Israel - Konflikt aktuell & allgemein

Aber Deine Frage beschäftigt mich seit Jahren. Wer und warum will einen Frieden verhindern? Es müssen viele Akteure sein, die hinter den Kulissen diesen Konflikt am Laufen halten.

Vor allem Iran, stellenweise Arabien auf der einen Seite (in sehr ungewohnter Zweisamkeit), überwiegend Nordamerika und Europa auf der anderen. In gewisser Hinsicht ist der Nahostkonflikt ein Stellvertreterkrieg wir Korea, Vietnam, Afghanistan oder Ukraine, nur haben die Hauptakteure diesmal kein Interesse am Krieg selbst respektive an den Änderungen, die er vor Ort bringt oder verhindert und sie haben den Kampf auch nicht aus derartigen Anlässen gestartet. Vielmehr haben sie eine schon lange vorher bestehenden Konflikt in den 50ern bis 80ern übernommen und sorgen nun mehr oder minder unbeabsichtigt für dessen Fortsetzung, in dem sie "die andere Seite darf nicht mit einem Sieg daraus hervorgehen" über "Frieden" stellen.

Deswegen kann/""darf"" der Nahostkonflikt auch immer wieder über relativ lange Zeiträume fast komplett einschlafen: Solange im letzten Schlagabstausch niemand der klare Gewinner war, hat auch niemand ein starkes Interesse daran, diesen (nicht vorhandenen) "Sieg" madig zu machen. Aber jedesmal, wenn irgend eine Aktion läuft, die man "denen nicht durchgehen lassen kann", dann gießen sofort alle fleißig Benzin ins Feuerchen.

Aber es gibt noch einen zweiten wichtigen Unterschied zu klassischen Stellvertreterkonflikten: Mit Ausnahme der USA als passiv drohende Schutzmacht mischen sich die Finanziers praktisch nicht direkt ein. Es gibt keinen fremden Aggressor vor Ort, gegen den man Einheimische unterstützen müsste. Es gibt nur Einheimische, die liebend gern zum Aggressor werden, sobald ihnen die Mittel dafür in die Hand drückt. Würden die das einfach mal sein lassen, wären die Hinterzimmeraktivitäten der Anheizer wirkungslos, aber es gibt eben mehr als genug vor Ort, die gerne mitmachen.


Darum geht es nicht bei den Geisel.
Geiseln nicht zu töten hat überhaupt nichts mit Menschlichkeit zu tun.

Man könnte es "weniger Unmenschlichkeit als erwartet" nennen. Tatsächlich haben Israel und Israel-nahe Gruppen systematisch die Hamas mit dem IS assoziiert und das Bild gefolterterter, massakrierter Geiseln heraufbeschworen. Tatsächlich berichten die bislang freigelassenen, dass sie nach den Greultaten der eigentlichen Flucht relativ gut behandelt wurden.

Es bleibt abzuwarten, wie das mit den anderen aussieht, aber bislang betreibt die Hamas da eine 1a-Image-Kampagne. Aufgrund der lange währenden Berichterstattung über die nun einmal andauernde Geiselnahme könnte die sogar in einigen Regionen der Welt mehr Einfluss auf das Hamas-Bild nehmen, als die eigentlich viel umfangreicheren und bedeutenderen, aber eben kaum 36 Stunden währenden, Greultaten während des eigentlichen Angriffs.


Nachdem der stellvertretende russische Außenminister Michail Bogdanow erklärte, "er habe in Katar ein Treffen mit der politischen Führung der palästinensischen Hamas-Bewegung abgehalten, bei dem das Schicksal der Geiseln erörtert worden sei" vermeldete heute Nachmittag die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa,
"Ich kann auch sagen und bestätigen, dass Vertreter der entsprechenden palästinensischen Bewegung Hamas zu einem Besuch in Moskau sind".

