AW: Google: Von der Öffentlichkeit unbemerkt Roboter-Autos entwickelt
War ja nicht wirklich ernst gemeint

Aber falls es ein paar machtgeile Idioten wirklich schaffen, nen Atomkrieg auszulösen, dann würd ich lieber in nem Atomschutzbunker überleben anstatt durch Radioaktivität qualvoll zu sterben.
Vor einem Atomkrieg machtgeiler Idioten könntest du dich schon ganz gut schützen, in dem du auf die Südhalbkugel ziehst - da sind machtgeile Idioten mit Atomwaffen bislang eher selten und der Luftaustausch über den Äquator hinweg sollte langsam genug sein, um den Fallout auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.
da würde ich lieber im bombenblitz verbruzzeln.
ist sicher ein geiles high..

wenn auch nur ein kurzes.
Wenn du nicht gerade in der Mitte eines militärischen Zieles stehst, eben eher nicht kurz. Die Zone, in der eine Nuklearwaffe sofort tötet, ist um ein vielfaches kleiner, als die Zone, in der die Strahlendosis einen langsamen Tod in den nächsten Wochen bis Monaten herbeiführt.
Es gibt ja 2 Sorten von Nuklearwaffen: Eroberungswaffen sind auf starke Zerstörungskraft ausgelegt und verstrahlen die Umgebung nur schwach, nach etwa 3-10 Jahren ist das Gebiet wieder besiedelbar. Diese Waffen dienen der Landgewinnung bzw. -eroberung und sollen den Feind vernichten und Neuland fürs eigene Volk schaffen.
Dann gibts noch die Vernichtungswaffen, eher schwache Sprengkraft, dafür wird das Gebiet für Generationen unbewohnbar. Sollen hauptsächlich großen Schaden in der feindlichen Bevölkerung anrichten.
Es gibt keine "Eroberungswaffen". Alle Nuklearwaffen führen zu einer erheblichen Stahlungsbelastung und die Wiederbesiedelbarkeit ist in erster Linie eine Frage der eingesetzen Sprengkraft und den Aufwand, dem man zur Reinigung treibt. Waffen mit einer möglichst langen Strahlungswirkung gibt es ebenfalls nicht - wäre ja auch ein ziemlich sinnloses Konzept: Wieso sollte man Schadwirkung in einem Gebiet&Zeitraum anstreben, in dem es gar keine Gegner gibt. Das Ziel der Waffenentwickler war sogar das genaue Gegenteil: Möglichst vollständig Zerstrahlung des Kernmaterials, um die maximale Sprengkraft pro Bombenmasse zu erreichen. Selbst die angedachten Kobalt-, Zink- oder Goldbomben, deren Hauptwirkung in verzögerter Radioaktivitätsfreisetzung bestanden hätte, sahen Halbwertszeiten im Bereich von Tagen bis Monaten vor, nicht von Jahrn bis Jahrzehnten.
Seitens eines Staates droht uns keine Gefahr, denke ich, nicht mal die Chinesen würden diese Waffen benutzen, dafür sind sie wirtschaftlich (noch) viel zu abhängig von uns (was auf Gegenseitigkeit beruht).
Seitens eines islamischen Schurkenstaates droht uns schon eher Gefahr, wer kann schon sagen, was die im religiösen Wahn alles anrichten werden?
Gegenüber Staaten hätte ich auch da keine Bedenken. Der Hauptgrund, warum sogenannte Schurkenstaaten einen Gegenangriff wagen sollten, ist die Einmischung derjenigen, die sie als solche bezeichnen (nicht immer zu Unrecht) in ihre Innenpolitik - wie das Beispiel Nordkorea zeigt, wird die Entwicklung von Nuklearwaffen durch die USA aber damit belohnt, dass man sich nicht mehr einmischt. Da man mit Nuklearwaffen nichts dazugewinnen kann (s.o.) macht ein unprovozierter Angriff aber keinen Sinn - und im Gegensatz zu der Darstellung, die die Boullevardpresse gerne verbreitet, wird bzw. bleibt man ganz ohne Logik in der Birne nicht so einfach Chef eines Staates.
Handlung im Wahn/Hass wäre zwei-drei Etagen tiefer bei Terroristen zu finden. Da kann man nur hoffen, dass die von uns so geliebte Militärdiktatur in Pakistan weiterhin ihre Bevölkerung unterdrücken kann und dass wenigstens der entscheidende Teil des russischen Militärs den Kapitalismus noch nicht für sich entdeckt hat.
(oder um es mit einem billigen Actionfilm zu halten: "Ich habe keine Angst vor jemandem, der 12 Atombomben besitzt. Ich Angst vor jemandem, der eine haben möchte")
Aber solangsam sollte man mal zu Google zurückkommen. Also dem Konzern, der unser Privatleben kennt, unser Umfeld überwacht, unsere Kommunikation übernimmt, in Zukunft unsere Autos steuert und deren Umsatz größer ist, wie der der Regierungen der USA, Japans und Deutschlands zusammen. (Wenn sich die Steigerung der letzten beiden Quartale fortsetzt: Zum Ende diesen Jahres auch noch Frankreich und China dazu, also den 5 größten überhaupt)
Wieso erobern, wenn mans aufkaufen kann?