Dominic134679
PC-Selbstbauer(in)
Hallo Leute, wall of text incoming:
nachdem ich seit 2014 von einem x4 955 auf einen i5 4670 (non k) gewechselt bin, war ich damit bis zuletzt wirklich zufrieden. Ist in allen Spielen meist zwischen 20 u. 60% Auslastung herum gedümpelt.
Nachdem ich mir im Herbst '15 allerdings meine alte 280X durch eine rund 70-90% schnellere R9 Fury ersetzt habe, bin ich wirklich gerade in letzter Zeit überrascht wie oft ich in Spielen ins CPU-Limit gelange.
Es sei gesagt dass ich jemand bin, der lieber statt Ultra-Details eine Stufe runter stellt oder versucht am meisten Performance durch so wenig Optikverluste wie möglich zu erreichen.
So passiert es in letzter Zeit immer wieder dass ich in Spielen selbst unter 1440p wirklich oft ins CPU-Limit gelange. Sei es ein GTA V oder ein The Division - wenn ich versuche diese Spiele glatt auf über 60fps zu bekommen, habe ich fast immer zwischen 80-100% Auslastung auf allen Kernen und oft Drops, die sich viel ekelhafter anfühlen als wenn sie von der GPU kommen.
Selbst ein Mad Max, das ich mit den Grafikeinstellungen nur schwer auf unter 100fps bekomme, ist somit fast immer im CPU-Limit.
Da ich einen Monitor mit 144 Hz besitze und in vielen Spielen jetzt auch grafikkarten-technisch in diese Bereiche komme, limitiert die CPU immer öfter.
Jetzt habe ich mir im Kopf 5 Möglichkeiten zusammen gelegt.
1. Ich verkaufe meinen 4670 und kaufe einen 4690K, den ich dann übertakte.
-> Vorteil: Ich mache wahrscheinlich nicht viel Verlust und spare mir den Plattformwechsel. -> Nachteil: Wenig Leistungsgewinn und ich weiß dass mein 530W BeQuiet NT nicht mehr viele Reserven für starkes OC hat. Behalte DDR3.
2. Ich verkaufe meinen 4670 und kaufe einen i7-4790K bzw. i7-5775C. Obwohl ersterer ja trotz 22nm gegenüber 14nm einen Zahn schneller sein soll.
-> Vorteil: Recht deutlicher Leistungsgewinn im Bereich von 30-40%. Spare mit den Plattformwechsel. -> Nachteil: Behalte DDR3.
3. Ich verkaufe meinen 4670 mitsamt AsRock-MB und 16GB RAM und baue mir eine neue Plattform auf. Eventuell mit DDR4? Ich habe gehört dass im CPU-Limit oft auch der RAM deutlich limitieren kann.
-> Vorteil: z. B. DDR4-3000 ist doch eine ganze Ecke flotter als DDR3-1600. Zukunftssicherer als die anderen Möglichkeiten? -> Nachteil: Mache wohl am meisten Verlust da die ganze Plattform gewechselt werden muss.
Zu 3. habe ich allerdings keine Ahnung welche Plattform rentabel wäre. Zur Auswahl stehen ja im Prinzip da nur noch 2011-3 und 1151. Beide unterstützen doch DDR4-RAM? Allerdings laut den Intel-Spezifikationen nur bis maximal 2133Mhz?!
4. Ich warte bis nächstes Jahr. Oder zumindest bist Ende '16. Da sollen ja die neuen Zen-CPUs erscheinen. Die werden aber mit Sicherheit weder schneller noch billiger als das aktuelle Intel-Angebot sein - schätze ich persönlich.
5. Ich mache einfach gar nichts und hoffe darauf dass DirectX 12 die CPU-Auslastung verringert.
-> Vorteil: Billigste Methode. -> Nachteil: DX11-Spiele laufen deswegen dann auch nicht besser und wie lange braucht der Übergang bis der Großteil DX12 ist?
Der Preisvergleich sagt 336€ für den 4790K, 350€ für den 6700K und 390€ für den 5820K. Letzterer bereitet mir allerdings Kopfschmerzen. Es sind zwar 6 Kerne und ich arbeite viel mit Photoshop & Co. - allerdings ist die 140W-TDP wirklich heftig, das wird mein NT wohl nicht schaffen.
Ich bin von den Möglichkeiten etwas erschlagen. Zwar habe ich doch einen recht guten Marktüberblick und helfe gerne Leute bei Ihren PC-Entscheidungen, bei mir selbst wirds aber schnell hyper-kompliziert.
Wie würdet ihr an meiner Stelle entscheiden?
