Hier mal ein Beispiel:
http://article.techlabs.by/img/article/7632/7.png
Das Loch ist wohl nicht schwer zu finden. ^^
Dazu muss man sagen, dass sich das Edifier im Vergleich zu anderen Systemen noch super schlägt.
Das Ohr nimmt Abweichungen um +/- 1.5 dB nicht wahr. Bei einer Differenz von 20dB hört man das leisere Geräusch schon nicht mehr. Im Bereich dieses Frequenzlochs ( um 100-200Hz bei den komischen Plastiksystemen) ist das Ohr zudem besonders empfindlich.
Hier noch ein positives Beispiel:
http://www.lautsprechershop.de/hifi/images/concordf.gif
Das Ganze mit den Löchern usw lässt sich aber nicht vereinheitlichen. (Eine Erklärung würde zu weit führen.) Ich beispielsweise finde einen Buckel bei 4kHz grausam und einfach nur schrecklich, das stellt sich mir das Haar auf. Da gibts haufenweise Dinge die man beachten kann. Das tolle an den Nahfeldmonitoren ist ein recht linearer Frequenzgang um Studioabhöre zu ermöglichen. Da soll also alles gleich klingen. Man hat weder extreme Buckel, noch heftige Löcher. Also sieht man schon in der Messung, dass Subsat-Systeme nicht so der Burner sind. Der Subwoofer spielt viel zu hoch - bis etwa 60Hz nimmt man ihn nicht wahr, darüber wirds schlimmer. Ausserdem Bündelt er durch die riesige Membran extrem. Wenn also Stimmen aus dem Subwoofer kommen und nicht ordentlich beim Ohr landen ist das echt gruselig. Dann setzt viel zu weit oben ein kleiner Breitbänder oder Tiefmitteltöner im (Bose

) Minigehäuse ein. Die Dinger kommen nicht weiter runter weil sie so billig sind und keinen Platz benötigen dürfen. Klanglich eigentlich Selbstmord.
Wir leben also in einer Musikalischen EMO-Gesellschaft.
Die Nahfeldmonitore machen das besser, genau wie vernünftige Hifi-Lautsprecher. (Selbst low-Budget-nochnichtmaleinsteigerteile wie Heco Victa B200er für 60€ das Paar.)
Noch ein praktisches Beispiel: Stell dir einen knurrenden Chihuahua (Bose) und einen knurrenden Sennenhund vor. Süß... ne.
