News Instabile Core-CPUs: Intel verlängert Garantie - aber nicht für alle

Ich Frage mich ja, ob man in so einem Fall nicht auch gleich das Anrecht hätte, vorausgesetzt die eigene CPU ist davon betroffen, vom Kaufvertrag zurück zu treten, was ja theoretisch bei einem Produkt möglich wäre, bei dem der Hersteller keine Besserung anbieten/garantieren kann? Wenn das gleich ganze Chargen oder Baureihen betrifft, ist die Chance das ein Austausch (also gleiches Modell) zu einer wirklichen Besserung führt vermutlich ziemlich gering. Bin daher Mal gespannt, ob sich hierzulande noch die Verbraucherzentrale dazuschaltet, haben sie ja auch bei der Preiserhöhung bei Vodafone, für laufende Verträge gemacht oder als es um die Werbung bei Prime ging.
Aber das ist jetzt alles nur als Frage/Überlegungen gedacht, die ich mir bei dieser Art von Fall, den es so bisher gar nicht oder nur selten gab oder kam sowas schon Mal vor? 🤔
 
Eben nüchtern betrachtet, müsste Intel dazu gezwungen werden sämtliche in Umlauf gebrachte CPUs der betroffenen Reihe zurück zu nehmen und den Verkauf zu stoppen.
Das ist halt einfach unrealistisch.
Damit würden alle besitzer einer 13/14. Core Gen plötzlich ohne funktionierenden Computer dasitzen.

Gut, manche könnte man mit Alder Lake abspeisen, aber das wäre auch nicht fair, sie wollen ja gleichwertiges bis besseres. Das hat Intel aber frühestens mit Arrow im Angebot - das wiederum würde einen Sockelwechsel mit sich ziehen.

Übrigens: kurz hab ich gedacht HUCH wo kommt Chatstar jetzt plötzlich her? Dann sehe ich dass dein 1 Jähriger Bann gestern abgelaufen ist. Mal sehen ob du dazugelernt hast :) Immerhin sind 100% deiner neuen Kommentare seit gestern schon mal Anti-Intel da hast du jedenfalls weiter deine Agenda ;)



Abgesehen davon: falls manche das ernst meinen mit "löblich". Ich frag' mich da eher ob die realistisch eine andere Wahl haben. Wenn die CPUs nun in 2 Jahren Hopps gehen... naja.
Hier versucht man wohl eher eine weitere Sammelklage gleich vorab zu unterbinden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wissen wir vielleicht hier in den einschlägigen Foren.
Aber weiß es es auch die Frau oder der Mann auf der Straße?
Ich glaube kaum, dass sich diese, oder dieser darüber bewusst ist, dass man da keine
Garantie dafür bekommt.
Wenn dann steht das irgendwo im Kleingedruckten.

Das ist ein Problem des Händler, dem muß man Feuer unterm Hintern machen.

Die kaufen dort wo es am günstigsten ist und da werden nun extrem viele in die Röhre kucken.

Wie heißt es so schön: wer billig kauft...

Aber das ist eben ein Problem des Händlers, er hat die Gewährleistung übernommen, also ist es an ihm, diese auch anzubieten. Bei meinem 8400M G Problem hat Dell z:B. die Garantie einfach auf 5 Jahre aufgestockt. Schön für Dell Kunden, ich habe aber bei One gekauft.

Das Problem ist seit Jahren bekannt, jetzt fällt es den Leuten auf die Füße.

Intel hat das schon gut durchkalkuliert dass sie so günstig wie möglich dabei wegkommen.

Wenn es nach Intel und AMD ginge, dann dürften die Händler sowieso keine Tray CPUs verkaufen. Dass das dennoch möglich ist, haben wir Gesetzen zu verdanken, die das Verhindern. Aber es steht Intel und AMMD (ja, auch dein geliebtes AMD macht es) frei, nur das mindeste anzubieten und das ist in dem Fall nichts.

So nicht Intel schiebt euch diese zwei Jahre in den Allerwertesten.

Wie gesagt: das ist Sache des Händlers und auch bei AMD gibt es nichts.

