Herr-der-Ringe-Serie auf Amazon Prime: 25 Mio. Zuschauer in den ersten 24 Stunden

Hmm also hab beide Teile geschaut, bin da nicht gerade warm geworden und wen teil 3 nicht wirklich viel gut werde ich es nicht weiterschauen.
Man solte auch ein Film und eine Serie nicht zu stark vergleichen 1 Million gegenüber fast 94 milliionen pro HDR teil also klar müssen neue Schauspieler ran, schon um Nicht zu viel zu zahlen.
Ja und nicht ausgeglichen, sind ja nur die Frauen Stark naja ein Elf auch noch.
Bei den Hobbits sind es 2 Mädels die Abenteuer suchen, beim Troll, fallen die sichert Top ausgebildeten Kämpfer wie Puppen um ohne sich zu verteidigen, den kommt Frau und Schwing Schwing das Schwert und troll ist Tod.
Ich hoffe da kommen den auch noch ein paar starke Männer die auch kämpfen können in Teil 3. ????
???
Grins will ja nicht wissen wie ein HDR 1-3 Filme in heutiger Form aussehen würde inhaltlich, also im Jahre 2022 gedreht.
Warum fliegt ein Mann als Meteor durch Mittelerde, der geistig auf Baby Niveau ist? Bitte erklären!

Sehr viele Handlungsstränge welche von gut bis absoluter Schrott sind, puh sehr schwierige Serie...
Das wird Saruman oder Gandalf, oder Radagast sein, ich denke mal Saruman, weil Gandalf war schon immer Freundlicher.
 
Aber wohl weniger, weil sie per se schlecht waren, sondern weil er die Kommerzialisierung des Werkes seines Vaters verabscheute.
Wie war das nochmal? "Actionfilm für 15- bis 25-jährige" und fehlende Ernsthaftigkeit?
Cristopher Tolkien wurde da schon konkreter und das nicht ganz unberechtigt.
Man solte auch ein Film und eine Serie nicht zu stark vergleichen 1 Million gegenüber fast 94 milliionen pro HDR teil also klar müssen neue Schauspieler ran, schon um Nicht zu viel zu zahlen.
Allein die erste Staffel Ringe der Macht hat laut Wall Street Journal 750 Millionen US-Dollar gekostet (gegenüber insgesamt nur knapp 300 Millionen für die gesamte HdR-Triologie). Bei vorraussichtlich 8 Stunden Länge (8 Episoden je 60 Minuten) ist das obendrauf deutlich weniger Spielzeit als Jacksons gesamte Filmtriologie inklusive Zusatzszenen (12 Stunden).
Auch wenn das hier alles nur grob überschlagen und unzureichend recherchiert ist (keine Berücksichtigung von Inflation, keine Ahnung inwiefern welche Zahlen Marketing und Lizenzkosten beinhalten, ...), macht das doch deutlich, dass die Serie mit der Filmtriologie budgettechnisch in einer ähnlichen Liga spielt.
 
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Wie war das nochmal? "Actionfilm für 15- bis 25-jährige" und fehlende Ernsthaftigkeit?
Cristopher Tolkien wurde da schon konkreter und das nicht ganz unberechtigt.
Selbstverständlich nicht ganz unberechtigt, aber man kann wohl davon ausgehen, dass er aufgrund seiner gemachten Lebenserfahrungen und seiner emotionalen Nähe zum Lebenswerk seines Vaters sowieso ein wenig voreingenommen war. Würde mir nicht anders gehen.

Aber als "Actionfilm für 15 bis 25jährige" würde ich Jacksons Herr der Ringe nicht bezeichnen. Auch die Trilogie krankt an bestimmten Stellen an geringer Werktreue und hier und dort an anderen Mängeln. Das Gesamtbild stimmt aber dennoch und hat zumindest mich überhaupt erstmal damals vor 20 Jahren dazu gebracht, mich weiter mit Tolkiens Werken zu befassen. Ich denke, so erging es zig anderen Leuten damals auch.

