Inflation - oder: Wie rette ich mein Geld, Wo kann ich sparen?

  • Ersteller Ersteller warawarawiiu
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Und das ist das Problem. Uns gehts zu lange zu gut. Jeder Michel kann sich alles leisten. Du brauchst nur Mal auf unsere Straßen sehen. Selbst Fahranfänger fahren keine alten Autos mehr. Es muss schon mindestens ein maximal 3 Jahre junger Golf sein.
Das liegt aber auch viel an den Fahrschulen, die immer den neuesten Shice haben...setz mal nen Fahramfänger in nen Auto ohne ABS, ESP, Servo oder sonstwas...die würden sich einerseits aif den ersten 5 Kilometer Todstürzen und im Falle ohne Servo den ADAC rufen(selbst schon erlebt, wo das Auto nur aus war). Und ohne Klima geht ja eh nix...
 
Wenn ich lese was du schreibst, macht mir das noch mehr Angst.
ich habe aktuell 100.000€ angespartes Bargeld auf dem Konto liegen - Geld dass ich mir 20 Jahre lang selber durch harte 50 Stunden Wochen gespart habe…..—mein haus (Kaufpreis ist vertraglich gesichert, es können auch durch Krisen oder rohstoffpreisererhöhungen keine Preissteigerungen mehr stattfinden) steht in frühestens 1,5 Jahren (wie, durch rohstoffprobleme etc. Alles sich verzögert). Dashaus wird komplett übereignen Kredit gezahlt.
Ich wollte das Geld für Außenanlagen, photovoltaik, Garage etc. einsetzen - befürchte aktuell aber, dass es dann einfach nichts mehr wert ist. :-(
Dann kauf doch z. B. die PV und die Anlagentechnik JETZT und stell sie bis zum Einbau in eine angemietete Garage oder so.
Wir im Bauhauptgewerbe machen das ja nicht anders, nur im größeren Stil.
Die wirtschaftlichen Entwicklungen /Preissteigerungen gab es ja auch schon vor dem Krieg, der ist maximal ein zusätzlicher Katalysator.
Du kannst auch relativ günstig mal 10.000 € oder so in Silber anlegen, fällt gerade wieder nach dem ersten Ukraine-Hype. Nimm kleine Münzen, fliegt der wirtschaftliche Laden uns um die Ohren haste "echtes" Geld für ne Stulle Brot.
silber.JPG


Wichtig: Nicht alles auf eine Karte setzen, Risikoverteilung und ja, derzeit würde ich auch keine neue Aktien kaufen.
 
Die richten sich dann gegen den Kapitalismus.
Optimist.

Die richten sich gegen die Toilettenpapierhersteller oder die Sonnenblumenölproduzenten.
Die politische Bildung in Deutschland ist doch völlig vor'n Allerwertesten.

Frag mal drei Leute, was den Kapitalismus charakterisiert.
Da bekommst Du 4 verschiedene, falsche Antworten.
 
Oder im schlimmsten Fall gegen religiöse Minderheiten, wie bei der letzten extremen Krise in den 30/40er, was dann wiederum noch besorgniserregender ist, wenn man hier liest, dass die Bevölkerung sich wieder Richtung rechts bewegt.
 
Fahre in den Kongo,
heuer 4-5 Leute an,
welchen du 150 Taler im Monat überweist.

Mit den gefundenen Rohdiamanten bist du in kürzester Zeit Millionär

:D
 
Irgendwann wird es Aufstände geben, wenn das wirklich so kommt wie von @Incredible Alk prognostiziert .
Die richten sich dann gegen den Kapitalismus.
Wenn alles so weiter läuft passiert das auf jeden Fall. Es ist dann nicht eine Frage ob, sondern wann. Das kann in 10 Jahren sein, in 50, in 100,.... Sicher ist, es wird passieren. Aber das ist eigentlich ziemlich logisch: es gibt kein perfektes System und demnach wird jedes System irgendwann scheitern. Es sei denn es ist so dynamisch, dass es sich den sich ändernden Gegebenheiten anpasst. Aber das sehe ich leider in keinster Weise.
 
"Wie rette ich mein Geld, Wo kann ich sparen?"

#bitcoin

Wenn die Mehrheit erstmal gecheckt hat, was uns da geschenkt wurde...
:cool:

Das Fiatgeld kannst du nicht retten, es war schon immer zum scheitern verurteilt.
Solange es Instanzen gibt die beliebig viel davon herstellen können, wird sich das ewig wiederholen.
 
"Wie rette ich mein Geld, Wo kann ich sparen?"

