Intel 5820k oder 6700k? Was ist die zukunftssicherere Spiele-CPU?

Bei den Skylakes kann man nun nicht mehr vom Eurokurs sprechen, eher von allgemeinen Preiserhöhungen und hohen Preisen der Nachfrage wegen...
 
Naja, im Regelfall liegt der Preis ja nur minimal über dem 4790K oder auch dem 5820K. Dass die "zu teuer" sind, liegt allerdings am Dollarkurs. Um letztes Weihnachten herum lag der 4790K z.B. noch bei ca 304,-
Caseking nutzt es halt aus, den 6700K momentan als einziger lieferbar zu haben... Das ist dann schon 40,- Aufpreis wert...

Habe die Bestellung auch wieder storniert - gibt gerade nirgends guten RAM. Da ist auch mit Aufpreis nichts zu wollen...
 
Mindfactory hatte den 6700k vor 6 Tagen für 354€ im Angebot. Denke das war für die Zeit bis Weihnachten das preistechnische Minimum. Ich hab meinen für 363€ bestellt. Wenn man überlegt das der 4790k immernoch 342€ kostet ist der Preisaufschlag von 20€ mehr als ok. Dank des super €-Kurses wird sich da auch nichts dran ändern. Mein Arbeitsspeicher ist übrigens seit dem 26.08. (Bestelldatum) um mehr als 30€ gefallen. Den hab ich auch erstmal storniert und bestelle ihn am Wochenende ab 00:00 Uhr versandkostenfrei neu.
 
Ich arbeite z.B. auch mit FL Studio 11. Werde meinen 5820K übertakten und dann berichten, wie die Performance damit aussieht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der 6700K dann trotzdem noch schneller ist... Mal sehen ^^
 
Ja, würde mich sehr interessieren!
Wäre natürlich v.a. dann aufschlussreich, wenn Du zum Vergleich z.B. einen 6700K zum Test auf dem gleichen System und mit gleicher Beanspruchung zur Hand hättest, sonst hängt das ein wenig in der Luft...

...oder einen 4790K. Mittlerweile lockt der ziemlich stark: Sofort verfügbar, vergleichsweise günstig (ebenso wie zugehöriger RAM), längst aus den Kinderschuhen, eine Reihe guter Boards mit z.T. exzellenten dpc-Latenzwerten, hat sich in zahlreichen DAW-PCs bestens bewährt. In Spielen praktisch nicht langsamer - und wenn, dann so marginal, das die Komfortzone durch die bessere CPU doch nur minimal verlängert würde und dass das nächste nötige Upgrade so oder so kaum viel länger hinauszuschieben wäre.
Fragt sich nur, ob meine Musikprojekte in zwei, drei Jahren nicht doch so umfangreich werden könnten (etwa eine Symphonie opus 1 :P ), dass mir ein Sechskerner einen fühlbaren Vorteil verschaffen könnte (bezweifle ich, und auch das mit der Symphonie...)...
Sehe auf absehbare Zeit keinen Vorteil, wenn das Board USB3.1 unterstützt (was es für Z97 ohnehin auch gibt). Was M.2 angeht, so bin ich vor ca. einem Jahr überhaupt erstmal bei SSD angekommen und kann mir nicht vorstellen, dass ich das Fehlen noch kürzerer Ladezeiten überhaupt bemerken würde. Mehr Lanes für SLI brauche ich auch nicht - meine GraKa bleibt Single.
Wozu also 5820K, eigentlich? Bei dem bis heute (wie ja weiter oben wieder berichtet) bei DAW-PCs immer wieder auch von Problemen berichtet wird (etwa USB-Kompatibilität), sehr viel häufiger als beim 4790K (subjektiver Eindruck...)
Oder 6700K, wo man womöglich noch ein Vierteljahr warten kann, bis die ersten Kinderkrankheiten ausgebügelt wurden und alles stabil läuft, schneller RAM auch wirklich zuverlässig unterstützt wird, und eine ordentliche Verfügbarkeit zu vernünftigen Preisen gegeben ist?

