News Instabile Core-CPUs: Intel verlängert Garantie - aber nicht für alle

Jetzt am besten noch einen exklusiven Rabatt auf eine Intel CPU der nächsten Generation, die im Vorfeld einen der betroffenen CPUs gekauft haben. So das sie möglichst schnell weg von den Instabilen kommen...
 
Ernst gemeint. Intel hätte das ganze auch einfach aussitzen können, so wie manch anderer.
Bspw. die Geschichte mit der 5700 XT wurde bis heute nicht wirklich geklärt. So einen Aufschrei wie hier bei Intel gab es damals nicht ;)


Ist die Degration nicht völlig normal/natürlich? Problem ist hier nur, dass es zu schnell passiert.
Aha was ist mit der 5700xt?

Nein eine Degration in diesem Maße ist nicht normal

Prozessoren verkraften durchaus zehn Jahre täglichen Betrieb ohne nennenswerte Verschleißerscheinungen, selbst eine halbierte Lebensdauer fällt daher erst spät auf.

Quelle golem
 
Und alle jetzt so:
Schatz haben wir noch die Rechnung zu diesem intel irgendwas ?
Ja, schau doch mal hinten im Ordner unter "P" wie PC nach, Schatz
Da ist aber nix im Ordner, Schatz :-o
 
??
Bei einer Elektronen degration? Also wenn die CPU 5 Jahre überlebt hat , degradiert sie nicht mehr..
Die Physikalischen Hintergründe musst du mur erklären
Natürlich degradiert die CPU immer weiter. Auch vollkommen intakte CPUs degradieren mit der Zeit, ist ja logisch.

Da die CPUs aber durch die erhöhten Spannungen viel zu schnell gealtert sind, sollte sich das doch in den ersten 5 Jahren bemerkbar machen. Danach kann man das als normalen Verschleiß sehen.

Oder hat Intel behauptet, dass die CPUs 10 Jahre oder länger halten werden? Auch wenn das eigentlich ganz normal ist. Bisher liefen alle meine Prozessoren, bis ich diese wegen zu wenig Leistung ausgetauscht habe...
 
Intel setzt sicher darauf das die meisten, was nun mal mit großen Abstand keine Nerds sind und nicht in diesen Themen belesen sind, den Fehler auf was anderes schieben oder damit leben - die gibts leider, mir ist vor kurzem einer begegnet der zwei Jahre lang mit einem defekten Vram gespielt hat. Ist offenbar eine Kostenfrage, mit einem Rückruf hätte man starke Finanzielle Belastungen und der Ruf leidet bei weit mehr Menschen (dies käme mit Sicherheit in den Nachrichten in aller Welt), bei den schlechten Quartalszahlen die Intel hat will man so etwas natürlich vermeiden.
 
Die Garantiebedingungen sind doch schon ewig so, das ist keine Neuerfindung der Gen.13/Gen.14.
Mich verwundert allerdings, dass bei boxed-Versionen tatsächlich noch CPU-Kühler mit geliefert werden ( sollen ) .... Ist das tatsächlich so? Ich dachte, das hätte Intel seit 10 Jahren nicht mehr gemacht.

Problematisch wird es dann ja für alle Fertig-PC Käufer. Dort werden wohl hauptsächlich tray-Versionen verbaut sein un die Distributoren werden kaum von sich aus die Garantie verlängern.

Die K- und X-CPUs werden schon lange als "Boxed without Cooler" verkauft; die Boxed-Modelle wären mit den TDPs geschweige den MTPs auch kaum zu gebrauchen. Aber den 65-W-SKUs müssten eigentlich weiterhin Kühler beiliegen.

Also hier zwischen Boxed und Tray zu unterscheiden finde ich extrem kacke..
Da beide Versionen unabhängig auf dem Endkunden Markt erhältlich Sind..
Und man als fertig PC Käufer gar keine Einsicht hat welchen man jetzt gekauft hat.

Und auch der normale Bastler hat bisher nicht unterschieden zwischen Boxed und Tray.. ausser er hat den Kühler gebraucht.
Viele haben sich den kühler Sparen wollen weil da eh was eigenes drauf kommt.

Unterschieden hat man als Privatmensch eigentlich bisher

tray=ohne Werkslüfter
Boxed = mit Werkslüfter

Die Preise unterscheiden sich deshalb auch meist nur 10-15€

Gerade den bei Einzelkäufern beliebten K-Modellen liegt schon sehr lange kein Kühler mehr bei. Der Unterschied für Privatmenschen lautet:

tray = ohne Garantie
boxed = mit Garantie

Und wo es keinen Garantie gibt, greift auch keine Verlängerung derselben. Wer Tray kauft hat nur Ansprüche gegenüber dem Händler.