#bitcoin

Wenn die Mehrheit erstmal gecheckt hat, was uns da geschenkt wurde...
:cool:

Das Fiatgeld kannst du nicht retten, es war schon immer zum scheitern verurteilt.
Solange es Instanzen gibt die beliebig viel davon herstellen können, wird sich das ewig wiederholen.
Toller Ratschlag.
wenn ich am Sonntag auf dich gehört hätte und 1 bitcoin gekauft hätte, hätte von Sonntag bis heute innerhalb von 3 Tagen schon 3000€ verloren - 10% minus in 3 Tagen kriegst nichtmal mit Inflation hin.

die Zinsen werden jetzt wieder steigen….scheinbar ist Bargeld aktuell tatsächlich besser als Aktien oder krypto..—-
 
@warawarawiiu
Kryptos sind reine Liquiditätsassets. Die steigen dann wenn die Geldpolitik locker ist und fallen wenn die Liquidität sinkt/Zinsen steigen.

Wir sind seit etwa Anfang des Jahres im Bärenmarkt. Und auch wenns immer zwischenzeitlich kurze und ggf. starke Aufwärtsbewegungen gibt so ist die generelle Marktrichtung abwärts - und das noch sehr lange (wahrscheinlich so lange bis die FED zuckt und die Zinsen wieder senkt). Wir sind beim S&P grade mal da, wo wir etwa vor nem Jahr waren - da ist noch VIEL Luft nach unten. Der erste große Boden ist da, wo wir Anfang 2019 und Anfang 2020 waren, also irgendwo zwischen 2000 und 2500 Punkten. Oder anders gesagt vom jetzigen Stand nochmal -40 oder -50%. Das wäre eine "normale" Rezession. Wenns mehr würde wäre der nächste Stop 1500 (Hochs von 2000 und 2007), also von heute grob -65%. Klingt völig abstrus aber ist schon häufiger passiert (auch -80 und mehr gabs schon) und eine der Voraussetzungen dass sowas passiert ist, dass genug Menschen es für unmöglich halten müssen. ;-)

Wie du schon sagst - Inflation ist blöd aber Bargeld ist in der aktuellen Zeit garantiert nicht die schlechteste "Anlageform", mit Aktien, Anleihen, Krypto,... sind die Verluste bereits weit höher gewesen 2022 und werden auch noch höher werden bis wir einen Boden gefunden haben. Das einzige bekanntere/größere Asset, das bisher auf Jahressicht noch keinen Verlust gemacht hat (und dank abgeschmiertem Eurokurs hierzulande sogar im Plus ist) ist Gold. Ich hab das was ich über habe so breit wie möglich gestreut (nur ohne Crypto) und die Edelmetallsektion ist meine momentan mit Abstand beste Position auf die letzten paar Monate gesehen.

Da wir vor ner fetten Rezession stehen ist traditionell wenn man investieren möchte wohl das zu wählen, was Menschen zwingend brauchen und nicht das, was "Luxus" ist. Bedeutet raus aus Tech, rein in alltägliche Konsumgüter (Nahrung, Energie,...). Wenn das Geld knapper wird kündigen die Leute Netflix, müssen aber trotzdem essen.

Das Fiatgeld kannst du nicht retten, es war schon immer zum scheitern verurteilt.
Solange es Instanzen gibt die beliebig viel davon herstellen können, wird sich das ewig wiederholen.
Was gerne übersehen wird: Auch Kryptowährungen kann man beliebig viele herstellen. Ich weiß, es gibt nur maximal 21 Millionen Bitcoins - aber dafür unbegrenzt viele verschiedene Coins.
Dass Fiatgeld immer inflationiert und damit kein Langzeittresor sein sollte ist klar, aber bei Bitcoins wäre ich persönlich auch sehr vorsichtig, vielleicht ist in 10 Jahren der Bitcoin bei 5$ und dafür der Bumscoin bei 50.000$. Dann haste auch nix gekonnt.
 
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Toller Ratschlag.
wenn ich am Sonntag auf dich gehört hätte und 1 bitcoin gekauft hätte, hätte von Sonntag bis heute innerhalb von 3 Tagen schon 3000€ verloren - 10% minus in 3 Tagen kriegst nichtmal mit Inflation hin.

die Zinsen werden jetzt wieder steigen….scheinbar ist Bargeld aktuell tatsächlich besser als Aktien oder krypto..—-
Tolle Logik.
Wenn du teuer kaufst und billig verkaufst machst du auch was falsch! :fresse:
Was gerne übersehen wird: Auch Kryptowährungen kann man beliebig viele herstellen. Ich weiß, es gibt nur maximal 21 Millionen Bitcoins - aber dafür unbegrenzt viele verschiedene Coins.
Dass Fiatgeld immer inflationiert und damit kein Langzeittresor sein sollte ist klar, aber bei Bitcoins wäre ich persönlich auch sehr vorsichtig, vielleicht ist in 10 Jahren der Bitcoin bei 5$ und dafür der Bumscoin bei 50.000$. Dann haste auch nix gekonnt.
Deswegen sind die unzähligen Shitcoins für mich nicht interessant.

Wenn der BTC bei 5$ liegt bekommst du von mir 1 BTC!
Vielleicht ist er auch in 10 Jahren bei 5.000.000$. :-D
Konkurrenz hat das Netzwerk bisher keine, nur Nachäffer.

