Wenn ich persönlich zwischenzeitlich einen möglichst günstigen Spielerechner mit genug Leistung auch für etwas aufwändigere Titel zusammenstelle (wohlgemerkt nur auf dem Papier) kalkuliere ich stets mit ca. 300 € oder etwas mehr. Mit geringerem Budget sind zumeist nur Spiele vernünftig spielbar, die in den Casual-Bereich fallen (z.B. Die Sims 3 oder etwa die XYZ-simulatoren). Zudem sind zukünftige Titel dann meist auch schnell wieder zu fordernd.
Bei den genannten Spieletiteln sehe ich besonders bei Crysis und auch den Need for Speed-Titeln mit 200 € Budget keine gute Chance auf eine befriedigende Lösung. Auch wenn man keine grafischen Feuerwerke auf dem Bildschirm haben will würde sich eine Konstellation wie Kev95 sie vorschlägt schon viel mehr lohnen. Der Prozessor ist ziemlich der stärkste Zweikerner und damit auch bei zukünftigen Spielen, die nicht mehr Kerne benötigen, flott dabei. Und die Grafikkarte bietet eines der besten Preis-Leistungs-Verhältnisse, besonders in dem Preisbereich.
Daher mein Rat: Stocke das Budget nach Möglichkeit zumindest auf ca. 300 € auf.
Wenn alle Stricke reißen bliebe die Möglichkeit, auf AMD-Hardware aufzubauen. Deren Prozessoren bieten zwar (teil weit) weniger Leistung als der genannte Intel-Prozessor, fangen dafür aber auch schon beim halben Preis an. Auch die Mainboards mit AM3-Sockel sind im Schnitt noch etwas günstiger (auch wenn der Unterschied inzwischen geringer geworden ist). Wenn man dann noch bei der Grafikkarte etwas spart gäbe es z.B. folgende Möglichkeit:
Prozessor: AMD Athlon II X2 255, ca. 50 €
Mainboard: MSI 760GM-P33, ca. 45 €
RAM: Große Auswahl, z.B. Corsair ValueSelect DIMM Kit 4GB, ca. 40 €
Grafikkarte: PowerColor Radeon HD 5750, 1024MB ca. 90 €
Die Kombi ist nicht die großartigste, würde aber für 225 € halbwegs gute Spielleistung mit akzeptablem Aufrüstspielraum bieten. Ansonsten wiederhole ich Kev95s Rat: Lieber etwas mehr investieren und mehr Freude damit haben.
Gruß,
der schwarze Quader