Katzen oder Hunde?

Welches Tier mögt ihr mehr Hunde oder Katzen???

  • Katzen

    Stimmen: 100 54,6%
  • Hunde

    Stimmen: 55 30,1%
  • keins von beiden

    Stimmen: 23 12,6%
  • Daniela Katzenberger

    Stimmen: 5 2,7%

  • Umfrageteilnehmer
    183
Katzen soll man nicht alleine halten, also sind es nicht wirklich Einzelgänger.

Katzen suchen sich nur zum Paaren einen Partner, ansonsten leben sie alleine.
Hamster soll man nicht alleine halten, denn das sind gesellige Tiere.
Am besten ein paar Hamster und eine Katze, damit sich die Hamster nicht so schnell vermehren. :D :ugly:
 
Aber auch nur bei Wohnungskatzen.
Und wenn man sich ordentlich um die Katze kümmert, dann kann man die auch ohne Probleme alleine halten.
 
Katzen suchen sich nur zum Paaren einen Partner, ansonsten leben sie alleine.
Hamster soll man nicht alleine halten, denn das sind gesellige Tiere.
Am besten ein paar Hamster und eine Katze, damit sich die Hamster nicht so schnell vermehren. :D :ugly:
Für den Hamster gibt es ja noch das Netzteil. ??

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Ich muss ehrlich sagen, dass ich von "Experten" in den deutschen Tierheimen nicht all zu viel halte... Unsere Erfahrungen mit denen waren durchwegs negativ.

Hab da auch zwiespältige Erlebnisse gesammelt als ich auf der Suche nach der jetzigen Katze war. Irgendwas muss mich wohl geritten haben, zu glauben die möchten da Tiere vermitteln. Es ist für mich die 5te Katze nach anderen im Haushalt, also ein wenig weiß man nach der Zeit schon über Bedürfnisse und Notwendigkeiten im Zusammenleben.

Aber man gehe mal in ein Tierheim und frage nach einer Katze, möglichst noch keine 10 Jahre alt. Ich hätte mich auch überreden lassen einen 6 Jahre alten Kater aufzunehmen, doch anstatt mit mir vernünftig zu reden war es wohl das Ziel der Mitarbeiter mir 2 Tiere zu vermittteln.
Was ich aufgrund einiger Erfahrung und fehlenden Platzes nicht wollte.

Also gabs auch keine Katze für mich.
Spannend fand ich aber die Diskrepanz zwischen Internetauftritt und Situation vor Ort. Da wird einmal von über 90 Tieren (Katzen) gesprochen, live zu sehen gibt es aber kaum 20 und davon wird auch keine hergegeben.

Am Schluss gings dann alles ganz schnell über Ebay-Kleinanzeigen, kurz telefoniert, eigentlich keine Vorstellung gehabt was man da nun gleich zu sehen bekommt und ZACK, man sieht die Mieze an, die Mieze guckt zurück und man weiß die ist es, keine andere.

Bin damals auch extrem angepisst vom Tierheim gewesen, es war wenig relevant wie viel Erfahrung ich mit Katzen schon hatte, lediglich wie viele ich wollte.
Dabei sorgt doch gerade diese Art und Weise dazu unüberlegt zu viele Tiere anzuschaffen, diese zu vernachlässigen und irgendwann wieder abgeben zu müssen. Was ist denn besser als jemand der abschätzen kann wie viel Zeit und Raum zur Verfügung steht.

Da ich beruflich nach wie vor viel unterwegs bin ist meine Katze regelmäßig bei meinen Eltern zu Gast und hat einen Kater als Kameraden. So groß ist der Bedarf aber nicht nach einer anderen Katze oder Kater, das merk ich beim abliefern und abholen meiner Mieze. Dabei haben die nichtmal Beef miteinander. Es sind im Normalfall Einzelgänger, einzig Geschwistertiere die nie getrennt wurden würde ich gezwungenermaßen nur im Doppelpack vermitteln.

