News Intel: Der einstige Chip-Gigant muss kleine Brötchen backen

Hoffentlich liegt es nicht daran, dass ich neulich als Aktionär bei so fast allem dagegen gestimmt habe, was der Vorstand empfohlen hat :crazy: Hoffentlich geht es mit INTEL (und dem Kurs) wieder Bergauf ... :nicken:
 
Das erste Quartal war ein Schritt in die richtige Richtung, aber es gibt keine schnellen Lösungen, während wir daran arbeiten, wieder auf den Weg zu kommen, Marktanteile zu gewinnen und Wachstum zu fördern.
Ich ergreife zügige Maßnahmen, um eine bessere Ausführung und operative Effizienz zu fördern, während ich unsere Ingenieure ermächtige, großartige Produkte zu entwickeln. Wir kehren zu den Grundlagen zurück, indem wir auf unsere Kunden hören und die notwendigen Änderungen vornehmen, um das neue Intel aufzubauen.

Das hört sich schonmal richtig gut an, vielleicht erleben wir wieder ein wow Effekt wie mit Sandybride damals.
Die Ingenieure werden wohl auch auf das Chiplet Design setzen müssen wie AMD eins mit dem 3D V cache, vorher wollte Intel dies nur an ihren Serverprozessoren umsetzen laut dem Intel Marketings Typen bei Bauer im Interview.
Intel muss unbedingt wieder aufholen und konkurrenzfähig werden, eigentlich sind die es ja, auch wenn man von den ganzen x3d Prozessoren absieht trotzdem ist man nur an Zweiterstelle. Das wird sich auch nicht ändern, so lange man nicht ein gegen Produkt auf den Markt wirft, mal sehen, wie es weitergeht.
 
seit nun 15 jahren klemmt die sagenumwobene wunderschublade :ugly:
AMD war fast tot, in letzter anstrengung ZEN auf den markt gebracht und sich selbst damit aus dem künstlichen koma geholt
jeder hatte zu der Zeit ne Intel CPU im rechner
schon krass wie wie sich das alles entwickelt hat
 
Wenn man bedenkt, wie klein die Brötchen von AMD waren, so vor Zen 1 ...
Jup!

...
Der Fokus soll deshalb zukünftig deutlich mehr auf Ingenieuren als auf Managern liegen.
...
Wer kennt es nicht, das Problem, dass es (das Produkt) keiner mehr macht, es (das Produkt) aber alle "managen" wollen? Zu meiner Zeit bei IBM gab es immer Schaufenster mit Produkten bzw. Services unter dem Credo "Wir sind Macher".
Das war übrigens noch (so 1-2 Dekaden?) bevor der Twitch-Streamer EliasN97 den Begriff für die Jugend 2022 neu aufwärmte. Deswegen halte ich auch nicht so viel von Streamern, Influencern und Co.: es gibt dort, für mich, nicht wirklich etwas Neues, bahnbrechendes oder Innovatives. Bis auf wenige Ausnahmen natürlich.
Dort wird Meinung ohne "echtem Diskurs" generiert und das in einem sicheren, anonymen Rahmen. Man steht nicht mehr vor der Person, die dann vielleicht einhakt und man seine Meinung dadurch etwas tiefgreifender definieren oder erklären muss, wodurch man wiederum in seiner Meinungsfindung und allgemein weiter kommt. Eine echte Diskussion mit einer realen Person, welche einem ihre Aufmerksamkeit schenkt, ist durch nichts zu ersetzen (wenn man weiter kommen möchte). In einem Forum oder in einem Youtube-Kommentar schreibe ich, was ich denke, und bin dann raus.
Und wenn ich dann noch lese, was und wie geschrieben wird, klatsche ich mir entweder beide Hände vors Gesicht oder raufe mir die Haare!
 
Wäre interessant zu wissen wo man überall einspart, ohne den Fortschritt zu gefährden.

Sehr traurig, was das Management in den 2010-20er Jahren verbockt hat und diesen Riesen ins Wanken brachte.

Dass man bei der Foundry ohne Kunden immer von Verlust spricht ist aber witzig, die eigenen CPUs einfach aus der Rechnung nehmen.
Wobei: eigentlich produziert man ja aktuell nichtmal in großen Stückzahlen für sich selber, Lunar/Arrow sind ja bei TSMC
Nova-Lake wird sehr interessant, dank der starken NPU wird man hier sich auf KI fokussieren, aber wie du schon geschrieben hast, wären da nicht die Probleme mit der Fertigung, angeblich soll ja 18A richtig gut sein. Ich gehe auch hier stark davon aus, dass die Nova auch bei TSMC produzieren lassen werden. Wenn ich mir so durchlese, was der Gute man von sich gibt, lässt Vorsicht walten. Laut ihm wurde Geld in die Chefetage gepumpt, die Ingenieure wurden richtig kastriert mit dem Budget, also so lese ich das heraus und das möchte er nun verändern.
 