Man sollte jedenfalls nur in das investieren, an das man auch glaubt.
Manche glauben an die Papierscheine unter ihrer Matratze...
 
Man sollte jedenfalls nur in das investieren, an das man auch glaubt.
Noch besser wäre (in Krisenzeiten) nur in das zu investieren was einen echten Wert bzw Nutzen hat. Alles andere kann man natürlich spekulativ machen, aber bei Dingen die rein auf Glauben basieren gibts neben der Chance reich zu werden eben auch immer die Chance alles zu verlieren - und historisch gesehen ist die Chance auf letzten Ausgang längerfristig für den allergrößten Teil der Investoren immer sehr viel größer gewesen.

Es ist eben eine Frage der persönlichen Risikoeinstellung. Ich bin eher ein passiver Charakter, mir ist eine Investitionsform die wenig Gewinn abwirft aber dafür ziemlich sicher auch nicht (schnell) wertlos wird weitaus lieber als die Chance auf hunderte Prozent Rendite mit dem Risiko dass es genauso in die Abwärtsrichtung gehen kann. Das muss aber jeder für sich entscheiden.
 
Noch besser wäre (in Krisenzeiten) nur in das zu investieren was einen echten Wert bzw Nutzen hat. Alles andere kann man natürlich spekulativ machen, aber bei Dingen die rein auf Glauben basieren gibts neben der Chance reich zu werden eben auch immer die Chance alles zu verlieren - und historisch gesehen ist die Chance auf letzten Ausgang längerfristig für den allergrößten Teil der Investoren immer sehr viel größer gewesen.

Es ist eben eine Frage der persönlichen Risikoeinstellung. Ich bin eher ein passiver Charakter, mir ist eine Investitionsform die wenig Gewinn abwirft aber dafür ziemlich sicher auch nicht (schnell) wertlos wird weitaus lieber als die Chance auf hunderte Prozent Rendite mit dem Risiko dass es genauso in die Abwärtsrichtung gehen kann. Das muss aber jeder für sich entscheiden.
Klopapier und Sonnenblumenöl haben sich jüngst bewährt...die ganz cleveren horten nebenbei auch Grafikkarten und Europaletten für schlechte Zeiten.
 
Den Fratzscher kannste komplett in der Pfeife rauchen. Der behauptet immer das, was grade seiner Karriere dient, gerne auch alle 2 Wochen das Gegenteil von dem was er zuvor gesagt hat.
 
Den Sinn kann man aber eher in der Pfeife rauchen.
Wenn es nach dem ginge dürfte es gar keine Lohnerhöhungen geben.
Ist ja egal ob die Armut dann wächst.:schief:
 
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Sinn ist seit Jahrzehnten eine Bank in Sachen Volkswirtschaft. Da musste dir nur ganze Vorlesungen ansehen und nicht einzelne aus dem Zusammenhang gerissene Sätze.
 
Das sind Aussagen die er gegenüber der Presse getätigt hat. Dafür braucht man keine seiner Vorlesungen besuchen.
In Talkshows habe ich ihn auch schon gesehen. Mir ist der Typ schon immer unsymphatisch gewesen.

Wenn die Preise steigen haben auch die Löhne zu steigen. Ganz einfach.

Und die EZB hat dafür zu sorgen das die Inflation nicht ins Unermessliche steigt.
 
Wenn die Preise steigen haben auch die Löhne zu steigen. Ganz einfach.
Wenn das immer 1:1 so wäre gäbe es keinen Regeleffekt.
Und die EZB hat dafür zu sorgen das die Inflation nicht ins Unermessliche steigt.
Ja - das steht sogar im Maastrictvertrag als ihre iirc Hauptaufgabe: Preisstabilität.
Nur hat die EZB lieber die Südländer finanziert und redet von Klimaschutz und sonstwas statt ihrer Kernaufgabe nachzugehen.
 
Was ist denn der Regeleffekt?
Menschen müssen ärmer oder reicher werden um Nachfrage zu reduzieren oder zu steigern.
Eine Rezession die vorhandene Blasen beseitigt, unprofitable Unternehmen killt, Bewertungen geraderückt usw. entsteht nur dann wenn die Leute weniger konsumieren (können). Das bedeutet Schmerz. Den wollte man nicht mehr haben und hat stattdessen bei jeder Krise zig Milliarden gedruckt, alle Unternehmen und Staaten gerettet, viele Grenzen einfach ausgehebelt (Maastrichtregeln, Gemeinschaftshaftungen,...) und damit den Aufschwung verlängert - statt der üblichen 7 oder 8 Jahre hatten wir über 10. Man hat den Markt nichts regeln lassen sondern alles mit Geld zugeschüttet.
Ergebnis: Die Fallhöhe (Aktienkurse, Verschuldungen, Notenbankbilanzen, Targetsalden,...) ist jetzt VIEL höher als vorher und der kommende Schmerz wird entsprechend auch viel höher sein als bei einer "normalen" Rezession.
 
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