War Zar Putin der Erste nicht mal bereit dazu, sämtliche Menschenrechte außer Kraft zu setzen, wenn es um die "Bekämpfung muslimischer Terroristen" im Kaukasus ging?
Schon übel, wenn solche Wendehälse auf den Leichen von Israelis und Palästinensern tanzen, nur weil man damit dem Westen eins auswischen kann. Das absolut letzte, was die Region braucht, ist ein weiterer Akteur, nur an seine Interessen denkt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Das israelische Militär will heute Nacht seine Bodenoffensive ausweiten.
Scheinbar beeindrucken sie die ganzen Appelle wenig.
Jetzt werden halt Fakten geschaffen.
Die Israelis werden nach den Bombardements dann Stück für Stück die Tunnel vernichten, und
die verbliebenen Nester der Hamas-Kämpfer neutralisieren.
Für beide Seiten wird das sicherlich keine schöne Sache,
die Zivilisten und die Geiseln,
sind dann Kollaterialschäden. :(

Um letztendlich diesen Konflikt zu beenden,
muß dann auch Israel seine expansive Besatzungspolitik beenden.
Ein unabhänigiger Staat Palästina muß das Ziel sein.

Dieser wird dann zwar auch mal in die Liste der "failed states" aufgenommen werden,
das wird aber ne andere Geschichte ...
 
Naja,
Demokratie kann man nicht herbeibomben.

Selbst wenn es einen unabhänigegen Staat Palästina gäbe,
wäre der Hass ja nicht so schnell beseitigt.
 
Naja,
Demokratie kann man nicht herbeibomben.

Selbst wenn es einen unabhänigegen Staat Palästina gäbe,
wäre der Hass ja nicht so schnell beseitigt.
Den Hass bekommste auch mit "Samthandschuhen" so schnell nicht raus...von daher.
Beide Seiten wollen/wollten es eskalieren lassen, jetzt wirds halt auf Teufel komm raus durchgezogen.
 
Vor allem Iran, stellenweise Arabien auf der einen Seite (in sehr ungewohnter Zweisamkeit), überwiegend Nordamerika und Europa auf der anderen.
....
Diese Aussage und Deine weiteren Bewertungen sind prinzipiell das, was ich mir auch so denke, aber ich hätte es gerne etwas konkreter. Es ist ja nicht "der Iran" und es sind nicht "alle Iraner", es ist, so meine Vermutung, eine recht kleine Gruppe, die treibend dahinter steckt. Und in anderen vermutlich beteiligten Ländern ebenfalls. Und zumindest in den demokratischen Staaten würde ich hoffen, dass das besser auszuklären wäre. Aber es macht scheinbar niemand und benennt die handvoll Akteure.
 
Diese Aussage und Deine weiteren Bewertungen sind prinzipiell das, was ich mir auch so denke, aber ich hätte es gerne etwas konkreter. Es ist ja nicht "der Iran" und es sind nicht "alle Iraner", es ist, so meine Vermutung, eine recht kleine Gruppe, die treibend dahinter steckt. Und in anderen vermutlich beteiligten Ländern ebenfalls. Und zumindest in den demokratischen Staaten würde ich hoffen, dass das besser auszuklären wäre. Aber es macht scheinbar niemand und benennt die handvoll Akteure.

Du meinst, es sei eine Verschwörung innerhalb Irans, militante Terrorkräfte gegen den offiziell erklärten Todfeind (bzw. einen davon) zu unterstützen?
 
Diese Aussage und Deine weiteren Bewertungen sind prinzipiell das, was ich mir auch so denke, aber ich hätte es gerne etwas konkreter. Es ist ja nicht "der Iran" und es sind nicht "alle Iraner", es ist, so meine Vermutung, eine recht kleine Gruppe, die treibend dahinter steckt. Und in anderen vermutlich beteiligten Ländern ebenfalls. Und zumindest in den demokratischen Staaten würde ich hoffen, dass das besser auszuklären wäre. Aber es macht scheinbar niemand und benennt die handvoll Akteure.
Es ist die Staatsaufgabe, Israel zu vernichten. In den Schulen wird gelehrt, dass es den Holocaust nie gab, dass die Juden an allem die Schuld haben, usw.
Man k an also durchaus sagen, der Iran.
Und ob sich das ändern würde, wenn das Regime fällt? Keine Ahnung. wie sieht es denn im Irak aus?
 
Die Hamas sitzt auf riesigen Vorräte an Benzin, Lebensmitteln und Medikamenten. Alles schön in Tunneln untergebracht, um Monatelang gegen Israel kämpfen zu können. Warum sollte Israel entsprechende Produkte nach Gaza liefern, wenn doch gefälligst Die Hams als verantwortliche Organistation ist Mitbürger versorgen muss.