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Obwohl ich sie mit dem Kauf eines FX 8370 unterstützt habe ;-)
Ich auch :love:

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Die Herren haben sich von 2014 bis 2020/21 nicht weiter entwickelt, alle Consumer Desktop CPUs von Intel aus dieser Zeit wurden in 14nm gefertigt. Und das in einer Branche, in der es extrem wichtig ist am Ball zu bleiben. Das rächt sich nun deutlich, wir werden sehen ob Intel es überhaupt noch einmal schaffen kann zum Spitzenreiter der Consumer-CPUs aufzuisteigen.
Na ja, wir haben drei aktuell die fertigen und alle haben verschlafen bis auf TSMC, Samsung hätte auch mehr investieren müssen, was sie nicht getan haben. Es stimmt Intel geht aktuell den Bach unter, in einigen Jahren wird dieses Schicksal auch Samsung treffen sollte man nicht genug investieren.
Intel hat seinen Finanzbericht zu den Geschäftszahlen im ersten Quartal 2025 veröffentlicht und im Rahmen dessen deutlich gemacht, dass der einstige Chip-Gigant aus Santa Clara zukünftig erst einmal kleine Brötchen backen muss.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Intel: Der einstige Chip-Gigant muss kleine Brötchen backen

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Bis die sich wieder Erholen dauert, es mindestens ein paar Jahre ich gehe von mehr als 5 Jahren aus.
seit nun 15 jahren klemmt die sagenumwobene wunderschublade :ugly:
AMD war fast tot, in letzter anstrengung ZEN auf den markt gebracht und sich selbst damit aus dem künstlichen koma geholt
jeder hatte zu der Zeit ne Intel CPU im rechner
schon krass wie wie sich das alles entwickelt hat
Dasselbe passiert doch gerade hier nennen wir es Karma^^ Intel macht jetzt das, durch, was AMD durchgemacht hatte. ;)
 
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Wäre interessant zu wissen wo man überall einspart, ohne den Fortschritt zu gefährden.

Sehr traurig, was das Management in den 2010-20er Jahren verbockt hat und diesen Riesen ins Wanken brachte.

Dass man bei der Foundry ohne Kunden immer von Verlust spricht ist aber witzig, die eigenen CPUs einfach aus der Rechnung nehmen.
Wobei: eigentlich produziert man ja aktuell nichtmal in großen Stückzahlen für sich selber, Lunar/Arrow sind ja bei TSMC

Seit der Aufspaltung zahlt der Chip-Entwickler "Intel" an den Chip-Fertiger "Intel" für jede hergestellte CPU. (Zumindest teilweise, ein anderer Teil geht ja an TSMC^^)
Natürlich kann Intel die Preise zwischen beiden Konzernhälften relativ frei wählen und es würde mich nicht wundern, wenn wir die Client- und Server-Sparte auch in den nächsten Jahren bei einem relativ konstanten Gewinn sehen, während die Foundry Verluste in stark schwankender Höhe macht: Die dient quasi als Bad Bank der Bilanz und muss ihre Rechnungshöhe nicht an den realen Ausgaben orientieren (Aufgrund Ausbau weiterhin real sehr hoch), sondern an der Einnahmen der Chip-Sparte, sodass ein gewisses, stabiles Plus bei denen übrig bleibt.

Aber man kann nicht sagen, dass die Intel-Fertigung eine Foundry ohne Kunden ist. Es ist aktuell eine Foundry mit einem erwähnenswerten Kunden.
 
seit nun 15 jahren klemmt die sagenumwobene wunderschublade :ugly:
AMD war fast tot, in letzter anstrengung ZEN auf den markt gebracht und sich selbst damit aus dem künstlichen koma geholt
jeder hatte zu der Zeit ne Intel CPU im rechner
schon krass wie wie sich das alles entwickelt hat
Mich schockiert immer, dass es bald schon wieder 10 Jahre her ist, dass Zen uns erlöst hat
 
Eigentlich müsste das Intel und manch anderes Unternehmen nicht, hätte man die letzten Jahrzehnte in unserer Gesellschaft nicht den rechtsneoliberalen Schwachsinn durchgedrückt, übrige flüssige Mittel einer Firma so rasch wie möglich an die Stakeholder zu verschenken, und wenn man das nicht täte, das als Raub an den Aktionären zu framen... Dann wäre der Speck da, um auch über längere schwierigere Zeiten hinweg zu kommen und die nötigen Investitionen und Reformen zu tätigen.
Den gleichen Schwachsinn hatten wir bsw. bei VW auch schon letztes und vorletztes Jahr. Milliarden Dividenden rausschmeissen und im Folgejahr die Frechheit besitzen, gross zu jammern und bei Vater Staat die hohle Hand machen zu wollen.
 