Und auch wenn Der Herr der Ringe eine schlechte Buchverfilmung wäre, wäre die Trilogie - aus meiner Sicht - aus oben genannten Gründen immernoch hervorragende Filme. Das kann man von der Serie leider nicht behaupten. Die funktioniert nicht mal dann als Serie, wenn kein Herr der Ringe drauf stehen würde.
 
Warum schaut man eigentlich (Fantasy-) Serien, wenn man das Ziel hat "Fehler" zu finden? Ich habe die ersten 2 Folgen unbeeinflusst geschaut und hatte lange nicht mehr soviel Spaß an einer Serie. Qualität, Story, alles ist bereitet für weitere tolle Folgen!
genau so ist es!!!

Ich vermute die Leute, die über die Serie so stark meckern hätte man niemals glücklich machen können. Dass ein HDR 1,2,3 hier nicht getoppt wird, kann man sich ja vllt. schon denken...
Habe gestern die erste Folge geschaut und war begeistert von der Qualität... nicht eine Szene mit billigem Background oder schlechter CGI. Echt ordentlich, was die da gemacht haben.

Und wer sich da eine mMn erste tolle Folge durch einen dunkelhäutigen Elben vermiesen lässt, sollte dann lieber bei seiner VHS Kollektion bleiben!
 
Ist eher andersrum. Eine kleine unbedeutende Blase will weiter in der Vergangenheit hängenbleiben und heult laut rum, wird aber zum Glück von der Industrie gekonnt ignoriert.
Ich denke, du machst es dir zu einfach mit dieser Argumentation. RoP scheint sich leider auf Seiten von Star Trek Discovery, Picard, Star Wars und Dr. Who einzureihen. Das Problem ist nicht, dass etwas anders gemacht wurde, sondern, dass fundamentale Bestandteile der Geschichten auf Links gezogen wurden UND das ganze dumm umgesetzt worden ist.

Soll nicht heißen das diese Industrie es nicht öfter mal komplett übertrieben hat mit ihrem "Fortschritt", aber bei Rings of Power sehe ich das nicht. Man muss sich halt jeden Fall einzeln angucken, statt schon beim ersten Trailer 6 Monate vor Start der Serie die Säbel rauszuholen, wie es viele getan haben, nur weil in einer Fantasy(!)-Serie ein paar farbige Schauspieler auftauchen.
[/QUOTE]Anhand der o.g. Beispiele hat man nur die Zeichen deuten müssen. So aggressiv wie Amazon den Fokus nicht auf die eigentliche Geschichte sondern auf Oberflächkeiten Abseits davon gelegt hat, konnte man schon vor vielen Monaten 1 und 1 zusammenzählen.
Im übrigen finde ich interessant, obwohl wir sonst bei vielen Themen eine Meinung oder Ansicht teilen, kann ich deine Einstellung zu RoP nicht verstehen. Mich interessiert, was du zu der folgenden Kritik sagst, die RoP aus Sicht eines (farbigen) Kenners der Werke bewertet:
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Warum fliegt ein Mann als Meteor durch Mittelerde, der geistig auf Baby Niveau ist? Bitte erklären!

Jede Rasse in Mittelerde hat ein Leben nach dem Tod, so richtig umbringen kann man niemanden. (Tolkien war Katholik, da geht das ja auch nicht). Das Stichwort danach heißt Zugang zu Mittelerde, das hat eigentlich niemand normales nach dem Tod. Aber weder die Maja (z.B. Gandalf, Saruman, Radagast, Sauron), noch die Valar sind normal das sind ja Halb-Engel und Engel (schlechter Begriff). Deswegen wird Saurons Boss Melkor ja nicht umgebracht im Silmarillion, sondern muss aufwendig verbannt werden. Deswegen stirbt Gandalf auch nicht sondern kehrt zurück, weil er ein Maja Halbgott ist und kein netter alter Menschenonkel. Wie der Prozess abläuft ist nirgends beschrieben, man sieht halt immer nur das Resultat. Weil jeder dieser Maja bei jeder Kultur einen anderen Namen benutzt als wäre er Jason Bourne mit 20 gefälschten Ausweisen fällt es auch leicht unterzutauchen als Maja.

