Hi-Fi Plattenspieler gesucht für max 300€

BennyLS

Kabelverknoter(in)
Hi-Fi Plattenspieler gesucht für max 300€

Hallo,

ich suche einen passenden Plattenspieler für meine Anlage. Ich betreibe zur Zeit zwei Focal Onyx Selbstbau LS an einem Yamaha A-S701. Der Verstärker hat einen am Gerät ausgewiesenen Phono-Eingang, was hoffentlich bedeutet, dass ich dann keinen Phonovorverstärker brauche. Dieser Satz hat eines Testberichts hat mich leider etwas verwirrt "Phono-MM-Anschluss - Ein Plattenspieler mit MM-Phono-Modul kann ebenfalls angeschlossen werden.". Das bedeutet nur dass ich kein Plattenspieler mit MC Modul anschließen kann oder irre ich mich?

Wie dem auch sei, mein Musikgeschmack ist ziemlich ausgewogen von Dubstep, zu Klassik über Rap, Rock, Hip-Hop, Techno, Jazz und was einem sonst noch so einfällt. So ziemlich alles halt.

Mein Budget liegt bei etwa 300€, falls ich keinen Phonovorverstärker brauche.

Ich finde die Dual Plattenspieler relativ ansprechend, und sie werden auch hoch gelobt, ist halt nur die Frage ob neu nicht doch besser ist. Rausgesucht hatte ich mir den CS 621, CS 721 oder CS 701.
Die Pro - Ject Plattenspieler fand ich auch ganz ansprechend klanglich scheinen die auch okay zu sein, aber wenn die im Vergleich zu einem Dual einfach chancenlos sind, macht es wohl kaum Sinn sich einen anzuschaffen.
Oder etwas ganz anderes?

Perfekt wäre es wenn jemand ein ähnlichen Aufbau (LS und AMP) Zuhause hat und vielleicht schon ein paar Plattenspieler getestet hat.

Ich freue mich schon auf eure Beiträge
Schon mal Danke für die Hilfe :)
 
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Also im Prinzip solltest du bei MM-Systemen keine Probleme haben. MCs haben ein anderes Output-Level und brauchen deswegen andere Vorverstärker.
Prinzipell fand ich meinen Dual 601 mit Me95ED besser als denP layer meines Bruders (200-300€ Dual wenn ich mich nicht irre, müsste da erst nochmla nachfragen was es genau war).
Meiner ist ein Familienstück von meinem Vater, dass immer gut gewartet worden ist, aber bei anderen Geräten muss das nicht immer der Fall sein.
Daher sollte man bei gebrauchten Geräten besser immer selber Prüfen, was Dreher, System und Nadel noch taugen.

(Yamaha AX570 +Vistaon VmaxxS, der SymAsym/VSPS rauscht mangels Zeit und anderen Projekten leider immer noch vor sich hin:wall:)
 
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Wenn du einen Neuen kaufen willst, dann ist Project keine schlechte Wahl. DIe gibts als rundum sorglos Pakete voreingestellt inkl. System. Da brauchste nix einzustellen, sondern lediglich auspacken und los gehts.
Bei gebrauchten kann man ggf. für das Geld noch was besseres bekommen. Allerdings finde ich persönlich z.B. die alten Duals Mist. Ich verstehe den Hype nicht der vereinzelt um die gemacht wird. Thorens find ich aus der Zeit wesentlich besser (je nach Modell halt). Das Problem dabei. Die muss man dann selber einstellen, ggf. ein neues System selbst einbauen usw. - das ist nicht wirklich trivial. Dazu ist der Zustand ein wenig Glückssache. Viele mögliche Probleme sieht man auch nicht auf den ersten Blick...
Dir als offensichtlichem Anfänger würde ich daher zu einem Neugerät raten, es sei denn du hast jemanden an der Hand, der dir bei der Einstellung und evtl. Restauration zur Hand geht.

Was die Anschlüsse an deinem Verstärker angeht. Da kannst du ein MM System oder ein High Output MC anschließen. Das man keine normalen MCs anschließen kann spielt in deinem Fall keine Rolle. Da gehts nämlich bei deinem Gesamtbudget erst so langsam mit brauchbaren Systemen los.
 
