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Boah, jetzt habe ich aber lange nix mehr von mir hören lassen in diesem Thema. Können wir natürlich nicht so lassen und daher habe ich heute wieder ein besonderes Schmankerl zu zeigen
Was gibt es für einen Technik Freak stylischeres als mit seiner nVIDIA RIVA TNT SDK Lunch Box in der Arbeit aufzukreuzen
"Protecting the world from mediocrity" => "Schützt die Welt vor der Mittelmäßigkeit"
Wie wir alles wissen hat das mit dem RIVA TNT natürlich nicht so ganz geklappt. Der RIVA TNT aka NV4 kam zu spät, wurde recht heiß und taktete nur mit 90MHz statt der angepeilten 110MHz. Gegen eine 3dfx Voodoo 2 konnte dieser nicht bestehen, nicht zuletzt wegen der starken Glide API.
Der 7 Millionen Transistor schwere, in 350nm gefertigte NV4 konnte dafür in anderen Disziplinen punkten: DirectX 6.0 und OpenGL 1.1 Unterstützung, 16MB Speicher für hohe Auflösungen, Unterstützung von 1024x1024 Texturen, 32Bit Farbtiefe, AGP2x inkl. AGP Texturing und allgemein deutlich gesteigerter Bildqualität.
"Diamond Viper V550 mit 16MB SDR SDRAM in der PCB Revision A von KW 34. 1998"
Zu dieser Zeit (1998) begann Nvidia auch massiv an der Software Unterstützung zu arbeiten und kontinuierlich die Qualität zu verbessern. Was u.a. mit den "Detonator" Treibern startete, merkt man auch heute noch am CUDA SDK, Gameworks und Schnittstellen für Toolsupport.
"Developer Kit in den Beta Versionen 0.81 und 0.83"
Die beiden CD's enthalten neben passenden Treibern, kleine Techdemos, Code Beispiele und natürlich Tools für die Entwicklung.
Geiles Ding Löschi! Ist das ein teilweise Nachbau, oder wo hast du das Package in diesem lupenreinen Sammlerzustand her? Das Ding sieht aus, wie heute vom Band gelaufen .
Aber nun: Grafikkarten - wer hat Lust auf ein wenig Maxwellsches Tuning? (Und damit mein ich wirklich Tuning, ohne diese nervige TDP-Bremse )
@Zonk, BIOS editieren und ab gehts Je nach Voltage Controller ist übrigens auch ein Voltmod relativ unkompliziert. Sollte zufällig ein ASP1212/CHL8318 auf der Karte verbaut sein, kein Problem, den habe ich bei meiner GTX760 Striker und GTX680 SOC schon erfolgreich gemoddet. Schließlich soll der Musashi ja auch was zu tun bekommen oder
Im Anhang noch eins meiner Lieblingsbilder von zwei Dual-GPUs aus mehr oder weniger vergangenen Zeiten.
Edit: Und wo wir gerade bei überdimensionierten Kühlern waren, habe ich auch nochmal ein Bild rausgesucht. Ist eine GeForce MX440 AGP-8X im LowProfile Design mit verbautem EKL Alpenföhn Heidi. Der hat glücklicherweise die passenden Bohrungen, um auf alle alten Karten seit ATi Rage draufzupassen
Was glaubst wofür der Musashi da drauf Platz genommen hat? Es ist jedoch noch etwas Baustelle mit dem Kepler-BIOS-Editor das Maxwell-BIOS im Bereich der Voltage-Tables zu verändern. Aber man kann auch hier anpacken, wenn man denn weiß was man da tut . Für mehr: Coming soon!
Release: Februar 2002 / Februar 2003
Chip: NV25 / NV28 (150nm) - 63 Mil. Transistoren
3D: DirectX 8.0 / OpenGL 1.4
Ram: 64MB DDR Ram
Takt: 250/513
01/03 Score: ~14400/~1835
Während die Office- und Midrange-Vertreter der GeForce 4 Serie schon unter dem Namen "GeForce4 MX" zu haben waren, wurde die Serie nun nach oben hin mit den "GeForce4 Ti" Grafikkarten abgerundet. Dazu zählen die GF4 Ti 4200-4600, die sich sämtlich nur durch die Taktraten unterscheiden und einen identischen Chip aufweisen. Overclocking war also damals schon ein sehr beliebtes Mittel, weil man eine 4200Ti einfach auf das Niveau der 4600Ti bringen und so einiges an Geld sparen konnte. Ein Jahr nach Release (Februar 2003) wurde der NV25, auf dem alle bisherigen Ti's basierten, durch den NV28 ergänzt. Damit wurde die AGP-8x Unterstützung hinzugefügt (der NV25 konnte nur AGP-4x), während die Architektur ansonsten identisch blieb. Zudem wurden auf Basis des neuen Chips zwei neue High-End-Modelle herausgebracht, die 4800SE und 4800Ti, die ich später noch zeigen werde.
Diese Chips waren damals der neue Maßstab für die Konkurrenz. Die GF3 Ti wurde in Rente geschickt, die neue Generation war leistungsstärker und zudem wesentlich günstiger zu haben - wir erinnern uns an die horrenden 700-1500DM, die man für eine GF3 berappen musste. Eine 4200Ti gab es meines Wissens nach für rund 250€. Das machte die Karten bei Gamern sehr beliebt. Während Nvidia damit Anfang 2002 an den Start ging, brauchte ATi für den Konter in Form der Radeon 9500/9700(Pro) noch bis zum August. Was das dann für ein Paukenschlag war, zeige ich euch genauer, wenn ich meine 9500er Karten repariert habe.
Ich habe schlicht beide Karten mit beiden Chips getestet und abgelichtet, also eine Creative 4200Ti mit NV25 und eine MSI 4200Ti mit NV28. Die Creative-Karte (ja, Creative hat damals noch Grafikkarten gebaut) hat zudem einen Voltmod von mir installiert bekommen, den ich jetzt für die Fotos nicht extra entferne. Einen Leistungsunterschied gibt es im Übrigen nicht zwischen den beiden.
Im Jahr 2000 sahen so 2499$ in Workstation-Grafiktechnik aus Dual-GPU mal anders. Ne VPU sitzt auch noch drauf, zusammen mit insgesamt 128MB Ram. Auch lustig: Das Ding hat zwei Slots (1x AGP, 1x PCI). Leider bissel hell geworden.