Inflation - oder: Wie rette ich mein Geld, Wo kann ich sparen?

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warawarawiiu

Guest
Hi,

wollte diesen Thread in Bezug auf die aktuelle (Mega?)-Inflation eröffnen.
Es soll ja dieses Jahr in DE eine Inflation im Zweistelligen Bereich statt finden.

Lebensmittel, Restaurants, Sprit, Gas, Energie - alles wird teure.

Was denkt ihr zu diesem Thema?
Sollte man Dinge, von denen man weiß man wird sie in ca. 1-2 Jahren brauchen, direkt kaufen? Lebensmittel und Hardware bspw.?
investiert ihr jetzt in Aktien oder Gold?
Was denkt ihr wie sich die Situation noch entwickeln wird Und wie geht ihr damit um?

Ich brauche für den Innen-Ausbau einen Neuen - Hauses bspw. Netwerkdosen , Router, switch, patchpanel, Lampen, Lichtschalter etc…—.sollte ich etwa jetzt schon kaufen?

dnke und viel Spaß beim diskutieren :-)
 
Sollte man Dinge, von denen man weiß man wird sie in ca. 1-2 Jahren brauchen, direkt kaufen? Lebensmittel und Hardware bspw.?
Wenn du es sicher weißt, das Geld dafür hast, die Produkte so lange haltbar sind - ja.
Genau daher kommt übrigens Inflation und Warenknappheit hauptsächlich... weil das alle so machen. ;-)
investiert ihr jetzt in Aktien oder Gold?
In Aktien momentan sicher nicht (die Aktienmärrkte sind brutal teuer nach 10 Jahren Boom, jetzt am Start des Bärenmarktes einzukaufen wäre ziemlich dämlich, da verlierste garantiert mehr als 7% im Jahr^^). Klar kann man Glück haben, es wird auch Aktien geben die in schlechten Zeiten gut laufen aber da muss man schon viel Hintergrundwissen und am Ende auch Glück haben genau die Aktien zu halten die im Bärenmarkt steigen. Wenn du unbedingt willst wäre es klug in Dinge zu investieren die die Menschen wirklich brauchen (Lebensmittel, Dinge des täglichen Lebens) und nicht in Dinge die man sich sparen kann (siehe Netflix-Kurs... ;-)).

In Gold investieren? Klar. Hab ich 2019 gemacht als abzusehen war dass die Blase irgendwann platzen müsste an den Märkten (bedeutet ich bin bei Gold grob 60% im plus aktuell). Ich bin zugegeben überrascht dass es bis 2022 gedauert hat und eine Pandemie und einen Krieg erfordert hat. Da hätte ich noch viel mehr rausholen können aber ich dachte schon Ende 2019 "das muss doch jetzt mal krachen" :ugly:

JETZT noch einsteigen oder irgendwie groß reagieren finde ich persönlich als zu spät. Jetzt ist die Krise da (und noch ganz am Anfang...). Wir hatten seit 2009 Zeit uns drauf vorzubereiten - wer jetzt erst damit anfängt hat prinzipbedingt schon ganz schlechte Karten - denn er befindet sich in der großen panischen Masse die genauso unvorbereitet ist.
 
Wir pflanzen in unserem kleinen Gärtchen schon seit längerem das an was wir können. Tomatchen, Zwiebeln, Möhrchen, Kräuter, allerlei Salat. Selbstversorgung im kleineren Rahmen kann ein Schritt aus der Abhängigkeit des üblichen Tiefkühlfraßes sein. Nudeln & Co haben wir eh schon immer einen kleinen Vorrat da...

Sonst, wir VERSUCHEN keine unnötigen Dinge zu kaufen, wir rauchen nicht und kaufen keine Tankstelle leer. Was manche da von dort so mitnehmen (als Shuttle-Fahrer sehe ich das täglich), da ist das jammern über zu wenig Kohle immer noch auf sehr hohem Niveau. Wenn beide Partner verdienen, kann man sich zudem auch mal gut was leisten. Investieren tun wir nix großartig, (bisgen ab und zu in die Wohnung/Garten) und beide haben wir einen Bausparer der vor allem bei mir ganz gut gefüllt ist und auch weiter gepflegt wird.

