Die aktuelle Regierung hat keine "Schuld" an der aktuellen Lage.
Die aktuelle Regierung nicht, die Parteien schon. Wobei wir die FDP da mal ausnehmen können.
Hätte die GroKo den Ausbau der erneuerbaren Energien nicht, über die letzte Dekade, systematisch blockiert wäre Deutschland heute nicht so extrem abhängig von fossilen Energien.
Dann wäre der Strom noch viel, viel teurer, als er heute schon ist.
Den Ausstieg aus den alten Technologien wurde ebenfalls von der GroKo beschlossen.
Ein Fehler, Kernkraft wäre die Lösung gewesen.
Alles auf die grünen zu schieben ist schlicht falsch.
Nicht alles, aber sie sind die Hauptschuldigen.
Auch die AKWs würden kaum etwas daran ändern. Atomstrom ist der teuerste überhaupt und trägt in Deutschland kaum zur Stromproduktion bei.
1: Blödsinn, da werden irgendwelche Märchenabgaben herangezogen, die man sonst von keiner Industrie erwartet.
2: 12,5% sind also "kaum"? Gut, dann brauchen wir den ganzen Verkehrssektor und die Landwirtschaft nicht mehr berücksichtigen, denn die tragen auch "kaum" zum CO2 Ausstoß bei.
3: waren es schonmal 33% und man hätte ausbauen können.
Wenn man in Deutschland günstigen Strom will führt nachweislich kein Weg an Wind- und Solarsteom vorbei.
Der Strom ist nur günstig, wenn man die Speicherung und die Stromtrassen wegläßt. Alleine die Stromtrasse nach Bayern (mit 4GW) kostet 10 Mrd, Tendenz stark steigend. Davon hätte man sich auch zwei moderne Kernkraftwerke, mit 3,4GW Leistung kaufen können und der Strom ist bei der Trasse nichtmal erzeugtoder gespeichert, das kommt noch extra drauf.
Komisch, bei der bösen Atomkraft müssen irgendwelche Märchenkosten oben drauf, aber bei den Erneuerbaren wird alles weggelassen.
Dem wiederspreche ich. Atomstrom ist nur dann teuer, wenn man den Aufbau und die Endlager mit einbeziehen sollte.
Ein Endlager ist verhältnismäßig billig. Die Finnen rechnen mit 5 Mrd € und das ist auch realistisch (wenn man nicht so dumm ist, wie wir Deutschen und das Zeug in ein absaufendes Bergwerk kippt und sich wundert, dass der Müll dann nass wird).
Ach ja: ein Endlager braucht man als HiTech Land so oder so, für Industrie, Medizin und Forschung.
Ansonsten würden die Energiekonzerne alles dafür tun und wenn die es wirklich wollten würde die Regierung auch springen.
Ich habe auch einige Zeit gebraucht, um zu verstehen, warum die Industrie ihre Goldesel nicht haben möchte.
Hintergrund ist, dass die sogenannten Atomkonzerne eine Entschädigung von über 22 Mrd € (das sind über 250€ pro Nase) zugesprochen bekommen haben. Das Geld ist längst verplant und investiert oder an die Aktionäre ausgeschüttet. Würden nun die Laufzeiten für die letzten 6 Reaktoren um 10 Jahre verlängert, so müßten sie die Entschädigung voll zurückzahlen, er im 11 Jahr würden sie überhaupt damit Gewinn machen.
Man kann also gut verstehen, dass die bösen Konzerne keine Lust haben, das Geld ehrlich zu verdienen, sondern lieber den Steuerzahler blechen lassen.
Bis der Versuchsreaktor Marktreife hat, vorrausgesetzt er liefert auch entsprechende Ergebnisse, und gebaut werden kann gehen locker 20 Jahre ins Land.
China schafft es seine Reaktoren in unter 5 Jahren ans Netz zu bringen.
Wenn nicht sogar noch länger. Soll man bis dahin so tun als gäbe es keinen Klimawandel und hoffen, dass es die AKWs rumreißen?
Ist es eine Alternative, den selben Vollpfosten, die schon in den letzten 20 Jahren versagt haben, nochmal die gleiche Zeit einzuräumen?
Und wenn die dann wieder versagt haben, sollen wir ihnen dann nochmal 40 Jahre geben?
Dann haben wir 2080. Da können wir ja gleich Fusionskraftewerke in Auftrag geben
Ich erinnere mich, was Jürgen Trittin damals schönes versprochen hat: die EEG Umlage wird auf 1-2 Cent steigen, danach finanzieren sich die Erneuerbaren von selbst, setzen sich durch und dann sinkt der Strompreis wieder. Es wurden niedrigere Strompreise und 100% Erneuerbare versprochen.
Wie sieht die Realität aus?
Die Strompreise sind, inflationsbereinigt, fast drei mal so hoch wie damals und der Zubau der Erneuerbaren beträgt etwa ein Drittel des Stromverbrauchs, es wurde also das ersetzt, was durch den Atomausstieg weggefallen ist.
In dem Tempo dauert es wohl nochmal 180-200 Jahre, bis wir am Ziel sind.
Atomstrom macht in Deutschland ca 11% aus und ist sauteuer im Vergleich zu den anderen Energieträgern.
Das ist eine gigantische Menge und nein, er ist nicht teuer, das sind irgendwelche ausgedachten Kosten, die draufgeschlagen werden.
Das ist Fakt. Gibt genug Infos dazu im Netz.
Das sind alternative Fakten und davon gibt es leider recht viele im Netz.