Die Konsolidierung von Intel ist ein Prozess der Jahre andauern wird. Selbst in Irland wird viel Personal abgebaut, obwohl dass der einzige große Standort von Intel in Europa ist.

Ich kaufe auf jeden Fall im Mai eine Intel CPU, Mainboard, u.s.w.

Und ich wünsche den vielen Mitarbeitern von Intel, dass ihr Konzern wieder konkurrenzfähig wird.

Denn wenn hochqualifizierte Mitarbeiter erst einmal weg sind, ist es schwer in besseren Zeiten sie wieder zurück zu bekommen.
 
Core Ultra ist in meinen Augen ein ziemlicher Schuss in den Ofen, kann Performance technisch nach etlichen updates immer noch nicht an Raptor Lake anknüpfen, und wenn wir jetzt anfangen wollen über das Thema mit dem Stromverbrauch zu debattieren ... Extrem viele Leute haben Intel den 14900K doch regelrecht aus den Händen gerissen, scheiss egal ob das Ding 80 Watt mehr als der 7950X3D frisst, solange man dafür definitiv die Höchstleistung bekommen hat, und bis zum aufkommen des Skandals war ja alles gut bei Intel
Aber genau das ist doch der Punkt, den diese vielen Leute und Intel trotz gesundem Menschenverstand permanent ignoriert haben. Die Physik lässt sich nicht vom Marketing überlisten.
Wenn man Chips produziert und diese mit den Spezifikationen immer weiter an die Grenzen treibt, weil man keine wirkliche Innovation in der Technik mehr erbringen kann, wird die Bude zwangsläufig irgendwann auseinanderfallen.
Ich drücke das ganze mal etwas plump aus, aber im Prinzip weiß doch jeder, je mehr Spannung ich durch den Chip schicke, desto größer ist der Verschleiß am Silizium - früher nannte man das Overclocking und hat auf Eigenverantwortung dafür jegliche Garantieansprüche geopfert.
Und die absurden Verbräuche waren allen Beteiligten bekannt und wurden immer abgetan mit "es ist mein Hobby und Camping kostet viel mehr..." und was man alles für einen Copiumquatsch gelesen hat.
Das Gleiche sehe ich heute bei den Grafikkarten insbesondere bei Blackwell und auch da müssen sich die ersten eingestehen, dass eine 500 Watt GPU im Privatbereich nicht so geil ist, wenn die Stromkabel mit 150°C anfangen zu schmelzen.
Ja, die Hintergründe sind andere, aber auch hier zieht die böse Physik wieder ihre Fäden. Bei einem Verbrauch von 150 Watt würde der verkorkste Nvidia-Stecker nicht um sein Leben kämpfen, wobei dann aber auch die Frage im Raum stünde, wozu dieser Standard überhaupt entwickelt wurde.
 
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Früher oder später wird man sich von der eigenen Fertigung entfernen, dazu braucht man keine Glaskugel, denn AMD hat es schon vorgemacht. Alles was belastet rote zahlen schreibt, wird weggelassen als Erstes gehen die GPUs dann das Personal usw.
was? Wie?
Nvidia druckt derzeit Geld und ist im Wachstumsmarkt KI die Nummer 1 bei der Hardware.
Die könnten Intel aktuell aus der Portokassa kaufen. Vor 5 Jahren völlig undenkbar.
Die können Intel und AMD kaufen.^^
 
was? Wie?
Nvidia druckt derzeit Geld und ist im Wachstumsmarkt KI die Nummer 1 bei der Hardware.
Die könnten Intel aktuell aus der Portokassa kaufen. Vor 5 Jahren völlig undenkbar.
Kann mich noch gut daran erinnern, als es bei Intel auch so war... Irgendwann platzt die KI Blase ganz oder zumindest für GPUs, wenn ASICs übernehmen.
Nvidia tut derzeit auch alles, um die Kundschaft, die sie groß gemacht hat (Spieler) zu vergraulen.
 
Kann mich noch gut daran erinnern, als es bei Intel auch so war... Irgendwann platzt die KI Blase ganz oder zumindest für GPUs, wenn ASICs übernehmen.
das wird sicher mal so sein, ja. Aber davon sind wir noch WEIT entfernt.
Und selbst dann, Nvidia ist personell gar nicht so gewachsen, sie verkaufen immer noch modifizierte GPUs, eben halt als KI Beschleuniger. Es ist nicht so, dass sie 10 komplett verschiedene Produkte entwickeln müssen. Sie schleppen auch keine Fertigung usw mit.
Nvidia tut derzeit auch alles, um die Kundschaft, die sie groß gemacht hat (Spieler) zu vergraulen.
Die Kundschaft ist aber eh zu blöd und kauft trotzdem.
Sie haben wie auch bei KI rechtzeitig auf ein neues Pferd gesetzt und das heißt Raytracing. Da und auch bei DLSS usw ist man eben deutlich vorne.
 
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