Intel Ice Lake: 10-nm-Prozessoren mit 18 Prozent mehr IPC

Au ja, die ach so schlimmen Sicherheitslücken für die hochgeschützten Serverumgebungen zu Hause am Windows Rechner. :D
Kauf dir doch einen USB Stick mit automatischer Verschlüsselung.
Wie gesagt: das Problem ist nicht die völlig übertriebene Reaktion auf die Sicherheitslücken die sowieso niemanden hier treffen werden.
Das Problem ist, dass für ALLE Ein Sicherheitspatch nach dem anderen kommt, der ALLEN die Leistung entzieht.

Letzten Endes ist das sogar der Grund, warum AMD und Intel nun wesentlich näher beisammen sind was die IPC betrifft, als noch vor 1.5 Jahren. Es ist nicht nur die schnellere CPU von AMD, es ist auch eine gewisse Bremswirkung der Softwareseite.
Dank der Sicherheitspatches verliert Intel nämlich innerhalb eines Jahres (unter Linux zumindest mal) knappe 18% ->
Hardware- und Nachrichten-Links des 23. Mai 2019 | 3DCenter.org


Hardware- und Nachrichten-Links des 25./26. Mai 2019 | 3DCenter.org
 
Wann kommt denn AMD´s Renoir zu Weihnachten 2020?
18% mehr IPC, schöne Geschichte, sobald der Prozess etwas besser läuft, wird man also damit wieder an AMD vorbeiziehen.
4,1Ghz Turbo sind für Notebooks nicht von schlechten Eltern.
Interessanter ist aber der Turbo auf allen Kernen. Wenn dieser stimmt, dann dürfte die Mehrleistung letztendlich ähnlich wie bei AMD ausfallen. (notebook).

Für den Desktop und hohe TDP´s wirds aber erst etwas mit 10nm+ oder eben Modelle mit niedrigen TDP`s.

Lustig, als man bei AMD über die 29% höheren IPC-Werte im Vergleich zu Zen 1 geschrieben hat meintest du, das kann man nicht für voll nehmen. Bei 5-10% in Spielen soll man froh sein und Legacy Code werdens auch maximal 10%.
Aber bei Intel frisst du die 18% ohne Weiteres.
 
Lustig, als man bei AMD über die 29% höheren IPC-Werte im Vergleich zu Zen 1 geschrieben hat meintest du, das kann man nicht für voll nehmen.

Korrekt, sind ja auch keine 29% höheren IPC Werte, hat AMD ja selbst interveniert und gesagt dass das nicht zutrifft, sondern nur auf einen kleinen Teil von Anwendungen.

Bei 5-10% in Spielen soll man froh sein und Legacy Code werdens auch maximal 10%.

AMD hat früher 8 bis 10% mehr IPC eingeplant gehabt, man ist also über dem gelandet, was man eigentlich erreichen wollte, nach deren Behauptung.
Man fährt immer gut damit generell ein bisschen weniger zu erwarten, so wurde es eben mit den Takt nur eine minimale Steigerung, nachdem jeder auf mich eingeschlagen hat, weil ich den Senf von Adored TV nicht geglaubt hab.
Grundsätzlich scheint der 3800x rund 20% schneller als ein 2700x zu werden, bei dem 3700x wird es wohl etwas weniger sein.

Aber bei Intel frisst du die 18% ohne Weiteres.

Das ist jetzt mal wieder eine tolle Unterstellung. Ich fresse weder die 18% von Intel noch die 15% von AMD und schon gar nicht die 29% mehr IPC von AMD ein halbes Jahr vor Launch ohne dass sie das als Pressemitteilung erwähnten, sondern nur als Fußnote eines Server-Tests.
Beide nun genannten Werte müssen sich dennoch erst einmal in den Tests zeigen, aber grundsätzlich gibt es wenig Grund dazu dem nicht Glauben zu schenken, habe ich auch nirgendwo so gesagt.
Wenn doch kannst du ja den Beitrag liefern, wo ich AMD die ~ 15% nicht abkaufe und ein einziges mal deine Vorfwürfe untermauern.

Letzten Endes ist das sogar der Grund, warum AMD und Intel nun wesentlich näher beisammen sind was die IPC betrifft, als noch vor 1.5 Jahren. Es ist nicht nur die schnellere CPU von AMD, es ist auch eine gewisse Bremswirkung der Softwareseite.

