Herr-der-Ringe-Serie auf Amazon Prime: 25 Mio. Zuschauer in den ersten 24 Stunden

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Der Serienstart von Herr der Ringe: Die Ringe der Macht ist geglückt: Mit 25 Millionen Zuschauern am ersten Tag konnte Amazon einen Rekord brechen. Die Konkurrenz in Form von Game of Thrones: House of the Dragon wurde zudem deutlich übertroffen.

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Ich hab die ersten beiden Folgen auch gesehen und bisher ist die Story sehr dürftig, vor allem nervt dieser Woke Unsinn der jetzt auch schon bei Amazon um sich greift und den ganzen Spaß an der Serie verdirbt.
Weil z.B. die Zwergenfrau schwarz ist und keinen Bart hat ist die ganze Serie Müll?
Weil wirklich "Woke Unsinn" konnte ich bisher, außer der farbigen Darsteller nicht sehen, oder hab ich was verpasst?
Schon der Anfang ist unrealistisch. Volle Rüstung bei eisiger Kälte und mit dem Schuhwerk hätten sie nicht einen Schritt beim klettern machen können.
Du solltest deine ironie besser kennzeichnen.
 
Weil z.B. die Zwergenfrau schwarz ist und keinen Bart hat ist die ganze Serie Müll?
Weil wirklich "Woke Unsinn" konnte ich bisher, außer der farbigen Darsteller nicht sehen, oder hab ich was verpasst?
Warum schaut man eigentlich (Fantasy-) Serien, wenn man das Ziel hat "Fehler" zu finden? Ich habe die ersten 2 Folgen unbeeinflusst geschaut und hatte lange nicht mehr soviel Spaß an einer Serie. Qualität, Story, alles ist bereitet für weitere tolle Folgen!
Weil Märchen und Fantasieerzählungen einen Handlungsrahmen haben, welcher auch Weißheiten und Botschaften vermitteln kann.

Dieser Rahmen ist in Fortführungen zu achten und nicht eines Zeitgeistes zu unterwerfen.
Siehe "Winnetou".

Da diese Serie von Amazon kein eigenständigs Produkt ist (Silmarillion), hat es sich an diese Vorlagen zu halten und diese fortzuführen.

Es möchte ja auch am "Ruhm" des Originals teilhaben und VERDIENEN.
 
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Das ist schon klar und natürlich muss eine Geschichte stimmig sein. Mir geht es um solche Aussagen:

Schon der Anfang ist unrealistisch. Volle Rüstung bei eisiger Kälte und mit dem Schuhwerk hätten sie nicht einen Schritt beim klettern machen können.

Ist doch völlig egal, ob da ein Fantasy-Charakter bei kalten Temperaturen vielleicht die falsche Kleidungswahl getroffen hat. Ein Frodo wurde nicht getötet, weil er eine super leichte Rüstung angehabt hatte. Geht im echten Leben auch nicht.
 

Weil Märchen und Fantasieerzählungen einen Handlungsrahmen haben, welcher auch Weißheiten und Botschaften vermitteln kann.

Dieser Rahmen ist in Fortführungen zu achten und nicht eines Zeitgeistes zu unterwerfen.
Siehe "Winnetou".

Da diese Serie von Amazon kein eigenständigs Produkt ist (Silmarillion), hat es sich an diese Vorlagen zu halten und diese fortzuführen.

Es möchte ja auch am "Ruhm" des Originals teilhaben und VERDIENEN.
Ich denke der Zug ist abgefahren.
 
Ich empfinde es bisher einfach als eine 0815-Fantasy-Serie.
Von den 750 Millionen bis 1 Milliarde USD Produktionskosten habe ich auch noch nichts gesehen.

Ich sehe die selben Fehler, wie sie viele moderne Produktionen machen:
Man nimmt glattgebügelte klischeehafte Charaktere, woraus schwache und unnötige Dialoge resultieren.
Man springt zwischen unzähligen Orten, Zeiten und Perspektiven hin und her, weil man kein vernünftiges Storytelling mehr hinkriegt.
Man baut "perfekte" (aber auch sterile) virtuelle Sets am Computer statt sich in der realen Welt umzuschauen.
Man hat vergessen welchen mächtigen Effekt eine gute Filmmusik hat.
 
Mir hat es sehr gut gefallen, schönes World Building, tolle Schauplätze und man merkt wie viel Geld da reingesteckt wurde, könnte glatt aus den Filmen sein. Vom Stil hat man versucht sich an Peter Jacksons Interpretation heranzuführen inkl. diverser Zwergennasen Close-Ups von denen es auch ein, zwei weniger getan hätten.

Was mich am meisten überrascht hat, dass Amazon die Serie sogar in Dolby Vision sendet, wusste gar nicht dass die darauf umgeschwenkt sind. Auch hat man die Kompressionsschraube diesmal nicht so hart angesetzt, dass man nur noch blockige Farbflecke gesehen hat wie z.B. bei Reacher.
 