Wo bleibt der ionternationale Aufschrei? Die Hamas lässt die eigenen Leute verrecken.
.... In den Schulen wird gelehrt, dass es....
Ich würde Dich bitten, dass mit einem Nachsatz zu versehen. Denn natürlich und völlig zweifelsfrei gab es das Drama der industriellen Vernichtung. Bei uns fällt es zum Glück nicht unter Meinungsfreiheit, derart beleidigende, entwürdigende und angreifende Lügen zu verbreiten. Auch bei uns nimmt der Anteil derer zu, die bereitwillig relativieren wollen. Bei dem Thema ist aber nichts zu relativieren.
 
Auch bei uns nimmt der Anteil derer zu, die bereitwillig relativieren wollen. Bei dem Thema ist aber nichts zu relativieren.
Im Iran ist es aber staatspflicht, den holocaust zu leugnen.
Bei uns ist das verboten, weil wir die Nazi Zeit aufgearbeitet und Lehren daraus geschlossen haben.
Und wenn ein Afd Politiker jetzt für verfassungsfeindliche Aussagen verhaftet werden soll, dann ist das völlig richtig.
Schlimm ist, dass das rechte Gesocks sich als Opfer darstellt und sagt, dass er von den Medien und dem Staat mundtot gemacht werden soll.

 
Was sagt denn die Hamas dazu?

Was woll? Die werfen den Israelis schon seit Beginn der Blockade Genozid vor und haben das auch schon vorher bei weitaus geringeren Anlässen gemacht. (Oder auch ganz ohne.) Weitere Steigerungsmöglichkeiten demgegenüber haben sie jetzt nicht mehr.


Wenn ich mir die geschichtliche Hintergründe so anschaue, wurden die Juden aus der Region, die Palästinas genannt wurde und die neben den Küstenstreifen auch Jordanien und Teile Syriens umfasst, vertrieben, bevor jemand die Region Palästinas genannt hatte.
Wenn also die Hamas Palästinas gründen will, müssen sie dann nicht auch Jordanien auslöschen und Teile Syriens annektieren?

Nö. Die Hamas erhebt ja keinen Anspruch auf "die Region", sondern auf die Heimat der "Palästinenser". Und mögen zwar indirekt nach den Philistern benannt sein, aber a) war deren Siedlungsgebiet sogar wesentlich kleiner als das heutige Israel, weil die Trockengebiete der Region damals noch ernsthafte Hindernisse waren und b) ist das wirklich reine Etymologie. Inhaltlich gründet sich das Zusammengeörigkeitsgefühl der "Palästinenser" allein auf die gemeinsame Leidensgeschichte seit der/durch die Ausrufung Israels. Vorher gab es schlichtweg keine "Palästinenser", sondern nur eine ganze Reihe arabischer Gruppen in der Gegend, die eher neben- denn miteinander lebten. Enger Kontakt miteinander und ein einigendes, gemeinsames Anliegen kamen erst zu stande, als sie alle miteinander vertrieben wurden und in den gleichen Flüchtlingslagern endeten. arabische Volksgruppen außerhalb des heute von Israel kontrollierten Gebiets haben diese Erfahrung nicht durchgemacht und fühlen sich daher nicht den "Palästinensern" zugehörig, auch wenn sie in der Regel sympathisieren.

Die taz hat da diese Woche übrigens einen Artikel aus einem der Lager im Libanon, in dem Palästinenser seit 2-3 Generationen festsitzen. Bringt zwar inhaltlich nicht viel neues (die Zahlen der israelischen NGO zu den Opfern auf beiden Seiten kann man sich vielleicht mal angucken - bis vor drei Wochen stand es 1330 zu 10672 erfolgreiche Tötungen "für" Israel/gegen Palästina), vermittelt aber einen Eindruck davon, wie eingeschränkt die Perspektive von Millionen von Menschen wegen ihrer miserablen Lebensbedingungen ist.


... da spricht aus Sicht der Russen sicher nichts dagegen. In Moskau gibt es sicherlich auch etliche westliche Vertreter der Presse.

Die, die hinter Gittern sitzen, zählen nicht.
Aber Pressekonferenzen könnte man ja auch für Putins Best Friends aus Asien oder Afrika geben, wenn man denn welche geben wollte. Seitwann braucht der Zar den Westen für sowas?