Das bringt uns zu Sauron. Der hat im Silmarillion eine Lücke im Lebenslauf, wo keiner wusste wo er ist und viele dachten er wäre tot. Weil die Regeln für das Sterben von Maja niemand in der Welt so genau gekannt hat, kann sich auch niemand so sicher sein. Die Valar wissen alles und erwarten Sauron zum Rapport (ernsthaft), aber die sagen das keinem niederen Volk wie Elfen oder Menschen. Die Serie entscheidet sich hier die Rückkehr eines (vermutlich) Maja in Szene zu setzen mit dieser Wiedergeburtszene von vermutlich Sauron. Ich glaube das ist wichtig zu zeigen, weil das auch die Coverstory sein wird. Nein, ich bin nicht Suaron, ich bin irgendein anderer Maja der in der Schlacht gefallen ist und wiedergeboren wurde, ich kann mich nur nicht gerade an meinen Namen erinnern, nennt mich Bob, Weil der Prozess so seine Fallstricke hat (Gandalf war auch leicht senil was seinen Namen anging), wird Sauron damit wohl durchkommen. Und 20 Namen benutzt von den Maja eh jeder, ganz besonders Sauron der auch noch Shapeshifter war und sein Aussehen verändern konnte, was ihn von z.B. Gandalf abhebt der das nicht konnte.

Deswegen liegt in Herr der Ringe ein nackter Mann im Wald und hat keinen Plan. Sind wir froh, dass es nicht Game of Thrones ist, sonst würde es wohl ganz schnell geschmacklos. Für die Zuschauer die keine der Vorlagen kennen, ist das der Fakeout und die sollen wohl denken das ist die Ankunft von Gandalf in der Story. Aber der kommt erst 3000 Jahre später nach MIttelerde. Also Plottwist, so sieht die Rückkehr eines Maja aus, der braucht etwas mit der Bootsequenz und es ist auch nicht der nette Maja, sonder der Miesepeter.

p.s.:, faktisch bedeutet es, dass Sauron am Ende der Filmtrilogie nicht stirbt, sondern nur die Aspekte seiner Persönlichkeit die im Ring gebunden waren zerstört wurden. Der Rest wird wieder geboren und die Fortsetzung ist Go. Das war dann selbst Tolkien zu dumm.
 
Ich finde die Serie bisher recht unterhaltsam, auch wenn sie mich noch nicht vom Hocker haut. Der Start einer neuen Serie, insbesondere, wenn sie einen großen Erzählrahmen abdecken will/ muss, ist immer schwierig. Die ersten Kapitel vom Herr der Ringe empfand ich damals als äußerst mühselig. Breaking Bad kommt auch erst zum Ende der ersten Staffel in Schwung und da gibt es noch so einige Beispiele. Von daher warte ich erst einmal ab, wie sich das entwickelt.

Der diverse Cast hat mich eigentlich gar nicht gestört, da fand ich das bei anderen Serien deutlich störender, wo es historisch einfach unglaubwürdig ist. Bei Fantasy bin ich da nicht so kritisch. Da fand ich die Liebesgeschichte zwischen Zwerg und Elbin im Hobbit deutlich schlimmer.
Tolkien hatte schon sehr klar Vorstellungen von Rassen und Völkern. War halt ein Kind seiner Zeit. Nicht umsonst basieren Mordor und die Orks auf dem deutschen Erbfeind, dem industriellen, imperalistischen deutschen Kaiserreich. Die nordischen Völker waren für Tolkien die Spitze der Evolution, kumuliert in seiner Darstellung der Elben. Dennoch hat er gewissen Raum gelassen, dass sich die eigene Fantasie entfalten kann.
Ich glaube, beim HdR stört das so viele, weil man beim Lesen ein eigenes Bild der Welt entwickelt und diese basiert natürlich auf der eigenen Erfahrung. Für einen weißen Europäer sind die meisten Protagonisten nun mal ebenfalls weiß, weil das unsere (hauptsächliche) Umwelt widerspiegelt. Zudem sind wir seit Jahrzehnten durch Spiele und Verfilmungen entsprechend geprägt. Ein Afrikaner oder Asiat, der das liest und noch nie einen Fantasiefilm gesehen hat, wird sich die Charaktere ggf. entsprechend seiner Ethnie vorstellen.

