News Erfolg von Linux mit Schattenseiten: "Nie dagewesene" Malware entdeckt

gibt es denn ein symantec norton für linux? Mint oder Winux? was gibt es denn für sinnvollen schutz? Grüße

Der beste Schutz ist ein achtsamer Anwender. In Kombination mit einer dedizierten Firewall hinter dem Router sehe ich (im privaten Bereich) keinen Bedarf für ein Antivirenprogramm auf dem Rechner - egal ob Windows oder Linux.
 
Im Darknet frei verfügbar entdeckt, von den Herstellern ein Sample gekauft, auf einem Honeypot entdeckt (jede Sicherheitsfirma betreibt welche)... da gibt es viele Möglichkeiten. Es gibt selbst auf Github eine ganze Menge Zeug, wenn auch selten etwas wie das beschriebene Framework. Da sind es eher einzelne zusammengekloppte PoCs für Exploits.
So etwas zu entwickeln erfordert speziellen KnowHow und viel Zeit, lässt sich sicher nicht einfach so runterladen. Vor allem wenn man den Anwendungsfall bedenkt.

Die Sache mit dem Darknet ist da schon realistischer. Aber man Stelle sich das mal praktisch vor! Man kennt sich , anders kann ich mir das nicht vorstellen.

Und ob der plugin Virus auch wirklich funktioniert ist ne andere Frage. Wenn ich gut Kohle für Schrott bezahlt hätte, würde ich das an deren Stelle schonmal nicht unbedingt zugeben wollen und behaupten das es was richtig gefährliches ist.:D
 
Als einfacher Zocker, der keine Ahnung von Sicherheit, oder überhaupt Betriebssystemen hat, hört sich für mich Windows 11 an sich schon nach einer Malware an:

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Bin leider zu unwissend, um da überall durchzublicken.
Verstehe teilweise nur Bahnhof. ;)

Angeblich braucht man ja nur ein paar kleine Änderungen machen und schon ist Win11 ein total perfektes BS, was einen nicht mehr ausspionieren will.

Bleibe da aber skeptisch und lieber bei Linux. Da is keine Firma, die meine Daten an Dritte weiter verticken will und einfach alles von mir wissen will, um eine Karteikarte aus mir zu machen.
 
gibt es denn ein symantec norton für linux? Mint oder Winux? was gibt es denn für sinnvollen schutz? Grüße
Schauen, aus welcher Quelle man Zeug installiert und nicht einfach irgendeinen Scheiß ausführen, schon gar nicht mit sudo. Offizielle Pakete einer Distri sind weitgehend sicher und wenn mal was sein sollte wird das da eher schnell bemerkt und gefixt. Schlangenöl wie AV braucht man weder auf Linux noch auf Windows. Wenn man wirklich mal eine zweifelhafte Datei unbedingt ausführen muss sollte man eh nicht nur lokal eine AV ausführen, sondern es bei virustotal.com hochladen. Am eigenen Hirn und gesunden Menschenverstand als Schutz führt nichts vorbei.

Edit: Man sollte man sich auch überlegen, was der eigene Risikoappetit ist. Ich z. B. mache auf meinem Gaming-Linux nichts kritisches, kein Onlinebanking und auch kein Shopping. Da kann ich auch mal ein kalkuliertes Risiko eingehen. Wenn man Flatpaks benutzen will, kann man z. B. einigermaßen sorglos sein, wenn auf flatpak.org das Paket von den tatsächlichen Entwicklern authentifiziert ist. Ein von irgendwem zusammengestelltes Flatpak würde ich persönlich aber z. B. auf einem Rechner, auf dem ich Banking mache, nicht installieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mittlerweile sollte sich ja schon rumgesprochen haben, dass die alte und früher gebetsmühlenartig wiederholte Todschlagargument: "Linux hat keine Viren/Malware." längst überholt ist.
So wie ich dass verstehe, ist das Problem hier aber wohl mal wieder ehr Cloud und Sicherheit. Da kann das Betriebssytem so gut gesichert sein wie es will, in dem Moment wo man sich mit der Cloud verbindet, muss man sich immer auf Dritte verlassen, die die Cloud absichern und sie viren- und malwarefrei halten. Was in Anbetracht der schieren Menge an dauert hochgeladenen Daten eine sehr schwere fast unmögliche Aufgabe auch mit dem Einsatz von ihr wisst schon was, wird es da nie 100%ige Sicherheit geben. Ums kurz zu machen, ich bin schon so oft enttäuscht worden, was sich auf Dritte verlassen angeht, dass ich Cloudservices so gut wie möglich vermeide und möglichst überhaupt nicht nutzen möchte und schon garnicht irgendwelche hochsensible persönlichen Daten von mir irgendwo auf nem Cloudserver rumfliegen haben will.

