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Vor allem, weil sie aus den von Deutschland besetzten Teilen der Welt fliehen mussten, und sie keiner aufnahm, da blieb dann nur Palästina. Auch wenn die Bewegung schon 1880 begann, aber auch damals schon, war der Antisemitismus weit verbreitet..... Und in vielen Teilen des Mandatsgebiets gab es lange vor dem Beginn der jüdischen Migration jüdische Bevölkerungsmehrheiten.
Es gab damals das, was die Faschisten heute "Bevölkerungsaustausch" nennen. Wenn z.B. die Türkei jetzt mit Waffengewalt ihre zweit größte Stadt "befreien" würde und Berlin als türkisch erklären würde, würdest Du dann auch argumentieren, dass in vielen Stadtteilen heute die Türken die Mehrheit stellen und das das darum eine nachvollziehbare Konsequenz ist?
Palästina als Zufluchtsort der europäischen Juden bis 1945 | Gerettete Geschichten: Elf jüdische Familien im 20. Jahrhundert | bpb.de
Unter den vielen Ländern, in denen europäische Juden vor der nationalsozialistischen Verfolgung und Vernichtung Zuflucht fanden, nimmt Palästina einen besonderen Stellenwert ein.
Niemals würde ich das Existenzrecht Israels in Zweifel ziehen, ich kann aber ebenso nachvollziehen, dass die Palästinenser sauer sind. Wären in meinem Beispiel die Berliner auch. Und wenn ich mir die von der israelischen Regierung geförderte Siedlungspolitik anschaue, dann sind die Grenzen von 1948 schon lange nicht mehr auf der Tagesordnung. Einen Friedensprozess sehe ich in ganz weiter ferne.
Aktuell vermute ich eher, dass Israel ganz langsam, aber stetig, sämtliche Palästinergebiete erobern wird und die Bevölkerung auswandern muss. Das wird ein Prozess über Jahrzehnte, wenn nicht ein Jahrhundert. Auch dann wäre der Frieden erreicht.
Zuletzt bearbeitet:
- dein Plan zur Lösung des Nahostkonfliktes wird in der Ukraine sicher wenig Begeisterung hervorrufen. Bei Putin schon eher.