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Hallo,

Ich habe vor einem Jahr den Dual DTJ 301.1 bekommen. Das ist so ein üblicher Technics SL1210 Nachbau, der unter der Marke Dual produziert wird (hat im wesentlichen Sinne nichts mehr mit der renommierten Marke aus den 80igern zu tun). Der mitgelieferte Tonabnehmer ("Nadel") ist okay, aber man bekommt schon wesentlich besseres für ein paar Kröten mehr (ich nutze die "grüne Pest" aka AT 95E). Tipps und Hinweise zu Einstellung und Kalibrierung gibt es zuhauf im Netz. Auch auf YouTube. Der Plattendreher hat einen integrierten Phonovorverstärker (abschaltbar), den ich aber nicht nutze. Zudem einen USB Anschluss um die Platten zu digitalisieren. Insgesamt hab ich für Plattenspieler und Tonabnehmer ca. 150€ ausgegeben. Und wie gesagt: ich bin vollkommen zufrieden. Es ist übrigens ein Spieler mit Direktantrieb mit Pitchregelung. Das ist bei Techno ganz praktisch.
Gebrauchtgeräte fand ich zwar auch ganz sexy (gerade die Thorens), aber ich wollte die Katze nicht im Sack kaufen.
Bei den Hifitagen konnte ich mal ein paar Platten, die ich gut kenne auf wesentlich teureren Systemen abspielen (Faktor 10) und habe keine gravierenden Unterschiede gehört.
Welcher Phonopre besser ist (der im Verstärker oder Plattenspieler) muss man halt ausprobieren. Ich nutze den im Verstärker, da ich den zusätzlichen Line Anschluss anderweitig nutze.

Gehört wird mit einem Advance Acoustic MAP 305-II Verstärker und diy Boxen (ScaMo 15 + Sub)

Gruß,
Jessica
 
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Generell gilt: ausschließlich Abholung! Selbst wenn du (noch) keine Ahnung hast und nicht einschätzen kannst, wie der Zustand ist, der Versand ist zu riskant. Habe mal für 20€ einen Saba geschossen, der Versender hat das Teil grausam verpackt und ich hatte noch Glück, weil "nur" Teile der Automatik hinüber waren, die ich wieder kleben konnte und die restlichen Schäden optisch waren. Habe ich übrigens nur anhand von Bildern und Zeichnungen aus dem Internet repariert, ohne jegliches Vorwissen. Vor eventuellen Reperaturen würde ich mir keine Angst machen. Meinen aktuellen Dual 704 habe ich mit bei ebay Kleinanzeigen gesucht und abgeholt, ansonsten sollte man bei ebay die Suche auf seine Umgebung begrenzen. Abgesehen davon, dass der Versand dann kein Problem ist hatte ich bei meiner Suche den Eindruck, dass bei den Kleinanzeigen die Preise oft niedriger sind. Dafür braucht man natürlich auch Glück oder Geduld, bis mal ein interessanter Spieler in der Nähe ist.