Uns geht es immer noch zu gut und viele Mitmenschen wollen/können anscheinend immer noch nicht begreifen, was für eine Welle da auf uns zugerollt kommt...

Gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir pflanzen in unserem kleinen Gärtchen schon seit längerem das an was wir können. Tomatchen, Zwiebeln, Möhrchen, Kräuter, allerlei Salat. Selbstversorgung im kleineren Rahmen kann ein Schritt aus der Abhängigkeit des üblichen Tiefkühlfraßes sein. Nudeln & Co haben wir eh schon immer einen kleinen Vorrat da...

Sonst, wir VERSUCHEN keine unnötigen Dinge zu kaufen, wir rauchen nicht und kaufen keine Tankstelle leer. Was manche da von dort so mitnehmen (als Shuttle-Fahrer sehe ich das täglich), ist Jammern immer noch auf sehr hohem Niveau.

Uns geht es immer noch zu gut und viele Mitmenschen wollen/können anscheinend immer noch nicht begreifen, was für eine Welle da auf uns zugerollt kommt...

Gruß
finde es gut, dass ihr selber anbaut.




ich denke, es wird demnächst auch das große Imbissbuden-sterben losgehen.




ich war heute auf dem Markt.

1x Bratwurst mit Brötchen - 3,50€ ( Anfang des Jahres noch 2,30€)
1x Döner - 6,50€ (Anfang des Jahres 5€)


wo soll das hinführen? Nán der Bratwurstbude am Marktplatz war normalerweise in der Mittagspause immer eine Schlang gestanden, heute war da NIEMAND.

Wenn Strom und Lebensmittel im Preis steigen, wer hat dann noch Geld für unnötige Snacks und Restaurant besuche - wenn diese dann auch noch teurer werden.

die Leute hier verdienen zwar gut - aber welcher lkw Fahrer oder welche Frisöse soll sich das leisten?

Deutschland geht gerade Wirklich den Bach runter.
 
Was manche da von dort so mitnehmen (als Shuttle-Fahrer sehe ich das täglich), ist Jammern immer noch auf sehr hohem Niveau.
Da sagste was.
Ich wusste die letzten Wochen nicht ob ich lachen oder weinen soll als die große Empörung und Schlagzeilen und Autokorsos (!!) liefen weil Benzin/Diesel über 2€ kosteten.
Was machen die Leute denn wenn mal wirklich Krise ist und das Zeug 5€ kostet oder schlicht auch mal temporär nicht mehr verfügbar ist? Autokorso mit anschieben?

ich war heute auf dem Markt.

1x Bratwurst mit Brötchen - 3,50€ ( Anfang des Jahres noch 2,30€)
1x Döner - 6,50€ (Anfang des Jahres 5€)


wo soll das hinführen?
Wie gesagt - wir sind am Anfang. Man darf gespannt sein was passiert wenn ne Wurst 5-10€ und der Döner 10-20€ kostet. Und das wäre immer noch WEIT davon entfernt was passiert wenns richtig knallt (was ich aber noch für unwahrscheinlich halte).

Die Leute scheinen eine echte Krise nicht mehr zu kennen - klar, wir hatten ja auch Jahrzehnte keine wirkliche (Finanzkrise und Dotcomblase waren unschön aber niemals wirklich bedrohlich). Da kostet ein Döner 2€ mehr und Benzin 2€, mal ne Woche kein Mehl im Laden und die ersten drehen am Rad. :ka:
 
Was nützt dir der Mehrverdienst, wenn im selben Atemzug eh alles teurer wird. Wird eh alles von der Inflation wieder aufgefressen...
Wenn die Löhne nicht an die Inflation angepasst werden, dann steigt die Armut.
Werden sie angepasst dann kompensiert sich das zumindest kurzzeitig etwas.
Aber das kann sich immer weiter hochschaukeln, wenn nicht irgendwann die Notbremse gezogen wird.
Und das geht wohl nur über die Zinsen. Darüber hat die EZB die Macht.
 
Lebensmittel habe ich jede Menge da, selber anbauen geht nicht weil ich keinen Garten habe. Investieren wäre eine gute Idee wenn es langfristig gesehen meinen Kontostand erhöht.
Leider erhöhen sich die Gehälter in den nächsten Jahren nicht so schnell, dann könnte man der Inflation etwas entgegenwirken.
 