Euer Produkt ist Mangelhaft und reinster Schrott ruft es zurück eine Alternative wird es nicht geben.

Was eigentlich AMD gemacht?

Nichts, die haben das einfach ausgesessen, egal was (wenn du es besser weißt, dann immer her damit). Von daher sind die 5 Jahre, die Intel bietet ein feiner Zug. Dass Intel die verhassten Tray CPUs nicht mit abdeckt ist zwar extrem arschig, aber aus Intels Sicht nachvollziehbar.

Mein Gott ist das ein Saftladen man kann es nicht anders ausdrücken.

Wie gesagt: bei AMD gibt es auch nichts.

Die frei erhältlichen Tray-CPUs stammen zu 99% vom Graumarkt. Der funktioniert bei RMA-Fällen genauso gut, wie bei Boxed-CPUs.

Dafür hätte ich jetzt wirklich sehr gerne eine Quelle. Soweit ich weißt können Tray CPUs quasi überall gewesen sein. Es gibt auch die Möglichkeit, dass man ausselektierte CPUs bekommt, die zum Übertakten nicht taugen, es ist sogar auch möglich, dass das Boxed CPUs waren, die ausselektiert wurden. Man weiß da nichts genaues.

Aber wenn du eine Quelle hast, die deine 99% beweisen: immer her damit.

Es dauert nur länger, weil die CPUs von Händler zu Händler durchgereicht werden und letztlich doch bei Intel landen.

Soweit ich informiert bin läuft es folgendermaßen ab: Intel spart sich die ganze Garantie und hat nichts mehr damit zu tun. Im Gegenzug gibt es gratis CPUs, aus denen die Garantie bedient wird. Gewissermaßen ein Rabatt, der in vielen Brachen üblich ist. Damit läuft es eben nicht so und die CPU wird zu dem Glied der Kette durchgereicht, das sich den Rabatt eingestrichen hat. Entsprechend pissig sind die dann auch, da sie die CPU auf eigene Kosten tauschen müssen. Von daher kann man mit dem Zeitraum der Beweislastumkehr rechnen, das sind 6, bzw. neuerdings 12 Monate. Eventuell gibt es beim Seriendefekt mehr.

Aber wenn du etwas hast, dass deine These beweist, dann immer her damit, ich lerne gerne. Mein Wissen ist jetzt auch schon im die 10 Jahre alt und basiert auch einem sehr interessanten ct Artikel, der das ganze blechtet hat

Da muss man sich jetzt keine Sorgen machen. Intel wird die am Ende genauso behandeln wie alle anderen CPUs auch.

Intel hasst Tray CPUs, genau wie AMD, wenn sie könnten, dann hätten sie es verboten. Von daher sollte man sich da sehr wohl sorgen machen und nein, sie werden die CPUs wohl nicht behandeln, wie alle anderen auch. Sie haben das in den letzten 30-40 Jahren nicht getan und es ist mMn unwahrscheinlich, dass sie ausgerechnet jetzt damit anfangen. Gut, beim Pentium Divisionsfehler habe sie die CPUs zurückgenommen, aber nur ganze Chargen, die ausgeliefert wurden, also keine Tray CPUs für Endkunden.

Ich persönlich halte es für wahrscheinlicher, dass man bei Intel die Sache eher als willkommene Gelegenheit wahrnimmt, die Leuten zu zeigen, wie wichtig es ist Boxed CPUs zu kaufen.

Für einen selbst gibt es aber nur einen Ansprechpartner, und das ist der Händler. Deswegen ist das auch kein Problem bei den Komplett-PCs von Dubaro und Konsorten.

Da trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Mal sehen, welcher Händler 5 Jahre geben wird.
 
Quelle für die defekten Chargen und wie massiv die Waren.
Der Unterschied hier:

Alle CPUs der 13. Und 14. Generation sind betroffen

Potenziell betroffen. Da die entscheidenden Schäden, soweit bekannt, nicht durch die Produktion, sondern durch den Betrieb entsteht, können alle oder gar keine CPUs betroffen sein. Je nachdem, wie sie eingesetzt wurden.

