Wenn am Monatsende nur eine "0" überbleibt dann heißt es handeln.
Entweder knüppeln bis der Arzt kommt oder die Lebensunterhaltskosten reduzieren! Denn es kommt eigentlich gar nicht so sehr auf den Verdienst an, sondern eher wie hohe Ausgaben man hat.
Und hier wären wir auch beim Thema Energiekosten.
Fast jeder Haushalt kann im kleinen hier mit einer Mini-PV für 250-300€ den teuren Netzbezug reduzieren und so, je nach Aufstellungort, gut 50-70€ pro Jahr sparen. Bei weiter steigene Stromkosten entsprechend mehr.
Das ist zwar die kleinste Basis, aber sehr effektiv. Jeder Hasuahlt hat ein "Grundrauschen" von 100-200Watt an Strombezug. So eine 300Watt Self-PV deckt diesen Bezug über Tag fast komplett ab.
Für die PC Gamer bedeutet das, am Tage quasi CO2 Neutral zocken!
Zu deinen Haus und den Punkten 1-7:
1. Dachflächen müssen nicht ideal sein, selbst Nordausrichtungen können die Energiekosten senken. Zusätzlich sollte man prüfen ob sich die Fassadenwand für eine PV Installation eignen. Gilt auch für Grundstückabgrenzungen wie ein Zaun. Senkrechte PV Montage haben im Winder erheblich Vorteile durch die tiefer stehende Sonne als auch, dass kaum Schnee die Module bedeckt.
2. Wenn das Dach marode ist, dann steht eine Sanierung eh kurz bevor. Dieses mit einer zusätzlichen Isolierung und einer PV Installation zu kombnieren spart Installations-Kosten.
3. Neue Fenster müssen nicht unbedingt teuer sein und sollte bei Sanierungen immer in Erwägung gezogen werden. Fassadendämmung bringt Energetisch nicht so viel, darauf lieber verzichten wenn das Budget klein ist.
4. Die meisten Wärmeverluste entstehen durch undichte Fenster und schlechte Dachisolierung.
5. Ölheizung ist der höchste Kostenfaktor und wird weiter steigen. Hier unbedingt einen Wechsel anstreben.
6. Ebenso, raus damit. Anlagen die Geld kosten, sorgen für die 0 am Monatsende.
7. Ohne Investition zahlt ihr euch dumm und dusselig. Geld was jeden Monat andere bekommen! Warum dieses Geld nicht in eine Sanierung investieren und somit im Haus "halten"?
Sanierungsmöglichkeiten:
- Fenster neu.
- Heizung neu, Wärmepumpe (?) mit Flächenheizung oder Niedrigenergie Heizkörper (können auch größere Heizkörper sein die nachgerüstet werden = deutlich billiger)
- Dach Instandsetzen oder neu.
- bessere Dachisolierung.
- PV Anlage inkl. Sektorenkopplung (Mobilität, Heizung)
Finanzierung:
Die BAFA fördert den Wechsel von Öl-Heizung auf z.B. eine Wärmepumpenheizung mit max. 55% vom Gesamtaufwand.
Ein benötigter Kredit deckt im Bestenfall nur 45% der Investitionsumme. Mit geschickter Planung und Umsetzung lassen sich die Kosten einer PV Anlage dadurch noch erheblich absenken. (PV selber wird NICHT gefördert).
Zinsen sind zurzeit sehr niedrig, die Kosten für die Abtragung des Kredites liegt sehr wahrscheinlich unterhalb der monatlichen Heiz und Stromkosten die im Falle der Sanierung fast wegfallen.
Nochmals:
Nur mit einer PV Anlage lassen die Kosten für den Energiebdarf senken und auch einen Gewinn erwirtschaften wenn die Anlage bezahlt ist. Eine neue - womöglich sparsamere Öl-Heizung bringt keinerlei Ersparnis sondern erzeugt weiterhin erhebliche Kosten.
Wer Beratung ohne Abzocke wünscht, sich informieren möchte oder sogar zu seinen Projekt eine kostenlose und professionelle Planung wünscht, der wendet sich hier hin:
Alles um PV:
https://www.photovoltaikforum.com/
Alles über Sanierung und Heizung: -
https://www.haustechnikdialog.de/Forum/30/Waermepumpen
Wichtig!
Steht die Planung wie in den Foren vorgeschlagen, dann genauso verfahren! Nicht anderes von den Installateuren oder Firmen aufschwatzen lassen, besonders beim Thema WP wird hier zuviel Blödsinn verbaut was nicht nur zusätzliche Kosten verursacht sondern oft auch gar nicht funktioniert.
Zusätzliche Kosten vermeiden gilt auch bei den KwF Krediten. Bei Haussanierungen sorgen zusätzliche Bedingungen bei der Kreditvergabe für erhebliche Mehrkosten. Finger weg davon!
Viele Grüße,
stolpi