieten mMn.
 
Ich bin auch schon an diesem hängengeblieben

Der Quengelfaktor ist (Gott sei dank) kein Druckmittel, da er einigermaßne "vernünftig" ist (zu sein scheint) ;o)))) ... noch

Noch nie von Agando gehört......
 
Beim RAM würde ich diese nehmen:

Ein gutes B450 Board wäre das:
Was den CSL Rechner angeht...

Der Deepcool CPU Lüfter schaut auf den ersten Blick sogar schlechter aus als der eigentliche Boxed Lüfter von AMD. :ugly: Das Board reicht per se. Hat aber einen VRM Kühlkörper der das Wort so nicht verdient. Der obere Teil der VRM hat nicht mal einen. Eine 240gb SSD ist schon ziemlich schnell voll. Win10 und ein paar Anwendungen und schwupps sind 100gb w.e.c.h. Noch dazu ist die A400 schon ziemlich lahm. :D Ich denke das Case liegt im Bereich von unter 30€. Dem entsprechend wird die Qualität sein...

Brauchbar an der Kiste ist die CPU, der Ram und eben die GPU. Ich würde rein von der Qualität der Komponenten auf einen Eigenbau setzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das klingt jetzt vll. etwas hart entspricht so aber quasi der Realität:

Die ganzen Fertigrechner punkten mit der GPU(bei der aktuellen Marktlage) und allenfalls noch der CPU. Der Rest der Komponenten ist quasi von der Resterampe. Konfiguriert man die mit entsprechend brauchbaren Komponenten landet man sehr schnell bei 200-300€ über dem "Angebotspreis". Und dann sind die plötzlich doch nicht mehr so günstig wie auf den ersten Blick...
 
Das stimmt schon, da muss man so oder so, immer noch Komponenten austauschen.
Aktuell ist aber der größte Vorteil bei solchen Kisten einfach die relativ gute Verfügbarkeit und Lieferzeit.
+ die Preise für die Grafikkarten, wenn man es mal runter rechnet, sind nicht ganz so exorbitant hoch, wie im restlichen Markt.
 
Stelle ich auch gerade fest. Sobald ich die "schlechten Komponenten", vor allem Gehäuse, Lüfter, RAM etc. auf mein Level erhöhe gehen die Preise empfindlich nach oben, da kostet eine Upgrade auf eine be quiert GEhöäuse dann mal eben doppelt soviel wie das Gehäuse selber als Einzelpreis.
 
Naja, ein Gehäuse (und auch Kühler und Netzteile) von Be Quiet gehört auch eher zur Luxusklasse, die man nicht unbedingt braucht.
Vor allem wenn die verbaute Hardware nicht 500W verbraucht und Abwärme produziert.

Frage zum Budget: Was ist insgesamt möglich?
Wieviel darf der Monitor kosten und wieviel ein PC?
Maus und Tastatur etc. rechne ich mal nicht mit, denn die machen den Kohl kaum fett.
Zur Not startet man mit einem Bundle für 20€ und Sohnemann spart was zusammen für "gaming-gear"
 
Also, wie gesagt, bei kleinem Budget eher ein Intel System kaufen.
Und dann gibts da z.B. sowas:


Die Radeon RX580 hat, trotz ihres Alters, deutlich mehr Wumms als die GTX 1050Ti :ka:
Mit ein paar Anpassungen könnte das ein ganz ansehnliches, erstes gaming-system werden :hmm:

Ebenso dies hier als Grundlage:

Netzteil/RAM/Kühlung ist bei Beiden natürlich weit ab von optimal :nene:
 
Das klingt jetzt vll. etwas hart entspricht so aber quasi der Realität:

Die ganzen Fertigrechner punkten mit der GPU(bei der aktuellen Marktlage) und allenfalls noch der CPU. Der Rest der Komponenten ist quasi von der Resterampe. Konfiguriert man die mit entsprechend brauchbaren Komponenten landet man sehr schnell bei 200-300€ über dem "Angebotspreis". Und dann sind die plötzlich doch nicht mehr so günstig wie auf den ersten Blick...
Ja, den Vogel schießt da Agando ab. Sind oft 16GB DDR4 3200Mhz verbaut. Will mann dann auf 32GB verdoppeln samt 3600Mhz und VIELLEICHT noch RGB dazu, kostet das schnell um die 300 Taler Aufpreis:nene:

Gruß
 
Ja, man muss da echt genau gucken und (den Endpreis) vergleichen bei den Shops, was deren Fertigrechner angeht :nene:

Gibt ja auch Kandidaten die einem ein singlechannel System verkaufen, oder noch schlimmer (selbst hier gelesen):
Ein Intel Core i7-10700K auf einem H470 Board (by Systemtreff) inkl. (quasi) boxed Kühler und 3200MHz RAM, der niemals die angegebenen Taktraten erreichen kann, dank Intels Einschränkungen... :rollen:

Für die Neugierigen:
 
Bei ganz knappen Budget ist sogar ein I3 eine Option. Die aktuellen haben dank SMT acht Threads und sind durchaus brauchbar. Hatte kürzlich einen verbaut und der rennt mit einer GTX 970 noch ganz gut ^^

Aber klar, der Aufpreis zum I5 10400F ist da meistens nicht mehr weit und die deutlich bessere CPU ;)
 
Das was viele bei den Fertig-PCs nicht sehen die die Folgekosten wenn man mal was Upgrade will:

- Netzteil unterdimensioniert für die neue GPU(Klassiker)
- Netzteil hat zu wenig 6/8 Pin Anschlüsse(wird wieder aktuell für die GPUs welche sich 3x 8Pin Versorgung gönnen)
- Case ist nicht breit genug -> neue CPU braucht nen potenteren TowerCooler. FU der passt ja nicht!
- Oldschool billig Cases mit festen Einbaukäfigen für 3,5". GPU ist zu lang! FU give Dremel! FU Case ist nun wabbelig weil der Stabilität gebende Käfig gedremelt wurde. Schon Mist wenn die Bleche vom Case dünn wie Papier sind...
- Acryl Seitenteil sieht nach 4x staubsaugen schon arg aus. Mama sollte doch aufpassen! Nun sind Kratzer drin. :what: *Ein Jahr später* Die Kratzer sind nun auch Wumpe. Nix mehr durchsichtig. Irgendwie milchig. Narf:ugly:

Usw.usf...

Fazit: Wenn ich die Kiste so lasse wie ich sie kaufe und als eine Art Wegwerfartikel betrachte sind Fertig-PCs eine Überlegung wert. Plane ich aber Upgrades vorzunehmen sollte ich mir genau überlegen ob das was bei Anschaffung drin steckt, auch dem gerecht wird was später ggf. mal rein soll. Ansonsten bezahle ich doppelt. Und erzeuge E-Waste weil das alte Billig Zeug auch keiner in der Bucht kauft.
 
@Shinna: das sind generell aber Dinge, auf die man (je nach Seite) auch durchaus achten kann. dubaro hat ja zB auch das Pure Base mit zur Auswahl und auch einige günstigere Gehäuse mit Seitenteil aus Glas. Auch beim Netzteil kann man durchaus gute auswählen...

Aber klar, kauf ich den PC beim Discounter oder im "Elektronikfachmarkt", kann es so enden, wie du es beschreibst ^^
 
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