Die Preise für die Duals sind aus gutem Grund leider heutzutage oft jenseits von gut und böse. Generell würde ich nicht die 21er nehmen sondern die 04er. Sind im Prinzip dieselben Dreher mit einem etwas kleineren Motor und ohne die Automatik. Ist natürlich Geschmackssache, ob man die braucht, aber z.B. den 604 dürfte es immer noch recht günstig geben. Grandios bei den Duals ist, dass man mithilfe des Internets selbst als Laie einiges reparieren kann, wenn man nicht zwei linke Hände hat. Es gibt für alles ausführliche Anleitungen und massig Ersatzteile, ob Original oder Nachbauten, ob Strobolampe oder den berühmten Knallfrosch (Entstörkondensator, der gerne mal platzt und dann ersetzt werden sollte). Normalerweise sind die Dinger aber unzerstörbar, nur der erwähnte Entstörkondensator ist ein Verschleißteil und muss nach den Jahrzehnten eben irgendwann getauscht werden. Oder er wurde es sogar schon, dann hast du keine Probleme.
Einstellen muss man bei den alten Duals nichts großartig, passende Tonabnehmer werden einfach eingeklippst. Für neuere Tonabnehmer gibts an den TKs (die Teile, wo bei Dual die Tonabnehmer reinkommen) eine Markierung an der man die Nadel ausrichten kann. Dafür sind die Arme bei den erwähnten Playern recht anspruchsvoll, weil durch den Antiresonator ziemlich leicht, wenn ich mich recht entsinne. Kannst also nicht jedes System optimal ausfahren. Die Klassiker sind hier das legendäre Shure V15 III und das Ortofon M20E. Die werden aber aufgrund ihres Images mittlerweile teuer verkauft, vor allem ersteres, und gebraucht kaufen ist da auch so eine Sache. NOS kosten die Teile dann noch mal mehr. Was sich als Alternative anbieten würde kann man sicher in diversen Foren nachlesen, die Frage ist ja nicht neu und Dual hat immer noch massig Anhänger. Das hat Nachteile (Preis:schief:), aber auch Vorteile: man kann sich sicher sein, dass fast jedes Problem behoben werden kann oder schon behoben wurde und man nur kurz suchen muss. Und im Zweifel findet man in einem Forum einen in der unmittelbaren Umgebung, der für ein Bierchen mal drüberschaut.:D

Bei Dual würde ich wohl den 604 mit einem NOS Ortofon M20E nehmen. Den 721 kannst du glaube ich mit dem Budget vergessen, den 701 erst recht. Macht aber nix, im Grunde sind die "Kleinen" nicht wirklich schlechter. Aber die Preise der Großen sind absurd. Ich habe für mein 704 vor etwas mehr als einem Jahr 100€ gezahlt, dazu nochmal dasselbe für ein V15 II von ebay. Das war damals schon sehr günstig, aber trotzdem: wenn ich mir die Preissteigerung dank des Vinylhypes angucke wird einem ja ganz anders. Bin ich wohl rechtzeitig umgestiegen.:D

Es gibt aber natürlich auch genug Alternativen. Technics ist wohl die zweite "große" Marke. Da würde ich mal nach einem SL-Q2 oder SL-Q3 suchen. Die sollen auch gut sein, aber auch da gilt dass der gute Ruf die Preise hebt. Generell haben viele der japanischen HiFi-Hersteller auch ziemlich solide Plattenspieler gebaut. Ich persönlich würde mich auf die hochwertigeren Direkttriebler beschränken, da hatten Technics, Sony, Denon, Pioneer, Yamaha usw. alle mehr oder weniger richtig gute Geräte im Angebot. Da würde ich mich mal umschauen und wenn dir ein Gerät optisch und preislich gefällt mal google bemühen, meist findet man in den HiFi-Foren Nachfragen, wie gut die Geräte sind und dann auch eine kurze Einschätzung.

Thorens hat natürlich auch was, ist aber sicher nicht in vernünftigem Zustand bei dem Budget zu haben.

Neu ist so eine Sache. Die Brettchen kann man in meinen Augen vergessen, die sind einfach nur teuer. Wenn dann würde ich zu einem der bereits erwähnte Technics SL1210-Nachbauten greifen, z.B. den erwähnten Dual. Der hat allerdings einen anderen Tonarm, keine Ahnung ob der auch Zeug zu mehr hat, außerdem sieht er nach nichts aus.:D
Ich würde neu den Onkyo CP-1050 nehmen, der ist dann zwar am oberen Ende deines Budgets und hat auch "nur" ein AT-91 drauf, wenn ich das richtig sehe, dafür sieht er aber nach HiFi aus und man kann ohne Probleme später auf ein "richtiges" System umsteigen. Dafür aber auch kein Automat.