Mich stören da eher so Logiklöcher wie Galadriel, die kurz vor dem Erreichen Valinors ins Meer springt und die tausenden(?) Meilen zurück schwimmen will. Oder dass das große Zwergenreich Moria so ein kleines Tor hat, zu dem nicht mal eine Straße führt.
 
Ein Afrikaner oder Asiat, der das liest und noch nie einen Fantasiefilm gesehen hat, wird sich die Charaktere ggf. entsprechend seiner Ethnie vorstellen.
Anhand der geografischen Namen, Städte-, Orte- und Personennamen, kann ich mir nicht vorstellen, wie jemand die Geschichte geistig in Afrika oder Asien verordnen könnte.
Aber eigentlich geht es darum gar nicht. Die Themen, die Tolkien erzählt, sind sowieso universell auf die Menschheit übertragbar. Genau deswegen sind auch die Bücher so erfolgreich, ganz ohne, dass dort krampfhaft Oberflächlichkeiten bedient werden.
 
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Im übrigen finde ich interessant, obwohl wir sonst bei vielen Themen eine Meinung oder Ansicht teilen, kann ich deine Einstellung zu RoP nicht verstehen. Mich interessiert, was du zu der folgenden Kritik sagst, die RoP aus Sicht eines (farbigen) Kenners der Werke bewertet:
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Ich geb mal ungefragt meine Meinung dazu

Videos wie das gezeigte sind die verfluchten Felder des Tolkien Nerdkrieges. Ja, er regt sich wohl zurecht auf, dass die Hintergrundgeschichte vereinfacht wurde, aber schon bei 4:48 muss man sagen, nein Galadriel war nicht beim Kinslaying dabei und auch ihr lastet deswegen auch kein Fluch, ihr steht es frei nach Valinor zurückzukehren als eine der wenigen Noldor. Man sollte also wissen, wie so ein Video zu nehmen ist, für den Normalo sind die Gründe der Ablehnung die darin genannt werden alles böhmische Dörfer und nichts was man ohne intensives Studium der Bücher nachvollziehen kann.

Gleiches gilt für die Kulturkrieger der neuen rechten und radikalen linken die auch alle ihre Youtube Kanäle haben, auf denen Produkte abgelehnt werden weil zu zu woke oder nicht woke genug sind. Auch das sollte normale Zuschauer nicht betreffen und man sollte besser auch nichts davon nachplappern. Da wird Missfallen an Charakteren in Fantasie-TV Serien und Filmen dazu benutzt Hexenjagden auf die Darsteller zu machen. Da geht es nicht um Filmkritik, da geht es um Störung des öffentlichen Friedens und Online-Mobbing. Ich schreibe niemanden vor dass er einen homosexuellen Charakter in einer TV Serie mögen muss, aber deswegen greift man nicht den Darsteller in der echten Welt an.

Das bringt uns zu Serien wie Star Trek oder Star Wars, die sind ja noch aus einem anderen Grund schlecht. Da ist es ja so, dass es diesen Serien wichtiger ist eine Reihe von Emotionen in spezifischer Folge über den Bildschirm flimmern zu lassen, die dann überlagern sollten, dass die Handlung rational betrachtet keinen Sinn hat. Jeder kennt das, wenn Emotion die Vernunft abschaltet, jeder war schon in so einer Situation und hat sich später ohne Emotion gedacht, dass die Reaktion keinen Sinn gemacht hat. Genau das nutzen viele Serien aus, man soll die auch nicht zweimal ansehen, oder später ohne Emotion nachdenken. Der Zuschauer soll die Emotion im Hirn fluten haben und dann kommt auch gleich die nächste in der nächsten Szene und vollgepumpt mit Emotion merkt man gar nicht, dass es keinen Sinn macht wie die Szenen miteinander verbunden sind.