Man muss sich aber im klaren sein, dass man bei mehreren Tieren oft eine andere Bindung zum Tier hat. Auch wenn das eher der Natur entspricht als sich auf einen Menschen einzustellen, irgendwo denk ich mir dann aber auch, es ist ja auch MEIN Haustier.
Also darf das Tier auch eine Bindung zu mir haben, auch wenn es nicht seiner Natur entsprechen würde. Wobei dieser Grat bei Katzen und Hunden wohl gleichermaßen schmal ist.
Deswegen sinds ja Hauskatzen und Hunde, statt Raubkatzen und Wölfe.

Sorry für soviel Text, das war mal meine Story zum Thema.

Hunde finde ich aber auch cool, ist nur leider noch schlechter mit dem Job zu verbinden, darum wurde es wieder ne Katze. Aber wer weiß, was noch alles passiert. ;D

Ich finde ja die Kombination aus Hund und Katze, sofern es für beide funktioniert auch toll.
(Also beides im selben Haushalt, nicht im selben Tier.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist halt alles in allem wie in einem Geschäft, die Ladenhüter müssen raus und das möglichst noch im Dutzend. Hier in der Ecke wird quasi permanent Freigang gefordert und wenn man es nicht bietet bleiben nur die Modelle mit Katzen Aids.
Tiere haben ja auch ein Wesen und es kann daher auch so sein das manche eben geselliger sind oder auf den Mensch fixiert sind wobei es da sogar Vorlieben für ein bestimmtes Geschlecht geben kann
 
Zum Thema "Katzen nur zu zweit"...."Katzen sind gesellig....."
Als meine Großeltern vor Jahren mal in den Urlaub wollten, dachten wir uns es wäre ja praktisch ihre Katze mit zu uns zu holen......unsere Katze war da ca. 8 Jahre alt, sehr ruhig.
Ergebnis:
Sagen wir mal so, Omas Katze blieb im Transportkäfig.....unsere Katze saß davor, und wollte da rein....und nicht unbedingt zu spielen.;)
Ich bin heute noch davon überzeugt, dass sie Omas Katze auffressen wollte.:D
Sie hat geknurrt wie ein Wolf, ungelogen. :ugly:
 
Klar sind Katzen gesellige Tiere, und wenn sie von Beginn an richtig sozialisiert werden, haben sie auch nichts gegen andere Katzen.
Die Wohnungskatze die ihr Leben lang keine zweite Katze neben sich hatte, wird vermutlich nicht freundlich reagieren, das ist aber vollkommen normal und ist bei Hunden genauso. Es gibt auch asoziale Hunde, die mit anderen Hunden absolut überfordert sind. Daran sind aber nicht die Hunde schuld, sondern deren Besitzer.

Es ist halt schwer eine erwachsene Katze an eine andere erwachsene Katze in derselben Wohnung zu gewöhnen, aber nicht weil Katzen nicht gesellig wären.

Ist halt alles in allem wie in einem Geschäft, die Ladenhüter müssen raus und das möglichst noch im Dutzend. Hier in der Ecke wird quasi permanent Freigang gefordert und wenn man es nicht bietet bleiben nur die Modelle mit Katzen Aids. Tiere haben ja auch ein Wesen und es kann daher auch so sein das manche eben geselliger sind oder auf den Mensch fixiert sind wobei es da sogar Vorlieben für ein bestimmtes Geschlecht geben kann
Auch bei der Katzenhaltung gibt es viel, auf das man Acht geben muss, genau wie bei Hunden. Und viele Wohnungskatzen sind nunmal gestört, aber das liegt einfach an der falschen Haltung. Nein, damit Verteufel ich reine Wohnungskatzen nicht, aber die Besitzer bieten der Katze halt kaum Abwechslung, fordern sie nicht, beschäftigen sich nicht mit ihr und irgendwann stumpft sie einfach ab. Deswegen ist es in der Wohnung im Prinzip besser, zwei Katzen zu halten, denn die unterhalten sich gegenseitig, außerdem helfen sie bei der Sozialisierung. Ein Freigänger hat höchstwahrscheinlich Kontakt zu anderen Katzen, und dann fliegen längst nicht immer die Fetzen, denn dumm sind sie ja nicht.
Unser voriger Kater hat sich mit dem Nachbarskater nicht vertragen, unser derzeitiger liegt dagegen neben dem Nachbarskater friedlich auf der Wiese oder spielt mit ihm.