Nachdem sogar Intel sagt, dass die Spannung nur ein Teil von mehreren Ursachen ist, woher willst du so sicher wissen, dass das Problem damit aus der Welt geschafft ist?

Intel hat ersteres nicht gesagt, ich habe letzteres nicht gesagt. Du solltest genauer lesen, was da steht.

Naja.

Das Oxydationsproblem hätte Intel genauso totgeschwiegen, wenn es nicht durchgestochen worden wäre und man letztlich durch das davon unabhängige Überspannungsproblem dadurch keinen großen Nachteil mehr hatte.

Aber am Ende muss man sich klar sein:

Jede Firma, auch AMD, wird in solchen Fällen immer versuchen, den Schaden, sowohl finanziell als auch für die Reputation möglichst klein zu halten. Und dazu gehört nur das zuzugeben, was man nicht mehr leugnen kann.

Das "zugeben" ist für Firmen immer ein unnötiges Problem. Bei einigermaßen vernünftigen nicht wegen dem "nicht leugnen" – wenn man ohnehin bereit ist, im Rahmen der Garantie dafür gerade zu stehen, muss man so oder so alle betroffenen CPUs ersetzen. Aber in dem Moment, wo man genötigt ist, vor großer Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, bekommt man jede Menge zusätzlichen Ärger mit Trittbrettfahrern. Die meisten PC-Nutzer sind Laien, die können nicht einmal ein Hard- von einem Software-Problem unterscheiden und selbst von den Fortgeschrittenen werden 99 Prozent nicht in der Lage oder nicht willens sein, die Problemursache einzuschränken. Stattdessen wird im Schnellschussverfahren angenommen, dass absolut jeder Unregelmäßigkeit an einem Rechner mit Intel-CPU durch dieses Problem verursacht wird.

Selbst innerhalb der PCGH-Zielgruppe, die gemeinhin den Top 1 Prozent bis Top 0,01 Prozent unter den gut informierten Hardware-Enthusiasten zugerechnet wird, kriegt man reihenweise zu hören, dass alle Sockel-1700-CPUs (inklusive Alder Lake) oder gar alle Sockel-1700-I/O-Hubs Hardware-Schäden produzieren. Absoluter Bullshit, der davon zeugt, dass einige kein einziges Wort jenseits reißerischer Überschriften lesen/verstehen – aber diese Narrative sind in der Welt und Intel hat eben nicht gerade nur die Bereitschaft erklärt, verpfuschte Ware zu ersetzen, was das mindeste gewesen wäre. Die haben auch gerade ein Schild hochgehalten: "Keine Peilung von gar nichts, aber irgendwie unzufrieden mit eurem Intel-PC? Ruft unsere RMA-Abteilung an, die analysieren das Problem!"

Ich habe da kein Mitleid mit denen, den Anlass haben sie zumindest in Teilen selbst geliefert und etwaigen anderen Teilen auf alle Fälle geduldet, jetzt müssen sie halt auslöffeln. Aber warum sie das solange wie möglich vor sich hergeschoben haben, kann ich ebenso nachvollziehen, wie etwaige Antipathien gegenüber all denen, die noch einen dicken, dampfenden Haufen in die eingebrockte Suppe gesetzt haben. Wahrscheinlich dachte Intel am Anfang der Untersuchung noch, es wäre vollständig auf die intern bereits bekannten Fertigungsfehler und 1-2 Mainboard-Bugs zurückzuführen, sodass man das im Rahmen der normalen RMA nebenbei abwickelt, während keine neuen Fälle mehr dazu kommen können. Nichts anderes hat AMD ja damals bei den explodierenden X3D gemacht.

P.S.: Meldung von Intel Deutschland flattert gerade rein – Garantieverlängerung auch für Tray bestätigt. Nur die Abwicklung kennt unser Ansprechpartner noch nicht, weil tray halt keine Endkundengarantie hat.
 
Dafür hätte ich jetzt wirklich sehr gerne eine Quelle.