Letztere reichen aber Garantien, die sie ihrerseits vom Hersteller bekommen, 1:1 durch. Das heißt wenn du jetzt einen i9-13900K beim Händler reklamierst, leitet der die Anfrage meist an Intel weiter und wenn da positiv beschieden wird, kriegst du die CPU trotzdem ersetzt. Dauert halt nur Länger wegen der Zwischenstufe und den beim Kauf explizit eingesparten Sonderanspruch, direkt jemanden bei Intel anrufen zu können, den bekommt man jetzt halt nicht gratis dazu geschenkt. In der Vergangenheit wurden Hersteller übrigens schon für Garantiebedingungen gelobt, die ausschließlich so eine Händlergarantie und gar keinen Endkunden-Service anbieten. (MSI fällt mir da ein, deren Grafikkarten-Garantieanspruch bei Umrüstung auf Wasserkühlung erhalten blieb – aber gegenüber Endkunden schlichtweg gar nicht bestand. Ob das heute immer noch so ist, weiß ich nicht.)

In der EU ist ohnehin meist die Gewährleistung wichtiger. Bei Herstellungsfehlern sind die Händler innerhalb der ersten zwei Jahre in der Pflicht. Normalerweise drücken sie sich über die Beweislastumkehr nach 12 Monaten, aber hier hat der Hersteller das Problem ja öffentlich eingestanden. Da ist die Beweisführung für den Kunden ausnahmsweise mal leicht möglich und bislang ist kein einziger Raptor Lake älter als 22 Monate.

??
Bei einer Elektronen degration? Also wenn die CPU 5 Jahre überlebt hat , degradiert sie nicht mehr..
Die Physikalischen Hintergründe musst du mur erklären

Die reguläre Degradation läuft natürlich weiter. Das Problem bei Alder Lake ist aber eine extrem beschleunigte Degradation unter bestimmten (weiterhin unklaren) Bedingungen. Intel hat einen beitragenden Bug bereits gepatcht, hat die Mainboard-Hersteller (endlich!) dazu gezwungen, ihre unter massivem Schadensverdacht stehenden Default-Settings zumindest für einen Teil der CPUs zu korrigieren und im August soll noch mal ein abschließender Fix erscheinen. Wenn nicht erneut etwas übersehen wurde, gibt es in Zukunft keinen Anlass mehr für eine Sondergarantie jenseits des normal üblichen Betriebes.

Aber es wird CPUs geben, die jetzt vorgeschädigt, aber noch unauffällig sind. Wenn diese Fehler in den nächsten Jahren bemerkt werden, sind sie jetzt von der Garantie abgedeckt – bei einem mittleren Alter von knapp einem Jahr erhalte Raptor Lakes im Schnitt Garantie für weitere vier Jahre. Was erst nach fünf Jahren Betrieb ausfällt, ist wohl kein Opfer von Missbrauch im ersten Betriebsjahr, sondern ein normales Altersopfer, wie sie bislang nur für die ersten drei Jahre abgesichert waren. Und ganz ehrlich: Nach so langer wird vermutlich auch keiner mehr über eine CPU mit Technik aus dem Jahr 2021 heulen. Ryzen-5000-Besitzer haben im Schnitt kaum schlechtere (und dem einen oder anderen Spezialfall bessere) Hardware schon 2019 oder 2020 gekauft. 2028, wenn die Garantie der meisten Raptor Lakes ausläuft, ist das alter Schrott. So wie Skylake heute.
 
Ich sprach nicht von dem Maße, sondern von Degration generell.
Ist also normal, alles klar.


Gab vermutlich eine oder mehrere defekte Chargen. Es wurde nie aufgeklärt, was genau das Problem war.
Der Thread lohnt übrigens ;)
Quelle für die defekten Chargen und wie massiv die Waren.
Der Unterschied hier:

Alle CPUs der 13. Und 14. Generation sind betroffen
und im August soll noch mal ein abschließender Fix erscheinen. Wenn nicht erneut etwas übersehen wurde, gibt es in Zukunft keinen Anlass mehr für eine Sondergarantie jenseits des normal üblichen Betriebes
Nachdem sogar Intel sagt, dass die Spannung nur ein Teil von mehreren Ursachen ist, woher willst du so sicher wissen, dass das Problem damit aus der Welt geschafft ist?
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja.

Das Oxydationsproblem hätte Intel genauso totgeschwiegen, wenn es nicht durchgestochen worden wäre und man letztlich durch das davon unabhängige Überspannungsproblem dadurch keinen großen Nachteil mehr hatte.