Katzen suchen sich nur zum Paaren einen Partner, ansonsten leben sie alleine.
Hamster soll man nicht alleine halten, denn das sind gesellige Tiere.
Am besten ein paar Hamster und eine Katze, damit sich die Hamster nicht so schnell vermehren. :D:ugly:
Stimmt so nicht. Katzen leben auch gerne miteinander, spielen miteinander und beschäftigen sich gegenseitig. Katzen leben auch wunderbar nebeneinander, eine Rangordnung wird abgesteckt und es passt.
Allerdings wird das nicht funktionieren wenn man einen 10 Jährigen Kater mit einem 5 Jährigen Kater zusammensperrt. Auch wird eine ältere Katze mit einer jüngeren nicht immer unbedingt eine Freude haben, aber sie gehen sich dann gegenseitig aus dem Weg, oder die ältere Katze zeigt der jüngeren wer der Chef ist^^
 
Das fängt doch schon in der Kinderstube der Tiere an indem die Welpen einfach zu früh abgenabelt werden
 
Dann wissen alle Experten und Tierheime nicht bescheid, da sie immer mind. 2 Katzen empfehlen.

Katzen sind Einzelgänger.
Meine Großmutter hatte immer nur eine Katze und der ging es sehr gut.
Die lief aber auch draußen herum und kam natürlich in Kontakt mit anderen Katzen.

Wenn du die Katze nur in der Wohnung leben lässt, mag das was anderes sein.
Aber Katzen nur in der Wohnung halten ohne dass sie draußen im Freien die Welt erkunden können, ist in Meinen Augen furchtbar. Das ist keine artgerechte Haltung.
Katzen brauchen ein Revier. Sie brauchen Zeit für sich alleine. Sie brauchen einen Ort, wo sie ungestört sind.
Und ein Kratzbaum reicht da nicht.
 
Hab da auch zwiespältige Erlebnisse gesammelt als ich auf der Suche nach der jetzigen Katze war. Irgendwas muss mich wohl geritten haben, zu glauben die möchten da Tiere vermitteln. Es ist für mich die 5te Katze nach anderen im Haushalt, also ein wenig weiß man nach der Zeit schon über Bedürfnisse und Notwendigkeiten im Zusammenleben.

Wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Wir wollten einen etwas größeren Hund, also > 45cm, der etwas allein bleiben kann und Kinderlieb ist, weitere "Anforderungen" hatten wir nicht. Wir haben mehrere Tierheime abgeklappert, auch weiter weg. Vieles hatten sie gemeinsam: absolutes Desinteresse, wir wurden nicht mal mit dem Ar*** angeschaut. Dann, wenn wir uns aufgedrängt haben, immer nur vorwurfsvoll angeschaut. So nach dem Motto: "Wie ihr habt nur eine Wohnung? Wie ihr seid beide berufstätig? Wie ihr habt ein Kind?" Da dachten wir uns echt, wir sind im falschen Film... Es scheint wirklich so zu sein, dass sie als zukünftige Hundebesitzer sich einen:

-> arbeitslosen
-> mit einem riesigen Haus und Garten
-> ohne Kinder
-> mit 100.000€ Jahresgehalt

wünschen. Sorry Tierschützer, aber das ist BULLSHIT hoch 10!!!

