Hacker-Angriff auf unsere Seiten: Malware verteilt, Zugriff auf Daten

Schon krass wie einiger hier gleich nur um sicher zu gehen ihr system formatieren und den Account löschen.

Als wäre es auf anderen Seiten, die man sich täglich über die google Suche raussucht sicherer. Die können genauso gut befallen sein und vielleicht merkens die Betreiber nichtmal.
Einmal den falschen Link auf google erwischt und man hat Malware auf dem System.

Das gleiche hier auf PCGH. Wenn man beim Angriff den falschen link erwischt hat, war der PC befallen.

Daher kein Unterschied zum Rest des Internets.

Man könnte genauso gut sagen, dass die Google Suchergebnisse auch mit Schadsoftware befallen sind O.o...

Ich mein, genau dafür hat man "sichere" Browser installiert, Updatet Windows und hat ein AntiViren Programm installiert.
Wenn man so eine Denkweise konsequent durchziehen würde, müsste man ja nach jeder Nutzung des Internets sein System formatieren, da man auf Seiten war, die möglicherweise Schadsoftware enthalten haben könnten.

Aber anscheinend hat man hier wohl mit der Ur-angst der User vor Malware ne kleine Panik verursacht.
 
Ein mal den Kopf auf die Tastatur hauen - Beste Passwort der Welt :P
Gab es da nicht mal so ein Leitsatz - Das beste Passwort ist eines das man selber nicht kennt :ugly:

Wie wäre es den um weiter zu spinnen, wir melden uns bei PCGHX via Webcam und Gesichtserkennung an :D
 
Nein, wir müssen ne Gewebeprobe an die Moderation schicken, die prüfen diese dann und je nach Ergebnis darf man rein oder raus.

@Laggy.NET : So sehe ich das auch :daumen:
 
Wer wirklich paranoid ist, sollte eine sandboxbasierte Browserlösung wählen, und mit eingeschränkten Benutzerrechten surfen! Das Netz ist schon lange keine Jungpionierveranstaltung mehr...:D.
 
Nachher clonen die ... ach das würden die bei mir nie versuchen. Außer die wollen noch 20 Moderatoren mehr einstellen :D

Irgendwie habe ich das Gefühl dass wir jenseits des Topic Bereiches sind. Von daher:
Nichts, auf allen 3 PCs nichts. Wobei der eine PC eh kein Java bekommt. Passwort auf PCGHX geändert. Sollte hin hauen. Da sich die Zahl der User die ihren Account löschen lassen wollen zurück geht denke ich dass das schlimmste überstanden ist.
 
Ein relativ kurzes PW muss nicht immer schlecht sein, man benötigt halt nur eines das Buchstaben (klein und große), Zahlen und vor allem exotische Sonderzeichen (die nicht auf der Tastatur stehen) beinhalten, und das am beste abwechselnd angeordnet.
 
ich bekomme seit dem angriff IKEA spam mails ausländischer herkunft
Also ich bekomme keinen SPAM... solange nicht mehrere Benutzer von neuem SPAM berichten, kann man davon ausgehen, dass keine Emailadressen abgefischt wurden. Möglicherweise ist es nur Zufall, dass du genau jetzt neuen SPAM bekommst.

Wenn du ein Passwort mit 80 Zeichen nimmst, in denen keine Zeichenketten vorkommen, die in Wörterbüchern vorhanden sind oder sonst wo, dann dauert es mehrere jahre um das zu knacken :D
Du weißt aber schon, dass Passwörter, die Länger als 32 Zeichen sind, keinen Sicherheitsgewinn bringen? (Da sie letztendlich auf 128 Bit abgebildet werden (Hash). Also es zu jedem langen Passwort auch ein kürzeres gibt, welchen den selben Hashwert hat.) :schief:

Ein relativ kurzes PW muss nicht immer schlecht sein, man benötigt halt nur eines das Buchstaben (klein und große), Zahlen und vor allem exotische Sonderzeichen (die nicht auf der Tastatur stehen) beinhalten, und das am beste abwechselnd angeordnet.
Nein! Passwortlänge ist wichtiger! Ein Zeichen mehr ist sicherer als die Hinzunahme von Sonderzeichen!
Kleines Beispiel: Rechenzeit eines Brute-Force-Angriffs bei 1 Milliarde Schlüsseln pro Sekunde
8 Zeichen (ohne Sonderzeichen) = 3 Tage
8 Zeichen mit Sonderzeichen = 84 Tage
9 Zeichen ohne Sonderzeichen = 159 Tage

Du siehst also, wenn ich das Passwort nur um ein Zeichen länger mache, wird es sicherer, als wenn ich Sonderzeichen hinzunehme. ;) Je länger das Passwort wird, umso kleiner wird natürlich der Unterschied. (Kann man natürlich mittels der Kombinatorik beweisen, wenn man Lust auf rechnen hat.)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du weißt aber schon, dass Passwörter, die Länger als 32 Zeichen sind, keinen Sicherheitsgewinn bringen? (Da sie letztendlich auf 128 Bit abgebildet werden (Hash). Also es zu jedem langen Passwort auch ein kürzeres gibt, welchen den selben Hashwert hat.) :schief:
Nicht wenn der Login sicher gestaltet ist -> Zeichen zählung. Wenn ich auf 80 Zeichen Checken lassen, kommst du Schlaufuchs mit deinen 80< Zeichen nicht durch :schief:
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@brain00
Ja, danke , sehr schön erklärt :daumen:
Aber wie wahrscheinlich ist schon so ein Tagelanger Angriff auf einen Otto-Normal User ?
Der auch immer Online sein muss dabei, oder ?
 
