Intel Skylake-X: Zweiter Test zeigt inkonsistente Ergebnisse zum Core i9-7900X

wäre mal interessant den ryzen mit 3600single ranked oder 3200 dual ranked zu testen den der ram macht beim gaming am meisten aus
 
wäre mal interessant den ryzen mit 3600single ranked oder 3200 dual ranked zu testen den der ram macht beim gaming am meisten aus

Was soll ich denn mal testen?
Mein 1800X läuft mit 32GB (2x16GB) 3200MHZ CL14.

Die CPU selber läuft noch mit Standardtakt, habe noch keinen großen Grund gesehen, die max. GHz auszuloten.

Dann musste aber erstmal Zeit einplanen und durch die Foren gehen (PCGH, CB, HWLUXX etc. ), um so einen Ryzen zu finden.

Seit der letzten Bios Version (BETA 9945) von ASUS sind die Speichergeschwindigkeiten gut erreichbar, sollte also eher weniger das Problem sein.
 
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Es muß doch gar nicht jeder verstehen warum manche Menschen unbedingt HEDT-/Enthusiast-PCs kaufen (wollen). Es gibt eine Menge User die crunchen, egal ob Audio, Video, Wissenschaft oder sonst was. Und da freut man sich über jedes Kernchen im System. Auch Otto-Normal erledigt immer häufiger entsprechende Aufgaben, aber der hat sich eben daran gewöhnt sie nacheinander abzuarbeiten. War früher beim Einkerner ja auch schon so. Teilweise hat ein Druckauftrag schon gereicht um den PC vorübergehend "unbedienbar" zu machen (CPU ausgelastet), dann musste man eben mal kurz warten. Intels HT brachte hier die erste Änderung, plötzlich konnte man während vieler Tasks, die vorher den PC temporär unbrauchbar gemacht haben, noch andere Dinge erledigen. Natürlich kennt kaum einer jemanden der neben dem spielen noch Videos recodiert o.ä., weil das bei den "Mainstream-Systemen" (Quad-Core) in der Regel auch gar nicht (richtig) geht.

Wer zb. mit 16Mbit an das Internetz angebunden ist, der kann sich auch nicht vorstellen wozu man 100 o. 200MBit brauchen könnte. Aber wenn er dann selbst 200MBit Bandbreite hat, dann dauert es sehr oft nicht lange, und er hat sein "Internetz-Verhalten" an die Bandbreite angepasst. Plötzlich kann man 10x schneller Daten downloaden, und gleichzeitig noch ganz normal im Netz surfen, und zb. parallel YT-Videos anschauen. Ich seh es ja bei mir selbst, von 16MBit auf 200MBit und nach Jahren jetzt wieder auf 50MBit (und zum Glück demnächst wieder 100MBit^^). Die 50Mbit zwingen mich dazu meine "Surf-Gewohnheiten" anzupassen, eben weil jetzt alles wieder etwas langsamer geht.

Natürlich brauch nicht jeder eine Enthusiast-/HEDT-Plattform, aber diejenigen die sie haben/haben wollen wissen schon wofür. Die wenigsten User kaufen sich so eine Maschine um damit angeben zu können. Man erkauft sich damit in erster Linie die Möglichkeit weniger Kompromisse eingehen zu müssen. Selbst wenn so jemand nur 1x im Jahr ein Video recodiert, dann KANN er, wenn er will, nebenher auch noch andere Dinge (zb. Spiele spielen) tun. Wenn ihm dieser "Luxus" das Geld wert ist, warum nicht?

Als ob man sich dafür rechtfertigen muß warum man sich so eine Maschine kauft. Und wenn das jemand nur macht um sich die zahlreichen Diagramme im Taskmanager anzuschauen, oder einfach nur weil er es sich leisten kann und Spaß daran hat, dann ist das doch seine Sache. Oder nicht? :hmm:

Und dass er in Games langsamer ist, kann ich mir gut vorstellen. Games mögen große Caches. Der dritte Cache ist ja verkleinert worden.
Versteh eh nicht warum man den verkleinert hat. Optimierungen hin oder her, es gibt genug Beispiele die zeigen wie "wertvoll" ein großer Cache ist. Und dann schrumpft Intel ihn so krass ein. Jetzt hat selbst das 18-Kerner Flaggschiff weniger Cache als ein 10-Kerner (Xeon) aus 2013. :wall: (bzw. der neue 10-Kerner hat kaum mehr Cache als ein Hexacore aus 2011-.-)
 
Jetzt mal Hand auf Herz: Dieser Ryzen ist eher die Ausnahme. Natürlich wenn das läuft, rennt der richtig gut. Außerdem warum wird er mit dieser Spielzug CPU verglichen? Das ist unter seiner Würde! :)


Wollte auch mal aufzeigen das man mit dieser CPU auch ordentlich spielen kann ,wo ja in den Foren versucht das gegenteilige zu behaupten ;-).
Und mit 3200 MHz sieht das doch auch schon nicht schlecht aus ;-).

