Hardware für ersten Heimserver

Nilson

Komplett-PC-Käufer(in)
Hardware für ersten Heimserver

Hallo,

Nach dem letztes die Entscheidung für meinen ersten Heimserver gefallen ist, bin ich nun auf der Suche nach der passenden Hardware.
In einen anderen Forum wurde mir das Zusammengestellt:

CPU: AMD Athlon II X4 740 4x 3.20GHz So.FM2 BOX (evtl. Untervolten)
MB: ASRock FM2A85X Extreme4-M AMD A85X So.FM2
CPU-Kühler: Scythe Mine 2 (semi-passiv)
Graka: ATI Radeon HD 4350 PCIe (10 € über Ebay, kommt raus, sobald RemoteDesktop funktioniert)
SSD: Crucial M4 128 GB für das/die OS
Datengrab: 3x2 TB WD RED im RAID 5
RAM:8GB Corsair ValueSelect DDR3-1333 DIMM CL9 Dual Kit
PSU:Xilence SPS-XP250.SFX 250W SFX12V
Gehäuse: Ein alter Miditower der hier noch rumsteht
OS: Win Server 2008 R2 x64 Ultimate (bekomme ich über die Uni)

Gesammt ca. 600 €


Der zunächst geplante Anwendungszweck ist:

- Datenspeicher (für PC + Laptop + Smartphone)
- Streaming an TV
- kleiner Web und FTP Server
- Dedizierte Server für LANs (CoD 4, Minecraft o.ä.)

Ich weiß, das er dafür viel zu viel Leistung hat. Allerdings möchte ich gleichzeitig auch mich in die Serverwelt einarbeiten und mit VM etc. experimentieren. Und wer weiß was er dann noch für Funktionen bekommt. Da möchte ich dem entsprechend Luft haben. Allerdings auch nicht zu viel Strom verbrauchen.

Was sagt ihr dazu? Bin für jeden Tipp dankbar. Bei solch einer Anschaffung hab ich gern eine zweite Meinung
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Ich würde dir eher zur Seagate Constellation Serie raten (höheren Zuverlässigkeit, siehe DB) als zu der WD Red Serie. Netzteil solltest du ebenfalls überdenken.
 
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DB? Lohnen sich die 20 € Pro Platte wirklich (sind ja immerhin nochmal 60 €)

Es ist echt schwer im <300 Watt bereich gute Tests zu finden. Was wäre mit einem 300 Watt be quiet?
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Ich würde dir eher zur Seagate Constellation Serie raten (höheren Zuverlässigkeit, siehe DB) als zu der WD Red Serie.
Netzteil solltest du ebenfalls überdenken.

Jopp, die HDD´s würd ich auch eher nehmen oder auch die SV35 Serie. (edit)
Das Mainboard ist okey.
Cpu würd ich dann schon nen APU mit integrierter Grafik nehmen, zb. den A8-5500 dann sparst dir auch die Grafikkarte.
Die iGP kannste dann auch abschalten wenn sie nicht mehr benötigt wird.
Würde dann aber auch schnelleren Ram nehmen, 1600er o.1866er
Netzteil alternative. BeQuiet Pure Power L7

Dann passt das so.. mMn.
Gruß und frohes Fest schonmal.
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Für einen Homeserver finde ich AM3(+) deutlich passender als FM2.
Die WD Red sind ausreichend, bei der SV35 Serie gibt es immer Diskussionen, ob sie für den Betrieb im Desktop/Homeserver geeignet sind, eigentlich sind es Videoplatten denen eine bestimmte Fehlerkorrektur fehlt.
Wie willst du denn dass RAID aufbauen? (und warum)?
Hardware, Software oder FakeRAID und welches Betriebssystem willst du nutzen?
Als Netztteil könnte man sich das Cougar A300 anschauen.
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Über den Raidkontroller auf dem MB.(Deswegen ein Board mit A85X und kein Günstigeres). Es sind aktuell knapp 3TB an Daten die da drauf sollen. Und da mann im RAID sich keine Gedanken machen muss wie man jetzt die Daten auf die HDDs aufteilt und durch Raid 5 eine gewisse Sicherheit über das übliche Backup hinaus bietet, wollte ich das so lösen. Bessere Lösungen sind natürlich willkommen.

OS Wird zunächst Win Server 2008 R2 x64 Ultimate (bekomme ich über die Uni)

1600 RAM kostet ja kaum mehr, dann solchen. Und lässt sich die iGPU ganz ausschalten? Also nicht nur wie bei Intel in den Standby schicken.
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Also ich würde aufgrund der 10 fach höheren Zuverlässigkeit definitiv zu den Seagate Platten greifen (hat rein gar nichts mit den persönlichen Vorlieben zu tun, ich hab Festplatten von so gut wie jedem Hersteller da). Für RAID würde ich einen RAID Controller nutzen der auch etwas taugt, aber der kostet dann leider schon so viel wie fast deine ganze Kombination.
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Naja FakeRAID sind gerade bie RAID 5 nicht so das wahre:
Langsam, auf Treiberunterstützung angewiesen, recht leicht Fehler verursachend, nicht bei Boardtausch nutzbar etc.
Entweder du machst Softwareraid unter ZFS oder Hardwareraid mit z.b. einem Dell Perc 5i.
Und wie schon gesagt, ist AM3(+) für dich deutlich besser geeignet als FM2.
 
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Ok,

soviel ist mir RAID auch nicht Wert. Dann werde ich das per Software lösen. Kommt Windows mit ZFS Klar?
Tipps für MB und CPU auf AM3 Basis? Ich guck selber auch mal.

Aber danke für die Hilfe
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Ok,

soviel ist mir RAID auch nicht Wert. Dann werde ich das per Software lösen. Kommt Windows mit ZFS Klar?
Tipps für MB und CPU auf AM3 Basis? Ich guck selber auch mal.

Aber danke für die Hilfe
ZFS ist ein Dateisystem für z.b. FreeNAS, Openinidiana, FreeBSD oder Solaris.
Windows kommt damit nicht klar.
Dafür bietet es eine sehr hohe Sicherheit und viele Funktionen wie z.b. RAID.
Als Speicher würde ich dann ECC Ram nehmen.
CPU könnte ein Athlon 2 X2 sein, dass Board irgendeins von Asus.
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

Ok als Board ein Asus M5A78L-M LX3 dazu ein AMD Athlon II X3 460 und 8GB Kingston ValueRAM DDR3-1333 ECC DIMM CL9 Dual Kit?

Kommen Board und CPU mit ECC klar? Konnte dazu nichts eindeutiges finden.

FreeNAS + ZFS hört sich gut an, wenn es nur um Daten ginge. Da das Ding aber mehr soll und ich eben auch experimentieren will, wäre die HDDs durch ZFS nur auf das zu beschränken, kontraproduktiv. Ist es per Software möglich ein RAID zu erstellen, das FreeNAS und Windows nutzen können? (Jeweils als eigene VM) Oder muss dafür doch ein Hardwarecontroller her?
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

1600 RAM kostet ja kaum mehr, dann solchen. Und lässt sich die iGPU ganz ausschalten? Also nicht nur wie bei Intel in den Standby schicken.
nee, auch komplett abschalten - Bios - aber somit dann auch garkeine Display ausgabe - wenn du es via Remote machen willst.
Aber wenn der APU eh schon drauf is kann die iGP auch an bleiben, verbraucht doch dadurch nich mehr.

Ich weiß nich in wieweit nen AM3(+) Homeserver besser sein sollte, vorallem besser im verbrauch.. unter 95W cpu gibts da nix,dann wirds mit dem Semi-Passiv kühler auch eng. :ugly:
Edit: es sei denn er nimmt ein Am3 e. Athlon mit 45W.
Gruß
 
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Erstmal hat die TDP nicht wirklich etwas mit dem Verbrauch zu tun.
Ich würde eher ein 2 Kerner nehmen, dafür aber ein besseres Board, welches die Möglichkeit gibt 16GB RAM zu verbauen, falls du später mit VMs arbeiten willst, wäre eins mit 970er Chipsatz praktisch, da dort IOMMU möglich ist.
Du kannst natürlich deine Daten per smb freigeben, dann können alle Betriebssysteme als Netzwerkfreigabe darauf zugreifen.

Softwareraid mit verschiedenen Betriebssystemen ist nicht möglich, genauso wie Hardwareraid und ZFS nicht zu empfehlen ist.
 
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Also was jetzt :ugly:
FM2 / AM3+ / villeicht doch Intel. RAID ja/nein. Per Software oder doch per Hardware. iGPU oder nicht ...

Ich will doch nur ein "kleinen", leisen, stromsparenden Server der meine Daten (kanpp 2,5+ TB) im Netzwerk bereitstellt und dabei genug Power hat um mal mit zwei oder drei VMs zu experimentieren und nen kleinen Minecraft Server managen zu können.
Ich weiß, ich stell mir das wohl zu einfach vor. Da kann man nicht einfach sagen: läuft oder läuft nicht.

Dann evtl. ein ASRock 970 Extreme3 mit einem AMD Athlon II X2 270? Sind für VMs nicht mehr Threads besser, oder seh ich das falsch?
 
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Ich würde ein Athlon II X2 mit Asus M5A97 nehmen und da 16 GB ECC RAM drauf.
Für VMs brauchst du hauptsächlich RAM, die CPU ist ziemlich unwichtig.
Falls du virtualisieren willst, könntest du dir ESXi einmal anschauen, allerdings benötigst du da noch eine Netzwerkkarte (20€) und ein HBA für die Festplatten (80€).
 
AW: Hardware für ersten Heimserver

ESXi (bzw. VMware vSphere Hypervisor) hört sich Interessant an. Wenn ich das richtig verstehen, erstellt das dann das Software RAID und die Gast OS nutzen das dann? Und für was die extra Karten? Treibersupport von ESXi für das ASUS Board nicht ausreichend? Oder benötig ESXi "für sich" einen eigenen Controller.

Da sich nun doch einige Fragen auftun. gibt es eine Seite, die all das Übersichtlich zusammenfasst? Quasi "Server für Anfänger"
 
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AW: Hardware für ersten Heimserver

Naja FakeRAID sind gerade bie RAID 5 nicht so das wahre:
Langsam,
Ich hatte das schonmal getestet. (siehe sig)
auf Treiberunterstützung angewiesen,
Wie jeder controller. Ist also eher ein schwaches argument.
recht leicht Fehler verursachend,
Nicht mehr, wie jede andere methode auch...
nicht bei Boardtausch nutzbar etc.
Kannst du so nicht sehen. Bei amd-boards könnte ein board-tausch sicherlich probleme mit sich bringen, aber bei intel kannst du sogar ein board von einem anderen hersteller nehmen bzw. eines verwenden, wo eine neuere ICH drauf verbaut wurde.
Und wie schon gesagt, ist AM3(+) für dich deutlich besser geeignet als FM2.
Begründung??? Es ist eher umgedreht, da die kombination aus AM3+ cpu und board mehr strom benötigt als das entsprechende FM2-pendant. (FM2 ist auf stromsparen optimiert)
Wenn du natürlich eine kombination aus am3+ cpu und board kennst, die ähnlich leistung wie ein A10 5800k hat und dabei im idle um die 50W benötigt (eher darunter), dann heraus damit. Bei einem A4, den ich für den homeserver empfehlen würde, würde es natürlich noch ein wenig schwieriger ihn in sachen watt zu unterbieten.
Als Speicher würde ich dann ECC Ram nehmen.
Das ist aber geldverschwendung bei einer desktop-cpu. Die können mit dem ECC nichts anfangen. Das bringt nur was bei opteron`s.
Erstmal hat die TDP nicht wirklich etwas mit dem Verbrauch zu tun.
Du weißt hoffentlich, das cpu`s mit 95W TDP unter vollast nicht bloß 50W nehmen. ;) Und der idle-verbrauch wird natürlich auch ein wenig höher liegen.
Aber wenn der APU eh schon drauf is kann die iGP auch an bleiben, verbraucht doch dadurch nich mehr.
Sehe ich ähnlich...
Ich weiß nich in wieweit nen AM3(+) Homeserver besser sein sollte, vorallem besser im verbrauch.. unter 95W cpu gibts da nix,dann wirds mit dem Semi-Passiv kühler auch eng. :ugly:
Meinen A10 kühl ich hier mit einem billiger Freezer wo ein 92 mm arctic cooling-lüfter drauf sitzt. Das ganze ist im idle unhörbar (bin recht empfindlich in der richtung, der lüfter dreht da mit ca. 700 U/min, die eine verbaute 2 TB-platte ist dagegen übel laut!), bei mittlerer last minimal hörbar und unter last gut hörbar. Hätte ich was größeres montiert, könnte ich auch unter vollast fast passiv kühlen.
Edit: es sei denn er nimmt ein Am3 e. Athlon mit 45W.
Selbst die e-prozessoren würde ich für stromsparende rechner nicht mehr empfehlen, da das ganze mit extra grafikkarte (würde dann wenigstens zum installieren benötigt) schon wieder anfängt strom zu verbrauchen.

