Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Also, inhaltlich hast du recht, wäre Israel vernichtet, dann ist das Problem mit dem Gazastreifen natürlich weg.
Hab das Mal gemeldet. Behalte deine Unterstellungen für dich!
Ich meine nicht Israel. Die finden den Vorschlag von Trump super. Ich meine die umliegende Staaten. Leider schaffen die es nicht, mit einer Stimme zu sprechen.
War schlechtes Timing! Mein Post war eigentlich an den Post vor dir gerichtet.

Sehe es auch wie du. Die umliegenden Staaten müssten Hamas und Israel unter Druck setzen, zum Wohle der friedlich lebenden Palästinenser und Israelis.
 
Hab das Mal gemeldet. Behalte deine Unterstellungen für dich!
Hä, ich hab dich exakt danach gefragt? Und du antwortest genau so, wie du es geschrieben hast (und ich zitiert habe).

Ok, wie du meinst.

Weiß nicht, wie man es anders Fragen soll, ob du dieses oder jenes gemeint hast. Wenn ich dich da falsch verstanden habe, dann erklär es doch einfach bitte? Bin ja auch nicht unfehlbar. :D
 
Hä, ich hab dich exakt danach gefragt? Und du antwortest genau so, wie du es geschrieben hast (und ich zitiert habe).
Verdreh hier nicht die Worte. Du hast etwas gefragt und auf meine Antwort etwas anderes hineingedeutet. Du unterstellst mir, dass ich damit Israels Vernichtung erhoffe, was weder aus deiner Frage, noch aus meiner Antwort hervorgeht.
Weiß nicht, wie man es anders Fragen soll, ob du dieses oder jenes gemeint hast.
Dann kauf dir Bücher über klare und eindeutige Kommunikation, bevor du in einem Forum jemanden so etwas gewaltiges unterstellst.
 
Verdreh hier nicht die Worte. Du hast etwas gefragt und auf meine Antwort etwas anderes hingedeutet. Du unterstellst mir, dass ich damit Israels Vernichtung erhoffe, was weder aus deiner Frage, noch aus meiner Frage hervorgeht.
Also, nochmal. Ich habe das so verstanden. Wenn du das eben gerade NICHT gemeint hast, tut mir das Leid dich missverstanden zu haben. Bist du trotzdem so nett, mir zu erklären, was du denn tatsächlich stattdessen gemeint hast?
 
Allein die Golfstaaten könnten Gaza in kürzester Zeit aufbauen.
Scheint allerdings kein Interesse dazu zu bestehen.
Die gesamte muslimische Welt trennt doch einiges mehr als die Religion zusammenfügt. Sie mögen Muslime sein und dennoch trennt sie vieles.
Leider sind auch die muslimischen Staaten abhängig von dem Geld des Westen. Werden wir leider sehen wenn das Geld von US Aid nicht mehr fließt. Die ärmsten werden leiden und es werden keine Gelder von Reichen muslimischen Staaten dieses kompensieren (können).
 
Es gibt falsch verstanden und jemandem etwas böswillig unterstellen. Wenn ich was falsch verstehe, dann frage ich sicherheitshalber nochmal nach, und behaupte nicht etwas so ungeheuerliches. Gerade wenn es um so ein ernstes Thema geht.
So, jetzt hab ich schon zweimal ernsthaft nachgefragt und mich auch zweimal ernsthaft entschuldigt (und sogar den Post zur Klarstellung nochmal editiert).

Mehr kann ich auch nicht machen. Also, ich kann mich auch gerne noch ein drittes Mal für das Missverständnis entschuldigen. Also, Sorry nochmal.

Magst du mir denn inhaltlich bitte trotzdem irgendwie noch meine Frage beantworten, was du denn dann gemeint hast?
 
Scheint allerdings kein Interesse dazu zu bestehen.
Die gesamte muslimische Welt trennt doch einiges mehr als die Religion zusammenfügt. Sie mögen Muslime sein und dennoch trennt sie vieles.
Die Muslime einigt kulturell und historisch vielmehr, als die Europäer einigt. Zudem waren die Muslime bis zum Fall des osmanischen Kalifats vor weniger als 100 Jahren ein politischer Körper.

Darüber hinaus beten alle Muslime in die gleiche Richtung, fasten im gleichen Monat und besuchen die gleiche Kaaba.