@7700K unter seiner würde - den merk ich mir :-) :lol:
 
Was soll ich denn mal testen?
Mein 1800X läuft mit 32GB (2x16GB) 3200MHZ CL14.

Die CPU selber läuft noch mit Standardtakt, habe noch keinen großen Grund gesehen, die max. GHz auszuloten.



Seit der letzten Bios Version (BETA 9945) von ASUS sind die Speichergeschwindigkeiten gut erreichbar, sollte also eher weniger das Problem sein.

Wenn es nicht zu viele Umstände bereiten würde, wäre bf1 amiens oder souisson MP 64er sehr schön zu sehen( will wissen wie es mit 144hz stabil aussieht)
 
BF1 alles auf max/Ultra komme ich auf knapp über 100 fps, das kann ich dir so schon sagen.
Ich spiele auch vorzugsweise auf 64er Karten und vollen Servern.

Allerdings 100fps @ 3440x1440!!

Aber ich werde heute Abend mal ein paar Runden Amiens spielen und die FPS aufzeichnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Versteh eh nicht warum man den verkleinert hat. Optimierungen hin oder her, es gibt genug Beispiele die zeigen wie "wertvoll" ein großer Cache ist. Und dann schrumpft Intel ihn so krass ein.

Das hat einen technischen Hintergrund...

Bisher hat Intel einen inklusiven Cacheaufbau mit Ringbus genutzt. Bedeutet alle Daten die im L1 sind müssen auch im L2 sein und alles was im L2 ist muss auch im L3 sein. Der Vorteil ist: Jeder kern kann auf alle Daten aller anderen kerne zugreifen, da diese ja alle im (gemeinsamen) L3 vorliegen - und man muss sie nicht erst über den lahmen Ringbus holen gehen.

Das ganze hat aber ein problem wenn du sehr viele kerne hast. Denn wenn du 18 kerne hast und jeder Kern ein Megabyte an L2 Cache hätte (als beispiel) dann wären 18 MB deines L3-Caches bereits voll (weil ja alles darin vorliegen muss im inklusiven Aufbau). Sprich wenn du 30 MB L3-Cache verbauen würdest wäre über die Hälfte davon streng genommen fast nutzlos weil nur Daten aus den L2-Caches vorgehalten würden (das ist übrigens der grund warum in Anwendungen die Cachelastig sind der L4-Cache beim 5775C so durchschlägt...).

Deswegen musste Intel hier auf ein exklusives Cachesystem zurückgreifen, so dass die Daten eines L2 nicht mehr zusätzlich im L3 liegen. Die 30MB von eben sind dadurch vollständig "Nutzfläche".
Problem an der Sache ist: Wenn CPU #3 auf Daten von CPU#14 zugreifen will müssen die kerne direkt miteinander kommunizieren weil man ja nicht einfach im L3 die Arbeitsdaten voneinander als Kopie liegen hat. Da das über einen Ringbus nicht mehr sinnvoll machbar ist derart viel untereinander zu "reden" hat Intel den Ringbus durch ein Mesh ersetzt.


Der gesamte nutzbare Cache ist also nicht kleiner geworden, sondern größer! Nur ist die art wie die kerne untereinander kommunizieren eine andere in SKL-X die besser für vielkern-CPUs geeignet ist als inklusiv+Ringbus. Und dieser Umbau hat eben so seine Vor und Nachteile....
 
Warum sollte das so abwägig sein?

Braodwell S ist bei gleichem Takt auch schneller als Skylake S/Kaby Lake S.

Wieso sollte es bei den "X" das andere sein?

Ich gehe von einer CPU aus die leicht langsamer ist bei gleichem Takt.
 
Jetzt mal Hand auf Herz: Dieser Ryzen ist eher die Ausnahme. Natürlich wenn das läuft, rennt der richtig gut. Außerdem warum wird er mit dieser Spielzug CPU verglichen? Das ist unter seiner Würde! :)

Seit AGESA 1006 bekommst du die Samsung Dies (speziell B-Die) auch nahe 4GHz bzw weit über 3GHz. Micron laufen auch nicht schlecht und mit Hynix hat man idR die schlechtesten Karten. Mit SR kommst du weiter als mit DR.