Als Anfänger wäre meine Wahl aber: ein Schnäppchen machen (wie gesagt, mein Saba PSP 250 hat 20€ gekostet und ist ein richtig guter Spieler), ein neues AT-95 dran schrauben, sich bei der Gelegenheit mal mit der ganzen Materie vertraut machen (damit auch alles richtig eingestellt ist;)), eine Weile damit hören und dann entscheiden, ob einem Vinyl wirklich den Aufpreis und den Aufwand wert ist. Auf der anderen Seite werden die Duals z.B. fürs erste wohl auch nicht mehr billiger, die wird man im Zweifel gut los...
 
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Vielen Dank für eure reichlichen Antworten.

Also ein wenig Erfahrung habe ich schon, mein Bruder besitzt einen Dual CS 701 und betreibt ihn an KEF R300.
Auf jeden Fall gut klingend. Keine Frage. Und ich habe einen alten Yamaha YP211. Bei diesem ist leider nur die Automatik und die Nadel defekt. Der Tonarm "zuckt" manchmal hecktisch rum und zerkratzt so meine Platten. Deshalb hätte ich gerne einen neuen.
Aber den Yamaha hab ich weder an meinem Verstärker noch an meinen Boxen gehört, deshalb hab ich trotzdem kein Vergleich und kann nicht sagen ob mir das jetzt gefallen hat. Aber im prinzip war der Klang erstmal OK an den anderen Boxen. Aber ich hab auch wenig Vergleich.

Zum Onkyo CP-1050: Den finde ich sehr interessant, auch von den Rezensionen her durchweg Positiv. Aber die fehlende Abschaltautomatik würde mich doch stören glaub ich. Außerdem soll der Tonabnehmer nur "durchschnittlich" sein. Was auch immer das ist....

Die Thorens Plattenspieler finde ich auch interessant aber das ist mir auch nicht ersichtlich welche Ausführung man da wählen sollte und das Einstellen würde mich dann doch überfordern denke ich.

Bei den Dual Plattenspielern habe ich mal quer geschaut und die sind eigentlich nicht so teuer muss ich sagen. Viele für 200-300€, die sogar generalüberholt sind und/oder mit Gewähr.


Ist halt jetzt die Frage für mich ob die Dual es jetzt wert sind oder nicht. Sind die "besser" z.B. als der Onkyo CP-1050, oder ein gleich teurer von Thorens oder Pro Ject oder was weiß ich.

Weil wenn ein neuer jetzt besser ist als ein überhypter Dual machts ja wohl kaum Sinn sich einen zu kaufen, wenn ihr versteht was ich meine :D

Ich bin auf jeden Fall hin und her gerissen im Moment.

Hilfe ^^
 
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Zum Onkyo CP-1050: Den finde ich sehr interessant, auch von den Rezensionen her durchweg Positiv. Aber die fehlende Abschaltautomatik würde mich doch stören glaub ich. Außerdem soll der Tonabnehmer nur "durchschnittlich" sein. Was auch immer das ist....

Plattenspieler und Tonabnehmer gehören nicht zwangsläufig zusammen!
Den Tonabnehmer kann man unter Beachtung von Budget, Gewicht des Tonarms, Anschlußart (T4P oder halt Bajonett) und MM/MC) und dem eigenen Hörgeschmack wählen. Der Tonabnehmer ist das, was die Nadel beinhaltet und die mechanischen Bewegungen der Nadel in elektrische Impulse wandelt. Der Plattenspieler an sich muss nur eine konstante Drehzahl möglichst vibrationsfrei an den Plattenteller bringen. Aber zu 75% entscheidet der Tonabnehmer über die Qualität der Wiedergabe.
 
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Ja, das dachte ich mir schon in etwa.
Macht halt für mich dann auch wenig sinn sich ein Plattenspieler für 300€ zu kaufen, wo ich dann noch mal das wichtigste Teil austauschen muss.

Aber ich bin auch nicht abgeneigt mir einen Plattenspieler selber zusammenzustellen.
Wenn das billiger und besser ist bin ich ein Freund davon.
 