Das ist allein auf ideologischer Ebene unvergleichlich in dem Maße auf dieser Welt zurzeit und allein daher schon nicht zu unterschätzen. Umso verwunderlicher, dass Muslime aus ihrem postkolonialen Schlaf nicht erwachen können, um Politik in ihrem Sinne zu betreiben.
So, jetzt hab ich schon zweimal ernsthaft nachgefragt und mich auch zweimal ernsthaft entschuldigt (und sogar den Post zur Klarstellung nochmal editiert).
Danke! Finde ich gut.
Magst du mir denn inhaltlich bitte trotzdem irgendwie noch meine Frage beantworten, was du denn dann gemeint hast?
Ich meinte damit, dass die Araber und die Muslime insgesamt mehr Einheit zeigen müssen, um Israel politisch unter Druck zu setzen.

Genauso wie Europa es mit Russland tut. Ironischerweise will Israel sich ja auch ausbreiten und nutzt dafür Militärgewalt.
 
Ich meinte damit, dass die Araber und die Muslime insgesamt mehr Einheit zeigen müssen, um Israel politisch unter Druck zu setzen.
Ok, das ist natürlich wirklich was ganz anderes als ich verstanden habe. Und auch eine legitime Forderung.
Ironischerweise will Israel sich ja auch ausbreiten und nutzt dafür Militärgewalt.
Ok, darüber kann man jetzt streiten. Aber dass es militaristische Ausdehnung (mehr durch bewaffnete Milizien, aber von der Armee zumindest geduldet) der Siedlungsgebiete gibt, ist auch ein Fakt und durchaus Teil des Problems.

Ich denke aber auch, das ganz grundsätzlich Religion und Ethnien Teil wenn nicht gar Verursacher dieses (und vieler anderer) Konflikte sind. Auf der anderen Seite, geht es letztlich dann doch immer um Macht, und ob da nun Religion, Ethnie oder Ideologie vorgeschoben wird, ist dann auch wieder egal.

Ein Weg zum Frieden wird beim Pochen auf Ethnie oder Relegion in der Regel aber eher verbaut. Wenn man zur Auseinandersetzung in der Sache zurückkehrt, kann man auch ne Lösung finden, so man den möchte.

Danke! Finde ich gut.
Thx. Ist auch ernst gemeint.
 
Darüber hinaus beten alle Muslime in die gleiche Richtung, fasten im gleichen Monat und besuchen die gleiche Kaaba.
Und sind über die Religionskriege des 12. - 17. Jahrhunderts der Europäer konfessionell nicht hinausgekommen. Nicht falsch verstehen; du weißt es doch selber, wie rückständig diese extrem konservative Haltung hinsichtlich Religion macht. Die schlafen auch nicht im Postkolonialismus. Die hegen und pflegen ihre Rückständigkeit. Und während man Wasser fürs gemeine Volk betet, verhalten sich die da oben bei denen nicht anders als die da oben bei uns im Westen.
 
Und sind über die Religionskriege des 12. - 17. Jahrhunderts der Europäer konfessionell nicht hinausgekommen. Nicht falsch verstehen; du weißt es doch selber, wie rückständig diese extrem konservative Haltung hinsichtlich Religion macht. Die schlafen auch nicht im Postkolonialismus. Die hegen und pflegen ihre Rückständigkeit. Und während man Wasser fürs gemeine Volk betet, verhalten sich die da oben bei denen nicht anders als die da oben bei uns im Westen.
Zu pauschal. Wenn es wirklich überall so wäre, würden nicht Deutsche und andere weiße Menschen jährlich Indonesien, Ägypten, Türkei, Dubai, Tunesien, Marokko etc. als gern gesehenes Urlaubsziel wählen. Die Länder der Muslime sind dagegen sogar berühmt für ihre ausgeprägte Gastfreundschaft.

Keine Ahnung, in welchem muslimischen Land heute etwas vergleichbares herrscht, wie der 30 jährige Krieg zwischen Katholiken und Protestanten.
 
Der Status Quo war shice. Da brauchen wir nicht drüber zu diskutieren. Ob dieser Ansatz aber mehr Erfolg verspricht? Skeptisch ich bin.

Bislang dachte ich immer, wer Gaza haben will, muss verrückt sein.
Jetzt weiß ich, dass auch der Umkehrschluss gilt.


Wer soll das wieder aufbauen?

Der, ders kaputt gemacht hat.

Wenn die Araber dort schlau sind, dann machen die einen guten Deal mit Trump.

Trump würde nicht mit einem Palästinenser, der unter zwei Handtüchern am Hand hockt, verhandeln, selbst wenn die Hamas einen direkten Kontakt zulassen würde. Solange niemand von außen versucht, die Hilfsbedürftigen zu erreichen, wird auch niemand etwas an der Situation vor Ort ändern können. Und nachdem mittlerweile nicht einmal mehr UNHCR in israelisch beanspruchten Gebiet operieren darf, gibt es niemanden mehr mit Kontakt zu und Interesse an diesen Menschen. Alle in die Gegend wirkenden Akteure, insbesondere Trump, fordern die ethnische Säuberung.