Und für Größen der Popkultur wie Herr der Ringe ist es leider erwartbar, dass jeder der seine Sau durchs Dorf treiben will, und dem es von allen Dingen am wenigsten um Filmkritik geht, das auch tut. Auch wir tun das, denn wenn wir von tollen Sci-Fi Serien reden wollten, dann würden wir über Severance sprechen, nicht den 25. Nostalgieaufguss von irgendwas aus den 60ern und 70ern.
 
Ich geb mal ungefragt meine Meinung dazu
Völlig in Ordnung, finde es interessant weitere Meinungen zu erfahren.

Videos wie das gezeigte sind die verfluchten Felder des Tolkien Nerdkrieges. Ja, er regt sich wohl zurecht auf, dass die Hintergrundgeschichte vereinfacht wurde, aber schon bei 4:48 muss man sagen, nein Galadriel war nicht beim Kinslaying dabei und auch ihr lastet deswegen auch kein Fluch, ihr steht es frei nach Valinor zurückzukehren als eine der wenigen Noldor. Man sollte also wissen, wie so ein Video zu nehmen ist, für den Normalo sind die Gründe der Ablehnung die darin genannt werden alles böhmische Dörfer und nichts was man ohne intensives Studium der Bücher nachvollziehen kann.
Ich kann dir nich folgen, hast du den falschen Zeitstempel angegeben?

Gleiches gilt für die Kulturkrieger der neuen rechten und radikalen linken die auch alle ihre Youtube Kanäle haben, auf denen Produkte abgelehnt werden weil zu zu woke oder nicht woke genug sind. Auch das sollte normale Zuschauer nicht betreffen und man sollte besser auch nichts davon nachplappern. Da wird Missfallen an Charakteren in Fantasie-TV Serien und Filmen dazu benutzt Hexenjagden auf die Darsteller zu machen. Da geht es nicht um Filmkritik, da geht es um Störung des öffentlichen Friedens und Online-Mobbing. Ich schreibe niemanden vor dass er einen homosexuellen Charakter in einer TV Serie mögen muss, aber deswegen greift man nicht den Darsteller in der echten Welt an.
Ich finde es schade, dass du den genannte Kritiker in diese Schublade steckst und damit glaubwürdigkeit per se absprichst, obwohl er aus meiner Sicht sauber argumentiert, auch Abseits von scheinbar nerdigen Details. Generell muss sich die Serie der Kritik stellen, warum sie überhaupt in Tolkiens Welt spielen muss, wenn dazu (nach Meinung der Autoren) so viel vorhandes ignoriert oder geändert werden muss. Die Ausgangsbasis passt doch offenbar schon nicht.
Aber selbst davon abgesehen, sind viele Szenen und Dialoge schön, aber nichts sagend. Das ist peinlich gegenüber dem Originalwerk, was man ja "verbessern" wollte und peinlich für eine Produktion mit über 500 Mio. USD Budget.

Das bringt uns zu Serien wie Star Trek oder Star Wars, die sind ja noch aus einem anderen Grund schlecht. Da ist es ja so, dass es diesen Serien wichtiger ist eine Reihe von Emotionen in spezifischer Folge über den Bildschirm flimmern zu lassen, die dann überlagern sollten, dass die Handlung rational betrachtet keinen Sinn hat. Jeder kennt das, wenn Emotion die Vernunft abschaltet, jeder war schon in so einer Situation und hat sich später ohne Emotion gedacht, dass die Reaktion keinen Sinn gemacht hat. Genau das nutzen viele Serien aus, man soll die auch nicht zweimal ansehen, oder später ohne Emotion nachdenken. Der Zuschauer soll die Emotion im Hirn fluten haben und dann kommt auch gleich die nächste in der nächsten Szene und vollgepumpt mit Emotion merkt man gar nicht, dass es keinen Sinn macht wie die Szenen miteinander verbunden sind.
Dem kann ich zustimmen.
 