Der 7900X macht ja nicht gerade eine gute Figur (aktuell). Bei einigen Test bräuchte der 1800X nur ein wenig mehr Takt oder Taktgleichheit und würde gleichziehen:daumen:
Wenn Intel ihr Mesh nicht gebacken bekommt werden sie richtig hart Federn lassen dürfen ggü AMDs Threadripper/Epic.
 
Dieser "Intel Mesh" hat aber nichts mit dem sog. "Infinity Fabric" von AMD zu tun, oder?
Da Intel anscheinend nicht wie AMD auf Kern-Cluster setzt (setzen muss), ist es sicher nicht identisch.
Eine gewisse Ähnlichkeit in der Funktion meine ich aber erahnen zu können.

Ist hier jemand, der nicht nur auf der Konsumentenseite steht und sich mit dem Aufbau der CPUs im Detail auskennt UND das für einen Laien verständlich erklären kann? ^^
 
Das hat einen technischen Hintergrund...

Bisher hat Intel einen inklusiven Cacheaufbau mit Ringbus genutzt. Bedeutet alle Daten die im L1 sind müssen auch im L2 sein und alles was im L2 ist muss auch im L3 sein. Der Vorteil ist: Jeder kern kann auf alle Daten aller anderen kerne zugreifen, da diese ja alle im (gemeinsamen) L3 vorliegen - und man muss sie nicht erst über den lahmen Ringbus holen gehen.

Das ganze hat aber ein problem wenn du sehr viele kerne hast. Denn wenn du 18 kerne hast und jeder Kern ein Megabyte an L2 Cache hätte (als beispiel) dann wären 18 MB deines L3-Caches bereits voll (weil ja alles darin vorliegen muss im inklusiven Aufbau). Sprich wenn du 30 MB L3-Cache verbauen würdest wäre über die Hälfte davon streng genommen fast nutzlos weil nur Daten aus den L2-Caches vorgehalten würden (das ist übrigens der grund warum in Anwendungen die Cachelastig sind der L4-Cache beim 5775C so durchschlägt...).

Deswegen musste Intel hier auf ein exklusives Cachesystem zurückgreifen, so dass die Daten eines L2 nicht mehr zusätzlich im L3 liegen. Die 30MB von eben sind dadurch vollständig "Nutzfläche".
Problem an der Sache ist: Wenn CPU #3 auf Daten von CPU#14 zugreifen will müssen die kerne direkt miteinander kommunizieren weil man ja nicht einfach im L3 die Arbeitsdaten voneinander als Kopie liegen hat. Da das über einen Ringbus nicht mehr sinnvoll machbar ist derart viel untereinander zu "reden" hat Intel den Ringbus durch ein Mesh ersetzt.


Der gesamte nutzbare Cache ist also nicht kleiner geworden, sondern größer! Nur ist die art wie die kerne untereinander kommunizieren eine andere in SKL-X die besser für vielkern-CPUs geeignet ist als inklusiv+Ringbus. Und dieser Umbau hat eben so seine Vor und Nachteile....

Ich gehe auch davon aus, dass der dritte Cache recht viel Leistung benötigt. Machst du den größer -- also um alles zu kompensieren -- musst du am Ende die TDP weiter steigern und Intel hatte vermutlich auch keine Lust, eine 220 Watt TDP CPU zu bringen.
Was am Ende der Mesh Kram von Vorteil bringt, wird sich zeigen.
Ich gehe davon aus, dass Intel mehr Wert auf Parallelisierung legt, wie AMD auch.
Also die Single Core Leistung kann nur durch einen höheren Takt gehalten werden, dafür steigt die Multi Core Leistung an.
Ich gehe davon aus, dass wir bald seriöse Benchmarks haben.
Mich würde z.B. sehr ein Vergleich Broadwell 10 Kerner vs. Skylake 10 Kerner bei gleichem Takt interessieren.
 
Genau erklären kann ichs dir nicht aber diese Bilder sollten ein bisschen Einblick geben.
AMD-2017-FAD-High-Performance-Strategy-12-870x489.jpg
Broadwell-Ring-v-Skylake-Mesh-DRAM-Example.jpg
Intel Verbindet die Cores alle direkt.
AMD hat 4er Coreclusters (CCX) die mit der IF mit anderen CCX verbunden sind.
 
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