Und das geht wohl nur über die Zinsen. Darüber hat die EZB die Macht.
Die EZB kann die Zinsen nicht anheben. Die Inflationsrate ist irgendwo bei 5-10% und die Leitzinsen sind wo?
Null. Perspekltivisch vielleicht bei 0,25% dass Lagarde sich hinstellen kann und sagen kann kuckste hier wir heben die Zinsen an :ugly:
Die EZB kauft übrigens noch immer für Milliarden neu gedrucktes Geld Staatsanleihen. Inflation ist noch nicht hoch genug.

Natürlich müsste die EZB genauso reagieren wie die FED (die sind auch viel zu spät dran weil sie seit nem Jahr behaupten die Inflation wäre transitory) - aber wenn sie das täte und die Zinsen auf einen Wert anheben würde der die Inflation im Euroraum tatsächlich drückt, sprich mal 5% oder so dann fallen spontan Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien usw. um weil alles so überschuldet ist dass sie niemals die Zinsen zahlen könnten. Euro zerbricht, EU zerbricht, großes Chaos. Dann lieber 10% Inflation bei 0% Zinsen und damit Entschuldung durch kalte Enteignung der Bürger - so zumindest der Plan der EZB wies aussieht.
 
Was meinst du mit "kalter Enteignung"?
Hohe Inflationsraten bei nicht angehobenen Zinsen.
Die Staatsverschuldungen werden dadurch gemessen am jeweiligen BIP niedriger und die Leute werden ärmer.
Effektiv zahlt der Bürger für die extrem expansive Geldpolitik und die Rettung aller möglichen Dinge (Staaten, Banken, Firmen, Lockdowns,...) indem sein Geld und die Staatsverschuldungen weniger wert werden.
 
Hohe Inflationsraten bei nicht angehobenen Zinsen.
Die Staatsverschuldungen werden dadurch gemessen am jeweiligen BIP niedriger und die Leute werden ärmer.
Effektiv zahlt der Bürger für die extrem expansive Geldpolitik und die Rettung aller möglichen Dinge (Staaten, Banken, Firmen, Lockdowns,...) indem sein Geld und die Staatsverschuldungen weniger wert werden.
Aber das kann doch kein anstrebbares Ziel sein!?!

Weil die Bonzen *** bauen sollen die Bürger bluten? Besonders die Menschen die jetzt schon arm oder an der Armutsgrenze sind trifft das am stärksten.

Dann brauchen sie sich auch nicht wundern, wenn irgendwann die "Chaostage" nicht nur in einer Stadt sind.
 
Aber das kann doch kein anstrebbares Ziel sein!?!
Für uns nicht direkt, für sie schon.

Das Problem ist dass wir viele viele Jahre eine (Geld-)Politik gefahren haben, die keinerlei Schmerzen mehr zulässt und die Märkte extrem einschränkt. Ein Staat macht jedes Jahr Milliardenverluste? EZB kauft Anleihen mit Geldneuschöpfung. Ein Unternehmen hat keine Rücklagen für eine Krise zu bestehen? Retten wir mit neuem Geld. Eine Bank hat sich verzockt und ist insolvent? EZB regelt, neues Geld für nix für die Bank. Die Börse fällt? Oh mein Gott! Sofort neue Liquidität in die Märkte pumpen dass die stonks always up gehen!

Bei einer "normalen" Politik von früher (tm) wären unrentable Betriebe, verzockte Banken und notfalls auch politisch unhaltbare Staaten eben mal insolvent gewesen. Die Börse hätte auch mal 20 oder 30% korrigiert. Das Maastricht-Kriterium wäre irgendwann irgendwo mal konsequent eingehalten worden.
Dann wären die Zeiten insgesamt vielleicht ein bisschen weniger luxuriös gewesen - aber dann stände man jetzt nicht da mit 9 Billionen Euro Bilanzsumme der EZB und rund 100% BIP Verschuldung der Eurozone.
Ums mal ganz hart zu sagen: Wir sind pleite weil wir 10 Jahre lang über unseren Verhältnissen gelebt haben und alles und jeden gerettet haben der nicht bei 3 aufm Baum war. Und jetzt kommt der große Knall und die Fallhöhe ist immens hoch.