Dann, habe ich eine Kollegin, die im Tierschutz tätig ist/war. Ich habe mich mit ihr über das Thema Wesenstest unterhalten, sie hat mehrere Hunde erfolgreich durch den Wesenstest gebracht. Da kamen so Sätze wie "der Hund ist zu selbständig" oder "der Hund ist nicht auf sein Herrchen/Frauchen angewiesen" und etc. WTF???? Wir reden von Staffis, von Pittys, von Herdenschutzhunden, halloooooo???? Die können Entscheidungen treffen, eigenständig, dafür wurden sie gezüchtet!!! Das war das erste Mal, wo ich bei ihr echt meinen Kopf geschüttelt habe.

Danach kam noch was: da meinte sie "jeder Hundebesitzer sollte so eine Art Hundeführerschein machen". Ich dachte mir, geil, finde ich auch. Tja, nur darunter versteht sie aber was anderes, da meinte sie "der Hundebesitzer muss beweisen, dass er seinem Hund körperlich überlegen ist". Da ist mir die Kinnlade runtergefallen. Wir wollen ja nicht übertreiben, aber einem ausgewachsenen Staffi mit seinen 40 kilo ist kaum einer körperlich gewachsen, wenn er richtig aufdreht, geschweige von einem Neufundländer (ca 55 bis 70 kilo) oder einem Berner Sennenhund, die gehen bis 50 kilo, wenn er loslegt, fliegt man nur noch hinterher. Von einem Mastiff will ich erst nichts sagen..........................
 
Die Grundaussage dafuer ist

Wer sein Tier nicht beherrschen kann soll sich auch keines anschaffen.
Daher waere es sehr angebracht wenn man im Notfall handeln kann.
Von daher kann ich die Aussage sehr nachvollziehen.
Wenn dein Tier nun richtig aufdreht dann kannst du dich nicht schuetzen und die Menschen um dich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Katzen sind Einzelgänger.
Meine Großmutter hatte immer nur eine Katze und der ging es sehr gut.
Die lief aber auch draußen herum und kam natürlich in Kontakt mit anderen Katzen.
Sie war Freigänger, also die Katze^^ und das ist der springende Punkt. Durch den Kontakt mit anderen Katzen wird die Katze deiner Großmutter eben sozialisiert. Das fehlt bei Wohnungskatzen eben komplett. Dass diese dann nicht mit Freuden auf einen weiteren Mitbewohner reagieren (das kann auch ein Baby sein), sollte klar sein.

Wenn du die Katze nur in der Wohnung leben lässt, mag das was anderes sein.
Aber Katzen nur in der Wohnung halten ohne dass sie draußen im Freien die Welt erkunden können, ist in Meinen Augen furchtbar. Das ist keine artgerechte Haltung.
Katzen brauchen ein Revier. Sie brauchen Zeit für sich alleine. Sie brauchen einen Ort, wo sie ungestört sind.
Und ein Kratzbaum reicht da nicht.
Eine Wohnung kann auch ein Revier sein. Draußen haben sie kein großes, abgegrenztes Revier, sondern die Gebiete überlappen sich einfach.
Du kannst eine Katze auch nur in der WOhnung halten, und wenn du für Klettermöglichkeiten, Unterhaltung, geistige Beanspruchung und Räume zum Zurückziehen sorgst, sollte das auch klar gehen. Aber meist scheitert es schon daran.

Wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht. Wir wollten einen etwas größeren Hund, also > 45cm, der etwas allein bleiben kann und Kinderlieb ist, weitere "Anforderungen" hatten wir nicht. Wir haben mehrere Tierheime abgeklappert, auch weiter weg. Vieles hatten sie gemeinsam: absolutes Desinteresse, wir wurden nicht mal mit dem Ar*** angeschaut. Dann, wenn wir uns aufgedrängt haben, immer nur vorwurfsvoll angeschaut. So nach dem Motto: "Wie ihr habt nur eine Wohnung? Wie ihr seid beide berufstätig? Wie ihr habt ein Kind?" Da dachten wir uns echt, wir sind im falschen Film... Es scheint wirklich so zu sein, dass sie als zukünftige Hundebesitzer sich einen:

-> arbeitslosen
-> mit einem riesigen Haus und Garten
-> ohne Kinder
-> mit 100.000€ Jahresgehalt

wünschen. Sorry Tierschützer, aber das ist BULLSHIT hoch 10!!!
Meine Güte, wie kann man so übertreiben?
Du bist dir sicherlich bewusst, dass diese dummen Tierschützer sicher schon einige Tiere wieder zurückbekommen haben, und das ist für niemanden schön. Ergo fragt man lieber mehrmals nach, ob besagte Personen sich auch wirklich ein Tier anschaffen wollen und halten können.

Dann, habe ich eine Kollegin, die im Tierschutz tätig ist/war. Ich habe mich mit ihr über das Thema Wesenstest unterhalten, sie hat mehrere Hunde erfolgreich durch den Wesenstest gebracht. Da kamen so Sätze wie "der Hund ist zu selbständig" oder "der Hund ist nicht auf sein Herrchen/Frauchen angewiesen" und etc. WTF???? Wir reden von Staffis, von Pittys, von Herdenschutzhunden, halloooooo???? Die können Entscheidungen treffen, eigenständig, dafür wurden sie gezüchtet!!! Das war das erste Mal, wo ich bei ihr echt meinen Kopf geschüttelt habe.
Schön, und was ist wenn selbstständig "hört nicht auf seine Besitzer" gemeint war?

Danach kam noch was: da meinte sie "jeder Hundebesitzer sollte so eine Art Hundeführerschein machen". Ich dachte mir, geil, finde ich auch. Tja, nur darunter versteht sie aber was anderes, da meinte sie "der Hundebesitzer muss beweisen, dass er seinem Hund körperlich überlegen ist". Da ist mir die Kinnlade runtergefallen. Wir wollen ja nicht übertreiben, aber einem ausgewachsenen Staffi mit seinen 40 kilo ist kaum einer körperlich gewachsen, wenn er richtig aufdreht, geschweige von einem Neufundländer (ca 55 bis 70 kilo) oder einem Berner Sennenhund, die gehen bis 50 kilo, wenn er loslegt, fliegt man nur noch hinterher. Von einem Mastiff will ich erst nichts sagen..........................
Was ist daran so schlimm? Dann muss man eben einen kleineren Hund nehmen, den man eben auch kontrollieren kann. Nichts ist als Radfahrer schlimmer als eine zierliche ältere Dame mit einem Schäfer oder Hunden derselben größer, denn da weiß man dass die den niemals halten könnte, sollte der Lust zum Spielen bekommen.
Außerdem gibt es sehr wohl Leute, die solche Hunde zurückhalten können. Mein Cousin konnte das mit einem Berner Sennen/Schäferhund-Mischling, aber er ist auch ein ziemlicher Schrank.
 
Die Grundaussage dafuer ist

Wer sein Tier nicht beherrschen kann soll sich auch keines anschaffen.
Daher waere es sehr angebracht wenn man im Notfall handeln kann.
Von daher kann ich die Aussage sehr nachvollziehen.
Wenn dein Tier nun richtig aufdreht dann kannst du dich nicht schuetzen und die Menschen um dich auch nicht.

Bei der richtigen Erziehung muss man es überhaupt nicht! Das ist absoluter Schwachsinn "das Beherrschen" mit körperlichen Beherrschung gleich zu setzen.

Hast Du schon mal einen großen und starken Hund an der Leine gehabt??? Ich glaube nicht. Das ist illusorisch zu behaupten, dass Du dem gewachsen bist! Da bist Du Spielzeug! Es sei denn, Du wiegst 200 kilo.

