Dr. Grausam
PCGHX-HWbot-Member (m/w)
Große Enttäuschung nach erster Wakü und viele Fragen
Ich habe meinen Pc (i7 950) 6 Monate mit Wakü betrieben und bin davon sehr enttäuscht worden, bzw. gab es viele Probleme damit. Soviele, dass ich wieder auf Lukü umgestiegen bin.
Vorweg muss ich aber noch sagen, das ich kein Anfänger in Sachen Kühltechnik bin. Funtkion und Technik ist mir tiefgründig bekannt, auch habe ich mich vor dem Einbau hier intensiv damit auseinader gesetzt und belesen. Waküguide und so.
Ich will der Wakü bei meinem nächsten PC noch mal eine Chance geben, also schildere ich hier meine Erfahrung und die Probleme. Vielleicht könnt ihr mir sagen was ich falsch gemacht habe.
Das Hauptproblem war eigentlich die CPU Temperatur. 75°C bei 3.6 GHz sind nicht normal. Als Kühler verwendete ich einen Heatkiller 3.0 LT, welchen ich gebraucht erworben hatte. Leider fehlten innen die Düsenplatte und der O Ring.
Zugegeben bei der Erstmontage hatte ich einen winzigen Fehler mit großer Wirkung begangen. Der Kühler saß nicht genau eben auf der CPU obwohl ich die Schrauben alle mit gleichem Drehmoment angezogen habe. Nach erneutem ungleichmäßigen Anziehen sanken die Temperaturen schnell um 10K. Ich hätte nicht gedacht, das es so viel ausmacht. 65°C fand ich aber immernoch sehr hoch.
Als Radi hatte ich einen Black Ice GTX 560, welcher eigentlich eine sehr gute Leistung hatte, jedenfalls solange die Lüfter auf max. v liefen. Wasser t vor dem Radi 36°C nach dem Radi 30° im AGB. Bei einer Raum t von 26°C ist das eine sehr gute Leistung. Finde ich zumindestens. Allerdings hat das auch seinen Preis. Extreme Lautstärke, da er die Schwingungen der Lüfter fast 10 mal so laut wiedergibt. Zudem stinkt der verwendete Lack extrem und verurschte Kopfschmerzen bei mir. Sogar heute, 2,5 Jahre nach dem Kauf, ist der Gestank noch da. Nach einiger Zeit wurden dann auch noch die Anschlüsse undicht, obwohl alles ordnungsgemäß montiert war. Hier half etwas Silikon weiter. Bei der Größe hatte ich mich ordentlich verschätzt. Das Ding ist sehr lang. Also musste ich ihn vor dem Gehäuse auf den Boden legen, unterhalb der Pumpenebene. Das ist für den Durchfluss sicher nicht vorteilhaft.
Der nächste Radi muss unbedingt bei max 700U/m eine hohe Leistung bringen, damit er leise bleibt. Er muss leise bleiben. Denn ich bin sehr geräuschempfindlich. Phobya G Changer sollen in dem Bereich gute Leistungen bringen. Habe ich in einem Test gelesen.
Die Pumpe war eine Phobya DC12 400, welche man laut Test auch gedreht verbauen kann. Stimmt aber nicht. Mit senkrechtem Wassereinlass gibt es eine starke Blasenbildung und sie wird sehr laut. Also habe ich sie in Normallage verbaut und dann auf 7V geregelt, damit sie leiser wird.
Die Schläuche, Masterkleer 18/13 PVC, waren auch nicht das wahre. Auf meinem Rampage 2 Extreme (Chipsatz + Spawas) knickten sie schnell. Dadurch entstand eine umständliche Schlauchführung kreuz und quer über das Board.
Das Einzigste was gut funktioniert hat, waren die Boardkühler von EK und der AGB ebenfalls von EK.
So das waren die technischen Sachen. Jetzt komme ich zu den eigentlich schlimmeren Dingen.
Zuerst hatte ich nur reines dest. Wasser mit etwas Farbe verwendet. Das lief einige Zeit so. Danach war die Farbe verschwunden. Sie wurde von den Schläuchen aufgenommen und hat sich in den Kühlern und dem Radi abgesetzt.
Also alles zerlegt und gereinigt.
