News GPUs bei Mindfactory: Preise explodieren, Verkäufe implodieren

Wir bedienen nur B2B Kunden. Hier sind seit Jahren nur noch Mini PCs und Laptops verkaufbar, Server laufen immer und Workstations für CAD und Co nur bei Bedarf, da die schon immer teuer waren.. Das wird sich aber auch nicht ändern. Der Privatsektor unterscheidet sich doch schon länger in Gamer und Normalos. Die Gamer sind i.d.R die besser informierten /vernetzten PC User, wer noch Geld hatte, wird es in vielen Fällen bereits in neue Hardware umgesetzt haben.

Sorgen macht mir, dass die Umsätze von Mindfactory und Co dieses Jahr stark einbrechen werden. Mal sehen, wer das überlebt. Ich habe mich an letztes Jahr mich und meinen Bekanntenkreis komplett auf Stand der Technik gebracht. Wir müssen in den nächsten Jahren gar nicht unternehmen und können jede Krise aussitzen.

Dazu kommt noch erschwerend, dass auch unsere B2B Kunden auf aktueller Hardware sitzen, wegen des Windows 10 Supportendes. Für uns sind die Kistenschiebereien eh nur ein wenig Zubrot. Das war auch schon mit dem Ende von Windows 7 so. Aber jetzt kommen da viele Dinge zusammen. Aktuell bin ich froh, dass mir keine Hardwarebude gehört.
Treffend formuliert.

Die Kunden die zu mir kommen haben in der Regel Notebooks, Mini-PCs oder All in one PCs.

Der Privatmarkt mag es mobil und der klassische Arbeitsplatzrechner ist ein Notebook oder Mini Desktop.

Die großen Rechner sind meist Geräte die schon älter sind. Bei einem Neukauf wird es meist ein Notebook.

Die Gamer Kundschaft kann ich an einer Hand abzählen, aber ich verzichte auch gerne darauf. Jung, knapp bei Kasse und reklamationsfreudig, weil diese dann was verbasteln (o. dessen Freunde) und es den Dienstleister in die Schuhe schieben. Aber von dieser Kundensparte kann sowieso kein Unternehmer leben. Ich käme nie auf die Idee um dieses Kundenklientel zu werben.

Die verkaufen ein Mainboard mit 10€ Gewinn und ein Laie baut es dann zu Hause ein.

Deswegen frage ich mich, warum Mindfactory und Co. sich das überhaupt antun…

B2B ist also auch schwierig…

Ihr werdet dann vermehrt Dienstleistungen anbieten müssen. Das hält mich gut über Wasser.

Macht ihr nur Hardwareverkauf?
 
Zuletzt bearbeitet:
B2B ist also auch schwierig…

Ihr werdet dann vermehrt Dienstleistungen anbieten müssen. Das hält mich gut über Wasser.

Macht ihr nur Hardwareverkauf?
Nein, wir sind Datev Systempartner und haben ein kleines, eigenes Rechenzentrum. Dazu sind wir in IT Security sehr gut aufgestellt und überwachen über 1.500 Kundensysteme. Dann noch zwei ERP Systeme im Portfolio. Wir haben i.d.R. feste Verträge mit Kontigenten bei unseren Kunden, das haben wir geschafft in den letzten 10 Jahren zu drehen.

So wissen wir was hineinkommt. Die meisten unserer Kunden bestellen die Hardware über uns, die alte Leier zwischen Software passt nicht zu Hardware Diskussionen möchten die nicht haben. Auch wenn wir hier einen fast 7 stelligen Umsatz machen als kleines Systemhaus, ist das trotzdem nur nebensächlich. Du kennst ja die Margen bei Hardware. Wenn wir einen Server für 30k verkaufen, ist die Marge für das Basissetup mit Updates und unseren Tools meist schon größer.

Also wenn wir hier 50% Umsatz einbüßen, merken wir das nicht einmal. Das wird bei Formen wie Alternate und Mindfactory sicher ganz anders aussehen.
 
Jeder reine Händler hat aktuell Probleme. Klart die Margen sind jetzt bei manchen Hardwarekomponenten höher, aber dafür der Umsatz viel geringer. Kannst du wirklich nur durch Service, Dienstleistungen und B2B Geschäft abfedern.

Sollte aber jeder vernünftige Händler in den letzten Jahren eh forciert haben. Mit Privatkunden gewinnt man kein Blumentopf mehr. Die Hardwaremargen sind extrem niedrig, gibt in Deutschland viel Konkurrenz und das Endkunden 14 Tage Rückgaberecht auf geöffnete und benutzt Artikel haben ist einfach extrem extrem teuer für einen Händler. Ein entsiegeltes Macbook, dass du zurücknehmen musst, ist hat schon so viel Schaden, da musst du 3 andere verkaufen um das reinzuholen.
 
Meine GTX 670 2GB bekommt auch Spiele in 4K zum laufen. Ich halte dieses "Full HD System" oder WQHD Grafikkarte" für Blödsinn. Auf der anderen Seite ist eine 4090 auch nur eine "Full HD Karte", mehr bekommt die nativ, in Cyberpunk 2077, mit Pathtracing, auch nicht mit 60FPS hin.
Ja, natürlich kann man jeglichen Kontext so lange und so konsequent ignorieren, bis es egal ist, ob eine GTX670 oder eine 4090 im Rechner steckt ... :rollen:
 
Ja, natürlich kann man jeglichen Kontext so lange und so konsequent ignorieren, (...)

Machst du doch gerade auch...

(...) bis es egal ist, ob eine GTX670 oder eine 4090 im Rechner steckt ... :rollen:

...und du legst mir Dinge in den Mund, die ich nicht gesagt habe.

Es ist halt einfach blödsinnig irgendwelche Karten willkürlich auf irgendwelche Auflösungen festzulegen (das ist eine 1080p Karte, das ist eine 4K Karte, das ist eine WQHD Karte). Natürlich braucht eine Karte einen Ausgang, der den Monitor auch ansteuern kann, aber das ist bei 4K seit DP 1.2 gegeben und bei 8K seit DP 1.4.

Es wird halt einfach immer besser. Meine GTX 670 kann einige Spiele in 4K ausgeben, die doppelt so schnelle GTX 980 schon deutlich mehr, die GTX 1080Ti wieder mehr und das zieht sich dann nach ganz oben durch, bis zur RTX 5090. Die bekommt dann fast alles nativ in 4K60 zum laufen, aber eben nur fast. Bei hartem Pathtracing ist da in 1440p60 Schluß.

Von daher: nein, es ist nicht egal, ob da eine GTX 670 oder deine RTX 4090 drin ist. Wie kommst du eigentlich auf den Blödsinn? Mußt du alles unbedingt verdrehen, damit du "gewinnen" kannst?
 
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