Kein Iphone nutzer moechte oder braucht die Moeglichkeit auf Systemebene rumzudoktorn, analysetools oder sonstwas zu installieren.
Stimmt so nicht. Das kann man pauschal ja gar nicht sagen. Wäre dem so, dann gäbe es keine Jailbreaks usw. Davon abgesehen, es müssen ja nicht irgendwelche super duper tiefgreifende Tools sein, ich würde zb. liebend gerne mal ein MP3 als Klingelton einrichten
Der groesste Faktor, der mir einfach mit den Jahren neben dem iOS geworden ist: die Haptik. Nach zwei/drei Jahren sieht mein Iphone einfach aus wie neu gekauft. (Obwohl ich sagen muss, dass das 6er auf der Rueckseite etwas an silberner Farbe verloren hat, an der typischen "greifstelle")
Die Samsung, HTC oder Huawei ableger sind in der Zeit meistens 5x auseinandergefallen, haben tausend Macken und andere wehwehchen.
Das Galaxy S6 Edge meiner Freundin sieht nach deutlich über einem Jahr aus wie neu. Ich glaube einfach, dass viele Aussagen aus eigener Erfahrung schwer sind. Ich hatte Android, Windows Phone und jetzt ein iPhone. Mein letztes Android ist aber gut 5 Jahre her, da hat sich sehr sehr viel getan. Und auch das Windows Phone wird mit Sicherheit besser geworden sein. Das mein moderneres iPhone da "besser" ist als das alte Android ist ja klar. Aber Galaxy S6 Edge zb. hat ein deutlich besseres Display, sieht schön aus und läuft problemlos. Ich finde, Apple war in Sachen Haptik deutlich überlegen, die Unterschiede sind aber deutlich geringer geworden.
Für mich sind die Stärken viel eher im Ökosystem zu finden, einfaches Backup, Top-Service, die Angebotenen Dienste sind fast alle sehr gut umgesetzt.
"Gaengelungen" sind doch nur der Appstore - welcher genauso auf Android existiert und damals das grosse iTunes geschrei, wegen der privaten Musikbibliothek. Was damals auch schon ueber iTunes zu loesen war, indem man seine privaten musikordner einfach importierte und synchronisierte, ist heutzutage durch Streamingdienste sowieso komplett gewichen. Spotify und co. sind nunmal nicht Phonegebunden. Dieses Performance-gechecke im task manager, die telefonkappen um in innereien rumzufummeln, damit der nach 12 monaten kaputte akku gegen einen billigen ebay ersatz getauscht werden kann - ICH brauch das nicht. Das geschlossene Betriebssystem hat auch seine Vorteile, aber auch Nachteile.
Ich kann verstehen das Apple keine anderen Tools als iTunes "erlaubt". Damit ist das System sicherer zu halten. Aber ich komme mit iTunes nicht gut klar, zum Glück brauche ich es nicht oft. Denn ansonsten finde ich, wie schon gesagt, das Ökosystem gut. Daher empfinde ich es nicht als Gängelung, sondern als den zu zahlenden Preis für die Vorteile eines solchen Systems.
Und gerade in der Familie, wenn meine 76 Jahre alten Grosseltern mit dem Ipad absolut keine probleme haben, sich mit Windows Phone und android aber absolut nicht zurecht finden, zeigt mir wo die Staerken eines solchen Geraetes liegen.
Sehe ich genau so

Auch wenn ich vermute, dass sie mit Android auch nicht so riesige Probleme hätten.
Warum der Wegfall der 64GB Variante? Absolut berechnend.... sehr schade. 64 GB war ein guter kompromiss fuer mich, das 32GB kommt aus platzgruenden mittlerweile gar nicht in Frage - wie fuer die moisten (?!) - also greift man mit aufpreis zur 128GB version.
Ja, der Wegfall der 32 GB Variante damals war ja das Gleiche

Ich finde es aber gut das es zu den Preisen dann endlich mehr Speicher gibt.
Nochmal:
Sind das Eigenschaften die sich nur im "Premiumsegment" wiederfinden? Wenn nein, dann stimmt der Vergleich, denn auch im mittleren und niedrigen Segment sind das Kriterien. Und die Behauptung kam nun einmal von Dir, von daher muss sich diese dem Vergleich auch stellen bezogen auf deine "Argumente".

Wenn dem so wäre wie von Dir behauptet, müsste folglich die Marktverteilung eine andere sein, ist sie aber nicht.
Ok, ich verstehe was du meinst, aber die Eingangsbehauptung war natürlich schon nicht gerade Wasserdicht, der Vergleich noch schlimmer. Zudem hinkt er trotzdem, denn vielleicht können sich viele Leute ein iPhone nicht leisten, würden es aber gerne, genau wegen der behaupteten Gründe, aber gerne kaufen.
Wie bitte, warum das denn nicht? Für mich ist Technik und P/L Verhältnis kaufentscheidend, egal ob premium oder nicht.
Weil Premium in sehr vielen Fällen das schlechtere P/L-Verhältnis hat. Und besonders bei Smartphones oder auch Grafikkarten usw.
Zu Geforce GTX 700er Zeiten war vermutlich die "beste" Karte die 750. Neueste Technik, gutes P/L, gute Perf/Watt. Aber dennoch für die meisten hier im Forum nicht interessant. Wenn man die beste Leistung haben will, dann landet man fast immer im Premiumbereich, Es kann sein das für die Bedürfnisse einzelner das beste P/L nicht reicht, aber das ist meist Luxus, Hobby usw.