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Finde die Serie gut bisher, schön für die Couch und Hirn abschalten ;-)
Allerdings bisher nicht viel Handlung aber das kommt ja vielleicht noch.
Und zum Thema Diversität, tja, bin da zwiegespalten.
Einerseits habe ich grundsätzlich nichts dagegen, andererseit frage ich mich schon weshalb manche Bewohner Mittelerdes nun dunkelhäutig sind.
Man darf ja nicht vergessen das die Hautfarbe einen Sinn hat, Schutz vor Sonne.
Ich bin jetzt kein Fachmann aber gibts in Mittelerde so etwas wie die Äquatorregion?
Daher könnten die dann ja eingewandert sein, schwieriges Thema :ugly:
 

Weil Märchen und Fantasieerzählungen einen Handlungsrahmen haben, welcher auch Weißheiten und Botschaften vermitteln kann.
Du solltest aufpassen, was du hier schreibst. Nicht das dir der Begriff "Weißheit" (dieses Wort wird übrigens mit s geschrieben) noch im Munde herumgedreht wird:-D

Gruß
 
Habe mir gestern die erste Folge angeschaut und musste mich schon durchs letzte Drittel regelrecht quälen. Es ist für mich ein herber Abfall an Qualität, was Geschichte, Dialoge und nicht zuletzt die Musik anbelangt, wenn man zuvor 80h Nier: Automata gespielt hat. Davon würde ich mir mal eine Serie wünschen. Am liebsten als japanischen Anime.

Tolkien hat ja das Erzählsystem, was eben auch in den Nier Spielen genutzt wird, begründet. Es gibt eine komplexe Welt und Mythologie (bei Tolkien sogar komplett ausgearbeitet), die den Hintergrund für die eigentliche Geschichte bildet. Das ist eine äußerst starke Symbiose, die den Erzähler vor Unstimmigkeiten bewahrt, während der Großteil der Geschichte unbestimmt bleibt, weil nicht Bestandteil der Erzählung. Hier kann dann die Phantasie des Lesers, Zuschauers oder eben des Spielers Raum greifen. Dadurch haben Tolkiens Erzählungen auch eine äußerst ergiebige Metaebene. Bei den Ringen der Macht bleibt davon gefühlt wenig übrig. Vielmehr hat man das Gefühl, dass hinter der nächsten Ecke gleich Morgoth persönlich hervorspringen könnte.

Ich finde das Fan Artwork auf https://lotr.fandom.com/ größtenteils sehr viel stimmiger als alles, was uns bisher in millionenschweren Filmen präsentiert wurde. Und auch davon würde ich mir keinen Film ansehen wollen, wobei ich die Filme von Peter Jackson noch aus Pflichtgefühl geschaut habe. Nur beim Hobbit musste ich immer wieder spulen. Anstatt diese einzigartige Geschichte zu erzählen, türmten sich Kampfszenen aufeinander, die ebenso lang wie idiotisch waren. Aber in Jacksons Filmen gab es immer mal wieder ein Schmankerl wie den recht gut getroffenen (und gesprochenen) Smaug. Dadurch mochte ich mir das größtenteils noch ansehen. Und viele Spannungsbögen und auch Dialoge wurde natürlich von Tolkien direkt übernommen. Tolkiens Qualitäten als Erzähler zogen dadurch immerhin teilweise auch in die Filme ein.

In dieser Hinsicht erwarte ich nach dem Ansehen der ersten Folge von den Ringen der Macht gar nichts mehr. Diesen Leuten fällt nicht wirklich etwas ein und sie sind nicht bereit irgendein Risiko einzugehen. Und die Zeit und das Talent über Jahrzehnte eine große Geschichte zu entwickeln haben sie nicht.

Ich mache dann lieber mit Nier: Replicant weiter und am Ende des Jahres vielleicht Drakengard. Wozu Tolkiens Anhänge, die er bewusst als solche verfasst hat, in einer Fertigsauce aus Hollywood Klamauk aufkochen, wenn in unseren Tagen Leute wie Taro Yoko aktiv sind? Ich lebe nicht lang genug, um mir alles ansehen zu können.
 
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Freudscher Versprecher? :lol:

Die P. J. Filme haben sich auch nicht genau an die Buchvorlage gehalten. Sowas nennt man kreative Freiheiten.
Wer weiß....:D

Die Grundelemente und Struktur hat Jackson nicht einem Zeitgeist unterworfen und ist ordentlich nah genug am Buch geblieben.


Sollen wir jetzt noch alle unsere Geschichten und Märchen Umschreiben die seit Jahrhunderten überliefert wurden (Gebrüder Grimm z.B.?)

Weil eine kleine unbedeutende Twitterblase es sich so sehr wünscht?
 
Weil eine kleine unbedeutende Twitterblase es sich so sehr wünscht?
Ist eher andersrum. Eine kleine unbedeutende Blase will weiter in der Vergangenheit hängenbleiben und heult laut rum, wird aber zum Glück von der Industrie gekonnt ignoriert.

Soll nicht heißen das diese Industrie es nicht öfter mal komplett übertrieben hat mit ihrem "Fortschritt", aber bei Rings of Power sehe ich das nicht. Man muss sich halt jeden Fall einzeln angucken, statt schon beim ersten Trailer 6 Monate vor Start der Serie die Säbel rauszuholen, wie es viele getan haben, nur weil in einer Fantasy(!)-Serie ein paar farbige Schauspieler auftauchen.
In dieser Hinsicht erwarte ich nach dem Ansehen der ersten Folge von den Ringen der Macht gar nichts mehr. Dieses Leuten fällt nicht wirklich etwas ein und sie sind nicht bereit irgendein Risiko einzugehen. Und die Zeit und das Talent über Jahrzehnte eine große Geschichte zu entwickeln haben sie nicht.
Das stimmt leider. 25% der Staffel sind schon rum und das Tempo ist quälend langsam, weil es wie heute üblich wieder auf Streaming-Abo-Tempo gedrosselt wurde. Das sie kein Risiko eingehen war auch abzusehen bei dem Budget. Aber schlecht ist die Serie trotzdem nicht. Mal abwarten.
 
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