Einkauf Großhändler. Suche Dir einen aus. Braunschweig, Dachau. Wir haben ein paar in Deutschland. Anrufen und Kontakt suchen. Es hilft jahrelang bereits Kunde dort zu sein und als Ansprechpartner jemanden zu haben, der im Einkauf gearbeitet hat, oder teils noch dort tätig ist, weil die Sales-Umsätze und damit Provisionen nicht so dicke sind. Nicht alle Quellen kann man einfach so verlinken...

Soweit ich weißt können Tray CPUs quasi überall gewesen sein. Es gibt auch die Möglichkeit, dass man ausselektierte CPUs bekommt, die zum Übertakten nicht taugen, es ist sogar auch möglich, dass das Boxed CPUs waren, die ausselektiert wurden. Man weiß da nichts genaues.

Böses Gerücht, das sich scheinbar ewig hält. Wer Tray-CPUs als Neuware kauft, bekommt auch Neuware. Wissentlich Gebrauchtware als Neuware zu verkaufen, ist strafrechtlich Betrug bzw. zivilrechtlich arglistige Täuschung. Absoluter Blödsinn also, wenn man nicht eben auf einen solchen Abschaum von Händler trifft. Wenn dann sind das irgendwelche dubiosen Endkundenhändler, insbesondere nicht einmal mit eigener Plattform, sondern irgendwo auf ebay und Konsorten zu finden.

Aber wenn du etwas hast, dass deine These beweist, dann immer her damit, ich lerne gerne. Mein Wissen ist jetzt auch schon im die 10 Jahre alt und basiert auch einem sehr interessanten ct Artikel, der das ganze blechtet hat

Ich kaufe seit Jahren gewerblich Tray-CPUs und kenne das Gebaren rund um die RMA. Es gab nie Probleme, weder bei AMD noch bei Intel. Aber ich kaufe auch im offiziellen Großhandel, die teils für die Boxed-Versionen vertraglich gebundene Launch-Partner von Intel bzw. AMD sind. Die werden mir die Tray-CPUs nach der Ansage von Intel auch noch nach zwei Jahren tauschen. Die Kommunikation läuft dann aber zwischen diesen Ebenen. Der private Endkunde bekommt davon gar nichts mit. Er ist ja auch nicht der Adressat.

Intel hasst Tray CPUs, genau wie AMD, wenn sie könnten, dann hätten sie es verboten.

Dafür hätte ich jetzt gerne einen Nachweis. Warum sollte man etwas hassen, was man millionenfach verkauft?

P.S.: Meldung von Intel Deutschland flattert gerade rein – Garantieverlängerung auch für Tray bestätigt. Nur die Abwicklung kennt unser Ansprechpartner noch nicht, weil tray halt keine Endkundengarantie hat.

Damit dürfte die Sachlage wohl klar sein @Pu244
 
Boxed- und Tray-Prozessoren unterscheiden sich aber ohnehin signifikant bei den Garantiebedingungen. Die Garantierichtlinie für Intel Boxed- und Tray-Prozessoren ist dahin gehend ziemlich eindeutig und besagt, dass die eingeschränkte dreijährige Garantie für die Tray-Prozessoren ausschließlich für direkte Kunden wie OEMs, Systembuilder und autorisierte Distributoren gilt. Endkunden haben keine Garantieansprüche gegenüber Intel, wenn sie eine Tray-CPU kaufen.

Alleine mit dieser Aussage von Intel habe ich da ein gefühltes Problem. Gerade US-Firmen tun gerne so auf ihren Websites als würden nur die AGBs aus den USA für alle weltweit gelten. Und ignorieren oder unterschlagen dabei gerne das in anderen Region/Ländern der Welt ganz andere rechtliche Bestimmungen gelten an welche sich auch US-Firmen halten müssen. Faktisch tun sie das zwar auch, aber alleine mit solchen Statements auf ihren Websiten lassen sich bestimmt auch schon viele Anspruchsberechtigte abschrecken.

Das es andere Geschäftsbedingungen gibt wenn es um B2B geht ist mir klar, hier wird aber Ware an Privatkunden verkauft. Ist das hier in D und EU ggf. relevanter als die die Darreichungsform (Boxed oder Tray)?