Danach habe ich nur dest. Wasser und etwas blauen Korrosionsschutz verwendet. Sofort nach der Zugabe des Korrosionsschutz in den AGB bildete sich ein fester weißer Schaum, welcher sich aber nach einiger Zeit wieder auflöste. Also habe ich es einfach so laufen lassen.
Nach ein paar Wochen kam dann noch ein konstanter Wasserverlust von einem 3/4 AGB (Röhre 30 cm hoch) pro Woche hinzu, obwohl es keine Leckstellen gab. Mir ist bewusst das Wasser durch PVC Schläuche verdunstet, aber so viel.
Jedenfalls habe ich dann einfach normales Leitungswasser nachgefüllt. (Ich hatte kein dest. mehr.) Nach kurzer Zeit bildeten sich Algen. Ich vermute einfach mal das es Algen waren. Grün graue Flecken in den Schläuchen und im ABG, die schnell größer wurden.
Ich habe dann einfach etwas Essig hinzu gegeben und sie hörten auf zu wachsen. Blöderweise lösten sich die Flecken im AGB und wurden durch das ganze System gejagt.
Danach wurden die Temperaturen denkbar schlechter. Erstaunlicherweise wurde der Wasserverlust danach weniger und irgendwann ganz gestoppt.
Das hat mir dann aber gereicht und ich habe alles ausgebaut und die Lukü wieder eingesetzt. Seitdem läuft alles optimal. Temperaturen und Lautstärke.
Nun komme ich zu der Frage ist eine Wakü überhaupt das Richtige für mich. In bezug auf die Lautstärke. Denn sie muss leise sein. Dann sind da noch die Temperaturen. In meinem Zimmer sind es eigentlich immer 25-30°C.
Da eine Wakü sehr empfindlich auf die Lufttemperatur reagiert, frage ich mich ob es bei diesen Werten überhaupt sinnvoll ist eine einzusetzten.
Üben kann ich erstmal an einem i5 750, denn einen neuen PC kaufe ich mir erst, wenn es 8 oder 10 Kerner zu vernünftigen Preisen gibt. Das wird dann wohl noch ein paar Jahre dauern. 2 sind erstmal eingeplant mit der jetztigen Konfig.
Ich habe meinen Pc (i7 950) 6 Monate mit Wakü betrieben und bin davon sehr enttäuscht worden, bzw. gab es viele Probleme damit. Soviele, dass ich wieder auf Lukü umgestiegen bin.
Vorweg muss ich aber noch sagen, das ich kein Anfänger in Sachen Kühltechnik bin. Funtkion und Technik ist mir tiefgründig bekannt, auch habe ich mich vor dem Einbau hier intensiv damit auseinader gesetzt und belesen. Waküguide und so.
Ich will der Wakü bei meinem nächsten PC noch mal eine Chance geben, also schildere ich hier meine Erfahrung und die Probleme. Vielleicht könnt ihr mir sagen was ich falsch gemacht habe.
Das Hauptproblem war eigentlich die CPU Temperatur. 75°C bei 3.6 GHz sind nicht normal. Als Kühler verwendete ich einen Heatkiller 3.0 LT, welchen ich gebraucht erworben hatte. Leider fehlten innen die Düsenplatte und der O Ring.
Zugegeben bei der Erstmontage hatte ich einen winzigen Fehler mit großer Wirkung begangen. Der Kühler saß nicht genau eben auf der CPU obwohl ich die Schrauben alle mit gleichem Drehmoment angezogen habe. Nach erneutem ungleichmäßigen Anziehen sanken die Temperaturen schnell um 10K. Ich hätte nicht gedacht, das es so viel ausmacht. 65°C fand ich aber immernoch sehr hoch.
Als Radi hatte ich einen Black Ice GTX 560, welcher eigentlich eine sehr gute Leistung hatte, jedenfalls solange die Lüfter auf max. v liefen. Wasser t vor dem Radi 36°C nach dem Radi 30° im AGB. Bei einer Raum t von 26°C ist das eine sehr gute Leistung. Finde ich zumindestens. Allerdings hat das auch seinen Preis. Extreme Lautstärke, da er die Schwingungen der Lüfter fast 10 mal so laut wiedergibt. Zudem stinkt der verwendete Lack extrem und verurschte Kopfschmerzen bei mir. Sogar heute, 2,5 Jahre nach dem Kauf, ist der Gestank noch da. Nach einiger Zeit wurden dann auch noch die Anschlüsse undicht, obwohl alles ordnungsgemäß montiert war. Hier half etwas Silikon weiter. Bei der Größe hatte ich mich ordentlich verschätzt. Das Ding ist sehr lang. Also musste ich ihn vor dem Gehäuse auf den Boden legen, unterhalb der Pumpenebene. Das ist für den Durchfluss sicher nicht vorteilhaft.
