Kabel Deutschland: Klausel zur Drosselung von File-Sharing-Downloads in AGB eingefügt

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Ich muss allerdings auch sagen, dass das Poweruser Problem halt so ne Sache ist bei Kabelnetzen. Du kannst halt nicht damit rechnen, ob du jetzt Plötzlich paar Power-User bekommst oder nicht.
Naja, also eigentlich sollte man IMMER einen gewissen %satz Powersauger mit einkalkulieren, ist ja nicht so das es dieses Nutzerverhalten erst seit gestern gibt. Zumal es sogar Anbieter wie 1&1 gibt, die zeitweise diesen Powersaugern Geld geboten haben wenn sie sich einen neuen Anbieter suchen. Und doch hat 1&1 daraus gelernt, und musste erfahren das es keine gute Werbung ist, wenn man auf der einen Seite Flats verkauft, auf der anderen Seite dann Kunden mit überdurchschnittlicher Nutzung versucht zu "vergraulen".

Und auch das hier, die Klausel zur Drosselung von Flatrates bei KabelD, ist nicht wirklich gute Werbung. Wieviele Kabelanbieter gibt es noch die über solche Probleme jammern? Oder sind es vielleicht gar keine technischen, sondern einfach nur wirtschaftliche Probleme? Gewinnmaximierung?
 
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Wir brauchen flächendeckend FTTH, koste es was es wolle, besser Gestern als Heute. Früher oder später wird das sowieso unumgänglich sein.

Die Technologie, die nötig ist um praktisch unbegrenzte Bandbreiten zu liefern ist vorhanden, man muss sie nur nutzen.

Das die Netzbetreiber, vor allem die Kabelnetzbetreiber, idr. mehr verkaufen als sie (zuverlässig) liefern können ist ja auch nichts neues.

Und die Netzneutralität sollte endlich gesetzlich verankert werden sonst wird das immer schlimmer.

Insbesondere sollte eine "Flatrate" frei von jeglichen Beschränkungen und Drosselungen sein müssen und die Betreiber sollten verpflichtet werden in der Werbung die garantierte Mindestbandbreite hervorzuheben.

Die aktuelle Drosselungspolitik der meisten Netzbetreiber (wobei KD ein negatives Extrembeispiel ist), auf die bestenfalls im Kleingedruckten verwiesen wird ist eine Frechheit, die meiner Meinung nach nicht legal sein sollte- es ist zu befürchten, dass es noch schlimmer wird, wenn es keine neuen Regellungen gibt.

Von einfach im Sinne von "mal eben fix" war ja auch nicht die Rede. Waren bei mir am Kabel vor kurzem noch max. 64Mbit möglich, sind es nach 100MBit seit neustem sogar 150MBit. Da geht also noch einiges, bevor man "neue Strippen" ziehen muß.

Die Bandbreite pro Telekabel hängt soweit ich weiß aktuell bei 1GBit/s, mehr geht zur Zeit technisch nicht.

Das wird aber auch relativ flächendeckend genutzt.

Der wichtigste Schritt bei der Erhöhung der Bandbreite ist in der Praxis tatsächlich die Zahl der Anschlüsse pro Kabel zu reduzieren und das Netz "feingranularer" zu machen.

Grundsätzlich ist es aber auch so, dass die Erhöhung der Bandbreite durch den Netzausbau nicht genutzt wird um die Zuverlässigkeit zu erhöhen sondern um einfach mehr schnellere Anschlüsse verkaufen zu können.

Wieviele Kabelanbieter gibt es noch die über solche Probleme jammern?

Viele... eigentlich alle... manche jammern eben lauter als andere und manche/viele drosseln einfach insgeheim...

Wobei Kabel Deutschland in dieser Hinsicht schon Europaweit ein negatives Paradebeispiel sein dürfte
 
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Interessant ist es bei mir, denn ich werde gedrosselt, aber nicht so, wie es die AGB angeben.

Die letzten beiden Monate wurde ich ca. ab dem 20. des jeweiligen Monats gedrosselt, und das nicht volumenabhängig, sondern zeitlich festgelegt:

Mo-Fr von 18-24Uhr
Sa-So von 09-24Uhr

sprich zu den Standardzeiten die man mal am PC ist.

Mich würde freuen wenn sich ein Format wie PCGH mal dem Fall annimmt und eben auch mal in der Printausgabe das ganze veröffentlicht, denn das hier mal wieder automatisch die "Vertriiebswege" des Filesharings automatisch einer Illegalität gleichgesetzt wird kann ich nicht mehr lesen/hören.
 
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Wir brauchen flächendeckend FTTH, koste es was es wolle, besser Gestern als Heute. Früher oder später wird das sowieso unumgänglich sein.
Das seh ich nicht mal als DAS Problem an. Mit 16k DSL lässt sich schon ganz gut leben. FTTH erhöht eigentlich nur die maximale Bandbreite für den Kunden, nicht mehr. Da sollten lieber mal überall in Deutschland wenigstens 6k "DSL" Verfügbar sein zu vernünftigen Tarifen ohne Volumenbeschränkung. Danach kann man dann über FTTH nachdenken, wo die Maximalbandbreiten nach oben gehen, wenn natürlich auch dur FTTH die Banbreite für LEute erhöht wird, die sehr weit weg sind von einer Vermittlungsstelle. DA muss man halt schauen was sinn macht.

VIEL wichtiger Sehe ich den Ausbau der Backbones! DIE müssen mal ausgebaut werden, denn da liegt oft der Grund für die Drosselungen. Zumal die Last auf den Backbones immer weiter ansteigt durch Clouddienste und das jeder Mist ins Internet geht, selbst mein AV-Reciver, oder BD-Player...

Das wird mit den Clouddienste noch viel schlimmer, von Game-Streaming ganz zu schweigen.....

Also von daher wäre es wirklich angebracht, wenn man mal die Backbones ausbauen würde, UND vor allem die Betreiber der Netzte dazu gesetzlich verpflichtet, und wenn Sie nicht wollen, dann halt zwangsenteignet. Für zuverlässige Netze, die den extrem schwankenden Belastungen der Zukunft stand halten, wäre es wohl eh am Besten, wenn das in der Hand des Staates wäre, wo man nicht Gewinnorientiert ist. Wenn die Telekommunikationsnetzte noch dem Staat gehören würden, hätten wir auch nicht so eine Ungleichverteilung zwischen Land und Stadt, wo auf dem Land noch viele im Internet-Steinzeitalter sind... :daumen2:

Genau so mit den Stromnetzen, da wird auch lieber gespart auf Teufel komm raus und ne Leitung eben nicht gebaut, anstatt Sie einfach unter die Erde zu packen... Nein entweder der billigste Weg oder gar keiner... :kotz: Damit kann man die Politiker dann ja auch unter Druck setzen, weil nichts vorwärts geht, weil die aber so im ARSCH der Wirtschaft stecken und ich will gar nicht wissen wie viele Geschmiert/Bestochen sind, das Maul nicht aufbekommen, haben wir den Salat... :kotz:

Und die Netzneutralität sollte endlich gesetzlich verankert werden sonst wird das immer schlimmer.
Dem kann ich nur beipflichten
 
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