Andererseits kann ich mir aber auch vorstellen das dies rechtens ist, da in beiden Fällen die von Intel gewährte Garantie eh über der gesetzlichen vorgeschriebenen Garantie liegt. Ergo wäre dies dann einfach nur eine erweiterte und generelle Kullanz von Seiten Intels. Wie und Wo Intel diese Kulanz dann gewährt dürfte dann voll in Intels Ermessen liegen.

Es wäre interessant was dazu ein Fachanwalt sagt - wäre mal schön wenn die PCGH bei solchen Aussagen eben einen spezialisierten Juristen zu Wort kommen lassen könnte.
 
Intel hat ersteres nicht gesagt, ich habe letzteres nicht gesagt. Du solltest genauer lesen, was da steht.

Zitat:
Demnach sei eine zu hohe Kernspannung wohl mitverantwortlich für den instabilen Betrieb in bestimmten Szenarien

Und deine Aussage:

Zitat:
und im August soll noch mal ein abschließender Fix erscheinen. Wenn nicht erneut etwas übersehen wurde, gibt es in Zukunft keinen Anlass mehr für eine Sondergarantie jenseits des normal üblichen Betriebes.

Also woher willst du wissen das dieser Fix der wieder nur an der Spannung rumdocktert 1. Der letzte Fix sein wird und 2. Das Problem wirklich behebt und nicht nur abmildert?
 
Intel: Unsere CPUs sind instabil

Lösung: Wir verlängern die Garantie

Sollte doch wohl wirklich nicht schwer sein, zu merken, was da abläuft: Intel will es aussitzen.
 
Das es andere Geschäftsbedingungen gibt wenn es um B2B geht ist mir klar, hier wird aber Ware an Privatkunden verkauft. Ist das hier in D und EU ggf. relevanter als die die Darreichungsform (Boxed oder Tray)?

Das EU-Handelsrecht betrachtet den Verkauf, nicht die Herstellung. Und beim Handel ist alles B2B außer die allerletzte Weitergabe vom Händler and den Endkunden. Da gibt es hier dann natürlich die Gewährleistung, aber die betrifft den Händler. Nicht den Hersteller. (Und gilt vollkommen unabhängig davon, was in welcher Form verkauft wird.)



Zitat:
Demnach sei eine zu hohe Kernspannung wohl mitverantwortlich für den instabilen Betrieb in bestimmten Szenarien

Und deine Aussage:

Zitat:
und im August soll noch mal ein abschließender Fix erscheinen. Wenn nicht erneut etwas übersehen wurde, gibt es in Zukunft keinen Anlass mehr für eine Sondergarantie jenseits des normal üblichen Betriebes.

Also woher willst du wissen das dieser Fix der wieder nur an der Spannung rumdocktert 1. Der letzte Fix sein wird und 2. Das Problem wirklich behebt und nicht nur abmildert?

====>>> WENN <<<====
 
Potenziell betroffen. Da die entscheidenden Schäden, soweit bekannt, nicht durch die Produktion, sondern durch den Betrieb entsteht, können alle oder gar keine CPUs betroffen sein. Je nachdem, wie sie eingesetzt wurden.
Edit:
Ja klar.. Wenn ich mir ein Auto kaufe wo die Firmeware also die Motorsteuerung zulässt das der Motor zu hoch dreht, ist es es also kein Produktionsmangel da der Schaden ja erst im Betrieb auftritt.... Das nachträgliche Firmewarupdate hilft eventuell weitere Schäden am Motor zu verhindern, aber ganz sicher ist die Autofirma nicht, habe keinerlei Aussagen von Intel gefunden, die definitiv sagen, nach dem August Update tritt kein Schaden mehr ein,
Also nach deiner Aussage würde bei meinem Autobeispiel kein Produktionsmangel vorliegen, da ja Schaden mur Auftritt wenn man fährt.
Jup lass ich egal welches Produkt im Schrank liegen geht es nicht kaputt, dat stimmt wohl
[
====>>> WENN <<<====
Genau.. Wenn nichts übersehen wurde, aber nicht mal Intel sagt, dass die zu hohe Spamnung der alleinige Grund ist..
Deine Aussage impliziert:
Intel sagt: Spannung ist der allei ige Grund und dieses Update behebt alle Gründe.
Sagt aber Intel nicht
 
Ich hatte noch keine Probleme das Bios update hat die Loadline einstellung auf Extrem Blockiert .. und die Watt limit auf intel gestellt .. wenn ich es änder gibs wahnungen das der CPU beschädigt werde ... und in einem 1 jahr kaufe eh denn neuen amd.. also is mir jetzt egal.. habt ihr keine versicherung..mehr ? Ist das nicht ein Schaden ;) ..
 