Jetzt nicht hier auch noch die KI ins Spiel bringen. Das wird als Offtopic gelöscht!
Ich wollte es extra nicht sagen, aber ich bin froh, wenn die Blase erstmal platzt.
 
Um eine Sensibilität für eine Problematik im Umgang mit den Umsteigern von Windows auf Linux zu reichen. Das diese Gruppe von Personen auch die Sicherheit im Auge behalten und so Aussagen wie "Linux hat keine Viren" richtig einzuschätzen zu können.

Wie aus dem Kontext hervor geht, sind hier die Personen gemeint die sich erstmalig mit Linux auseinander setzten, für diese Personen ist Linux ein Unbekanntes Gebiet.
Alles schön und gut. Der Artikel fällt aber in die Kategorie: Da draußen gibt es Krankheiten, deswegen Obacht beim Fischstäbchenessen. :schief:
 
in dem Moment wo man sich mit der Cloud verbindet, muss man sich immer auf Dritte verlassen, die die Cloud absichern und sie viren- und malwarefrei halten. Was in Anbetracht der schieren Menge an dauert hochgeladenen Daten eine sehr schwere fast unmögliche Aufgabe auch mit dem Einsatz von ihr wisst schon was, wird es da nie 100%ige Sicherheit geben. Ums kurz zu machen, ich bin schon so oft enttäuscht worden, was sich auf Dritte verlassen angeht, dass ich Cloudservices so gut wie möglich vermeide und möglichst überhaupt nicht nutzen möchte und schon garnicht irgendwelche hochsensible persönlichen Daten von mir irgendwo auf nem Cloudserver rumfliegen haben will.
Yep.

Und deswegen ist Linux für mich immer noch 1.000 mal besser, als MS mit den ganzen Cloud-Services und Vernetzung der Funktionen von Konto, eindeutiger Kennung per EK (mit welchem System hat er sich gerade angemeldet, was macht er gerade?) und auch alle tools, die ich gar nicht alle Kenne von MS, wie Teams, 365 Tage rund um die uhr office, oder wie es heißt, oder attestation service, Azure, One Drive? die sind alle nix für mich.

Das mag ja für manche Firma "unverzichtbar" (weil man zu faul ist, sich nach Alternativen umzusehen) sein, aber nicht für mich privat, als Zocker. Und hier geht's ja bei PCGH als ein Primärziel auch ums Zocken. Bisher bin ich an keine Mauer gestoßen, unter Linux, wo ich nicht weitergekommen wäre.

Und von wegen dieser Malware scheint es ja tatsächlich eher um ein theoretisches Ding zu gehen (es ist in der Praxis damit noch nichts passiert?), wenn man bestimmte Dinge nutzt, die ich sowieso nicht nutze. "Cloud".
Ich brauche nur meine Steam-Cloud. Sonst nix. ;)

Und das funzt unter Linux absolut wunderbar (für mich, da ich EA-Games meide, die unbedingt von mir wollen, dass ich die Microsoft Erfindung "Secure-boot" einschalte und auch TPM nutze (du bist mit eindeutiger Kennung überall verfolgbar, schon tief aus dem System heraus), mit BF6 z.B.). :)

Wie manche schon sagen: 100 %tige Sicherheit gibt's nicht, wenn man sich mit dem Internet verbindet, aber man kann ja bestimmte, einfache Sachen befolgen und hat damit schon einen Großteil, an "Dummfug-Fehlern" abgeräumt.