Der nächste Radi muss unbedingt bei max 700U/m eine hohe Leistung bringen, damit er leise bleibt. Er muss leise bleiben. Denn ich bin sehr geräuschempfindlich. Phobya G Changer sollen in dem Bereich gute Leistungen bringen. Habe ich in einem Test gelesen.
Die Pumpe war eine Phobya DC12 400, welche man laut Test auch gedreht verbauen kann. Stimmt aber nicht. Mit senkrechtem Wassereinlass gibt es eine starke Blasenbildung und sie wird sehr laut. Also habe ich sie in Normallage verbaut und dann auf 7V geregelt, damit sie leiser wird.
Die Schläuche, Masterkleer 18/13 PVC, waren auch nicht das wahre. Auf meinem Rampage 2 Extreme (Chipsatz + Spawas) knickten sie schnell. Dadurch entstand eine umständliche Schlauchführung kreuz und quer über das Board.
Das Einzigste was gut funktioniert hat, waren die Boardkühler von EK und der AGB ebenfalls von EK.
So das waren die technischen Sachen. Jetzt komme ich zu den eigentlich schlimmeren Dingen.
Zuerst hatte ich nur reines dest. Wasser mit etwas Farbe verwendet. Das lief einige Zeit so. Danach war die Farbe verschwunden. Sie wurde von den Schläuchen aufgenommen und hat sich in den Kühlern und dem Radi abgesetzt.
Also alles zerlegt und gereinigt.
Danach habe ich nur dest. Wasser und etwas blauen Korrosionsschutz verwendet. Sofort nach der Zugabe des Korrosionsschutz in den AGB bildete sich ein fester weißer Schaum, welcher sich aber nach einiger Zeit wieder auflöste. Also habe ich es einfach so laufen lassen.
Nach ein paar Wochen kam dann noch ein konstanter Wasserverlust von einem 3/4 AGB (Röhre 30 cm hoch) pro Woche hinzu, obwohl es keine Leckstellen gab. Mir ist bewusst das Wasser durch PVC Schläuche verdunstet, aber so viel.

Jedenfalls habe ich dann einfach normales Leitungswasser nachgefüllt. (Ich hatte kein dest. mehr.) Nach kurzer Zeit bildeten sich Algen. Ich vermute einfach mal das es Algen waren. Grün graue Flecken in den Schläuchen und im ABG, die schnell größer wurden.
Ich habe dann einfach etwas Essig hinzu gegeben und sie hörten auf zu wachsen. Blöderweise lösten sich die Flecken im AGB und wurden durch das ganze System gejagt.
Danach wurden die Temperaturen denkbar schlechter. Erstaunlicherweise wurde der Wasserverlust danach weniger und irgendwann ganz gestoppt.
Das hat mir dann aber gereicht und ich habe alles ausgebaut und die Lukü wieder eingesetzt. Seitdem läuft alles optimal. Temperaturen und Lautstärke.
Nun komme ich zu der Frage ist eine Wakü überhaupt das Richtige für mich. In bezug auf die Lautstärke. Denn sie muss leise sein. Dann sind da noch die Temperaturen. In meinem Zimmer sind es eigentlich immer 25-30°C.
Da eine Wakü sehr empfindlich auf die Lufttemperatur reagiert, frage ich mich ob es bei diesen Werten überhaupt sinnvoll ist eine einzusetzten.
Üben kann ich erstmal an einem i5 750, denn einen neuen PC kaufe ich mir erst, wenn es 8 oder 10 Kerner zu vernünftigen Preisen gibt. Das wird dann wohl noch ein paar Jahre dauern. 2 sind erstmal eingeplant mit der jetztigen Konfig.
alles aus dem hirn löschen was du gelesen hast und bei 0 anfangen
das waren 4.7ghz + 3x 1030mhz/1300mhz (das würde aber abere lukü längst in rauch aufgehen)
(meine eks sind gute 2j alt also das nickel häkt und hält und hält...)
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