Der Knall kann nun auf verschiedene Arten kommen. Und da ist eine länger andauernde Inflation von 10% bei Null Zinsen wahrscheinlich noch die harmloseste Version - denn das kostet nur Geld und macht Leute ärmer. Die Variante hohe Zinsen einführen führt zu Staatspleiten, Währungsreformen, ggf. Aufständen. Nicht so geil. Grade in Zeiten wo auch noch Krieg ist und in Industrieländern eine rechte kandidatin über 40% der Stimmen bekommt wäre das noch weniger geil - das letzte Mal als ne ähnliche Situation war kam dann son Seitenscheiteltyp und hat den Leuten erzählt das warn alles die Juden schuld.

Ich will hier keinesfalls die EZB verteidigen, das ist ein unehrlicher Saftladen wegen dem wir alle mächtig blechen werden. Aber man darf auch nicht aus den Augen verlieren, dass es noch viel viel schlimmere Möglichkeiten gibt wie sowas ausgehen kann.


...aber wir entfernen uns ein bisschen vom Ursprungsthema wo der TE im Wesentlichen wissen wollte wie man selbst damit umgeht (oder?).
 
Hey, die Chaostage hatten ein politisch wichtiges Ziel. Die größere Angst hab ich vorm Zulauf zu den rechten Parteien. In Frankreich hat man ja am Wochenende gesehen wie bedrohlich diese Situation ist. Der rechte Rand rückt immer weiter in die Mitte , destabilisiert damit die Demokratie und unsere Freiheit. Dabei bekommen die nichtmal mit wessen Marionette sie sind.
 
Für uns nicht direkt, für sie schon.

Das Problem ist dass wir viele viele Jahre eine (Geld-)Politik gefahren haben, die keinerlei Schmerzen mehr zulässt und die Märkte extrem einschränkt. Ein Staat macht jedes Jahr Milliardenverluste? EZB kauft Anleihen mit Geldneuschöpfung. Ein Unternehmen hat keine Rücklagen für eine Krise zu bestehen? Retten wir mit neuem Geld. Eine Bank hat sich verzockt und ist insolvent? EZB regelt, neues Geld für nix für die Bank. Die Börse fällt? Oh mein Gott! Sofort neue Liquidität in die Märkte pumpen dass die stonks always up gehen!

Bei einer "normalen" Politik von früher (tm) wären unrentable Betriebe, verzockte Banken und notfalls auch politisch unhaltbare Staaten eben mal insolvent gewesen. Die Börse hätte auch mal 20 oder 30% korrigiert. Das Maastricht-Kriterium wäre irgendwann irgendwo mal konsequent eingehalten worden.
Dann wären die Zeiten insgesamt vielleicht ein bisschen weniger luxuriös gewesen - aber dann stände man jetzt nicht da mit 9 Billionen Euro Bilanzsumme der EZB und rund 100% BIP Verschuldung der Eurozone.
Ums mal ganz hart zu sagen: Wir sind pleite weil wir 10 Jahre lang über unseren Verhältnissen gelebt haben und alles und jeden gerettet haben der nicht bei 3 aufm Baum war. Und jetzt kommt der große Knall und die Fallhöhe ist immens hoch.

Der Knall kann nun auf verschiedene Arten kommen. Und da ist eine länger andauernde Inflation von 10% bei Null Zinsen wahrscheinlich noch die harmloseste Version - denn das kostet nur Geld und macht Leute ärmer. Die Variante hohe Zinsen einführen führt zu Staatspleiten, Währungsreformen, ggf. Aufständen. Nicht so geil. Grade in Zeiten wo auch noch Krieg ist und in Industrieländern eine rechte kandidatin über 40% der Stimmen bekommt wäre das noch weniger geil - das letzte Mal als ne ähnliche Situation war kam dann son Seitenscheiteltyp und hat den Leuten erzählt das warn alles die Juden schuld.

Ich will hier keinesfalls die EZB verteidigen, das ist ein unehrlicher Saftladen wegen dem wir alle mächtig blechen werden. Aber man darf auch nicht aus den Augen verlieren, dass es noch viel viel schlimmere Möglichkeiten gibt wie sowas ausgehen kann.