Noch Fragen?

pcgh1.jpg
pcgh2.jpg
 
Alleine mit dieser Aussage von Intel habe ich da ein gefühltes Problem. Gerade US-Firmen tun gerne so auf ihren Websites als würden nur die AGBs aus den USA für alle weltweit gelten.

Sie ist aber auch für die EU korrekt und das ganze wird sowieso von Intels Juristen auf Herz und Nieren geprüft, damit sie sich nicht angreifbar machen.

Das es andere Geschäftsbedingungen gibt wenn es um B2B geht ist mir klar, hier wird aber Ware an Privatkunden verkauft. Ist das hier in D und EU ggf. relevanter als die die Darreichungsform (Boxed oder Tray)?

Du hast einen Vertrag mit dem Händler, er ist dein alleiniger Ansprechpartner, wenn das Zeug nicht funktioniert. Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, er kann auch garnichts geben.

Andererseits kann ich mir aber auch vorstellen das dies rechtens ist, da in beiden Fällen die von Intel gewährte Garantie eh über der gesetzlichen vorgeschriebenen Garantie liegt. Ergo wäre dies dann einfach nur eine erweiterte und generelle Kullanz von Seiten Intels. Wie und Wo Intel diese Kulanz dann gewährt dürfte dann voll in Intels Ermessen liegen.

1: es gibt keine gesetzliche Garantie, sondern nur Gewährleistung. Das ist ein großer Unterschied. Dehalb macht auch eine 1 Jährige Garantie (Nintendo gibt sowas z.B.) sinnvoll, da man sich an den Hersteller wenden kann, wenn der Händler pleite ist.
2: so sieht es aus, es ist Sache Intels, ob und was sie da geben.

Es wäre interessant was dazu ein Fachanwalt sagt - wäre mal schön wenn die PCGH bei solchen Aussagen eben einen spezialisierten Juristen zu Wort kommen lassen könnte.

Die ganze Geschichte ist schon hunderte male durchgekaut worden. Einfach "Garantie Gewährleistung Unterschied" googlen.

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Intel: Unsere CPUs sind instabil

Lösung: Wir verlängern die Garantie

Sollte doch wohl wirklich nicht schwer sein, zu merken, was da abläuft: Intel will es aussitzen.
Ja nochmal.
Was sind die REALISTISCHEN Optionen im Moment: Potentiell(!) alle(!) CPUs der Core 13. 14. Gen sind betroffen.
a) sie haben kein Produkt in Produktion für die bestehenden Sockel, das nicht betroffen ist
b) sie haben keinen Nachfolgesockel
c) sie haben nicht die Produktionskapazitäten alles was in den letzten 2 Jahren ausgeliefert wurde mal eben auszutauschen.

Was man also tun kann (kurzfristig): Garantie verlängern, ELO verzögern (also Produktion verlängern), damit man auch in 5 Jahren noch theoretisch austauschen könnte.

Eher unrealistisch für die nächsten 2 Jahre aber später dann: ganze Systeme (Mobo+CPU) tauschen wenn Arrow Lake (+ Refresh) draußen ist. Denn realistisch betrachtet wird man bis nächstes Jahr weiterhin Raptor Lake (Refresh) CPUs im Handel finden und daher schlägt sich Intel mit diesem Problem weitere 5 Jahre rum, wenn auch nicht mehr auf der aktuellen Skala
 
Sie ist aber auch für die EU korrekt und das ganze wird sowieso von Intels Juristen auf Herz und Nieren geprüft, damit sie sich nicht angreifbar machen.



