Du kannst den vCore auch erst einmal auf den "angegebenen" fixieren. Die Boards legen meist eh höhere Spannungen an, als für den eigentlichen Betrieb nötig wäre.
Du kannst z.B. die Spannung auf 1.1 - 1.3 Volt setzen (völlig ausreichend, gute bis sehr gute Kühlung vorausgesetzt).
Anschließend stellst du den Multiplikator auf 4.4 GHz z.B. und schaust ob damit der Computer einwandfrei startet. Anschließend müsst du den PC in mehreren Szenarien aus- und belasten. Das kannst du z.B. mit Prime95 und/oder Intel Burn Test v2 und anschließend so 30 Minuten fordernde Spiele spielen. Wenn der PC mal beim Browser einfriert (o.ä.) und in Spielen alles einwandfrei läuft, musst du die Spannungen erneut anpassen. EIST & Co. können ohne Probleme aktiv bleiben und sollten nicht deaktiviert werde, dadurch kann sich der Takt der CPU senken (sobald wenig Leistung gefordert wird) was Strom spart, die CPU kühl hält und vorallem die CPU schont.
Läuft die CPU bei 1.2 Volt (vCore) unter z.B. 4.2 GHz einwandfrei, dann kannst du den nächsten Wert ausprobieren, z.B. 4.3 GHz. Läuft dieser auch einwandfrei und die Temperaturen sind okay, dann kannst du den Multiplikator immer weiter anheben, bis der PC nicht mehr einwandfrei läuft. Dann steigst du auf den letzten funktionierenden Wert rum. Danach solltest du dich an das "Feintuning" setzen. Stell den vCore von FIX auf Offset um und passe diesen auf die unter Last benötigten (in meinem Beispiel 1.200 Volt) an. Dieser Prozess kann dauern, spart aber erneut Storm im Idle, hält die CPU kühler und schont diese.
Außerdem gibt es ausreichende Guides (auch hier im Forum). Diese kannst du mMn problemlos von den bisherigen Haswell-Prozessoren übernehmen.
Aber vorerst solltest du dich allgemein in das Thema Overclocking einlesen. Dich über die Vor- & Nachteile erkunden, denn man kann viel verkehrt machen und die CPU raucht eventuell z.B. schnell ab.
Außerdem solltest du VORHER für dich entscheiden, ob dir der Standardtakt nicht ohnehin mit Turbo reicht. Ich komme mit meinem i5 3570K bei 3.40 GHz vollkommen bei allen gängigen Spielen locker auf 60 FPS. Was bringen dir erzwungende 4.50 GHz, wenn du diese eh erstmal nicht brauchst und eventuell eh die Grafikkarte der limitierende Faktor ist?
Ach ja. Jede CPU ist anders, das bedeutet, dass die eine CPU bei 1.20 Volt z.B. 4.50 GHz schafft, eine andere bei 1.20 Volt nicht einmal 4.20 GHz. Irgendwann wirst du an den Punkt kommen, wo du unnötig viel Volt mehr anlegen musst, dann solltest du spätestens aufhören. Selbstverständlich übernehme ich hier keine Gewährleistung das alles nach meiner Vorgehensweise so funktioniert wie es soll. OC auf eigene Gefahr.
Das Wichtigste: Lies dich erst einmal in das OC-Wesen ein, bevor du einen ersten Versuch wagst.
.gif)