...aber wir entfernen uns ein bisschen vom Ursprungsthema wo der TE im Wesentlichen wissen wollte wie man selbst damit umgeht (oder?).
Wenn ich lese was du schreibst, macht mir das noch mehr Angst.
ich habe aktuell 100.000€ angespartes Bargeld auf dem Konto liegen - Geld dass ich mir 20 Jahre lang selber durch harte 50 Stunden Wochen gespart habe…..—mein haus (Kaufpreis ist vertraglich gesichert, es können auch durch Krisen oder rohstoffpreisererhöhungen keine Preissteigerungen mehr stattfinden) steht in frühestens 1,5 Jahren (wie, durch rohstoffprobleme etc. Alles sich verzögert). Dashaus wird komplett übereignen Kredit gezahlt.
Ich wollte das Geld für Außenanlagen, photovoltaik, Garage etc. einsetzen - befürchte aktuell aber, dass es dann einfach nichts mehr wert ist. :-(

es ist zum kotzen.

ich bin in einem bauherrenforum bei Facebook mit mehr als 10.000 Mitgliedern und da eskaliert es aktuell immens.

die Preise für die Häuser sind in den letzten 5 Monaten nochmal um 20% gestiegen, die kfw Förderung ist weggebrochen, die darlehenszinsen sind mittlerweile von 1-2% auf 2-4% gestiegen.

beim Hausbau sind alleine in den letzten 5 Monaten die Kosten für ein 400.000€ Bauvorhaben auf 550.000€ angestiegen. Die Leute verzweifeln gerade, auch weil sie bereits Verbindlichkeiten eingegangen sind.

ich hatte in der Hinsicht Glück. Kfw Förderung habe ich erhalten, guter zinssatz, hauspreis noch gesichert - und ich und meine Partnerin verdienen zusammen ca.8000€ netto im Monat - aber der Traum vom Hausbau wird jetzt gerade nochmal 20% unmöglicher für viele als vor 5 Monaten.
Hey, die Chaostage hatten ein politisch wichtiges Ziel. Die größere Angst hab ich vorm Zulauf zu den rechten Parteien. In Frankreich hat man ja am Wochenende gesehen wie bedrohlich diese Situation ist. Der rechte Rand rückt immer weiter in die Mitte , destabilisiert damit die Demokratie und unsere Freiheit. Dabei bekommen die nichtmal mit wessen Marionette sie sind.
Man muss aber hier eben auch sagen: das ständige finanzieren und Geld ins ausland schieben, sorgt eben dafür dass der Wohlstand in Deutschland sinkt und diese Situation aktuell wurde ja maßgeblich herbeigeführt durch die viel zu großzügigen Ausgaben auch in diesen Bereichen. Da liefert man der rechten Ecke eben auch ordentlich Material Und ich merke auch wie in meinem gut situierten Umfeld die Meinung immer mehr nach rechts tendiert - das ist schade, aber lässt sich eben durch das, was gerade passiert nicht mehr abwenden.
 
Wenn ich lese was du schreibst, macht mir das noch mehr Angst.
Das ist nicht meine Absicht. Angst ist immer ein schlechter Ratgeber - aber Verdrängen der Realität ist ein noch schlechterer.
Verstehe meinen Text bitte nicht als Angstmache, ich möchte nur meine Sicht der Dinge was kommen könnte und warum es so läuft darlegen (ich kann natürlich auch falsch liegen!).

Die Sache mit ewig malochen, viel Geld ansparen und dann (im Vergleich zu heute sehr günstig damals) Haus kaufen habe ich auch bereits durch, das war 2016. Die Jahre danach gingen dann in eben dieses Haus die Gelder an Renovierung (es war ja nicht umsonst so günstig) und 2021 war ich mit den wesentlichen Sachen durch.

Warum ich das erzähle: Genau das ist meine Form von Krisenschutz. In Zeiten wo es boomt viel gearbeitet, alles gespart was geht (und faktisch weit unter den Verhältnissen in ner kleinen Bruchbude gelebt) und ein Eigenheim gekauft und Kredit so schnell wie möglich tilgen. Geldreste verteilt auf ein paar Gramm verschiedene Edelmetalle (physisch, keine Zettel...), ein bisschen Bargeld und nen (seit 2007 laufenden da mein Arbeitgeber da monatlich nen kleinen Bonus zahlt) breiten Aktienfonds. Kurz alles was da ist verteilt auf Land, Immobilie, Devisen, Aktienfonds, Edelmetalle. Nur Cryptos hab ich keine.