Nicht wenn der Login sicher gestaltet ist -> Zeichen zählung. Wenn ich auf 80 Zeichen Checken lassen, kommst du Schlaufuchs mit deinen 80< Zeichen nicht durch :schief:
Da hast du recht.

@Triceratops: die Mühe wird sich niemand machen, nur um ein User-Passwort zu knacken. ;) Also wenn das Passwort nicht zu kurz ist und zusätzlich Sonderzeichen mit drin hat, dann sollte man sicher sein.
Ich wollte damit auch nur sagen, dass Länge wichtiger ist als Zeichenpool (bis zu einer bestimmten Länge).
 
Was passiert eigentlich, wenn man mit einer Virtuellen Maschine mit Linux auf PCGH war, kann man sich dann auch infizieren?
Ja natürlich. Die VM kann infiziert sein. Aber dafür hat man ja eine VM, damit im Notfall nur diese und nicht das Host-OS befallen wird. Einfach die VM neuaufsetzen bzw. auf früheren Stand zurücksetzen. (Alte Kopie der virtuellen Festplatte statt der aktuellen benutzen.)
 
Ich habe ja keine VM benutzt (leider) ;) War nur rein interessehalber. Danke :daumen:
Habe heute das erste mal ein paar Linux-Versionen auf die Weise getestet, ist praktisch, wenn man sich mal bei ner Sache nicht ganz sicher ist :ugly: Nur schade, dass ich da kein Windows benutzen kann, da ich es ja sonst erst kaufen müsste.
Und nein, cracken will ich Windows dafür auch nicht ;)
 
Ändern ist durchaus umgänglich. Mein Passwort errät man selbst mit passender Software und extrem Leistungsstarken Computern erst in ca. 200 Tagen. Wenn man erstmal ne Rainbow Table durcharbeitet dauerts noch länger. Und so wichtig ist mein Passwort nun wohl kaum, dass sich jemand soviel Mühe gibt.

Ich weiss es , Hidden123 :ugly:

Genügt es eigentlich nur die Windows Partition (zusammen mit dem User Ordner) und die Boot Partition zu löschen?
Oder muss man zwingend die Festplatte formatieren?


Verstehe dein Problem nicht genau, formatieren geht bei neuinstallation wohl am einfachsten ^^
 
Hab rescue gemacht und einen Fund gehabt. Danach noch malwarebytes drüber laufen lassen und noch 4 Funde gehabt alles entfernt und dann nochmal beides - dann pw geändert - hoffe das reicht jetzt
 
Eigentlich ist es eine riesen Schweinerei, da es nicht einmal eine genaue Anleitung gibt, wie man sein System überprüfen kann. Was ist wenn es jemand erwischt hat, der nur surft und sich sonst nicht auskennt?? Hauptsache die ***** Homepage hat 1.000 Werbefenster :daumen2:
 
Mal eine schöne Nachricht für alle, bei denen es das Ding bis auf den Rechner geschafft hat:

Anstatt mich weiter mit RAID-inkompatiblen Boot-Discs rumzuägern, habe ich heute kurzerhand eine bitgenaue 1:1 Kopie des RAID-Inhaltes auf einer Einzelplatte erstellt und diese mit der Kapersky-CD gescannt. Ergebniss: Nichts gefunden.

Zum Zeitpunkt der Infektion war ich mit halbwegs aktuellem Win7 64, Opera 11.51 und manuell geblockter Werbung unterwegs (exklusive der Computec eigenen Server), aber ohne aktiven Virenschutz (nur Firewall und Brain1.0) oder deaktiviertes Java. Der Trojaner hatte sich zweimal mit dem einschlägig bekannten Fenster bemerkbar gemacht. Ich habe daraufhin manuell die entsprechenden .exe im TMP-Verzeichniss gelöscht und später noch manuell den gesamten Java-Cache - sonst nichts.
Offensichtlich war das Ding bei obiger Systemkonfiguration nicht in der Lage, seine Installation zu beenden und weitere Verzeichnisse zu infizieren. An meiner ungewöhnlichen Systemkonfiguration (Bootloader auf C, Windows auf D, Benutzerkonto auf E, Standard-Programmverzeichniss auf F) dürfte das nicht gelegen haben, denn auch auf C oder D tauchten an der Stelle von nicht mehr dort befindlichen Systemverzeichnissen keine neuen Einträge auf, wie sie bei einem fest verdrahteten (und damit bei mir wirkungslosen) Installer zu erwarten wären.