Diese Aussage und Deine weiteren Bewertungen sind prinzipiell das, was ich mir auch so denke, aber ich hätte es gerne etwas konkreter. Es ist ja nicht "der Iran" und es sind nicht "alle Iraner", es ist, so meine Vermutung, eine recht kleine Gruppe, die treibend dahinter steckt. Und in anderen vermutlich beteiligten Ländern ebenfalls. Und zumindest in den demokratischen Staaten würde ich hoffen, dass das besser auszuklären wäre. Aber es macht scheinbar niemand und benennt die handvoll Akteure.

Ich meinte in dem Fall natürlich die Regierungen der genannten Länder. Bei einem nicht demokratischen Land wie dem Iran verkörpert der Staat allgemein nicht die Interessen seiner Bevölkerung, im konkreten Fall der USA scheinen mir außenpolitische Überlegungen auch kaum eine Rolle bei Wahlen zu spielen. Die geopolitische Strategie der Regierungen wird also von den entsprechenden zuständigen im Hinterzimmer ausgebrütet. Im Falle des Irans kann man sich ein paar namenhafte Anführer dazu denken, weil Ajatollah & Co ja seit jeher außenpolitisch sehr aktiv sind, im Falle der USA ist es unübersichtlicher. Nicht zuletzt, weil da im Laufe der Zeit auch diverse allgemeinere Agenden reingespielt haben dürften: Für die US-Rüstungsindustrie ist Israel allgemein von großer Bedeutung, heute ist es auch ein beliebtes Investitionsgebiet anderer US-Wirtschaftsbereiche, in der Vergangenheit war der Kampf gegen die überwiegend von der UdSSR unterstützen Nachbarn durchaus auch im Kontext des kalten Krieges zu betrachten und allgemein hat der US-Einfluss auf Israel vor Anfang an darauf abgezielt, ein Gegengewicht zu den ausgeprägten sozialistischen Tendenzen der Kibbuzim zu schaffen, etc..
Da mischen also viele Köche am Brei mit und für wenigstens Dreiviertel davon ist es auch in jedem anderen Kontext üblich, dass sie das lieber verdeckt machen. Ich denke aber nicht, dass solche Detailanlaysen von großer Bedeutung sind, solange es in der US-Bevölkerung keine größere Kritik an der Israel-Unterstützung gibt. Die Hinterzimmergespräche untergraben keine gegenläufigen, demokratischen Prozesse, sondern sind einfach nur eine Form von Geheimhaltung durch Leute, die ihre Agenda und ihre Finanzen nicht gerne in aller Öffentlichkeit ausbreiten. Das ist in den USA ja bis ins Präsidentenamt eine beliebte und von den Wählern akzeptierte Verhaltensweise.


Die Hamas sitzt auf riesigen Vorräte an Benzin, Lebensmitteln und Medikamenten. Alles schön in Tunneln untergebracht, um Monatelang gegen Israel kämpfen zu können. Warum sollte Israel entsprechende Produkte nach Gaza liefern, wenn doch gefälligst Die Hams als verantwortliche Organistation ist Mitbürger versorgen muss.

Gibt es da zahlen zur "Riesigkeit" dieser Vorräte? Notnahrung und Trinkwasser für 30000 Kämpfer mal zwei Monate ist je erstmal nicht viel im Vergleich zu den, was zwei Millionen Zivilisten jeden Tag für ein normales Leben brauchen.


___________
Für die Leute, die hier immer Offtopic-Debatten über deutsche Integrationspolitik starten, gab es in der gleichen taz-Ausgabe übrigens auch noch einen zweiten Artikel darüber, wieso der ""importierte"" Antisemtismus eine urdeutsche Eigenproduktion ist.
 

Das israelische Militär ist mit größerer Truppenzahl in Nordgaza eingedrungen und befindet sich wohl immer noch dort. Vielleicht ist das eine Vorbereitung auf eine noch größere Offensive.
So wie es aussieht machen sie "Nägel mit Köpfen". Ohne große Rücksicht auf menschliche Verluste.
 