Meine Güte, wie kann man so übertreiben?
Du bist dir sicherlich bewusst, dass diese dummen Tierschützer sicher schon einige Tiere wieder zurückbekommen haben, und das ist für niemanden schön. Ergo fragt man lieber mehrmals nach, ob besagte Personen sich auch wirklich ein Tier anschaffen wollen und halten können.

Den Rest hast Du ignoriert oder? Dann lies es nochmal durch und denk nochmal nach. Es ist kein Einzelerlebnis, google mal danach, dann wirst Du es ganz anders sehen.

Leider ist es auch noch so, dass die Hunde, die in den deutschen Tierheimen sitzen, überhaupt nicht sozialisiert sind. Und das, was im TV von Tierheimen gezeigt wird, hat so ziemlich wenig mit "echten" Tierheimen zu tun.

Schön, und was ist wenn selbstständig "hört nicht auf seine Besitzer" gemeint war?

Es gibt Rassen, sie haben einen eigenen Kopf, besonders die sog. Hütehunde. Das Halten und vor allem das Erziehen dieser Hunde ist etwas aufwendiger als von einem 0815 Labrador, der einfach nur gefallen will. Wenn man nicht dazu in der Lage ist, soll man es einfach lassen.

Was ist daran so schlimm? Dann muss man eben einen kleineren Hund nehmen, den man eben auch kontrollieren kann. Nichts ist als Radfahrer schlimmer als eine zierliche ältere Dame mit einem Schäfer oder Hunden derselben größer, denn da weiß man dass die den niemals halten könnte, sollte der Lust zum Spielen bekommen.

Ich sehe jede Morgen einen Mastiff. Er ist 4 Jahre alt, ist also noch ziemlich jung und hat Feuer. Am anderen Ende der Leine ist eine normal gebaute Frau. Solange er an der Leine ist, schleift die Leine am Boden und er latscht einfach nur gelangweilt neben ihr her, egal was drum herum passiert. Wenn er losgebunden wird, darf er rennen, toben, spielen, was auch immer. Und das allergeilste ist, er ist in jeder Sekunde abrufbar. Das ist ein Beispiel, wie Hundeerziehung funktioniert.

Außerdem gibt es sehr wohl Leute, die solche Hunde zurückhalten können. Mein Cousin konnte das mit einem Berner Sennen/Schäferhund-Mischling, aber er ist auch ein ziemlicher Schrank.

Genau... Ich habe schon Fälle erlebt, wo ein Jack Russel ausgerastet ist und einen Neufundländer angefallen hat. Das Vieh hat sich in die Schulter vom Neufi festgebissen. Darauf hin musste der Neufi zum Tierarzt...

Und Dein Cousin sollte sich lieber Gedanken machen warum es Situationen gab, dass er ihn halten musste... Bei richtigen Erziehung muss man es nämlich nicht..

Unsere Maya war ein 2,5 jähriges Shar-Pei + und Cane Corso Mischling. Shar-Pei allein sind schon Dickschädel ohne Ende und stur noch dazu mit einem ausgeprägten Schutz- und Jagdtrieb, wenn man da nicht konsequent genug ist, lässt er einen einfach links liegen und macht was er will. Cane Corso ist genau so ein Kandidat. Sie lies sich jedoch absolut problemlos führen, wenn man sie gerufen hat, kam sie sofort, egal was sie gemacht hat. In unserem Bekanntenkreis gibt es noch einen Staffi und einen Dogo Argentino, beide sehr charakterstark, aber auch absolut ausgeglchen. Dogo kam aus einem spanischen Tierheim. Es ist immer die Frage, wie erziehe ich mein Tier und eigne ich mich als Besitzer um so ein Tier zu besitzen. Die Tiere sind seltens das Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Den Rest hast Du ignoriert oder? Dann lies es nochmal durch und denk nochmal nach. Es ist kein Einzelerlebnis, google mal danach, dann wirst Du es ganz anders sehen.
Auf Google hört man immer nur eine Seite. Wie viele werden denn erfolgreich vermittelt im Gegensatz zu den Google-Ergebnissen?

