Hardware für ersten Heimserver

AW: Hardware für ersten Heimserver

Und da FreeNAs auch mit NTFS klar zukommen scheint...
Ok...Baaahhhnnnhhoooofffff...
Wieso jetzt freenas? So ein bißchen dateifreigabe schafft schon ein schnödes windows xp, vista, 7. Da wird doch windows server das auch können.
Bzgl. des systems, das mainboard aus post 27 wäre noch eine alternative.
Also ein Linux/Solaris System mit NTFS ist in Bezug auf Performance eine ganz schlechte Idee.
Im startpost ist von windows server die rede...
Und wie willst du dein RAID 5 nun machen?
Ich wäre für die variante via chipsatz. Die sollte vollkommen ausreichen.
 
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Was ich nicht ganz verstehe, wofür soll das RAID 5 gut sein? Was versprichst du dir davon? Die zusätzlichen Platten kosten neben der Zusatzanschaffung vor allem auch mehr Strom.

Und ein weiterer Punkt ist, wie sieht es mit einer Backupstrategie aus? Hast du dir schon überlegt wie und wo du deine Daten sichern willst? Das Ganze einfach nur auf nen Server zu parken halte ich für Fahrlässig!
 
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Und ein weiterer Punkt ist, wie sieht es mit einer Backupstrategie aus? Hast du dir schon überlegt wie und wo du deine Daten sichern willst? Das Ganze einfach nur auf nen Server zu parken halte ich für Fahrlässig!

Stimmt, habe ich ganz vergessen, darüber muss man sich natürlich Gedanken machen.
 
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Alles soll zunächst über Win Server laufen, deshalb NTFS. Der Rest (Linux, FreeNAS) über VMs sollen das nicht "Hauptberuflich machen". Sondern nur um zu testen wie es darüber geht. Und es ist leichter Linux zu NTFS wie Windows zu was anderem zu überreden.(soweit ich weiß)

Backup: Zunächst bleiben die Daten auch im PC, zusammen mit dem RAID5 im Server sollte das fürs erste langen. (Wichtige Daten liegen darüber hinaus verschlüsselt in der Cloud). Später wollte ich dann ein ganz einfaches NAS an anderer Stelle im Haus ins Netzwerk hängen und darüber das Backup fahren.

Wie schon erwähnt, RAID5 bietet doch eine gewisse Sicherheit, lässt relativ leicht/kostengünstig erweitern (nur eine statt zwei bei HDDs bei RAID1) Und man muss sich keine Gedanken drübermachen wie mann jetzt die Daten auf zwei HDDs verteilt (RAID 0 fällt sowieso flach)

Ich denk ich werd auf ESXi das System Aufbauen

Zu dem MB aus Post 27: brauch ich dazu nicht erst ein BIOS Update damit der den i3 3220T erkennt?
 
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Ich verstehe immer noch nicht warum du die Festplatten von allen Betriebssystemen direkt ansprechen willst, wenn es doch auch Netzwerkfreigaben gibt.

Genauso vereint ein FakeRAID nur die Nachteile von Hardwareraid und Softwareraid (abgesehen von der Bootfähigkeit).
Unter Linux kann man auch ganz gut ein Software-RAID 5 laufen lassen

Für 650€ bekommst du übrigens ein System, mit Intel Netzwerkkarte, 3x WD RED, SAS HBA, SSD, ECC RAM und IOMMU Fähig.
 
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Wie schon erwähnt, RAID5 bietet doch eine gewisse Sicherheit, lässt relativ leicht/kostengünstig erweitern (nur eine statt zwei bei HDDs bei RAID1) Und man muss sich keine Gedanken drübermachen wie mann jetzt die Daten auf zwei HDDs verteilt (RAID 0 fällt sowieso flach)

Nein RAID5 bietet keine Sicherheit! RAID ist in erster Linie zur Erhöhung der Verfügbarkeit (oder der Geschwindigkeit) gedacht. Während die Verfügbarkeit für Privatanwender eher keine große Rolle spielt (es gibt immer Ausnahmen) ist die Geschwindigkeitssteigerung angesichts des Flaschenhalses Netzwerk in so nem Heimserver auch eigentlich sinnlos.