Ergibt sich eigentlich ganz allgemein (und sogar @ topic :D ) die Frage: Kann der 5820K oder auch 6700K, außer für spezielle Anwendungsbereiche (SLI bzw. Bedarf an viele Zusatzkarten, oder z.B. Videobearbeitung) überhaupt so "zukunftssicher" sein, dass er für das eigene, persönliche "Anwendungsprofil" ein irgendwann doch wieder nötiges Upgrade wirklich großartig hinausschieben kann? Und zu welchem "Preis"?

Egal.
@agent_joe: Ja, berichte dann mal - bin gespannt :)
 
Ich hab ja geschrieben das ich das System aus der Signatur auch für DAW einsetze, überwiegend für Ableton live. Habe bis jetzt keine Probleme festgestellt, auch mit großen Projekten nicht. Mein RAM ist noch suboptimal, da muss mehr und schneller ran - kommt noch.

i7 5820K ist dem 6700K deutlich überlegen, vor allem weil es nahezu denselben Takt erreicht wie der Quadcore. 6 Kerne die mit 4,5GHz+ nach vorne marschieren reichen aktuell für absolut alles, wer mehr will, muss schon den 5960X mitnehmen.
Mir persönlich ist der 6700k zu schwach, ich hab ja den 4770K für den 5820K eingetauscht - und der Leistungsgewinn ist brachial.
 
Vergiss aber nicht das ich meine 5820K auf 4,5GHz geprügelt habe. Das sorgt nicht nur für enorme Hitze und ordentlich Verbrauch (wenn man gute 10h im Studio sitzt, merkt man das!), das geht auch nicht mit jeder CPU. Gibt genug 5820K die es nicht so weit bringen.
Ich habe es nicht auf Stocktakt getestet, aber Ableton Live 9 nutzt bei mir alle Kerne, die CPU langweilt sich trotzdem. Audiobearbeitung braucht nicht so viel Leistung wie eine aktuelle CPU bereitstellen kann.
Auch DJ-Software, NI Traktor Pro sowie Serato DJ, wurden durchgetestet. Mit dem Ergebniss das ich hier 4 Kerne abschalten und OC rausnehmen kann und sich die CPU trotzdem aus Langeweile hinterm Ohr kratzen würde...
 
Audiobearbeitung braucht nicht so viel Leistung wie eine aktuelle CPU bereitstellen kann.

Moin! [emoji4]
Das hört man immer wieder und trotzdem habe ich hier Waves-Plugins, von denen kann ich 8 Stück öffnen, dann ist Schluss(JJP Vocal). Nicht für die CPU, aber für das ASIO-Meter. Und das profitiert halt wohl von höherem Takt. Also werde ich wohl auch mal Hand anlegen müssen.
Heut abend, dann wird getestet...
Dieses "Problem" wird schon in Steinberg-Foren von 2012 beschrieben. Damals X79. Single-Thread-Performance, taktet nicht schnell genug hoch usw...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hängt auch davon ab, wie gut die Plugins implementiert werden.
Und wenn du Probleme mit der Single Performance hast, kannst du ja das System einfach auf Höchstleistung stellen, dann taktet sich die CPU nicht mehr herunter.
 
Das hängt auch davon ab, wie gut die Plugins implementiert werden.
Und wenn du Probleme mit der Single Performance hast, kannst du ja das System einfach auf Höchstleistung stellen, dann taktet sich die CPU nicht mehr herunter.

Ja, das macht es ja alles extra schwierig zu durchschauen. Ein mies programmiertes Plugin im Zusammenhang mit irgendwelchen abgefahrenen Routings und plötzlich ist die ASIO-Performance im Keller.
Auf der Programmier-Seite ist ja anscheinend auch noch Luft nach oben, Steinberg hat mit Cubase 8 einfach mal eine Verdopplung der VST/ASIO-Performance beworben.
Höchstleistung hab ich eh an, das aktiviert FL Studio jedes Mal automatisch.
Ich bring ihn nachher mal auf 4GHz.
 