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Wähle den Plattenspieler nach Zustand (gepflegt oder neu) und Ausstattung (Vollautomat oder manuell, Riemen oder direkt....Optik...was Dir halt wichtig ist) aus und entscheide Dich dann für einen Tonabnehmer. Bei Gebrauchtgeräten würde ich mindestens die Nadel, besser aber den gesamten Tonabnehmer neu kaufen. Da ist mir persönlich das Risiko zu hoch mit einer defekten Nadel meine Platten leiden zu lassen. Um eine manuelle Justage wirst Du aber nicht rumkommen. Aber keine Sorge, so eine diffizile Wissenschaft ist es nun auch nicht.

Gruß,
Jessica
 
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Macht halt für mich dann auch wenig sinn sich ein Plattenspieler für 300€ zu kaufen, wo ich dann noch mal das wichtigste Teil austauschen muss.

Wäre halt zu klären was das wichtigste Teil ist. Der Tonabnehmer ist es ganz sicher nicht. Lieber nen guten Spieler mit nem durchschnittlichen Tonabnehmer als anders herum. Das glauben zwar viele, insbesondere Anfänger nicht, aber es ist wirklich so!

Für dein Budget kommt, wie ich schon geschrieben habe ohnehin nur MM in Frage, ein guter MC kostet mehr als du für alles zusammen ausgeben willst und dein Verstärker kann ohnehin nicht mit nem MC umgehen (High Output Typen mal außen vor), so dass hier noch weitere Kosten auf dich zukämen.

Btw warum stört dich eine fehlende Abschaltautomatik? Wenn die Platte zu Ende ist drehts halt in der Endlosschleife ein paar Runden bis du den Arm anhebst. Ist doch kein Problem du musst ja eh hinlaufen und die Platte drehen oder runter nehmen, kaputt geht dabei nix.

Den Plattenspieler selbst zusammen zu stellen, was stellst du dir dabei vor? Das Laufwerk, den Arm und den Tonabnehmer separat zu holen und selbst zu montieren? Vergiss es. Das geht bei deinem Budget nicht und erfordert nebenbei schon ein wenig Knowhow um es vernünftig zusammen zu stellen und einzustellen.

Es bleibt dabei, entweder einen günstigen Player a la Project holen oder eben ein gebrauchtes Gerät mit den genannten Einschränkungen. Wenn du bei nem Händler vor Ort ein gebrauchtes Gerät kaufst, so kann der dir das Ding auch einstellen und dich einweisen, damit du es in Zukunft selber kannst. außerdem kaufst du nicht die Katze im Sack und der Händler muss zur Not gerade stehen...
 
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Wäre halt zu klären was das wichtigste Teil ist. Der Tonabnehmer ist es ganz sicher nicht. Lieber nen guten Spieler mit nem durchschnittlichen Tonabnehmer als anders herum. Das glauben zwar viele, insbesondere Anfänger nicht, aber es ist wirklich so!


Darüber hatten wir zwar schon mal eine längere Diskussion wenn ich mich recht entsinne, und die will ich jetzt nicht neu aufrollen, aber nur um noch mal eine andere Meinung zu bringen: die meisten sehen das anders, und ich aus eigener Erfahrung auch.;)
Der Tonabnehmer klingt mMn an den verschiedenen Drehern ab einem bestimmten Punkt (der eher niedrig liegt) mehr oder weniger gleich. Natürlich klingt z.B. mein direktgetriebener Dual konstruktionsbedingt "ruhiger" als mein alter JBL mit Riemen, aber im Grunde sind die Unterschiede recht gering. Ein AT-95 wird immer extrem begrenzt in den Höhen sein, wenig Auflösung bieten und "flach" klingen, egal ob du das an ein Technics SP-10 oder ein Plasteteil von Tchibo schraubst. Heißt nicht umsonst die grüne Pest.:D Aber auch das Teil hat seine Liebhaber und gerade für vielleicht nicht ganz optimale Rockscheiben oder so reicht das fürs erste sicher auch.
Gut, jeder hört anders, aber wenn einem z.B. die Auflösung wichtig ist stößt ein günstiges System tendenziell deutlich früher an seine Grenzen. Was nicht heißt, dass bestimmte Kombis mit exotischeren, selten aber günstiger zu habenden Tonabnehmern nicht trotzdem richtig gut klingen können.