Nö, der verdirbt höchstens dir den Spaß, warum auch immer. Ich hab damit kein Problem.

Dass dir da einer abgeht und du erregt um den Tisch rennst, wundert hier keinen.
Ansonsten scheinen meine Ansicht viele zu teilen, da man sich anstatts auf eine gute Story lieber auf Woken Unsinn fokussiert hat.

Weil z.B. die Zwergenfrau schwarz ist und keinen Bart hat ist die ganze Serie Müll?
Weil wirklich "Woke Unsinn" konnte ich bisher, außer der farbigen Darsteller nicht sehen, oder hab ich was verpasst?

Wo habe ich denn die schwarze Zwergenfrau erwähnt? Auch wenn es total unlogisch ist in einem Berg zu leben und eine dunkle Hautfarbe zu haben, war ihr Auftritt ganz in Ordnung, auch wenn ich es als kleinen Gag mit Bart doch amüssanter gefunden hätte ;-)

Nur bei den Elben sieht man halt mal wieder, dass der Wokeunsinn überhand nimmt, denn diese wurden eben nicht so beschrieben. Also was soll der Mist?
Man hätte an dieser Stelle doch einfach eine schwarze Menschenfrau nehmen können? Aber das hätte euch zwei Gestalten dann wohl wieder sauer aufgestoßen, weil weißer Mann und schwarze Frau:ugly:
Und gerade bei den Menschen hätte man doch die Möglichkeit je nachdem wo sie leben weiße, mediteranaussehende, schwarze, Asiaten zu nehmen, wo ist das Problem? Im Gegenteil das würde je nach Landschaftlichergegebenheit sehr gut passen.
Aber darum gehts ja gar nicht, sondern um dem Zuschauer seine kranke Ideologie aufzudrücken, nimmt ja alleine schon in der Werbung mittlerweile überhand.
Und wenn dann so Länder wie Nigeria hingehen und weiße und asiatische Models verbieten, dann findet ihr beide das vermutlich auch klasse:

Amazon hätte es gut getan sich mehr auf die Story zu fokussieren und @Bloodrock hat es eigentlich sehr gut auf den Punkt gebracht, dass amazon den Fokus hier anders gelegt hat.

Und kleiner Spoiler für euch Lethal Weapon finde ich eine sehr unterhaltsame Serie in der einem nicht der Woke Unsinn aufgedrückt wird und die beiden Hauptdarsteller sind "Trommelwirbel" schwarz und weiß, also spart euch eure dämliche Rassistenkarte.
 
Ansonsten scheinen meine Ansicht viele zu teilen, da man sich anstatts auf eine gute Story lieber auf Woken Unsinn fokussiert hat.
Ich vermute stark, dass der "Woke Unsinn" wie Du ihn nennst, keinerlei Einfluss auf die Story hat.
Habe aber nur die erste Folge gesehen und bin schon gespannt auf die Folge 2, in der mir dann sicherlich ein paar Regenbogenflaggen usw. auffallen werden. Oder bezieht sich der "Woke Unsinn" lediglich auf eine Hand voll gecasteter PoCs ?!?!
 
Ich finde es schade, dass du den genannte Kritiker in diese Schublade steckst und damit glaubwürdigkeit per se absprichst, obwohl er aus meiner Sicht sauber argumentiert, auch Abseits von scheinbar nerdigen Details. Generell muss sich die Serie der Kritik stellen, warum sie überhaupt in Tolkiens Welt spielen muss, wenn dazu (nach Meinung der Autoren) so viel vorhandes ignoriert oder geändert werden muss. Die Ausgangsbasis passt doch offenbar schon nicht.
Aber selbst davon abgesehen, sind viele Szenen und Dialoge schön, aber nichts sagend. Das ist peinlich gegenüber dem Originalwerk, was man ja "verbessern" wollte und peinlich für eine Produktion mit über 500 Mio. USD Budget.