Ob hier ein 2 Kerner mit niedrigem Takt in einem Notebook ein Gradmesser für die Leistungskosten ist?
Ich will grundsätzlich nicht sagen, dass ich diese Messungen anzweifle, aber auf den Workstations die ich im Moment betreue sind alle Sicherheitsrelevanten Patches und Microcode sowie Bios Updates aufgespielt und Cinebench spuckt bei einem E5-2665 immernoch dieselben Werte Single wie Multithreaded aus.
Ist ein Sandy Bridge Dualsocket System aus der Celsius 920er Reihe von Fujitsu. Auch auf den Dell Kisten ist es drauf, dort habe ich aber keine expliziten Tests gemacht, jedenfalls gab es bisher keine Performanceprobleme.
Die Storagewerte sind ein wenig eingebrochen, aber nichts ansatzweise kritisches.
 
Zuletzt bearbeitet:
18% mehr IPC... Stimmt, verglichen aber zu Broadwell, einem 4 Jahre alten Chip; zu Skylake, der auch gleich 4 Jahre alt wird, sollen es noch 14% sein.

Kurz, es wurde höchste Zeit, dass sich da was tut.

Dass der Chip aber nur im Mobilbereich rauskommt und gleichzeitig auf Takt verzichten muss, schmälert unter dem Strich das ganze dann doch wieder stark. Ich hoffe für Intel, dass der Nachfolger wieder besser takten kann, sonst könnte Intel auch noch seine letzte Bastion, Mobilchips, verlieren können - an AMD als auch an ARM. Schließlich soll der Snapdragon 8cx mehr als nur auf Augenhöhe eines Core i5 8250U sein.
 
Bin mal gespannt wie preislich attraktiv so ein monolithischer 10nm Achtkerner gegen die 7 nm Chiplets abschneidet. Zumal Intel ja eine fürstliche Marge benötigt um die verwöhnten Shareholder bei der Stange zu halten.
Wird dann auch interessant wann diese chips in 10 nm mit >4 Kernen im Desktop kommen. 2020?
 
Das ist jetzt mal wieder eine tolle Unterstellung. Ich fresse weder die 18% von Intel noch die 15% von AMD und schon gar nicht die 29% mehr IPC von AMD ein halbes Jahr vor Launch ohne dass sie das als Pressemitteilung erwähnten, sondern nur als Fußnote eines Server-Tests.
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18% mehr IPC, schöne Geschichte, sobald der Prozess etwas besser läuft, wird man also damit wieder an AMD vorbeiziehen.
Genau, man kann die Skepsis geradezu riechen :rollen:
 
Das kann durchaus aber auch in erster Linie an Linux liegen ;)

Es dürfte weniger Linux geschuldet sein, auch wenn da einige Fixes anders implementiert wurden, und mehr der Phoronix-Benchmark-Suite. Die besteht vor allem aus synthetischen, relativ kleinen Aufgabenstellungen mit entsprechend vielen Context-Switches. Wer die Leistung in Server-Anwendungen oder Low-End-Workstations/Fat-Clients messen will, also da wo gerne Linux zum Einsatz kommt und nie mit großen, leistungshungriger Endanwender-Software gearbeitet wird, sollte auch genau solche Szenarien betrachten. Aber sie haben wenig mit der Rechenlast eines Spiele-PCs gemeinsam und sie stellen den Worst-Case insbesondere für die Meltdown-Fixes dar. Ohnehin muss man immer im Hinterkopf behalten, dass die gesamte Klasse der Spectre-Patches für CPUs und Betriebssysteme die Lücke nicht generell fixt, sondern die Grundlagen für Gegenmaßnahmen schafft. Das Betriebssystem kann dadurch langsamer werden, was sich auch auf Spiele auswirkt, aber die Spiele selbst laufen genauso wie vorher, solange der Spieleentwickler nicht seinerseits Updates integriert. Aber warum sollte man das in einer nicht-sicherheitskritischen Anwendung machen? Spectre klaut Daten aus dem Adressbereich des angegriffenen Programs. Das mag bei Steam noch spannend sein, aber was will man bei Assassins Creed abgreifen, was man nicht auch aus einer gekauften Kopie des Spiels erfahren würde? Wie schlecht Intel-Besitzer spielen?


Wartet doch erstmal ab, was von AMDs "15%" und Intels "18%" letztenendes übrig bleibt, und in welchen Anwendungen. IPC ist so sehr abhängig vom Workload, dass solche pauschalen Zahlen eigentlich wertlos sind.

Wie will Intel das eigentlich erreichen? Nur mit mehr Cache und hier und da vielleicht etwas niedrigeren Latenzen würde mich ein derartiger Sprung doch sehr wundern. Bei Zen 2 gehen die Vermutungen ja auch stark in die Richtung, dass sich an der Integer-Performance kaum etwas getan hat und die größten Verbesserungen in der FPU zu finden sind.