Hier wäre es eben hilfreich, wenn man vor Ort vielleicht sogar mehrere Kombinationen hören könnte um dann selbst zu entscheiden. Vielleicht ist einem ja auch die Haptik eines 701 wichtiger, setzt erstmal auf die grüne Pest und spart ein wenig, um sich dann nachträglich ein Shure V15 III zu kaufen.;)
Alles Geschmackssache...


Für dein Budget kommt, wie ich schon geschrieben habe ohnehin nur MM in Frage, ein guter MC kostet mehr als du für alles zusammen ausgeben willst und dein Verstärker kann ohnehin nicht mit nem MC umgehen (High Output Typen mal außen vor), so dass hier noch weitere Kosten auf dich zukämen.


Grundsätzlich könnte man wenn man wollte auch das überall gelobte Denon DL110, das auch an MM-Eingängen läuft (angeblich sogar besser), bei dem Budget mit einem japanischen Plattenspieler mit (mittel-)schwerem S-Tonarm kombinieren, da dürften unbekanntere aber nicht schlechtere Geräte noch im Rahmen liegen. Und da geht dann zu dem Preis klanglich schon einiges. Allerdings sind solche Teile natürlich seltener als z.B. die weit verbreiteten Duals, und wenn mal was dran ist sucht man sich dämlich nach der Bedienungsanleitung oder den entsprechenden Zeichnungen und Fragen hilft auch nicht so oft wie bei bekannten Geräten.

Ich würde mir auch keinen großen Kopf machen, regelmäßig ebay/Kleinanzeigen checken und mal beim HiFi-Händler vorbeigucken, nach den Geräten, die dir gefallen kurz googlen, ob die was taugen (zu den meisten findet man wie gesagt im HiFi-forum oder im analog-form was) und ob sie den aufgerufenen Preis wert sind und am Ende ein neues oder zumindest nie ausgepacktes System kaufen, das an den Arm passt. Am Ende hört gerade bei Vinyl auch das Auge mit.;)
 
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Darüber hatten wir zwar schon mal eine längere Diskussion wenn ich mich recht entsinne, und die will ich jetzt nicht neu aufrollen, aber nur um noch mal eine andere Meinung zu bringen: die meisten sehen das anders, und ich aus eigener Erfahrung auch.;)

Daran erinnere ich mich nicht. Aber auch ich habe in den letzten 20 Jahren so manche Erfahrung mit Plattenspielern aller Preisklassen gemacht. Unter anderem mehr als einmal einen Vergleich der Art, dass auf einem richtig guten Laufwerk mit nem ein einfachen, günstigen System gehört wurde und nebendran ein simples Laufwerk mit sehr gutem System (zum Teil sogar mit identischen Tonarmen. Dabei gewinnt immer (!) das bessere Laufwerk! Ähnliches gilt auch für Tonarme. EIn guter Arm mit einem billigen (aber passenden) System klingt einfach besser als ein simpler Arm mit nem teuren (und ebenfalls passenden) System. Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, dass habe ich wirklich schon oft gehört und auch schon selbst so vorgeführt.


Der Tonabnehmer klingt mMn an den verschiedenen Drehern ab einem bestimmten Punkt (der eher niedrig liegt) mehr oder weniger gleich.

Klar, die Klangrichtung eines Systems geht immer in dieselbe Richtung, alles andere wäre ja auch komisch, aber gleich im Sinne von identisch hört sich kein Tonabnehmer auf verschiedenen Laufwerken oder an verschiedenen Armen an.

Grundsätzlich könnte man wenn man wollte auch das überall gelobte Denon DL110, das auch an MM-Eingängen läuft (angeblich sogar besser),

Ja klar kann man dass, das ist eines der von mir genannten High Output MCs, Warum das überall gelobt wird ist mir allerdings schleierhaft. Es hat nicht die klanglichen Vorzüge eines "richtigen" MCs und nicht die konstruktiven Vorzüge eines MMs, weil man die Nadel nicht tauschen kann. Ich mags gar nicht - aber die Geschmäcker sind ja nunmal unterschiedlich.
 
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