Aber am Ende muss man sich klar sein:

Jede Firma, auch AMD, wird in solchen Fällen immer versuchen, den Schaden, sowohl finanziell als auch für die Reputation möglichst klein zu halten. Und dazu gehört nur das zuzugeben, was man nicht mehr leugnen kann.
 
PCGH schrieb:
(...) während Tray-Versionen, die ohne Kühler und Originalverpackung ausgeliefert werden, ohne einen wirklich erkennbaren Grund von dieser Maßnahme ausgeschlossen sind.

Bei den Tray Versionen ist der Händler für die Gewährleistung verantwortlich, da es keine Garantie seitens Intel gibt. Das zu erkennen hätte ich eigentlich von PCGH erwartet. Das wird schon immer seit Jahren gesagt: Tray = keine Garantie. Somit darf man sich an den Händler wenden und die dürften da meist kleinlich werden. Mit Glück kann man, dank Seriendefekt, die vollen zwei Jahre geltend machen, sonst bleibt es effektiv bei ei
nem Jahr. Das Risiko sollte man bedenken, wenn man Tray kauft

Jo jo, ein richtiger Engel in Blau. ......

Man kann auch mal sagen, wenn Intel etwas richtig gemacht hat und das ist hier definitiv der Fall. Bei der GeForce 8400M G, die nach etwas über zwei Jahren das Zeitliche gesegnet hat, bin ich auf dem Schaden sitzen geblieben.

Von daher ist es von Intel wirklich vorbildlich, dafür zu sorgen, dass die Leute immerhin 5 Jahre abgedeckt sind.

Das Oxydationsproblem hätte Intel genauso totgeschwiegen, wenn es nicht durchgestochen worden wäre und man letztlich durch das davon unabhängige Überspannungsproblem dadurch keinen großen Nachteil mehr hatte.

Angeblich soll das Oxidationsproblem nicht existent sein.

In einem halben Jahr wissen wir wohl definitiv mehr.
 
Das Risiko sollte man bedenken, wenn man Tray kauft
Das wissen wir vielleicht hier in den einschlägigen Foren.
Aber weiß es es auch die Frau oder der Mann auf der Straße?
Ich glaube kaum, dass sich diese, oder dieser darüber bewusst ist, dass man da keine
Garantie dafür bekommt.
Wenn dann steht das irgendwo im Kleingedruckten.
Die kaufen dort wo es am günstigsten ist und da werden nun extrem viele in die Röhre kucken.
Intel hat das schon gut durchkalkuliert dass sie so günstig wie möglich dabei wegkommen.
So nicht Intel schiebt euch diese zwei Jahre in den Allerwertesten.
Euer Produkt ist Mangelhaft und reinster Schrott ruft es zurück eine Alternative wird es nicht geben.
Mein Gott ist das ein Saftladen man kann es nicht anders ausdrücken.
 
Die frei erhältlichen Tray-CPUs stammen zu 99% vom Graumarkt. Der funktioniert bei RMA-Fällen genauso gut, wie bei Boxed-CPUs. Es dauert nur länger, weil die CPUs von Händler zu Händler durchgereicht werden und letztlich doch bei Intel landen.

Am Ende kümmern sich die SI, OEM bzw. jeweiligen Großhändler um die Abwicklung der Garantie (nicht nur Gewährleistung).

Da muss man sich jetzt keine Sorgen machen. Intel wird die am Ende genauso behandeln wie alle anderen CPUs auch. Für einen selbst gibt es aber nur einen Ansprechpartner, und das ist der Händler. Deswegen ist das auch kein Problem bei den Komplett-PCs von Dubaro und Konsorten.
 
Das wissen wir vielleicht hier in den einschlägigen Foren.
Aber weiß es es auch die Frau oder der Mann auf der Straße?
Der Mann auf der Straße kauft keine Trays, der kauft in der Regel Komplettrechner oder lässt sie sich von den Resellern bauen. Und dann ist dieser für die Garantie zuständig.

Wer selbst baut und das nicht weiß, hat sich nicht gut informiert.
 
Es gibt keine und genau das ist ja der Punkt! Es wurde einfach ausgesessen/totgeschwiegen und deshalb finde ich Intel hier löblich.
Aha nirgends wird darüber berichtet aber du weißt das ganze Chargen defekt waren... Gut zu wissen..
Oh man
Und wie gesagt bei Intel sind (fast) alle CPUS der letzten Jahre betroffen
[
Angeblich soll das Oxidationsproblem nicht existent sein.

In einem halben Jahr wissen wir wohl definitiv mehr.
Sagt aber Intel was anders


 
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