Intel Raptor Lake: Folie bestätigt Speichergeschwindigkeiten

bitsbytes

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Selbst wenn du da PCI-E 5.0 gehabt hättest: zeige mir einen Menschen, der überhaupt einen Unterschied bei 4.0er M2s bemerkt (nicht misst!). Ich nutze eine 3.0-M2 und die liest/kopiert schon mit vierstelligen Bandbreiten im Bereich von 3k. Die ist so „langsam“, dass sie nicht mal einen Kühlkörper benötigt und meine Wahl fiel auch nur darauf, weil ich es gerne aufgeräumt im PC habe und mir so zwei Kabel (zur SSD) sparen konnte. Ansonsten fällt es mir schwer, Vorteile von immer modernen Boards zu sehen: 10G-LAN? In Deutschland? :schief: 12 oder mehr USB-Anschlüsse? Was machen Leute damit? Stellenweise fünf M2-Anschlüsse. Eine VRM-Bestückung für einen Verbrauch von über 1.000 Watt. Ich könnte ewig damit weitermachen und ich weiß genau, dass jetzt dieser eine User um die Ecke kommt, der genau das braucht. Ich wage ich die Behauptung, dass für 99 Prozent der User die Ausstattung eines drei Jahre alten X570 aus der Mittelklasse genügt (selbst die wäre für meine Ansprüche noch zu viel). :ka:

Ich fänd es auch schöner, wenn die Hersteller sich wieder mehr auf das Wesentliche konzentrieren und ausgewogenere Systeme entwerfen würden.

Die Kosten für Hardware und der Energieverbrauch einiger Komponenten sind einfach zu hoch.

Vor allem würde mich freuen, wenn man Rechner und Betriebssysteme besser auf zeitkritischen Anwendungen wie zum Beispiel Recording, Audio- und Videobearbeitung abgestimmt würden (-> geringe DPC Latenzen).

Das sind zwar auf den ersten Blick spezielle Aufgabengebiete, aber ein auf eine Workload agil reagierendes System (mit geringen DPC Latenzen) hat auch Vorteile für andere Anwendungen w.z.B. Gaming (vermutlich weniger anfälliger für Mikro Ruckler und "what not").

Was mich bei meinem System extrem abgenervt hat war, dass es nach Hardware Upgrade und Zwangsumstieg auf Windows 10 immer wieder zu unerklärlichen Audioaussetzern kam. Selbst bei geringer CPU Last und die DPC Latenzen waren schon durch entsprechende Einstellungen auf ein Minimum optimiert.

Im Steinberg Forum (für Cubase) bin ich nach 2-3 Jahren Sucherei auf einen Artikel gestoßen, wie jemand sein System für Audiobearbeitung optimiert. Per Zufall habe ich dann auch mal das tool "powermizer" eines russischen Entwicklers ausprobiert, mit dem sich Energiesparfunktionen auf nVidia Grafikkarten abschalten lassen und das war dann endlich die Lösung. Keine sporadischen Audioaussetzer mehr.

Warum in aller Welt stören Energiesparfunktionen der Grafikkarte Audio beim einfachen Abspielen von Musik mit einem Audioplayer mit ASIO Treiber Support ?!

Das sind Dinge, die nerven mich total ab .. überzüchtete Systeme, die zwar "brachiale Benchmarkergebnisse" generieren, aber in gewissen Bereichen, in denen es auf schnelle Reaktionsfähigkeit kommt, einfach versagen.

Hier würde ich mir wünschen, dass Treiber konfigurierbar wären, nach welcher Zeit sie die CPU wieder freigeben müssen oder dass auch bei extremeren Anforderungen an near-realtime performance energiesparfunktionen einfach abschaltbar gemacht werden oder dass man solche Applikationen einer Liste hinzufügen könnte, bei dem das automatisch passiert.

Ideal wären auch Mechnismen wie in Bitsums Prozess Lasso Pro zu finden sind. Das Energieprofil automatisch wechseln. Energiesparen wenn der Anwender nicht am Rechner sitzt oder höchstleistung beim Ablaufen bestimmter Programme.

Stattdessen frickelt Microsoft völlig unmotiviert an Windows 11 rum und verschlimmbessert dort eine Menge Dinge. Der immer weiter voranschreitende Zwang zu online Konten sollte auch mehr angeprangert werden. Wenn das so weitergeht wird es so kommen, dass man keinen eigenen Rechner hat sondern für Windows im Abo zahlen muss.

Sorry für den ausschweifenden Rundumschlag, aber im Moment nervt wirklich Vieles in der Branche ...

10G- oder allgemein schnelles LAN würde sich vor allem für NAS lohnen, wenn Switches dafür nicht so absurd teuer wären.

Da sagst Du was. 10G am Switch und am NAS System .. das kostet leider noch einiges.

Darum setze ich immer noch auf Backups intern auf 10+ TB Platte und zusätzlich noch über USB 3.1 gen2 mit UASP support auf 2 weiteren externen Platten. Mit dieser Redundanz reite ich noch meine älteren 10 und 4TB Platten ab, bis sie nicht mehr funktionieren. Ist auch angenehmer / leiser als ein plärriges RAID-5 oder 6, mit 4-5 Platten.

Ein Traum wäre immer noch 10Gbit optisch und ein NAS (auch mit 10Gbit) im hintersten Winkel der Wohnung.
 
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