Homeserver... was genau macht der?

Jungens, versucht doch mal Euer (sehr wahrscheinlich großartiges) Fachwissen in DAU-taugliche Sprachfetzen zu übersetzen. :what:

Ich und die anderen DAUs können ja nicht immer einen Compiler ( = Wikipedia ) einsetzen um halbwegs zu verstehen was Ihr meint. Ich verfüge zwar über grobes DAU-Grundwissen, dennoch würde ich mir manchmal wünschen, Ihr würdet versuchen das Eurer Oma oder Opa zu erklären was Ihr meint....:ugly::D
 
Die VM mit offenem Port für Remote Desktop brauche ich für Videobearbeitungen.
Die VM bekommt 6 von 8 Threads zur Verfügung gestellt + 8 GB Ram, hat also ordentlich Dampf für ne VM.
Weil ich auch mal von Unterwegs ein Video bearbeiten muss ist das so ideal, Teamviewer würde ich nie nutzen wenn ich es nicht muss!

Auf deutsch: Es geht, aber als Dauerlösung nicht unbedingt das Richtige.

Bzgl. Netzwerk.
Du kannst unter Hyper-V virtuelle Netzwerke aufsetzen.
D.h. diese virtuellen Netzwerke werden komplett unabhängig vom heimnetz betrieben.
Die sehen sich gar nicht mehr ;-)

Schöne Sache wenn man gewisse Ports für PC´s aktivieren muss aber nicht Gefahr laufen will, dass das komplette Heimnetz mit dran hängt.

Ja es läuft alles auf einem PC. Auf dem PC sind virtuelle Maschinen und ein virtuelles Netzwerk eingerichtet.

;-)
 
Jungens, versucht doch mal Euer (sehr wahrscheinlich großartiges) Fachwissen in DAU-taugliche Sprachfetzen zu übersetzen. :what:

Ich und die anderen DAUs können ja nicht immer einen Compiler ( = Wikipedia ) einsetzen um halbwegs zu verstehen was Ihr meint. Ich verfüge zwar über grobes DAU-Grundwissen, dennoch würde ich mir manchmal wünschen, Ihr würdet versuchen das Eurer Oma oder Opa zu erklären was Ihr meint....:ugly::D
Das Problem ist, dass manche Übersetzungen schlichtweg an der eigentlichen Bestimmung / Definition vorbeigehen, so dass dadurch unklar wird, was man eigentlich meint. Ein klassisches Beispiel hierfür sind die fürchterlichen Übersetzungen in der Computer Bild (Treiber = Gerätesteuerungsprogramm, Browser = Webseitenanschauprogramm, Demo = Probierversion...) ;)
Bei Unklarheit einfach nachfragen :)

MfG Jimini
 
Jungens, versucht doch mal Euer (sehr wahrscheinlich großartiges) Fachwissen in DAU-taugliche Sprachfetzen zu übersetzen. :what:

Ich und die anderen DAUs können ja nicht immer einen Compiler ( = Wikipedia ) einsetzen um halbwegs zu verstehen was Ihr meint. Ich verfüge zwar über grobes DAU-Grundwissen, dennoch würde ich mir manchmal wünschen, Ihr würdet versuchen das Eurer Oma oder Opa zu erklären was Ihr meint....:ugly::D

Wie wäre es, anstatt das Pferd mal wieder von hinten aufzuzäumen, du wirst dir ja etwas mit der Frage gedacht haben. Was war das denn?

Um es kurz zu machen, wenn du nur Netzwerkspeicher oder privaten Cloudspeicher (das sie die ganz neuen Fähigkeiten der NAS Dinger von heute) brauchst, dann kauf dir ein NAS was kann was du brauchst.
Ein Homeserver, egal wie man ihn jetzt nennt ist immer ein vollwertiger Computer und man kann eben alles damit machen was man eben will. Und man kann ihn auch bauen wie man ihn will.
Vom mini-ITX Würfel, passiv gekühlt neben dem TV bis zum rauschenden Hi-Tower-Server der in der Abstellkammer steht ist alles möglich.
Und man steckt natürlich deutlich mehr an Planungsarbeit und Installationsarbeit da rein.

Wer "Stecker in die Dose und läuft" will, der ist damit auf jeden Fall überfordert.
 
Auf deutsch: Es geht, aber als Dauerlösung nicht unbedingt das Richtige.



Ja es läuft alles auf einem PC. Auf dem PC sind virtuelle Maschinen und ein virtuelles Netzwerk eingerichtet.

;-)


Richtig Teamviewer geht, die Überwachung meines Desktops gebe ich aber nicht in fremde Hände und nix anderes macht man mit Teamviewer ;-)

2. Ja das ist richtig und das virtuelle Netzwerk ist komplett abgetrennt vom Heimnetzwerk :-)


@ Icedaft:

Was hättest du denn gerne einfacher erklärt? :-)
 
Es ist vielleicht mehr eine Verständnisfrage. Das was eine VM im groben macht ( eine oder mehrere Virtuelle Maschinen innerhalb eines echten PC bereitstellen, um dort verschiedene BS und die Anwendungssoftware darüber laufen zu lassen - Bitte korrigieren wenn ich falsch liege), weiß ich, auch das das dies oft bei Firmenservern so gemacht wird. Mir erschließt sich nur nicht der Sinn und Zweck der Übung. Was sind die Vorteile einer solchen Umgebung (mal abgesehen davon eine neue Linux-Version zu teste und dgl.). Ich könnte die Programme ja auch direkt auf dem Server ausführen lassen. Wo hätte der Privatanwender etwas davon?
 
Ich versuchsmal mit Beispielen (mal sehen ob es klappt ;)):
1. Es ist denkbar darauf einen virtuellen Arbeitsplatz zu erschaffen auf den du von überallher zugreifen kannst (brauchst dafür kein Rechner der die ganze Zeit läuft). Einen solchen Arbeitsplatz kann man auch innerhalb von Sekunden bis Minuten wiederherstellen.
2. Es lassen sich auf parallel auch andere virtuelle Systeme laufen lassen zum Beispiel einen Mediaserver der linuxbasiert ist FreeNas wäre hier zu nennen. Es lässt sich eben nicht jeder Programm auf einem Rechner ausführen.
3. Werden Resourcen besser ausgelastet (-> weniger Stromverbrauch und geringere Anschaffungskosten)
4. Auch wäre es denkbar, das die Familienmitglieder jeweils eine eigene VM (ausreichend RAM vorausgesetzt) haben (die zudem automatisch gesicher wird - zentral ist das ganz einfach umsetzbar) und lediglich Clientcomputer ohne große Festplatten und CPU/RAM benutzen, denn einen Großteil der Zeit idelt ein Computer. Hier gilt natürlich wie auch schon beim virtuellen Arbeitplatz die Möglchkeit der Wiederherstellung usw.
5. Testen von Betriebssystemen muss sich nicht unbedingt auf Linuxdestributionen beschränken, denn auch das Antesten von neuen Windowsversionen braucht nicht das Neuaufsetzten von dem Rechner und lässt sich zudem leicht rückgängigmachen.
 
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Es ist vielleicht mehr eine Verständnisfrage. Das was eine VM im groben macht ( eine oder mehrere Virtuelle Maschinen innerhalb eines echten PC bereitstellen, um dort verschiedene BS und die Anwendungssoftware darüber laufen zu lassen - Bitte korrigieren wenn ich falsch liege), weiß ich, auch das das dies oft bei Firmenservern so gemacht wird. Mir erschließt sich nur nicht der Sinn und Zweck der Übung. Was sind die Vorteile einer solchen Umgebung (mal abgesehen davon eine neue Linux-Version zu teste und dgl.). Ich könnte die Programme ja auch direkt auf dem Server ausführen lassen. Wo hätte der Privatanwender etwas davon?
Ich nutze zuhause ausschließlich Linux, benötige aber ab und zu dann doch mal eine Windows-Installation. Daher habe ich mir eine Win7-VM eingerichtet, die ich bei Bedarf kurz starten kann. Die Alternative wäre ein Dualboot-System (also welches 2 - oder mehr - Betriebssysteme beherbergt). Ein solches kann aber natürlich immer nur ein Betriebssystem gleichzeitig ausführen, was für mich sehr unpraktisch wäre.

MfG Jimini
 
Der wirklich große Vorteil einer VM ist, dass man verschiedenste Systemteile unabhängig in einer eigenen Umgebung laufen lassen kann.
So bekommt die Domäne eine eigene VM, die SQL Datenbank eine eigene, die Freigaben/Speicherung eine eigene, das Windows zum Arbeiten, der Media Server, Proxy usw.
Ich kann dann, wenn man etwas schiefgeht einzelne Teile neu starten oder zurück sichern ohne das ich die anderen überhaupt anhalten muss. Viren usw. können sich über die VM hinaus nicht ausbreiten. Eine Virus Infektion z.B. vernichtet dir zwar die Windows VM, aber die ist in 5 Min vom Backup zurückgespielt. Wenn eine VM komplett vernichtet würde, dann kann man immer noch ganz normal an die VM Verwaltung ran, kann das Backup komfortable mit ein paar Klicks anwerfen. Ohne VM ist das System platt, man sitzt vor dem Schwarzen Bildschirm ohne Betriebssystem geht nichts. Der Spaß mit Boot-CDs usw. beginnt.
Auch kann man den Backup Aufwand besser gliedern. Bei Daten möchte ich evtl. eine 1:1 Spiegelung. Für die Windows VM brauch ich eigentlich nur die frische Erstinstallation als Backup.

Aber ein Homeserver muss nicht zwingend auf einer VM aufgebaut sein. Es geht auch durchaus ohne. Ein einfacher Media Center Homeserver z.B. für DVB-T Streaming, der braucht das gar nicht. Wäre m.M.n. zumindest etwas Overkill.
 
Viren usw. können sich über die VM hinaus nicht ausbreiten.
Auch wenn es (noch) nicht der Regelfall ist - es gibt durchaus schon Malware, welche aus virtuellen Systemen ausbrechen und das Hostsystem kompromittieren kann. Aber es ist natürlich eine zusätzliche Hürde, welche erstmal genommen werden muss.

MfG Jimini
 
Auch wenn es (noch) nicht der Regelfall ist - es gibt durchaus schon Malware, welche aus virtuellen Systemen ausbrechen und das Hostsystem kompromittieren kann. Aber es ist natürlich eine zusätzliche Hürde, welche erstmal genommen werden muss.

MfG Jimini
Je nachdem, wie die VM konfiguriert ist, ist die Hürde aber auch schon wirklich groß ;) Mir fällt spontan kein Weg ein, ohne geteilte Ordner, Netzwerkschnittstelle und co vom Gast aufs Hostsystem zuzugreifen. Dafür müsste man schon sehr fundamentalen Designfehler finden ...
 
Das erste habe ich mir schon fast gedacht :D Überläufe des Speicherbereichs sind immer ein großes Sicherheitsproblem.
 
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