Jedes Passwon Hacker wichtig, mal ein Beispiel, ein Hacker knackt dein Passwort aus diesem Forum und verschickt dann mit deinem Account Nachrichten an vielen Usern hier mit einem glaubwürdigen Teext das es wirklcih du bist und einem Link zu einem angeblich witzigem Video. Manche werden glauben die NAchricht ist wirklich von dir und klicken auf den Link schon haben die Schadsoftware auf dem Rechner. Damit dann dir nichts mehr auffält löscht der noch im Postausgangsordner alle von ihm gesendete Nachrichten und schon bist du dann derjenige der dafür bestraft wird das du angeblich Links zu Schadsoftware verschickt hast.

Wenn du einen eigenen Mailserver hast (oder einen freien kennst), kannst du auch so Mails mit beliebigem Absender verschicken. Das ist dezent einfacher, als sich in fremde Systeme zu hacken und dort hinterher die Spuren zu verwischen :schief:
Oder glaubst du ernsthaft, die Mailaddressen, "von" denen du Spam bekommst, wären alle unter Kontrolle der Spamer (oder überhaupt existent)?
Die haben nur eine Datenbank mit Zieladressen (deren Passwort wurscht ist) und setzen entweder irgendwas als Absender ein, oder eine weitere Adresse oder Rekombination aus der Datenbank ein (ich hab sogar schon 1-2 bekommen, bei denen ich selbst der Absender gewesen sein soll :ugly:)


Achtzig Zeichen sind schon ein Overkill, Zwanzig tun es bestimmt auch, für die ein Spezialisiertes Programm auch eine Ewigkeit benötigt.

Wenn es nicht am durchprobieren gehindert wird (und z.B. einen Passwortcontainer könnte man runterladen und massiv parrallel bearbeiten): Nicht zwingend.


Ich merke mir nicht die Stellen sondern einen ganz natürlichen Satz, diesen Satz nehme ich dann auf Englisch und nehme dann daraus bestimmte buchstaben, immer den ersten und letzten eines Wortes oder aber auch Buchstabe 2, 4, 6, 8, 10 oder so etwas.

Das ist dann aber keine Zufallskombination mehr, sondern eine an eine Sprache gebundene.


Das stimmt ^^ Aber so etwas muss der angreifer auch erst einmal haben :D

Ne Tesla mag da etwas effizienter sein, aber die entsprechenden Clients laufen auch auf jeder Geforce. Im Zweifelsfall auf jeder einzelnen Geforce aller schon geknackten Mitglieder des Botnetzes ;)


Nein! Passwortlänge ist wichtiger! Ein Zeichen mehr ist sicherer als die Hinzunahme von Sonderzeichen!
Kleines Beispiel: Rechenzeit eines Brute-Force-Angriffs bei 1 Milliarde Schlüsseln pro Sekunde
8 Zeichen (ohne Sonderzeichen) = 3 Tage
8 Zeichen mit Sonderzeichen = 84 Tage
9 Zeichen ohne Sonderzeichen = 159 Tage

Hängt davon ab, was für Sonderzeichen in Frage kommen. Wenn man sich auf Satzzeichen beschränkt, lohnt sich das ganze natürlich nicht.
27^8 oder 30^8 - da sind 27^9 etwas mehr Kombinationen. Wenn du aber den kompletten basalen ASCII-Code ausschöpfst mit geschätzt 200 Schriftzeichen, dann dürfte 200^8 schon dezent stärker sein. Vor allen Dingen kannst du dir das, wenn du Brute Force Angriffe wirklich als Gefahr siehst, umgekehrt zu nutze machen: Da kaum jemand die exotischeren Zeichen nutzt (oder auch nur weiß, wie er sie eingeben kann), wird jeder semi intelligente Brute Forcer (und auch jeder, der Stumpf die Tabelle durchgeht, in der sie nunmal eher hinten stehen) sie als letzte ausprobieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich ist es eine riesen Schweinerei, da es nicht einmal eine genaue Anleitung gibt, wie man sein System überprüfen kann. :daumen2:

Wenn jemand nicht in der Lage ist mit seinem Virenscanner einen manuellen Fullscan auszuführen sollte sich besser nicht im Netz bewegen.

Man sollte sein System doch sowiso wöchentlich checken. Denn nicht jede gehackte Seite informiert die User so wie PCGH.
 
Mal eine ganz andere Frage zu dem Thema: Mich würde es sehr interessieren, in welcher Art der Vorfall aufgearbeitet wird, sprich:


  • Falls überhaupt, wohin konnte der Angriff zurück verfolgt werden?
  • Welche Sicherheitslücken in welchen Programmen auf den Servern und auf den User-PCs (ich habe ja besonders den heißgeliebten Java- und Flash-Kram im Verdacht) wurden ausgenutzt?
  • Wie wird juristisch mit der Situation umgegangen? Wurde Anzeige erstattet und möglichst umfangreiche Beweise an die Staatsanwaltschaft weitergegeben, immerhin geht es um organisierte Kriminalität? Oder wurde dieser Schritt mangels Erfolgsaussichten und wegen zu großer Komplikationen (z.B. abzugebende Server-Hardware) unterlassen?
 
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