Wäre es dann nicht klug, eine Chance auf eine bessere Zukunft zu ergreifen?

Chancen gab es in der Gegend seit (drei) Jahrzehnten keine mehr und aktuell gibt es nicht einmal leere Versprechungen, die man ergreifen könnte.
 
Die Länder der Muslime sind dagegen sogar berühmt für ihre ausgeprägte Gastfreundschaft.
Das ist dann aber genauso pauschal ^^

Ich habe mittlerweile wirklich viele Länder auf der Welt gesehen und es gibt, ganz unabhängig von Religion und Kultur, überall Länder die mal gastfreundlich und mal das genaue Gegenteil sind. Letztes Jahr war ich z.B. auch auf Lombok, eine muslimisch geprägte Insel, die Teil von Indonesien sind. Obwohl die Insel, wie geschrieben, muslimisch geprägt ist, leben dort auch viele Menschen anderer Religionen und dort gibt es eigentlich keine Streitereien deswegen. Gemerkt hat man den muslimischen Hintergrund eigentlich nur daran dass Alkohol in den Super Märkten etwas weniger präsent war als in Super Märkten auf Bali und beim Essen hin und wieder.

Ganz anders war meine Erfahrung in einem muslimischen Teil von Tansania. Da haben schon die falschen Klamotten auf einem Markt gereicht dass du Stress mit den Einheimischen bekommen hast. Das hat mit Gastfreundschaft für mich dann nicht mehr viel zu tun.

Nur um das noch mal zu verdeutlichen, solche Dinge sind mir quasi genauso in Regionen aller anderen Religionen/Kulturen passiert. Das soll nur eine Anekdote sein um zu verdeutlichen dass Gastfreundschaft für mich nichts ist was einer Religion nachgesagt werden sollte.
 
Und jetzt bitte mal in realistisch?

Das ist in meinen Augen die realistischste Antwort. Kein Wiederaufprojekt irgendwelcher Art wird in der Gegend jemals irgendwas dauerhaftes schaffen können, solange "Israel" aus Sicht der Palästinenser nur ein alles und jeden vernichtendes Monster ist und solange Palästina aus Sicht der Israelis etwas ist, dass man nach Lust und Laune kaputt schlagen kann.

Lösungsausgangspunkt für beide Probleme: Israel muss lernen, dass Zerstörung kostet und die Palästinenser müssen erfahren, dass jemand, der sich friedlich gegenüber Israel verhält, dadurch ein aktiv besseres Leben erhält. Letzterer Punkt ist imho sogar der wichtigste Baustein überhaupt, wenn man jemals Frieden in die Gegend bekommen will (Friedhofsfrieden ausgenommen) und ich sehe langsam nicht mehr ein, dass jedesmal wir die Trainingsgebiete für die IDF bezahlen sollen.
 
Lösungsausgangspunkt für beide Probleme: Israel muss lernen, dass Zerstörung kostet und die Palästinenser müssen erfahren, dass jemand, der sich friedlich gegenüber Israel verhält, dadurch ein aktiv besseres Leben erhält. Letzterer Punkt ist imho sogar der wichtigste Baustein überhaupt, wenn man jemals Frieden in die Gegend bekommen will (Friedhofsfrieden ausgenommen) und ich sehe langsam nicht mehr ein, dass jedesmal wir die Trainingsgebiete für die IDF bezahlen sollen.
Der Eingangssatz hat jedenfalls noch einen Ansatz von Lösung. Danach geht es wieder von vorne los, in dem du nur hervorhebst, dass die IDF, durch externe finanziert, da Chaos und Unheil stiftet. Der Vollständigkeit halber muss aber auch gesagt werden, dass es ebenso für Hamas und Co. gilt.

Also auch keine Lösung, die man als realistisch einstufen kann. :ka:
 
Der Vollständigkeit halber muss aber auch gesagt werden, dass es ebenso für Hamas und Co. gilt.

Also auch keine Lösung, die man als realistisch einstufen kann. :ka:
Israel sitzt halt in nahezu allen Belangen am längeren Hebel, also macht es nur Sinn, dass sie als angeblicher demokratischer Rechtsstaat Verantwortung übernehmen und auf einen Frieden durch Wiedergutmachung gegenüber der zivilen Bevölkerung hinsteuern.

Dazu gehören natürlich Reparationszahlungen und Aufbauhilfen.

So etwas hauptsächlich vom Umland oder Europa zu erwarten ist einfach nur abwegig. Aber cool für Israel, dass sie einfach alles in Schutt und Asche legen dürfen, während andere dann die Scherben sammeln dürfen.
 
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