Intel Skylake: Core i7-6700K und Core i5-6600K im Test

Über die Hälfte von Intels Forschungsbudget fließt sicher in die Prozessentwicklung für die Fertigung, das ist ja immerhin ein Punkt, um den sich AMD nicht kümmern muss. Man müsste mal noch die Forschungsgelder von GlobalFoundries dazuschreiben, dann wäre der Vergleich fair :) Selbstverständlich sind auch die Forschungsausgaben von AMD und GloFo zusammen noch deutlich unter denen von Intel, aber dann ist das Missverhältnis nicht mehr ganz so krass.
 
Dabei musst du aber noch berücksichtigen, dass 2004 noch beide Firmen auch Fabs hatten, 2014 braucht AMD für die Fertigungstechnik selbst zumindest nicht mehr soviel aufzuwenden.

Das ist völlig richtig, dennoch sollte man die Grössenverhältnisse schon im rechten Licht betrachten.
Und die sehen so aus das allein die Forschungs- und Entwicklungsausgaben von Intel grösser sind als der Umsatz von AMD und Globalfoundries zusammen
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch richtig, aber was man zudem bedenken sollte: 2004 war das FE-Budget für x86-CPUs (inklusive 64 Bit... für die Nitpicker) und Fabs veranschlagt, 2014 für x86-CPUs (inklusive 64 Bit...) und GPU-Entwicklung.
 
Ich will doch gar nicht behaupten, dass Zen eine Super-CPU wird, dazu habe ich schlichtweg keine Informationen. Ich will nur behaupten, dass man es eben nicht ausschließen kann, weil AMD das vor 12 Jahren unter ähnlichen Randbedingungen schon mal geschafft hat. Die Chance ist klein, aber passieren kann es halt :)

Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
Die Bedingungen heute sehe ich trotzdem vollkommen anders, als es vor 12 Jahren der Fall war.
 
Gut das ihr WOW getestet habt.....meine Mutter (70) will nämlich nen neuen PC und die Zock nur WOW:D
 
Dann kann der 3 Jahre alte 3570K ja noch im Rechner bleiben, wenn es so weiter geht behalte ich den bis 2018 :ugly:

Mein Ivy @ 4,2 Ghz sollte doch so schnell sein wie ein 6600K @ Stock oder?

Danke Intel für die kleinen Preformancesprünge, die machen das Leben günstiger :daumen:
 
Und wie groß waren damals die Ausgaben von ATI? Die muss man ja bei AMD 2014 nach der Übernahme mit reinrechnen.

ATI ist doch der einzige Grund, weshalb es AMD heute überhaupt noch gibt :lol:

Oder glaubst du etwa, dass die CPU-Sparte von AMD die Grafiksparte finanzieren muss.... :ugly:

Anders herum wird eher ein Schuh daraus ;)
 
ATI ist doch der einzige Grund, weshalb es AMD heute überhaupt noch gibt :lol:

Oder glaubst du etwa, dass die CPU-Sparte von AMD die Grafiksparte finanzieren muss.... :ugly:

Anders herum wird eher ein Schuh daraus ;)

Sehe ich nicht so. Man hat sehr viel Geld für den Kauf von ATI ausgegeben. So viel dass man sogar die eigenen FABs verkaufen musste. Dadurch hat extrem viel Geld in der Forschung/Entwicklung gefehlt, dass man heute dort ist wo man ist. Im GPU-Bereich läuft es noch halbwegs, aber auch da merkt man den Mangel an F&E-Budget enorm. Intel hatte damals (zu recht) über eine Mrd. Dollar an AMD gezahlt. Dieses Geld ist in der Übernahme von ATI einfach so verpufft. Ich bin der Meinung, dass dies damals in der CPU-Entwicklung besser angelegt gewesen wäre.
 
ATI ist doch der einzige Grund, weshalb es AMD heute überhaupt noch gibt :lol:

Oder glaubst du etwa, dass die CPU-Sparte von AMD die Grafiksparte finanzieren muss.... :ugly:

Anders herum wird eher ein Schuh daraus ;)

Das ist zwar richtig. Aber ohne AMD wäre auch ATI schon vor vielen Jahren in die Insolvenz gerutscht. In der Realität sind beide aufeinander angewiesen. Die ganzen APUs, und die vielen Millionen Chipsätze für die PS4 und XBox One kann man mur bauen, weil bei AMD die Grafik- und die CPU-Sparte unter einem Dach vereint sind. Trennen können die sich nicht wieder, alleine würde keiner von beiden überleben.
 
Das ist zwar richtig. Aber ohne AMD wäre auch ATI schon vor vielen Jahren in die Insolvenz gerutscht. In der Realität sind beide aufeinander angewiesen. Die ganzen APUs, und die vielen Millionen Chipsätze für die PS4 und XBox One kann man mur bauen, weil bei AMD die Grafik- und die CPU-Sparte unter einem Dach vereint sind. Trennen können die sich nicht wieder, alleine würde keiner von beiden überleben.

Ja, ich halte das auch bis heute für einen guten Schritt von AMD.
 
Sehe ich nicht so. Man hat sehr viel Geld für den Kauf von ATI ausgegeben. So viel dass man sogar die eigenen FABs verkaufen musste. Dadurch hat extrem viel Geld in der Forschung/Entwicklung gefehlt, dass man heute dort ist wo man ist. Im GPU-Bereich läuft es noch halbwegs, aber auch da merkt man den Mangel an F&E-Budget enorm. Intel hatte damals (zu recht) über eine Mrd. Dollar an AMD gezahlt. Dieses Geld ist in der Übernahme von ATI einfach so verpufft. Ich bin der Meinung, dass dies damals in der CPU-Entwicklung besser angelegt gewesen wäre.

AMD hätte mehr Kohle in der Entwicklung nicht viel gebracht, da es zu der Zeit in der Entwicklungsabteilung noch ein paar Pfeifen gab, die meinten man müsse "Netburst 2.0" aka Schrottdozer bringen :daumen2:

Anstelle die IPC zu erhöhen, hat man sie bei AMD reduziert, weil man glaubte man könne Frequenzen jenseits von 5 GHz erreichen :rollen:

Damit ist Intel Jahre zuvor auf die Schnauze gefallen und irgendwelche Sonderschulabbrecher bei AMD in der Entwicklung kamen dann auf die glorreiche Idee das noch einmal zu versuchen - vielleicht haben sich ja seit dem die physikalischen Grundregeln der Elektrotechnik geändert :ugly: :lol:

Was ich damit sagen will ist, dass AMD so oder so in die Sackgasse gelaufen wäre, auch wenn sie mehr Geld für die Entwicklung gehabt hätten...


Das ist zwar richtig. Aber ohne AMD wäre auch ATI schon vor vielen Jahren in die Insolvenz gerutscht. In der Realität sind beide aufeinander angewiesen. Die ganzen APUs, und die vielen Millionen Chipsätze für die PS4 und XBox One kann man mur bauen, weil bei AMD die Grafik- und die CPU-Sparte unter einem Dach vereint sind. Trennen können die sich nicht wieder, alleine würde keiner von beiden überleben.

Sehe das genauso :daumen:
 
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