Nein, Nein, der Kritiker den du gepostet hast gehört nicht zu den Kulturkriegern, soweit ich das mit einem Video beurteilen kann. Der tappt eher in die Falle der Wörtlichkeit, bei der es immer nur einen 1:1 Transfer mit allen Details geben muss und keine Vereinfachung geben darf. Das ist bei Menschen normal, dass es dieses Verhalten gibt, man sieht das an Religionen da ist das Verhalten teilweise total extrem ausgebildet und man würde sich teilweise darüber umbringen. Die Frage ist halt ob das wichtig ist für den Kontext der Serie. Amazon hat nicht die Rechte am ganzen Silmarillion, die haben nicht die Rechte für die ganze Noldor und Melkor Backstory. Das wäre Komplexität an der falschen Stelle, nämlich an einem Einleitungsmonolog.

Wie ich an anderer Stelle geschrieben habe, der ganze Akt mit dem Craften der Ringe, Erklärung der Regeln der Ringe und Warum sind zwei Seiten in einem 400 Seiten Buch. Lass das mal sinken. Da ist nichts vorhanden das man ignorieren könnte, weil man wirklich alles erfinden muss. Und dann muss man zusehen wie das nicht im Widerspruch zu den Filmen steht. Dann muss man erfinden wie es passiert ist und irgendwie den daran beteiligten Charakteren eine Einleitung geben die einem normalen Zuschauer erreicht und eben nicht eine eigene 100h Serie aus 400 Seiten Silmarillion ist.

Das Original hat ja gar kaum Dialoge, das ist ja der Witz. Nur mal ein Beispiel: (Seite 315 wer will) "Und so hörten sie auf Sauron und erfuhren so manches von ihm, denn groß was sein Wissen. In jenen Tagen übertrafen die Schmiede von Ost-in-Edil alles, was sie zuvor schon geleistet; und sie bedachten sich und schufen Ringe der Macht".

Das sind die drei Zeilen im Silmarillion in denen fast alle Ringe bis auf den einen gecraftet werden. Immerhin, ein Ortsname ist angegeben. Wir wissen nicht einmal wer sie hergestellt hat. Zwei Absätze später wird dann nachgeschoben, dass Celebrimbor drei Ringe alleine hergestellt hat, Narya, Nenya und Vilya. Tolkien hat immer den Ruf so unglaublich umfangreich zu sein, aber wenn es um die Ringe geht ist die Faktenlage unfassbar dünn. Da ist kein Originalwerk zu verbessern, da ist ein großes schwarzes Loch, das so eine Serie ausgestalten muss, nach besten Können.

Da ist auch keine detailliert Schilderung wie Sauron die Ringe in seinen Besitz bringt, keine Dialoge, keine Heldentaten, kein Verlauf, keine Frontbeschreibung, da heißt es lakonisch: [...] überzog er sie wutentbrannt mit offenem Krieg und verlangte, alle Ringe müßten Ihm ausgeliefert werden [..]. Die Elben aber flohen vor ihm.

Das ist so der typische Detailgrad der Vorlage. manchmal werden Namen mit reingeworfen weil ein Prominenter stirbt, manchmal wird ein Ort wie Bruchtal gegründet. Tolkiens Silmarillion ist keine Vorlage in dem Sinn, das is eher so ein Abriss der groben übergeordneten Handlung. Details kann Amazon alle machen wie sie wollen. Das muss stimmig sein, schon klar, und man sieht dass man sich sehr bemüht den Ton zu treffen. Aber eine 1:1 Umsetzung im dem Sinne wäre eine Texttafel mit zwei Minuten Voice Over. Solange es halt dauert die zwei Seiten zu lesen von denen wenige Zeilen irgendwas mit Ringen zu tun haben.,
 
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