Es gibt Rassen, sie haben einen eigenen Kopf, besonders die sog. Hütehunde. Das Halten und vor allem das Erziehen dieser Hunde ist etwas aufwendiger als von einem 0815 Labrador, der einfach nur gefallen will. Wenn man nicht dazu in der Lage ist, soll man es einfach lassen.
Selbstverständlich. Wie schon gesagt, was ist mit "zu selbstständig" gemeint? Zu selbstständig weil er einfach nicht auf den Besitzer hört? Das liegt natürlich am Besitzer selbst, der Hund kann nichts dafür.


Ich sehe jede Morgen einen Mastiff. Er ist 4 Jahre alt, ist also noch ziemlich jung und hat Feuer. Am anderen Ende der Leine ist eine normal gebaute Frau. Solange er an der Leine ist, schleift die Leine am Boden und er latscht einfach nur gelangweilt neben ihr her, egal was drum herum passiert. Wenn er losgebunden wird, darf er rennen, toben, spielen, was auch immer. Und das allergeilste ist, er ist in jeder Sekunde abrufbar. Das ist ein Beispiel, wie Hundeerziehung funktioniert.
Das ist natürlich das Idealbeispiel, nur leider gibt es viel zu viele Fälle die nicht einmal annähernd so optimal sind, und schaden tut es dann jedem potenziellen Hundehalter.



Genau... Ich habe schon Fälle erlebt, wo ein Jack Russel ausgerastet ist und einen Neufundländer angefallen hat. Das Vieh hat sich in die Schulter vom Neufi festgebissen. Darauf hin musste der Neufi zum Tierarzt...
Und Dein Cousin sollte sich lieber Gedanken machen warum es Situationen gab, dass er ihn halten musste... Bei richtigen Erziehung muss man es nämlich nicht..
Keine Sorge, mit der Hundeschule hat das schon funktioniert. Nur war der mit nicht einmal einem Jahr schon recht groß und stark, und da hat er noch nicht auf Wort gehört, später schon.

Unsere Maya war ein 2,5 jähriges Shar-Pei + und Cane Corso Mischling. Shar-Pei allein sind schon Dickschädel ohne Ende und stur noch dazu mit einem ausgeprägten Schutz- und Jagdtrieb, wenn man da nicht konsequent genug ist, lässt er einen einfach links liegen und macht was er will. Cane Corso ist genau so ein Kandidat. Sie lies sich jedoch absolut problemlos führen, wenn man sie gerufen hat, kam sie sofort, egal was sie gemacht hat. In unserem Bekanntenkreis gibt es noch einen Staffi und einen Dogo Argentino, beide sehr charakterstark, aber auch absolut ausgeglchen. Dogo kam aus einem spanischen Tierheim. Es ist immer die Frage, wie erziehe ich mein Tier und eigne ich mich als Besitzer um so ein Tier zu besitzen. Die Tiere sind seltens das Problem.
Konsequenz ist immer das Stichwort und viele lassen es vermissen, weil es einfach sehr aufwändig ist, aber im Endeffekt zahlt es sich aus. Ein Freund von mir hat selbst seit zwei Monaten einen Hund, und er hat gesagt dass er lieber ein Jahr wirklich konsequent ist als danach Probleme zu haben.
Ich habe nie gesagt dass Tiere das Problem sind, die Probleme tauchen ja erst auf, nachdem sie vom Menschen "verzogen" wurden. Das ist bei Katzen übrigens dasselbe, wenn auch nicht in dieser Ausprägung.
Unsere vorherige Katze hat nachts so lange miaut, bis jemand die Terrassentür geöffnet hat. Meine Schuld war es nicht, ich bin nie aufgestanden und habe aufgemacht^^
 
Auf Google hört man immer nur eine Seite. Wie viele werden denn erfolgreich vermittelt im Gegensatz zu den Google-Ergebnissen?