RAID hilft dir lediglich beim Ausfall einer Platte (was mir persönlich seit 1982 noch nie passiert ist). Bei den mMn in Summe wesentlich häufigeren Fällen, kaputte NT, kaputter Controller, Überspannung (z.B. durch Blitzschlag), Viren, versehentliches Löschen usw. hilft RAID gar nicht!

Wenn es dir wichtig ist, dass du im Falle einer kaputten Platte sofort weiterarbeiten kannst ohne erst die Platte zu wechseln bzw. das parallel tun möchtest, dann ist RAID OK und die Mehrkosten vlt. gerechtfertigt. Allerdings würde ich behaupten, dass es eben bei einem privat genutzten Server nicht ganz so entscheidend ist ob er in so nem Fall mal für ein paar Stunden vom Netz muss. Zumal so ein Schaden vermutlich nur alle paar Jahre auftritt (wenn überhaupt).

Wichtiger wäre bei der Platte regelmäßig die SMART Parameter auszulesen. Dort kündigt sich ein Plattenschaden (wenn er nicht spontan auftritt weil der Server vom Tisch gefallen ist ;)) normalerweise an und man kann im Voraus reagieren.

Das Argument mit dem Verteilen der Daten entfällt, wenn du eine entsprechend große Platte nimmst. 3 oder 4 TB und gut ist. Das ist ganz nebenbei auch vom Stromverbrauch her am besten. Wenn die Platte dann voll ist, dann kann man immer noch ne 2. kaufen oder eine größere, die es dann vermutlich auch schon geben wird. Dazu kommt, dass die Preise für Festplatten tendentiell immer weiter fallen und damit nicht jetzt schon ne Platte gekauft werden muss, die, wenn sie dann mal gebraucht wird wesentlich billiger zu haben ist.

Ganz nebenbei ist es mir immer wieder schleierhaft wie man privat zu zig TB Daten kommen kann. Ich spiegle daheim das Internet jedenfalls nicht und komme mit all der Musik (rd 500 Alben als FLAC - z.T. Hochbit) und zig tausend Bilder (zugegeben Filme speicher ich nicht zumindest nicht dauerhaft) nicht mal auf 1TB.
 
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Aufnahmen mit FRAPS sind (selbst im gerenderten Zustand) groß. Dazu kommen einige Spiele, anderes Filmmaterial, .ISOs von alten Spielen (die aus der prä Steam/Origin etc. Zeit)
Du meinst also kein RAID, dafür ne 3 TB HDD?

Ich denk ich hab wohl die Wahl: ganz oder garnicht. (So was zwischen drin, lohnt sich wohl nicht)

entweder das System von Timsu mit RAID 5, ECC, ZFS, HBA (knapp 650 €) etc.

oder die "normale" nur mit 3 TB HDD, Intel i3 (wohl knapp, 400 €) halt ohne Höchstverfügbarkeit, dafür das Geld in ein kleines NAS mit ebenfalls 3 (oder 2x2 wenn man inkrementell speichert) TB als Backup? (hat dann den Vorteil das die Daten so immer noch im Netzwerk Vorhanden sind.

Danke an alle für die Hilfe
 
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Nur weil du ein RAID 5 hast, kannst du nich das Backup weglassen.
Genauso sollte das Backup nicht die ganze Zeit am Strom hängen, denn es kann ja immer noch ein Blitzschlag kommen.
Für Backups sollte man externe Medien wie eSATA/USB3 Platten oder Wechselrahmen nutzen.
 
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hatte ich ja so nicht vor. Das Backup sind ja die Daten im PC. Alles Daten die den Weltuntergang überleben müssen tun das auch (auf diversen Cloudspeichern (alles per TrueCrypt verschlüsselt) auf DVD und CD etc. Der Rest währ zwar ärgerlich (Die Filme und Spiele gibt es ja noch als DVD bzw. BluRay)
Fände es halt Praktisch, das alles automatisch gebackupt wird und ich nicht alle paar Tage die Externe ausm Schrank hohlen muss (wie bisher) um das Backup durchzuführen
 
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Dein Backupspeicher sollte nicht permanent am Strom hängen. Bei nem Blitzschlag ist u.U. dein PC und dein Server platt! Deswegen funktioniert eingentlich nur ne externe Platte, die nicht permanent am Rechner bzw. Strom hängt. Gut, wenns brennt ist die dann auch hinüber...