Du hast einen Vertrag mit dem Händler, er ist dein alleiniger Ansprechpartner, wenn das Zeug nicht funktioniert. Garantie ist eine freiwillige Leistung des Herstellers, er kann auch garnichts geben.



1: es gibt keine gesetzliche Garantie, sondern nur Gewährleistung. Das ist ein großer Unterschied. Dehalb macht auch eine 1 Jährige Garantie (Nintendo gibt sowas z.B.) sinnvoll, da man sich an den Hersteller wenden kann, wenn der Händler pleite ist.
2: so sieht es aus, es ist Sache Intels, ob und was sie da geben.



Die ganze Geschichte ist schon hunderte male durchgekaut worden. Einfach "Garantie Gewährleistung Unterschied" googlen.

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Du unterliegst einem kleinem Irrtum: Was in den USA Gesetz ist, ist es hier noch lange nicht.
 
Ich habe ausschließlich etwas zur Verbreitung der Schäden geschrieben, deine Unterstellungen bezüglich einer angeblichen Bewertung haben genauso wenig Substanz wie deine Halluzinationen bezüglich "implizierter" Botschaften.

Und wenn du einen KFZ-Hersteller kennst, der an Stelle eines ECU-Updates vorsorglich sämtliche ausgelieferten Motoren austauscht, dann lass es mich wissen. Auch auf Island, wenn es ein Fehler ist, der nur bei 55 °C Lufttemperatur auftritt. So ein Service wäre echt ein Argument bei der nächsten Kaufentscheidung. Gibt genug, die nach fünf Jahren keine volle Kulanz auf einen Motorschaden mehr bekommen haben, dabei ist das im Falle eines Autos gerade mal ein Drittel bis ein Fünftel der zu erwartenden Lebensdauer, und hier geht es, wenn man dein Beispiel weiterhinken lässt, sogar um Fälle bei denen ein Teil der Motorsteuerung von externen Chiptunern (höhö^^) stammt.
 
Klar empfiehlt man die weiter ist ja die beste CPU, solange sie läuft.. Kann zwar mur kurz sein, aber.....
Ich habe ausschließlich etwas zur Verbreitung der Schäden geschrieben, deine Unterstellungen bezüglich einer angeblichen Bewertung haben genauso wenig Substanz wie deine Halluzinationen bezüglich "implizierter" Botschaften.

Und wenn du einen KFZ-Hersteller kennst, der an Stelle eines ECU-Updates vorsorglich sämtliche ausgelieferten Motoren austauscht, dann lass es mich wissen. Auch auf Island, wenn es ein Fehler ist, der nur bei 55 °C Lufttemperatur auftritt. So ein Service wäre echt ein Argument bei der nächsten Kaufentscheidung. Gibt genug, die nach fünf Jahren keine volle Kulanz auf einen Motorschaden mehr bekommen haben, dabei ist das im Falle eines Autos gerade mal ein Drittel bis ein Fünftel der zu erwartenden Lebensdauer, und hier geht es, wenn man dein Beispiel weiterhinken lässt, sogar um Fälle bei denen ein Teil der Motorsteuerung von externen Chiptunern (höhö^^) stammt.
Also deine Aussage:
Das ist das abschließende Microcode Update wenn Intel nichts übersehen hat.. Dass dann keine weiteren Schäden zu befürchten sind
Soweit korrekt?

Dann zeig mir die Aussage von Intel dass das Update alle Probleme löst und die Spannung die Einzige Ursache war
Glaub aber wir kommen hier nicht weiter
 
Ein erster Schritt, aber meiner Meinung nach nicht genug. Ein Rückruf ist eigentlich Pflicht, und wenn das nicht passiert, sollte man mindestens jedem einen kostenlosen Austausch anbieten.

Meiner Meinung nach ist es nicht hinnehmbar, dass Leute mit schon gealterten Prozessoren im Regen stehen gelassen werden, selbst wenn diese noch keine Fehler verursachen.
Die CPUs wurden mit einem selbstzerstörerischen Defekt ausgeliefert, der von Sekunde eins der Nutzung zur Abnutzung führt. Damit sollte es auch jedem Nutzer freistehen seine CPU umzutauschen.
 
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