Ich nutze Wavelab für die Audiobearbeitung und hab schon länger festgestellt, dass das Programm einfach nur grottig ist.
Wenn ich z.B. eine Zeitkorrektur vornehme, hab ich eine Auslastung von 10% und es dauert 3 Minuten.
Nutze ich Audicity -- das auch noch gratis ist -- und mache exaskt das gleiche, laufen alle 12 Threads und das Programm ist in 10 Sekunden fertig.
Das Ergebnis ist dabei das gleiche.
Sehr enttäuschend, wie ich finde, wenn man bedenkt, was Wavelab kostet. :(
 
Ja, das macht es ja alles extra schwierig zu durchschauen. Ein mies programmiertes Plugin im Zusammenhang mit irgendwelchen abgefahrenen Routings und plötzlich ist die ASIO-Performance im Keller.
Auf der Programmier-Seite ist ja anscheinend auch noch Luft nach oben, Steinberg hat mit Cubase 8 einfach mal eine Verdopplung der VST/ASIO-Performance beworben.
Höchstleistung hab ich eh an, das aktiviert FL Studio jedes Mal automatisch.
Ich bring ihn nachher mal auf 4GHz.

Dieser Thread könnte Dich (und andere, die an Hexacore für Musikproduktion denken) vielleicht interessieren:

www.steinberg.net ? View topic - Aktuelle I7 6 Kerner und Cubase 8
 
Das ist auch interessant:
https://forum.ableton.com/viewtopic.php?f=1&t=191549&start=75

Speziell das hier:

1 ) Ableton Live CPU Meter % : 6%
2 ) Laptop/Desktop? Make/Model? : Custom PC (Asus x99-s / Cooler BeQuiet Dark Rock 3)
3 ) Operating System? : Windows 7 Enterprise 64Bit
4 ) Ableton Live version? v9.1.7
5 ) CPU Make, Model, and Speed?: I7 - 5820K (Haswell)
6 ) Amount of Ram?: 16 GB
7 ) Soundcard (and driver version if you know it) : Focusrite Solo
8 ) Hard Disk Drive Speed (if you know): SSD / HDD 7.200 SATA
9 ) Number of playback tracks?: 8
10) 64 or 32bit live: 64Bit
11) Maximum tracks: ~200 = 83%

System was Overclocked at 4000 MHZ
(air-cooled Temperature between 45° - 50° on 30min Stresstest )

3600 MHZ = 9%



Vergesst nicht 64-bit plugins zu nutzen sowie 64bit DAW, das macht einiges aus. Aktuell halten, sowie neuste Treiber nehmen (Win10 optimierung wenn Win10 benutzt wird!).
Wer noch steinalte oder schief programmierte plugins nutzt, wird in massive Probleme reinlaufen. Ich kann den Test ja mal durchführen den die da nutzen.
 
Dieser Thread könnte Dich (und andere, die an Hexacore für Musikproduktion denken) vielleicht interessieren:

www.steinberg.net ? View topic - Aktuelle I7 6 Kerner und Cubase 8

Das kannte ich nicht. Sehr interessant. Steinberg selber konnte das Phänomen ja sogar bestätigen.
FL Studio ist ja auch wieder ne andere Sache. Merkwürdiges Programm, aber ich kann nicht ohne.
Würd ich jetzt neu kaufen, ich würd den 6700K nehmen.

@cryon1c Ich update natürlich alles. Immer. Jeden Tag. [emoji4]
Und natürlich 64bit.
 
Ja, würde mich sehr interessieren!
Wäre natürlich v.a. dann aufschlussreich, wenn Du zum Vergleich z.B. einen 6700K zum Test auf dem gleichen System und mit gleicher Beanspruchung zur Hand hättest, sonst hängt das ein wenig in der Luft...