Erweiterte Decoder, erweiterte Qeues und Dispatcher, zusätzliche Store- und Address-Pipelines, AVX-512-SIMDs, ich glaube die Retirement-Einheiten wurden auch erweitert und der Cache sowieso. Es sind zwar jeweils keine gigantischen Änderungen, aber ich glaube seit Einführung des Pentium Pro hat Intel nicht mehr an so vielen Schrauben gleichzeitig gedreht, wenn man von den Sprüngen hin zu und weg von Netburst absieht, wo die komplette CPU ausgetauscht wurde.
 
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Genau, man kann die Skepsis geradezu riechen :rollen:

Also Intel hat bis jetzt die deutlich höhere Spiele-IPC und eine minimal bessere Anwendungs IPC.
AMD gibt 15% an, Intel 18%. Ich nehme da keine Wertung vor, weder bei Intel noch bei AMD, aber natürlich müssen sich beide Werte erst vollends bestätigen.
Aber selbst wenn es bei Intel und AMD etwas weniger wird, dürfte es für Intel dennoch reichen und das ist schon wichtig imho, besonders im Notebookmarkt.

18% mehr IPC... Stimmt, verglichen aber zu Broadwell, einem 4 Jahre alten Chip; zu Skylake, der auch gleich 4 Jahre alt wird, sollen es noch 14% sein.

Wo steht dass die IPC mit Broadwell verglichen wurde?
 
Ich finde das alles sehr verwirrend in letzter Zeit. Ich fasse mal zusammen, was auf "meinem" Schirm auftaucht:
1. Intel schliesst Sicherheitslücken per Microcode und gibt an, dafür 16% IPC zu verlieren.
2. Intel empfiehlt, SMT (Hyperthreading) ggf. auszuschalten (Der 9700k, viele I5 und I3 haben ja auch gar keins) was Anwendungsabhängig individuell erneut die Leistung mindert!?

Also bei CPUs ohne SMT sind es dann -16%, Ice Lake hätte demnach also 118% - 16% = 99,12% der IPC einer 4 Jahre alten CPU Generation vor bekanntwerden der Sicherheitslücken?
Mit SMT wäre es noch gravierender... und dann liest man also so Kommentare wie "na endlich!" oder "wurde ja auch mal Zeit" ??
Vielleicht rechne ich das ja auch falsch, ich finde es wie g-sagt sehr verwirrend!

Und während bei Intel CPUs scheinbar der zweite Thread je Kern flöten geht, höre ich über Zen 3 für 2020 schon, dass dort SMT dann "4 threads per core" liefern soll, plus weiter gesteigerter IPC und DDR4/5 IMC... Link
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Anyways.. for Intel, the next Years will be a hell of a ride, getting roasted, on and on, in the backlights of its competitor with no exit in sight...
 
Ich finde das alles sehr verwirrend in letzter Zeit. Ich fasse mal zusammen, was auf "meinem" Schirm auftaucht:
1. Intel schliesst Sicherheitslücken per Microcode und gibt an, dafür 16% IPC zu verlieren.
2. Intel empfiehlt, SMT (Hyperthreading) ggf. auszuschalten (Der 9700k, viele I5 und I3 haben ja auch gar keins) was Anwendungsabhängig individuell erneut die Leistung mindert!?

Also bei CPUs ohne SMT sind es dann -16%, Ice Lake hätte demnach also 118% - 16% = 99,12% der IPC einer 4 Jahre alten CPU Generation vor bekanntwerden der Sicherheitslücken?
Mit SMT wäre es noch gravierender... und dann liest man also so Kommentare wie "na endlich!" oder "wurde ja auch mal Zeit" ??
Vielleicht rechne ich das ja auch falsch, ich finde es wie g-sagt sehr verwirrend!

Und während bei Intel CPUs scheinbar der zweite Thread je Kern flöten geht, höre ich über Zen 3 für 2020 schon, dass dort SMT dann "4 threads per core" liefern soll, plus weiter gesteigerter IPC und DDR4/5 IMC... Link
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intel hat doch dezember zugegeben bis 2020 nichts zum kontern zu haben. die meinte sogar im servermarkt kann amd zweistilige anteile erreichen. und smt/ht macht nur sinn bei gleichmäßiger rechenlast ala rendern/encodieren/packen, für uns gamer ist HT nicht wertvoll, teilweise kontraproktiv gewesen in manchen dingen.

intel wird meiner meinung erst wieder was zum kontern haben wenn sie ihre cpu's mit L4 cache raushauen, stacked dram oben drauf, dafür weniger takt wegen wärme etc. comet lake war das? kp schweigen im walde.
 
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