Für die ganz harten Krisen die hoffentlich nie kommen hab ich sogar für die ganze Familie für 4 Wochen Notrationen/Wasser da (das war lustig, ich hab damals nen Riesenpack NRG5 für 80€ gekauft der dann in der Pandemie auf 600€ geschossen ist und seit dem kaum/nicht lieferbar ist :ugly: ) und noch ein bisschen anderes Prepperzeug das man im Prinzip ein mal kauft und für immer hat (nen Gaskocher beispielsweise - nimmt im Eigenheim/Keller ja kein Platz weg). Das muss man nicht unbedingt so machen, ich empfehle aber grundsätzlich jedem sich so einzurichten dass man zumindest mal 2 Wochen überleben kann ohne das Haus zu verlassen auch wenn Strom und Wasser ausfallen. Vor Corona haben mich die meisten ausgelacht, mittlerweile sinds weniger geworden... ich hatte immer Klopapier, Nudeln, Öl und Mehl.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Sache mit ewig malochen, viel Geld ansparen und dann (im Vergleich zu heute sehr günstig damals) Haus kaufen habe ich auch bereits durch, das war 2016. Die Jahre danach gingen dann in eben dieses Haus die Gelder an Renovierung (es war ja nicht umsonst so günstig) und 2021 war ich mit den wesentlichen Sachen durch.
Ich hab mein Haus auch soweit modernisiert (Heizung, Fenster, Türen, Dach), das es wetterfest ist in unserer Höhe (600m ü NN).

Die Kredite sind alle abbezahlt und ich bin schuldenfrei.
Das ist wichtiger, als alles andere.

Für die ganz harten Krisen die hoffentlich nie kommen
Eine richtig harte Krise kennen doch viele hier nicht.
Wo es weder Döner noch Imbißbuden gab, im Sprit meist Öl war, die Heizung mit 2 LKW-Ladungen Kohlen pro Jahr lief, die man erst mal in den Kohlenkeller schaffen mußte, ehe man sie von dort aus verheizte.

Und Toilettenpapier, daß man eher als Schleifpapier bezeichnen sollte.

hab ich sogar für die ganze Familie für 4 Wochen Notrationen/Wasser
Steht bei mir auch immer im Regal.

hat (nen Gaskocher beispielsweise - nimmt im Eigenheim/Keller ja kein Platz weg).
Werde ich mir auch zulegen.
Und einen Notstromgenerator, der mit Heizöl läuft.

... ich hatte immer Klopapier, Nudeln, Öl und Mehl.
Ich hab 15 Jahre von Konserven gelebt, das macht mir nichts aus.
 
Man muss aber hier eben auch sagen: das ständige finanzieren und Geld ins ausland schieben

Das ist kein Grund für
Und ich merke auch wie in meinem gut situierten Umfeld die Meinung immer mehr nach rechts tendiert

wie in meinem gut situierten Umfeld
Und das ist das Problem. Uns gehts zu lange zu gut. Jeder Michel kann sich alles leisten. Du brauchst nur Mal auf unsere Straßen sehen. Selbst Fahranfänger fahren keine alten Autos mehr. Es muss schon mindestens ein maximal 3 Jahre junger Golf sein.

Da liefert man der rechten Ecke eben auch ordentlich Material
Da Frage ich mich halt aber warum man rechts wählt wenn einem der eigene Luxus so wichtig ist. Rechts ist und war noch nie eine Lösung.
 
Hey, die Chaostage hatten ein politisch wichtiges Ziel. Die größere Angst hab ich vorm Zulauf zu den rechten Parteien. In Frankreich hat man ja am Wochenende gesehen wie bedrohlich diese Situation ist. Der rechte Rand rückt immer weiter in die Mitte , destabilisiert damit die Demokratie und unsere Freiheit. Dabei bekommen die nichtmal mit wessen Marionette sie sind.
Irgendwann wird es Aufstände geben, wenn das wirklich so kommt wie von @Incredible Alk prognostiziert .
Die richten sich dann gegen den Kapitalismus.
 
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