IPv6: Neues Internetprotokoll behebt IP-Knappheit und bringt beeinträchtigt Netz-Anonymität

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IPv6: Neues Internetprotokoll behebt IP-Knappheit und bringt beeinträchtigt Netz-Anonymität

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IPv6: Neues Internetprotokoll behebt IP-Knappheit und bringt beeinträchtigt Netz-Anonymität

Na dann hoffen wir das beste, dass wir dann doch alle keine festen IPs bekommen
 
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Wie ich das schon mal mitbekommen habe, setzt sich die neue IP aus der MAC Adresse zusammen und die ist halt wie eine SN eben nur einmal pro Gräte
 
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was für ne headline wieder. die hat wohl noch niemand zu ende gelesen??

die ipv6 adresse sieht zwar einer MAC adresse ähnlich, besteht jedoch nicht aus dieser und ist auch nicht mit dieser verknüpft.
die ipv6 adresse kann genauso geändert werden wie eine ipv4 adresse.
diese ist nicht an ein gerät gebunden.
 
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Wie ich das schon mal mitbekommen habe, setzt sich die neue IP aus der MAC Adresse zusammen und die ist halt wie eine SN eben nur einmal pro Gräte

Nein, mit der Mac Adresse hat die IPv6 nichts am Hut.
Was allerdings auch nicht so schlimm wäre, denn die Mac Adresse ist ja auch nicht so fest, wie viele glauben. Mit Linux ist die auch nur eine "Einstellung" vom Netzwerk. ;-) Unter Windows ist es schwieriger, aber auch möglich.

Der einzige unterschied, den ich jetzt so herauslese ist, dass der Provider auf die 24 -stündige Zwangstrennung verzichten kann. Was aber nicht automatisch heißt, dass das nicht mehr geht und man das nicht auch selbst tun kann. Selbst technisch unversierte Leute können sich ja angewöhnen, den Router vor dem ins Bett gehen abzuschalten. Nach dem Allmorgendlichen einschalten gibt's dann die Neue IP.

Also wo ist das Problem? Das allergrößte Problem für die Anonymität und den persönlichen Datenschutz im Netz sitzt vor dem Monitor.
Und Leute, die so was wie Facebook, -VZs und Konsorten nutzen, brauchen sich über mangelnden Datenschutz nicht beschweren. Denn mit der Anmeldung haben sie ja bestätigt, dass sie keine Ahnung haben, was das eigentlich bedeutet.
 
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Ich frag mich grad ob bei Windows XP mit neusten Updates IPv6 aktiviert ist.
Wenn nicht könnte es (für DAUs) zu abnormen schwierigkeiten kommen :D

gruß

diweex
 
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Solange man als Nutzer noch eine neue Ip auf Anfrage kriegen kann ist alles ok. Wieso sollten sie das auch ändern ? Ist das irgendwie teuer die Ip's ständing neu zu verteilen ?

Auf den 24h Zwangsdisconnect kann man auch verzichten, der ist eh nur ein Hinderniss.
Mit ner statischen Ip kann man dann nen eigenen Server betreiben ohne dyndns :ugly:
 
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Also eine größere "Gefahr" als jetzt, sehe ich hier auch nicht wirklich. Annonymität gibts eh keine wirkliche. Ich hab bei Unitymedia z.B. auch jetzt schon immer die gleiche IP (außer ich disconnecte mal für sehr lange Zeit, selbst nach 8h disc, hatte ich testweise wieder die gleiche IP bekommen).

Wieviel man von sich privat bloßstellt ist jedem selbst überlassen (s. Facebook und co) und wer illegale Sachen mit seinem Internet-Anschluss anstellt, bekommt auch jetzt schon auf die Finger gehauen, also wo ist der große Unterschied?
 
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und wer illegale Sachen mit seinem Internet-Anschluss anstellt, bekommt auch jetzt schon auf die Finger gehauen, also wo ist der große Unterschied?

Zumindest für diese Menschen liegt der Unterschied darin, dass es sehr viel einfacher und billiger wird an sie ran zu kommen und daher auch kleinere Delikte wohl weitaus häufiger geahndet werden können. Da Vorratsdatenspeicherung und Recherche unnötig werden verkürzt sich die zeit bis man einen "Bösen" gefunden hat auf wenige Sekunden - wo vorher nur "dicke Fische" richtig verfolgt wurden könnte es jetzt für eine einzelne illegal geladene MP3 bereits Strafen hageln.

Ich persönlich finde das nicht schlimm, die Verfolgung von "Straftätern" ist ja ok aber ehrlich gesagt ist mir ne dynamische IP trotzdem lieber^^
 
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Naja, ich denke selbst mit ipv6, hat man ja nicht gleich ne ID, die man überall mitsendet. Wissen tut erst mal auch nur der Provider, wer hinter der IP steckt, nur dass wie gesagt die Speicherung weg fallen könnte.

Frage ist dann nur, was passiert, wenn die IP "entführt" wird, also der eigene Rechner iwie als Proxy genutzt wird, ohne dass mans selbst mitbekommt. Ich weiß nicht, ob das geht, aber wenn dann würde es ja auch schon heute gehen. Oder wenn jemand sich ins WLAN eines anderen einloggt, würde das ja auch gehen (was bei offenen Netzen ja nicht mal verboten ist). In so nem Fall ist es wahrscheinlich schwer, seine Unschuld zu beweisen. Aber das wäre heute ja genauso gefährlich wie mit ipv6.

Ich denk der beste Weg ist und bleibt, einfach vorsichtig im Inet zu sein und am besten keine Mainstream Programme und Betriebssysteme zum Surfen zu benutzen, also alles beim Alten :).
 
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Naja, ich denke selbst mit ipv6, hat man ja nicht gleich ne ID, die man überall mitsendet. Wissen tut erst mal auch nur der Provider, wer hinter der IP steckt, nur dass wie gesagt die Speicherung weg fallen könnte.
Naja, sobald du dich irgendwo mit deinem Namen anmeldest, bspw in einem Onlineshop, hat derjenige deine Daten und IP. Da Daten ja nur allzu gern verkauft werden, wäre es nicht weit hergeholt wenn dem dann so wäre..

Auf den 24h Zwangsdisconnect kann man auch verzichten, der ist eh nur ein Hinderniss.
Mit ner statischen Ip kann man dann nen eigenen Server betreiben ohne dyndns :ugly:
Deswegen werden es einige sicherlich auch weiterhin tun.
Bei DSL ist es ja eigentlich auch überflüssig, wird aber trotzdem gemacht.

Als ich noch DSL hatte hat mich anfänglich das mit den 24h auch gestört, gelöst habe ich es damit das ich die "Zwangstrennung" automatisch im Router um 5Uhr morgens oder so vollzogen habe ;)
Bei Internet über Kabel kann man es nicht mehr so einfach beeinflussen, kommt aber auch wesentlich seltener vor.
 
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