___________
Für die Leute, die hier immer Offtopic-Debatten über deutsche Integrationspolitik starten, gab es in der gleichen taz-Ausgabe übrigens auch noch einen zweiten Artikel darüber, wieso der ""importierte"" Antisemtismus eine urdeutsche Eigenproduktion ist.
Danke für's Teilen!

Der letzte Absatz hat es in sich. Werden manche aber wohl weiterhin nicht wahrhaben wollen. Ich zitiere:

"Für viele zu spät

Häufig werden der Islam und vorgebliche Besonderheiten der arabischen Mentalität für dieses sozial- und bildungspolitische Desaster verantwortlich gemacht. Diese Argumentation wird der Geschichte nicht gerecht. Vielmehr gilt: Als die Politik nach Jahrzehnten endlich den Weg zur Integration der Geduldeten ebnete, war es für viele zu spät. Alles, was wir heute unter den Chiffren Parallelgesellschaft, Clankriminalität, Intensivtäter und Islamismus diskutieren, sind Spätfolgen der Politik der Marginalisierung.

Diese Zusammenhänge zu benennen, ist keine Entschuldigung der Sympathiebekundungen für das Morden der Hamas in Neukölln und auch nicht für den grassierenden Antisemitismus. Aber sie sind ein Hinweis, dass die Berliner Palästinenser seit bald 50 Jahren hier leben, inzwischen mehrheitlich Deutsche sind, es sich um keine importierten Probleme handelt, sondern um hausgemachte."


Zitat Ende.

Deckt sich soweit auch mit Aussagen der Extremismusforschung, die angeben, dass Ideologien austauschbar sind, und die Marginalisierung, Diskriminierung, und "an den Rand der Gesellschaft" gedrückt werden, Extremismus zur Folge hat.

Und dann kann man drei mal raten, welches Vorgehen die Hamas über die Jahrzehnte am Leben hielt...
 

Die Not der Menschen in Gaza wird immer größer.

Edit:


Elon Musk mischt sich auch im Gaza-Konflikt ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es passieren m.M.n. komische Dinge in Israel!

Erst bestreitet Netanjahu von den Aktivitäten der Hamas informiert gewesen zu sein und weisst jeglich Verantwortung zu den Folgen des Angriffs von sich. Dann beschuldigt er die Geheimdienste nicht vernünftig gearbeitet und ihn informiert zu haben. Dann rudert er zurück und entschuldigt sich beim Geheimdienst für die falsche Behauptung und schwört alle auf den Krieg gegen die Hamas ein.

Wenn da mal jemand nicht was hat laufen lassen, um seine politische Angeschlagenheit mit Einigkeit gegen unsere Feinde zu kitten. Der Mann hat das Blut tausender Unschuldiger an seinen Händen! Und wer hilft ihm ... ?

"Netanjahu entschuldigt sich für Vorwürfe gegen Geheimdienst"

"Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich für Vorwürfe gegen den Geheimdienst entschuldigt, ihn nicht vor Kriegsabsichten der im Gazastreifen herrschenden islamistischen Palästinenserorganisation Hamas gewarnt zu haben."

 
Bitte weniger offtopic Diskussionen vom Zaun brechen, danke! :kaffee:

Sorry. Der auch noch als offtopic gekennzeichnete, abgesetzte, zweizeilige Hinweis am Ende einer Wall of Text war nicht als Diskussionsgrundlage gedacht (enthielt meinerseits ja auch gar keine Aussage, über die man hätte diskutieren können), sondern eben als Hinweis.



Das israelische Militär ist mit größerer Truppenzahl in Nordgaza eingedrungen und befindet sich wohl immer noch dort. Vielleicht ist das eine Vorbereitung auf eine noch größere Offensive.
So wie es aussieht machen sie "Nägel mit Köpfen". Ohne große Rücksicht auf menschliche Verluste.

Man sollte nicht erwarten, dass Israel nach einer formellen Ankündigung an Tag X um YY:YY geschlossen mit allen Truppen einmarschiert und dass dann "die" Bodenoffensive ist. Die werden nach und nach in immer größerem Umfang im Gaza-Streifen operieren, wobei Truppen weiterhin durchrotieren und zerstörte Gebiete auch immer wieder freigegeben werden.
 

und


Komplett widersprüchliche Berichte über die ermordete Deutsch-Israelin. Aber tot ist sie definitiv.:(
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück