Recht hast du! Rauchen sehe ich aber zum Teil noch als etwas unkritischer! Sicher der Moment in dem ich die Fluppe entzünde, hier bin ich gnadenlos abgelenkt und sicher nicht auf der Straße. Wärend des Rauchens selbst ist die Konzentration schon auf der Straße!
Ich sehe beim Anzünden das geringste Problem.
Zum Fahren brauch ich mein Hirn, zum Telefonieren auch, da entstehen die Konflikte.
Zum Telefonieren brauchst Du auch nicht mehr Hirn als für das Gespräch mit Beifahrern. Und wenn Du fürs Fahren einen so großen Teil Deines Hirn brauchst, daß Du dabei nicht reden kannst, solltest Du Dich fragen, ob Du auf der Straße richtig bist.
Und für öfter als 10x innerhalb von 2 oder 3 Jahren (die dinger verfallen ja^^) erwischt zu werden und einen Punkt für Handy am Ohr zu kassieren ist zumindest in meiner Region dermaßen unwahrscheinlich dass es an ein statistisches Wunder grenzt (ich meine wenn ich im Jahr überhaupt 10x nen Polizisten auffer Straße nur sehe ist das viel

)
Da die Verfallszeit von alten Punkten bei jedem neuen Punkt wieder von vorne zu laufen beginnt, sammelst Du mit der Rechnung verdammt viel für lange Zeit an.
Kannste ja ausrechnen. Bei zehn Punkten in den nächsten drei Jahren hättest Du also 2015 10 Punkte auf dem Konto. Wenn Du dann keinen mehr bekommst, hast Du 2017 noch 7, 2019 noch 4, 2021 noch 1 und 2023 wärst Du bei 0. Das heißt, für die nächsten elf Jahre wärst Du in Flensburg eingebucht. Das ist schon nicht ohne.
Mir ist sowas übrigens passiert. Mit 19 3 Punkte bekommen. 2 Monate bevor die gelöscht worden wären, die nächsten 3. Punktfrei war ich dann mit 25. Sowas kann sich ziehen.
Wohlgemerkt gilt das alles nur für die (noch) aktuelle Regelung. Wenn die das jetzt wirklich ändern, beeinflussen neue Punkte den Verfall der alten ja nicht mehr. Dann kommst Du also schneller auf 0.
Alles in allem muß ich zum Thema allerdings sagen: Das mit dem Handy am Steuer ist echt unnötig. Es gibt nicht umsonst Freisprechanlagen. Ich habe zum Beispiel eine in meinem Navi integriert. Darüber kann ich dann auch Nummern wählen, auf das Telefonbuch zugreifen und was man sonst so braucht, ohne den Blick wirklich von der Straße zu nehmen oder irgendwas in der Hand zu halten.