Übrigens ich habe ZFS und ECC ohne RAID...
 
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Wie gesagt, die Daten die alles Überleben müssen, tun es auch. Dann muss ich wohl mir die Zeit weiterhin immer nehmen mit dem Backup. Gibt es da gute (bezahlbare) Software die darauf ausgelegt ist Server (inkl. VM) zu backuppen?
 
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Also zusammenfassung:

System 1 (Intel, kein ECC, kein ZFS, kein RAID)

CPU: i3 3220T
MB: ASUS P8P67 Evo Rev 3.0
CPU Kühler:Scythe Mine 2
RAM: 8GB Crucial Ballistix Sport DDR3-1600 DIMM CL9 Dual Kit
SSD: 128 GB Crucial M4
HDD: 1x3TB WD RED
PSU 300 Watt BeQuiet

Dazu: 3 TB WD Red + USB3.0 Gehäuse für Backups

=> ca. 500 € + 160 € = 660 €

System 2 (AMD, ECC und ZFS, kein RAID)

CPU: AMD Athlon II X2 270
MB: ASUS M5A97 Evo R2.0
CPU Kühler:Scythe Mine 2
RAM: 8GB Kingston ValueRAM DDR3-1333 ECC DIMM CL9 Dual Kitt
SSD: 128 GB Crucial M4
HDD: 1x3TB WD RED
HBA: IBM ServeRAID M1015, PCIe 2.0 x8
PSU: 300 Watt BeQuiet
Gbit: Intel Netzwerkkarte EXPI9301CTBLK 1 Port 10/100/1000Mbit/s PCIe x1

Dazu: 3 TB WD Red + USB3.0 Gehäuse für Backups

=> ca. 580 € + 160 € = 740 €

System ist 1 schneller, bietet mehr Leistung/Watt, ist dafür (deutlich?) Fehleranfälliger im 24/7 Betrieb. Sehe ich das Richtig?


PS: Das die Dateisysteme keine so große Rolle (wegen der Netzwerkfreigabe) mehr spielen, daran muss ich mich erst noch gewöhnen (vorallem, eine Hardware, mehrere Server). Ein Gast OS gibt frei und alle anderen greifen darüber zu.
 
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Würdest du bei System 1 auch ESXi als Unterbau nehmen (mit Windows Server)?
Da gibt es aber noch deutliche Einsparmöglichkeiten.
System 2 würde ich so aufbauen:
1 x Western Digital Red 3000GB, SATA 6Gb/s (WD30EFRX)
1 x Kingston SSDNow V300 60GB, 2.5", SATA 6Gb/s (SV300S37A/60G)
1 x AMD Athlon II X2 240, 2x 2.80GHz, boxed (ADX240OCGQBOX)
2 x Kingston ValueRAM DIMM 4GB PC3-10667E ECC CL9 (DDR3-1333) (KVR1333D3E9S/4G)
1 x ASUS M5A97 LE R2.0, 970 (dual PC3-14900U DDR3) (90-MIBJP0-G0EAY0MZ)
1 x Intel Gigabit CT Desktop Adapter, 1x 1000Base-T, PCIe x1 (EXPI9301CT)
1 x Scythe Mine 2 (SCMN-2000)
1 x Cougar A300 300W ATX 2.3
=395€
Für 80€ gibt es den IBM M1015 bei ebay (neu)
Die Crucial ist zwar eine sehr gute SSD, aber für ESXi leider nicht so gut geeignet.
Für den IBM brauchst du noch so ein Kabel:
Delock mini-SAS Kabel: Amazon.de: Computer & Zubehör
Festplatte würde ich lieber per Esata an den IBM anschließen, mittels Gender Changer:
http://www.amazon.de/InLine-eSATA-auf-SATA-Adapter/dp/B000VFFB2Q/ref=pd_cp_computers_2

Als Gehäuse könnte man eines nehmen, welches UBS und eSATA bietet.
Außerdem kann die Backupfestplatte durchaus etwas günstigeres sein. (z.B. Seagate Barracuda 7200.14)

Edit: Deutlich fehleranfälliger finde ich übertrieben, allerdings bietet ZFS schon ein gehöriges Sicherheitsplus, damit dies aber funktioniert darf auf keinen Fall vorher in der Kette (RAM) ein Fehler auftreten. ZFS ist ein selbstheilendens Dateisystem und erkennt und behebt Fehler (in gewissem Maße) automatisch.
Falls du viel mit VMs testen willst, könnte man sich ein Upgrade auf 16GB RAM überlegen.
 
