Und was macht ihr so mit der Cloud?

Den ersten Satz Teile ich aber keineswegs.
Der Satz war etwas zu hart formuliert, es gibt ein Unterschied zwischen "packen" und "packen", ich denke Du weißt, was ich meine.
Die aktuelle Generation spiegelt das zwar wieder, was du da sagst, ganz klar. Nur ist das für mich eine Einstellungssache. SG doch heutzutage mal einem Auszubildenden, dass er sich mal eine Zeitlang den Arsch aufreißen soll, dann kommen die gleich mit sich verheizen lassen um die Ecke. Die Bereitschaft und der Grundgedanke sind andere als früher.
Ich glaube nicht, dass es was mit der Generation zu tun hat. Auch früher gab es diese Sorte Mensch, die sich gesagt haben, ach, wofür soll ich mitdenken und was verbessern wollen... es läuft doch und ich bekomme mein Geld, der Rest juckt mich nicht.
Und dann gibt es die anderen, die um die Ecke denken und die Entwicklung vorantreiben.

Beispiel: Fachbereich (FB) braucht eine Auswertung über irgendwas, Umsatz in einem bestimmten Bereich.

Kollege aus der ersten Gruppe: erstellt die Auswertung und hackt es ab.
Kollege aus der zweiten Gruppe: fragt nach ob es eine einmalige Sache ist oder immer wieder gebraucht wird. Entsprechend erstellt er dann ggf. ein Bericht / Dashboard im BI-Tool und stellt dieses Werkzeug dem FB zur Verfügung. Ergebnis: die sind glücklich, weil sie es jeder Zeit und mit unterschiedlichen Parameter haben können, nicht auf Dritte angewiesen sind und der Kollege ist glücklich, weil sie ihm mit diesen stupiden Aufgaben nicht auf den Sack gehen. Das nennt sich Entwicklung.

Man braucht beide Sorten, ganz klar. Die zweite Gruppe ist aber wertvoller, auf dem Markt aber auch für's Unternehmen.
Nur bin ich ganz klar ein Verfechter des Glaubens, das jeder alles schaffen kann, wenn er will.
Sehe ich auch so :)
 
Es ist also ein Problem der Cloud, wenn ein Unternehmen eine bescheidene Internetleitung hat? Ernsthaft?
Es ist eines der Probleme mit der Cloud (in Form von AWS, Azure und Co.) und was gerne und oft wenn es als alternativlos dargestellt wird, unter den Teppich gekehrt wird: Die notwendige breitbandige Internetanbindung. Wenn man darauf hinweißt, bekommt man pampige Antworten, bei denen noch trotzig mit dem Fuß aufgestampft wird, ala "dann muss man sich halt einen einen anderen Standort suchen". Macht natürlich ganz viel Sinn, dass KMU mal mir nichts, dir nichts ihren Standort wechseln, mitsamt ihren Mitarbeitern.
Oder der letzte Wahnsinn aus Redmond: Setzen des WSUS auf deprecated und als Ersatz Azure Cloud-Tools anpreisen, obwohl diese nicht mit air-gapped Netzwerken, funktionieren. Neben der Tatsache das Microsoft für die Nutzung dieser regelmäßig Geld sehen will. Beim klassischen Server zahl ich einmalig die Serverlizenzen und CALs und habe auf Jahre Ruhe.
 
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Siehst du, da ist der Unterschied. Ich sehe nicht, was gegen diese vermeintliche Quälerei spricht. Warum sich nicht den Arsch aufreißen, wenn's doch den Job sichert?
Weil dann oft die Motivation fehlt. Ohne die wird es sehr schwer und da empfehle ich dann eher andere Jobs, bei denen man wesentlich weniger geistige Energie einsetzen muss. Wenn man auf die Themen keinen Bock hat, sondern die nur macht, weil man halt nen Job haben will, wird es in der Berufsschule schwer. Wir hatten da Leute, die haben einfachste relationale Datenbanken nicht verstanden. So Leute schaffen dann mit Ach und Krach den Abschluss und müssen dann gucken, wo die unterkommen. Die will i.d.R. keiner haben außer für IT-Hausmeisteraufgaben wie Rechner anschließen.

TLDR: Wer die Ausbildung macht, sollte sich auch für das Zeug interessieren. Sonst wird es eine Qual. Kann man sich antun, ob was Gescheites bei rauskommt wage ich mal zu bezweifeln.
 
Der Satz war etwas zu hart formuliert, es gibt ein Unterschied zwischen "packen" und "packen", ich denke Du weißt, was ich meine.

Ich glaube nicht, dass es was mit der Generation zu tun hat. Auch früher gab es diese Sorte Mensch, die sich gesagt haben, ach, wofür soll ich mitdenken und was verbessern wollen... es läuft doch und ich bekomme mein Geld, der Rest juckt mich nicht.
Und dann gibt es die anderen, die um die Ecke denken und die Entwicklung vorantreiben.
Dem war so, ganz klar. Mein ehemals bester Kumpel ist so einer.
Nur waren das früher persönliche Einstellungen von Individuen und heute ist es Zeitgeist und für viele Junge Menschen die einzige Art die Welt zu betrachten und damit Grundvoraussetzung im Denken.
Na dann passt es doch. :nicken:
 
Nur waren das früher persönliche Einstellungen von Individuen und heute ist es Zeitgeist und für viele Junge Menschen die einzige Art die Welt zu betrachten und damit Grundvoraussetzung im Denken.
Dazu kommt, dass solche Aktionen in vielen Umfeldern nicht belohnt, sondern abgelehnt werden. Es macht für andere Arbeit, wenn Prozesse geändert werden oder man bekommt blöde Sprüche zu hören. Ich habe sowas schon erlebt und kann nur sagen: Irgendwann machste das halt so, weil es einer sagt, auch wenn es effizienter geht.

Gerade in Konzernen ist das ein Problem.
 
Weil dann oft die Motivation fehlt. Ohne die wird es sehr schwer und da empfehle ich dann eher andere Jobs, bei denen man wesentlich weniger geistige Energie einsetzen muss. Wenn man auf die Themen keinen Bock hat, sondern die nur macht, weil man halt nen Job haben will, wird es in der Berufsschule schwer. Wir hatten da Leute, die haben einfachste relationale Datenbanken nicht verstanden. So Leute schaffen dann mit Ach und Krach den Abschluss und müssen dann gucken, wo die unterkommen. Die will i.d.R. keiner haben außer für IT-Hausmeisteraufgaben wie Rechner anschließen.

TLDR: Wer die Ausbildung macht, sollte sich auch für das Zeug interessieren. Sonst wird es eine Qual. Kann man sich antun, ob was Gescheites bei rauskommt wage ich mal zu bezweifeln.
Das habe ich auch nicht bezweifelt.
Nur, um mal näher an die hier gestellte Ausgangssituation zu kommen, wenn einer schon ein halbes Jahr zum überlegen benötigt, dann ist das für mich eher ein Kandidat des "muss man ggf. zu seinem Glück zwingen".
 
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