Ich würde dir für den server einen aktuellen A4 oder einen i3 plus board mit mid.-preisigem chipsatz empfehlen. Wenn du natürlich unbedingt raid 5 willst, kommst du um die topmodelle bei den chipsätzen vermutlich nicht herum.
RAM: bei einem A4 solltest du min. DDR1600 nehmen, bei einem i3 sollte aber DDR1066 schon reichen. ECC kannst du auf alle fälle weg lassen dafür kannst du dich nach ECO-RAM umschauen (1,35V), was auch nochmal ein paar watt spart.
RAID: Das mußt du wissen. Raid 5 spart dir eine festplatte im vergleich zu den anderen modi. Zur leistung brauchst du nur mal in meine sig zu schauen. Ich hatte das vor geraumer zeit mal getest.
Festplatten: Da kann man nix empfehlen. Jeder kauft am besten das, womit er die besten erfahrungen gesammelt hat. Bei mir wäre das z.b. samsung wobei ich jetzt auf toshiba umsteigen mußte. (meldet sich beim system als hitachi an...)
 
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Das ist mal nen Wort ;)

Wenn Intel auch geht (Bei Preis/Leistung/Stromverbrauch), was hältst du davon?

CPU: i3 3220T (evtl. Untervolten)
MB: ASRock H77 Pro4-M
CPU-Kühler: Scythe Mine 2 (semi-passiv)
SSD: Crucial M4 128 GB für das/die OS
Datengrab: 3x2 TB WD RED [Hab bis jetzt mit WD gute Erfahrung gehabt]
RAM: TeamGroup Xtreem Vulcan DIMM Kit 8GB PC3L-12800U CL9-9-9-24 (DDR3L-1600)
PSU:300 Watt be quiet

RAID 5 fänd ich deswegen Praktisch, weil man das relativ kostengünstig erweitern kann, ohne auf die Sicherheit zu verzichten. Und da eh Gbit Lan wohl die Datenrate limitiert ist der kleine Unterscheid zw. Hardware und Onboard RAID wohl zu vernachlässigen.
 
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AW: Hardware für ersten Heimserver

Das ist mal nen Wort ;)

Wenn Intel auch geht (Bei Preis/Leistung/Stromverbrauch), was hältst du davon?
Bei der cpu würde ich den i3 3220T gegen einen i3 2120T taschen. Letzterer ist zwar langsamer, kann aber intels virtualisierungstechnik. (der 3220T nicht) Ob es vorteile bringt mag ich allerdings nicht zu beurteilen.
Den rest finde ich so i.o. wobei Timsu ja meinte, das mehr RAM bei virtualisierung besser wäre. (kenne mich mit Vm`s nicht aus)
RAID 5 fänd ich deswegen Praktisch, weil man das relativ kostengünstig erweitern kann, ohne auf die Sicherheit zu verzichten.
Das mit dem erweitern ist so eine sache. Auf onboard bzw. software-basis kann schonmal ein tag vergehen, bis eine zusätzliche platte eingebunden ist. (der verbund wird dabei langsamer) Bei einem richtigen controller besteht das problem nicht, aber der braucht auch strom. (und im idealfall eine sehr gute gehäuse-belüftung)
Und da eh Gbit Lan wohl die Datenrate limitiert ist der kleine Unterscheid zw. Hardware und Onboard RAID wohl zu vernachlässigen.
...und gleich der nächste fallstrick... Da du onboard-lan benutzt und das bestimmt kein intel-controller ist, erwarte bitte keine max.-datenraten. Ich hatte da immer probleme auf den realtek bzw. marvell-dingern über 80 MB/s zu kommen. (von ssd ins netzwerk kommen hingegen auch mal 115 MB/s zusammen, wenn die gegenseite mit macht)
Auf der anderen seite hatte ich (und hab noch) ein msi-board mit core2duo drauf (ja, mobil-cpu und entsprechender chipsatz) und intel-lan was diese probleme nicht hatte.
 
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Was muss man für eine gute Gbit Karte hinlegen? (Wobei ich eh bereits von 80MB/s ausgegangen bin, eben wegen jener Differenz zwischen "theoretisch möglich" und "praktisch machbar")

Ich werd mich mal einlesen und dann entscheiden ob die Virtualisierungstechnologie des i3 2120T den niedrigeren Takt gegenüber dem i3 3220T aufwiegt. Wobei laut Intel der i3 3200T auch Intel® Virtualisierungstechnik (VT-x) kann. (Intel)

PS: Vielen Dank für die Hilfe
 
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