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Danke für die Zusammenstellung, ja ESXi würde ich auch beim ersten nutzen.

Ich lass erstmal 8 GB, Das Board hat ja 4 Plätze, wenn es eng werden sollte, kann ich ja immer noch nachkaufen.

Die Qual der Wahl, ich schlafe drüber und google noch ne Runde und geb morgen bescheid (falls, wie üblich ;), nicht noch einer mit noch nem Vorschlag im die Ecke kommt :ugly:) und geb bescheid für was ich mich entschieden hab

So die Entscheidung ist auf die Sichere Variante (also AMD mit ZFS und ECC) Gefallen, da der primäre Zweck die Datenspeicherung ist und daher die Datensicherheit vor der Leistung steht und der AMD trotzdem genug Power habe sollte. mit allem (Server + Backup + Versand) komme ich so auf 660 €. Zwar mehr wie ich ursprünglich ausgeben wollte, dafür hab ich aber was gutes und sicheres.

Vielen Dank an alle dir mir geholfen haben zu diesem Punkt zu kommen. Allen zusammen eine frohe Weihnacht und einen guten Rutsch
 
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Klar, wenn du noch Fragen zur Software hast, einfach hier stellen.
Darauf achten, unbufferes RAM zu kaufen, ECC im BIOS zu aktivieren und den IBM auf IT Mode flashen.
 
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unbuffered? Ich hab den Kingston RAM genommen, den du mir empfohlen hast, aber soweit ich das seh, ist der das ja.
Und zum flashen des IBM. Google findet da zwar einiges, aber welche der Anleitungen führt zu dem was ich benötige?
 
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Hallo,

erstmal nochmal Danke, der Server läuft, denn noch hab ich ein paar Probleme mit dem Backup.

Zuerst wollte ich die externe HDD an den IBM (erfolgreich auf IT Mode geflasht). Hat soweit geklappt, ZFS Volume erstellt, doch dann ergaben sich zwei Probleme:
a) Ich finde kein Weg die Snapshots auf eine andere Festplatte zu speichern (google findet zwar eine Lösungen doch bekomme ich die nicht zum laufen)
b) Wenn ich die HDD unmounte und dann ausschalte, hängt sich FreeNAS auf. Helfen tut nur: HDD an PC und alle vom FreeNAS erstellen Partitionen löschen.

[Edit:] FreeNAS strützt nicht ab ,wenn ich die externe HDD zusätzlich lösche, doch dann muss ich sie jedes mal neu initialisieren -> Daten weg[/Edit]

Also hab ich mir gedacht: Über Windows das Backup durchführen, doch auch hier: Fehlanzeige, sie wird nicht erkannt, da
a) der IBM ja an FreeNAS durchgereicht ist
b) der Onboard SATA Kontroller nicht durchgereicht werden kann, da ja die SSD dran hängt.
c) den USB 3.0 Kontroller nicht durchgereicht bekomme, da er von einem nicht virtualisierungsfahiges Gerät abhängt
d) der USB 2.0 Kontroller erst gar nicht zum durchreichen angeboten wird.
e) meine alte ASUS U3S6 (Test weise angeschlossen) auch nicht durchgereicht wird

Also: Wie zu Hölle bekomm ich die HDD zum laufen. falls es hilft die "Seagate Barracuda 7200.14" steckt in einem "Fantec DB-ALU3e eSata 8.9cm USB3.0 Aluminium Schwarz"

Könnte zwar das Backup über den Pc machen, aber das ist auch nicht das gelbe vom Ei.

Im Grunde will ich doch nur:
Festplatte aus dem Schrank hohlen -> Anstöpseln -> FreeNAS Interface -> Backup der Veränderten Daten -> Warten -> Abstöpseln -> Festplatte in den Schrank
 

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