AW: Umweltbilanz Batterie- vs. Verbrennerauto
Aber genau dieser Punkt hat mMn auf das Ergebnis den mit weitem Abstand größten Einfluss. Nicht wieviel der Verbrenner in der Herstellung die Umwelt belastet, sondern wie sehr sein Betrieb und die Instandhaltung die Umwelt schädigt.
Schon das Thema "Effizienz eines Verbrenners" kann sehr oft kritisiert werden. Manche "Studien" beziehen sich hier auf einen stehenden Generator-Verbrenner, der mit fest definierter Last und Drehzahl aktuell afaik 35-40% Effizienz erreichen kann. Andere "Studien" wiederum rechnen mit der max. Effizienz normaler [in PKWs verbauter] Verbrennungsmotoren (22%?). Und wieder andere versuchen die effektiv im Alltag erreichte Effizienz (~<14%) als Grundlage zu nehmen.
Das Thema fossiler Treibstoff vs. Strom alleine dürfte schon eine sehr komplexe Studie erfordern (wenn man nachvollziehbar bleiben will).
Weltbestand an Autos
Der Weltbestand an Autos liegt aktuell bei ca. 1.300.000.000, also 1,3 Milliarden Fahrzeugen. Jetzt ziehen wir die aktuell ca. <6 Millionen E-Autos ab, dann verändert sich die Zahl quasi nicht.
Und jetzt such mal eine Studie raus, die halbwegs zuverlässig ermittelt, wieviel durch Undichtigkeiten ausgetretenes Motoröl diese 1,3 Mrd Fahrzeuge jährlich auf der Straße lassen, welches der Regen dann in die Umwelt spült.
Oder wie viele Verbrenner gerade so die AU bestehen, und damit potentiell deutlich schlechtere Abgaswerte erreichen, als sie in der "Theorie" als Neuwagen mal hatten. Dabei auch die Fahrzeuge berücksichtigen, die noch nie einen TÜV oder eine AU gesehen haben (auch in den USA gibt es keinen TÜV bzw. Abgasuntersuchung, korrekt?). Klar, Verbrenner in vielen solcher "Gegenden" (die Fahrzeuge in den ganzen ärmeren Ländern) werden so schnell auch nicht von E-Autos ersetzt, aber trotzdem sind es Verbrenner, die die Umwelt massiv belasten, und somit eigentlich ja auch in die Rechnung gehören - zumindest wenn man die tatsächliche Umweltbelastung "des Verbrenners" ermitteln will.
Wie gesagt, ich würde mich über eine Studie freuen, die den Anspruch hat hier wirklich mit hoher Genauigkeit belastbare Zahlen zu ermitteln bzw. ermittelt zu haben. Natürlich gerne auch [für den Anfang] Studien die sich nur auf Deutschland beziehen. Hauptsache man beachtet wirklich alle sekundären Belastungen. Aber gänzlich ohne "schätzen und spekulieren" wird es da nichts geben.
Und am Ende kommt ja auch noch der Punkt Potenzial hinzu. Der sehr lange extrem vernachlässigte E-Antrieb tritt gegen einen über ~150 Jahre optimierten Verbrenner an. Der E-Antrieb und alles was dazu gehört (bzw. Stromspeicher/Akku-Recycling, Stromerzeugung usw) wird in den nächsten Jahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch deutliche Sprünge machen. Die Zeit arbeitet also jeden Tag für die E-Autos, und damit [immer mehr] gegen den Verbrenner.
Das hängt massiv von der Quelle ab. Zwischen aus dem Boden sprudelndem arabischem Öl und kanadischen Ölsanden liegen Welten. Ja, eine Abschätzung wird immer große Abweichungen haben.
Aber genau dieser Punkt hat mMn auf das Ergebnis den mit weitem Abstand größten Einfluss. Nicht wieviel der Verbrenner in der Herstellung die Umwelt belastet, sondern wie sehr sein Betrieb und die Instandhaltung die Umwelt schädigt.