Sehr viele, wenn es denn klappt.

Unsere Maya kam auch aus dem Tierschutz, allerdings nicht aus dem Deutschen, es war uns einfach zu blöd irgendwann...

Selbstverständlich. Wie schon gesagt, was ist mit "zu selbstständig" gemeint? Zu selbstständig weil er einfach nicht auf den Besitzer hört? Das liegt natürlich am Besitzer selbst, der Hund kann nichts dafür.

In diesem Fall heißt zu selbstständig, dass er einfach nur sehr ruhig geblieben ist als sein Herrchen/Frauchen aus seinem Blickfeld verschwunden sind, ist nicht ausgeflippt oder sowas, einfach ruhig geblieben.

Das ist natürlich das Idealbeispiel, nur leider gibt es viel zu viele Fälle die nicht einmal annähernd so optimal sind, und schaden tut es dann jedem potenziellen Hundehalter.

In ersten Linie schadet es dem Tier. Das hier ist ein absolutes Idealbeispiel, wo sich Frauchen vorhin informiert hat, was aus dem kleinen süßen Bärchen von Welpe mal in einem Jahr wird. Und mit seinen rund 80cm und über 70 kilo ist einer der Größeren seiner Rasse.

Eine befreundete Familie will sich unbedingt einen Hund zulegen, einen Eurasier. Sie ist nicht berufstätig (krankheisbedingt, aber eigentlich gesund...), kriegt nichts auf die Reihe (nicht mal die Tochter, die in der ersten Klasse ist morgens zu "versorgen"...) oder Küche seit sieben Jahren nicht geputzt (kein Witz!). Dann überlegt sie sich ob vier Stunden Arbeiten (in der Woche!!!) nicht zu viel für sie ist. Der Mann schafft ganz normal. Also, sie wollen ums Verrecken einen Eurasier, damit sie was zu betütteln hat. Sie hatten noch nie einen Hund, kennen genau eine Eurasierin und sind begeistert, weil ach so toll und so süß und tralala... Ich kannte diese Rasse noch nicht, als ich dann gelesen habe, was sie so ausmacht, dachte ich mir, jööö, das wird spannend, hoffentlich kriegen sie keinen... braucht sehr viel Beschäftigung, nix mit absolutem Gehorsam, hat Charakter und eigenen Kopf...

Keine Sorge, mit der Hundeschule hat das schon funktioniert. Nur war der mit nicht einmal einem Jahr schon recht groß und stark, und da hat er noch nicht auf Wort gehört, später schon.

Perfekt, so soll es sein.

Konsequenz ist immer das Stichwort und viele lassen es vermissen, weil es einfach sehr aufwändig ist, aber im Endeffekt zahlt es sich aus. Ein Freund von mir hat selbst seit zwei Monaten einen Hund, und er hat gesagt dass er lieber ein Jahr wirklich konsequent ist als danach Probleme zu haben.
Ich habe nie gesagt dass Tiere das Problem sind, die Probleme tauchen ja erst auf, nachdem sie vom Menschen "verzogen" wurden. Das ist bei Katzen übrigens dasselbe, wenn auch nicht in dieser Ausprägung.
Unsere vorherige Katze hat nachts so lange miaut, bis jemand die Terrassentür geöffnet hat. Meine Schuld war es nicht, ich bin nie aufgestanden und habe aufgemacht^^

Mit einem Jahr ist es nicht getan, er muss immer konsequent sein. Bei den Katzen kann ich nicht mitreden, ich mag keine Katzen.
 
Mit dem einen Jahr meinte ich dass man besonders am Anfang absolut konsequent sein soll, dann ist schon viel gewonnen.

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