...oder einen 4790K. Mittlerweile lockt der ziemlich stark: Sofort verfügbar, vergleichsweise günstig (ebenso wie zugehöriger RAM), längst aus den Kinderschuhen, eine Reihe guter Boards mit z.T. exzellenten dpc-Latenzwerten, hat sich in zahlreichen DAW-PCs bestens bewährt. In Spielen praktisch nicht langsamer - und wenn, dann so marginal, das die Komfortzone durch die bessere CPU doch nur minimal verlängert würde und dass das nächste nötige Upgrade so oder so kaum viel länger hinauszuschieben wäre.
Fragt sich nur, ob meine Musikprojekte in zwei, drei Jahren nicht doch so umfangreich werden könnten (etwa eine Symphonie opus 1 :P ), dass mir ein Sechskerner einen fühlbaren Vorteil verschaffen könnte (bezweifle ich, und auch das mit der Symphonie...)...
Sehe auf absehbare Zeit keinen Vorteil, wenn das Board USB3.1 unterstützt (was es für Z97 ohnehin auch gibt). Was M.2 angeht, so bin ich vor ca. einem Jahr überhaupt erstmal bei SSD angekommen und kann mir nicht vorstellen, dass ich das Fehlen noch kürzerer Ladezeiten überhaupt bemerken würde. Mehr Lanes für SLI brauche ich auch nicht - meine GraKa bleibt Single.
Wozu also 5820K, eigentlich? Bei dem bis heute (wie ja weiter oben wieder berichtet) bei DAW-PCs immer wieder auch von Problemen berichtet wird (etwa USB-Kompatibilität), sehr viel häufiger als beim 4790K (subjektiver Eindruck...)
Oder 6700K, wo man womöglich noch ein Vierteljahr warten kann, bis die ersten Kinderkrankheiten ausgebügelt wurden und alles stabil läuft, schneller RAM auch wirklich zuverlässig unterstützt wird, und eine ordentliche Verfügbarkeit zu vernünftigen Preisen gegeben ist?

Ergibt sich eigentlich ganz allgemein (und sogar @ topic :D ) die Frage: Kann der 5820K oder auch 6700K, außer für spezielle Anwendungsbereiche (SLI bzw. Bedarf an viele Zusatzkarten, oder z.B. Videobearbeitung) überhaupt so "zukunftssicher" sein, dass er für das eigene, persönliche "Anwendungsprofil" ein irgendwann doch wieder nötiges Upgrade wirklich großartig hinausschieben kann? Und zu welchem "Preis"?

Egal.
@agent_joe: Ja, berichte dann mal - bin gespannt :)


Über meine Erfahrungen mit Wahl meiner CPU werde hier weiter berichten und den Thread entsprechend erweitern. Aber jetzt muss ich jetzt erst mal aufs Päckchen warten :D
 
Nabend zusammen!
Erst mal zur Hardware. Ich habe das Problem, dass der DarkRockPro3 so fett und die RAM Module so lang sind, dass man maximal 3 Module einbauen kann. Kein Kompromiss den man eingehen möchte^^ich hab mal nachgeschaut und irgendwie sind alle DDR4 Module ab 2666er so lang und auch irgendwie alle Lüfter so fett...

Hat jemand vielleicht nen Tipp?
 
Dreh den Kühler um 90° (nach oben blasend montiert).
Bau den Lüfter auf die andere Seite und lass ihn saugen.
Kauf dir einen anderen Kühler.
Kauf dir anderen RAM.
Demontier die sinnlosen Heatspreader bei dem RAM.
 
Dreh den Kühler um 90° (nach oben blasend montiert).
Bau den Lüfter auf die andere Seite und lass ihn saugen.
Kauf dir einen anderen Kühler.
Kauf dir anderen RAM.
Demontier die sinnlosen Heatspreader bei dem RAM.

Hab erst mal den Lüfter gedreht. Wie vermutet verdeckt er jetzt den ersten PCIe Slot. Hat jemand ne Ahnung, welchen Slot ich mit meiner 28 Lane CPU anstatt dessen nutzen kann, ohne auf x8 zurückzufallen? Die Motherboardanleitung gibt nicht genügend bzw. nur missverständliche Informationen her :/

Habe das hier gefunden https://www.evga.com/support/faq/afmviewfaq.aspx?faqid=59510 aber laut dem Link kann ich Slot 3 mit meiner 28 Lane CPU gar nicht nutzen!?
 
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