Schon das Thema "Effizienz eines Verbrenners" kann sehr oft kritisiert werden. Manche "Studien" beziehen sich hier auf einen stehenden Generator-Verbrenner, der mit fest definierter Last und Drehzahl aktuell afaik 35-40% Effizienz erreichen kann. Andere "Studien" wiederum rechnen mit der max. Effizienz normaler [in PKWs verbauter] Verbrennungsmotoren (22%?). Und wieder andere versuchen die effektiv im Alltag erreichte Effizienz (~<14%) als Grundlage zu nehmen.
Das Thema fossiler Treibstoff vs. Strom alleine dürfte schon eine sehr komplexe Studie erfordern (wenn man nachvollziehbar bleiben will).
Weltbestand an Autos
Der Weltbestand an Autos liegt aktuell bei ca. 1.300.000.000, also 1,3 Milliarden Fahrzeugen. Jetzt ziehen wir die aktuell ca. <6 Millionen E-Autos ab, dann verändert sich die Zahl quasi nicht.
Und jetzt such mal eine Studie raus, die halbwegs zuverlässig ermittelt, wieviel durch Undichtigkeiten ausgetretenes Motoröl diese 1,3 Mrd Fahrzeuge jährlich auf der Straße lassen, welches der Regen dann in die Umwelt spült.Oder wie viele Verbrenner gerade so die AU bestehen, und damit potentiell deutlich schlechtere Abgaswerte erreichen, als sie in der "Theorie" als Neuwagen mal hatten. Dabei auch die Fahrzeuge berücksichtigen, die noch nie einen TÜV oder eine AU gesehen haben (auch in den USA gibt es keinen TÜV bzw. Abgasuntersuchung, korrekt?). Klar, Verbrenner in vielen solcher "Gegenden" (die Fahrzeuge in den ganzen ärmeren Ländern) werden so schnell auch nicht von E-Autos ersetzt, aber trotzdem sind es Verbrenner, die die Umwelt massiv belasten, und somit eigentlich ja auch in die Rechnung gehören - zumindest wenn man die tatsächliche Umweltbelastung "des Verbrenners" ermitteln will.
Wie gesagt, ich würde mich über eine Studie freuen, die den Anspruch hat hier wirklich mit hoher Genauigkeit belastbare Zahlen zu ermitteln bzw. ermittelt zu haben. Natürlich gerne auch [für den Anfang] Studien die sich nur auf Deutschland beziehen. Hauptsache man beachtet wirklich alle sekundären Belastungen. Aber gänzlich ohne "schätzen und spekulieren" wird es da nichts geben.
Und am Ende kommt ja auch noch der Punkt Potenzial hinzu. Der sehr lange extrem vernachlässigte E-Antrieb tritt gegen einen über ~150 Jahre optimierten Verbrenner an. Der E-Antrieb und alles was dazu gehört (bzw. Stromspeicher/Akku-Recycling, Stromerzeugung usw) wird in den nächsten Jahren mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch deutliche Sprünge machen. Die Zeit arbeitet also jeden Tag für die E-Autos, und damit [immer mehr] gegen den Verbrenner.
) welche verglichen mit vor 6 Jahren deutlich günstiger geworden sind. Teilweise sind die Preise für gleiche Kapazität um über 50% schon runter, tendenz sinkend. Waren sie mal bei 300$ pro kWh sind sie jetzt kurz vor 100$... da geht in den nächsten Jahren noch extrem viel.
Ausnahme der e-Golf... aber der hat auch noch potential nach oben.
), würde ich sogar noch eine Verbrauchsoptimierungs-Pause von 95 bis 2010 dazu nehmen. Bei vielen Herstellern waren die Fortschritte in der Motoreffizienz in den 0er Jahren offensichtlich so gering, dass bestenfalls die Rückschritte beim Fahrzeuggewicht wieder aufgewogen wurden, zum Teil nicht einmal das. Erst in diesem Jahrzehnt gab es eine Verbesserung um 1-2 l/100 km (innerhalb einer Klasse bei weitestgehend stangierendem Gewicht - in der Praxis dürfte der Verbrauch durch Wechsel auf immer größere Autos weiterhin bestenfalls gleich bleiben). Die vorherigen Optimierungen für den realitätsfremden EU-Testzyklus hatten auf der Straße keine Wirkung.