Antiviren-Software brauche ich nicht (Secureboot/TPM/Bitlocker/Cloud auch nicht), da mein wertvollstes (meine Urlaubsbilder) lange Zeit offline auf einem 1 TB USB-Multistick liegen, mit micro-SD-Kartenslot (da könnte ich auch 'ne 2 TB Karte reinschieben, falls es mal eng wird).

Im Absoluten worst Case Szenario, zieh ich meine M..2 Platte raus, einmal knicken, neue rein, fertig.
CachyOS is in 12 Minuten bei mir komplett installiert. Und von den Extra-Programmen, hab ich 'ne Übersicht. Die sind auch ganz fix wieder drauf. Das meiste is eh nur die Steam-Spiele.

Also jederzeit multiflexibel wieder herstellbar. Steam is ja bei mir auch doppelt abgesichert, übers Phone.

Also mein Kurzfazit hierzu:

Als Privatperson (einfacher Mittelklassezocker), mache ich mir wirklich wenig Sorgen (wenn man gesunden Menschenverstand einsetzt) Hauptziel einer großen Linux-Attacke zu werden.

Es steht ja auch im Artikel:
"Bisher sei allerdings noch unklar, wofür das Voidlink-Framework konkret eingesetzt werden soll. Denkbar ist laut den Forschern etwa Wirtschaftsspionage oder zukünftige Angriffe auf wichtige Lieferketten, die sich Cloud-Infrastrukturen zunutze machen. Zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung wurde immerhin noch kein tatsächlicher Einsatz von Voidlink dokumentiert."

Glaube nicht, dass wichtige Hacker mein Spiel "Vein" (was noch nicht mal fertig ist :lol:) auf Steam für mich sabotieren wollen, mit einer gezielten Attacke auf mich. Kosten-/Nutzenverhältnis für den Zeitaufwand und Ergebnis wären ziemlich ungünstig (Zeitverschwendung) für den Angreifer. :ugly:
kein System gibt, was nicht gehackt werden kann. Es ist immer nur eine Frage des Aufwandes im Verhältnis der Erfolgsaussicht.
So ist es und man kann sich je nach Typ (z.B. einfacher Zocker) und was man macht (nix Wichtiges) aber eben dennoch ziemlich "sicher" fühlen. Relativ eben.

btw: Witziger Zufall ... während ich das hier tippel läuft "I think I'm paranoid" (Garbage) aus meiner Deezer Playlist. 🤘🎸 :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube Sven hat ein neues Thema für die Print:
Antiviren- und Malwareschutz, Firewall etc. für Linux.
Welche Software gibt es, welche ist gut? Braucht man sie? Und wie stellt man sie notfalls richtig ein?
Ich selbst habe nichts und habe auch immer nur gehört, dass man es als Privatanwender nicht braucht.
Aber ist das heute auch noch so?
 
Ja das kann natürlich durchaus ein Thema werden.
Ich frage mich allerdings für welches Publikum?
Wer GNU/Linux oder BSD nutzt eher weniger bzw diejenigen wissen durchaus das Risiko und minimieren es. Für Umsteiger sicher durchaus interessant. Für nutzer andere OS ganz sicher damit sich bestätigt das "Siehste! Linux ist auch nicht absolut sicher!".
Btw meine Systeme haben im Hintergrund keinen Antivieren bzw Malwareschutz. In all den Jahren habe ich keinerlei Probleme gehabt. Dabei prüfe ich Daten nicht wenn ich diese erhalte sondern wenn ich diese, insbesondere an Windows Systeme, weitergebe.
 
Zurück