Bin für Tipps sehr dankbar. Grüße!
nachdem ich seit 2014 von einem x4 955 auf einen i5 4670 (non k) gewechselt bin, war ich damit bis zuletzt wirklich zufrieden. Ist in allen Spielen meist zwischen 20 u. 60% Auslastung herum gedümpelt.
Nachdem ich mir im Herbst '15 allerdings meine alte 280X durch eine rund 70-90% schnellere R9 Fury ersetzt habe, bin ich wirklich gerade in letzter Zeit überrascht wie oft ich in Spielen ins CPU-Limit gelange.
Es sei gesagt dass ich jemand bin, der lieber statt Ultra-Details eine Stufe runter stellt oder versucht am meisten Performance durch so wenig Optikverluste wie möglich zu erreichen.
So passiert es in letzter Zeit immer wieder dass ich in Spielen selbst unter 1440p wirklich oft ins CPU-Limit gelange. Sei es ein GTA V oder ein The Division - wenn ich versuche diese Spiele glatt auf über 60fps zu bekommen, habe ich fast immer zwischen 80-100% Auslastung auf allen Kernen und oft Drops, die sich viel ekelhafter anfühlen als wenn sie von der GPU kommen.
Selbst ein Mad Max, das ich mit den Grafikeinstellungen nur schwer auf unter 100fps bekomme, ist somit fast immer im CPU-Limit.
Da ich einen Monitor mit 144 Hz besitze und in vielen Spielen jetzt auch grafikkarten-technisch in diese Bereiche komme, limitiert die CPU immer öfter.
Jetzt habe ich mir im Kopf 5 Möglichkeiten zusammen gelegt.
1. Ich verkaufe meinen 4670 und kaufe einen 4690K, den ich dann übertakte.
-> Vorteil: Ich mache wahrscheinlich nicht viel Verlust und spare mir den Plattformwechsel. -> Nachteil: Wenig Leistungsgewinn und ich weiß dass mein 530W BeQuiet NT nicht mehr viele Reserven für starkes OC hat. Behalte DDR3.
2. Ich verkaufe meinen 4670 und kaufe einen i7-4790K bzw. i7-5775C. Obwohl ersterer ja trotz 22nm gegenüber 14nm einen Zahn schneller sein soll.
-> Vorteil: Recht deutlicher Leistungsgewinn im Bereich von 30-40%. Spare mit den Plattformwechsel. -> Nachteil: Behalte DDR3.
3. Ich verkaufe meinen 4670 mitsamt AsRock-MB und 16GB RAM und baue mir eine neue Plattform auf. Eventuell mit DDR4? Ich habe gehört dass im CPU-Limit oft auch der RAM deutlich limitieren kann.
-> Vorteil: z. B. DDR4-3000 ist doch eine ganze Ecke flotter als DDR3-1600. Zukunftssicherer als die anderen Möglichkeiten? -> Nachteil: Mache wohl am meisten Verlust da die ganze Plattform gewechselt werden muss.
Zu 3. habe ich allerdings keine Ahnung welche Plattform rentabel wäre. Zur Auswahl stehen ja im Prinzip da nur noch 2011-3 und 1151. Beide unterstützen doch DDR4-RAM? Allerdings laut den Intel-Spezifikationen nur bis maximal 2133Mhz?!
4. Ich warte bis nächstes Jahr. Oder zumindest bist Ende '16. Da sollen ja die neuen Zen-CPUs erscheinen. Die werden aber mit Sicherheit weder schneller noch billiger als das aktuelle Intel-Angebot sein - schätze ich persönlich.
5. Ich mache einfach gar nichts und hoffe darauf dass DirectX 12 die CPU-Auslastung verringert.
-> Vorteil: Billigste Methode. -> Nachteil: DX11-Spiele laufen deswegen dann auch nicht besser und wie lange braucht der Übergang bis der Großteil DX12 ist?
Der Preisvergleich sagt 336€ für den 4790K, 350€ für den 6700K und 390€ für den 5820K. Letzterer bereitet mir allerdings Kopfschmerzen. Es sind zwar 6 Kerne und ich arbeite viel mit Photoshop & Co. - allerdings ist die 140W-TDP wirklich heftig, das wird mein NT wohl nicht schaffen.
Ich bin von den Möglichkeiten etwas erschlagen. Zwar habe ich doch einen recht guten Marktüberblick und helfe gerne Leute bei Ihren PC-Entscheidungen, bei mir selbst wirds aber schnell hyper-kompliziert.
Wie würdet ihr an meiner Stelle entscheiden?
Bin für Tipps sehr dankbar. Grüße!
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