Google Stadia: Eigene Spiele-Studios werden geschlossen - die Gründe

Echt schade, dass sie die Studios geschlossen haben. Das hätte man sich aber auch vorher überlegen können, ob man sowas wirklich braucht.

Stadia ist ein ziemlicher Flop geworden. Zuerst große Versprechungen (geringere Eingabelatenz, als bei einem lokalen System [wobei das nur auf Stadia bezogen war], überlegene Graphik und gigantische Spieleauswahl), geliefert wurde das exakte Gegenteil.

Dann kam auch noch GeForce Now, das bietet für den Kunden das wesentlich bessere Konzept. Man kann die Spiele streamen, die man schon besitzt, Spiele lassen sich in normalen Sales erwerben, es ist in der Basisversion kostenlos und wenn man mehr möchte, dann kostet es etwa poplige 5€ im Monat (wobei Nvidia das stark subventionieren dürfte)

Die VR-Projekte wurden von Google auch größtenteils aufgegeben. Was ist denn da los?

Das gleiche, das Amazon macht. Ein Unternehmen, das stillsteht, läuft Gefahr irgendwann pleite zu gehen. Deshalb werden haufenweise Ding entwickelt. Das meiste erblickt nie das Licht der Öffentlichkeit, aber wenn da irgendwo das nächste große Ding dabei ist, dann ist Googles Zukunft gerettet. Verpasste Gelegenheiten gibt es genug: Lieferando, Whatsapp, Facebook, Spotify usw.. Dafür haben sie sich neben ihrer eigentlichen Kernkompetenz auch noch mit Google Maps, Youtube, ihren Clouddiensten und Android festgekrallt. Das sollte fürs erste reichen.

Google Glass hat sich eben nicht durchgesetzt. Einerseits war die Technik noch nicht so weit (mehr Akkulaufzeit, bessere Projektion, geringeres Gewicht), auch wenn das ganze schon der Hammer war, wenn man bedenkt, was die zusammengebaut haben. Andererseits gab es auch keine echten Flatrates, sodass die richtig guten Dienste das Datenvolumen leergesaugt haben. Auch sahen die meisten Leute keinen Bedarf (das größte Problem). Eventuell kommt es ja irgendwann noch aus der Versenkung.
 
Die Streaming-Anbieter müssten für Spiele sorgen, die ausschließlich mit gehobener Hardware läuft, das würde dann all jene in ihre (Fang)-Arme treiben die solche Hardwarepreise nicht bezahlen wollen oder können. Keine Ahnung ob's tatsächlich so funktionieren könnte - mal wieder nur eine "Idee."

Aber wenn man diverse Hardware gar nicht bekommt oder nur zum 3fachen Preis - dann ist das ja eigentlich fast das gleiche.
 
In einem Testlabor wie dem Silicon Valley, wo es brutal gutes Internet gibt, vielleicht eine gute Idee und funktionell. Aber Stadia wäre vor allem für Leute sinnvoll die keinen Zugang zu stationären Konsolen haben. Es wird in unterschiedlichen Ländern auch unterschiedlich gezockt. In Japan bspw hätte der mobile Ansatz gut funktionieren können...nur sind die Japaner halt Patrioten und zocken nicht auf Amigeräten ;)

Dazu die vielen dummen Versprechen (keine Latenz, riesiges Portfolio, nahtlose Übergange)......alles gelogen. Viel zu früh released, hätte man gewartet und JETZT released wo alle nach Hardware hungern, wärsn Hit gewesen. 90% der Features haben nicht funktioniert und der Kostenaufbau war ja wie bei Premiere früher....total kundenunfreundlich. In Zeiten wo die Leute an "Zahl 15 Euro und deine ganze Familie kann ALLES überall gucken" gewöhnt sind, sind Abogebühren+Spielekauf zum UVP um dann ne schlechte Version mit Inputlag zu kriegen halt hohl.


Wie VR, in 30-40 Jahren dann. Streaming ist beim TV die Zukunft....beim Zocken nicht. Ich liebe es an meinem PC zu tüfteln und will die Dinge besitzen. Nicht mieten.
 
Die Streaming-Anbieter müssten für Spiele sorgen, die ausschließlich mit gehobener Hardware läuft, das würde dann all jene in ihre (Fang)-Arme treiben die solche Hardwarepreise nicht bezahlen wollen oder können. Keine Ahnung ob's tatsächlich so funktionieren könnte - mal wieder nur eine "Idee."

Aber wenn man diverse Hardware gar nicht bekommt oder nur zum 3fachen Preis - dann ist das ja eigentlich fast das gleiche.

Momentan wird GeForce Now dadurch richtig attraktiv. Aber mit einer 14 MBit Leitung ist da nichts zu machen, da muß etwas schnelleres her. Mit 50 MBit soll es ja ganz passabel aussehen. Langfristig wären natürlich 200MBit Streaming ganz gut, dann kommt man auch irgendwann an einen richtigen PC ran.
Gut so. Cloud Gaming ist die totale Abhängigkeit.

Ist ja nicht so, als wäre das bei Steam, Uplay, Origin und EPIC irgendwie anders. Bei GoG muß man sich einzeln die Installationsdateien herunterladen.

Der Gedanke dahinter ist ja recht gut, wenn es ordentlich umgesetzt wird. Das können momentan nur GeForce Now und Shadow von sich behaupten (zumindest halbwegs.
 
Ist ja nicht so, als wäre das bei Steam, Uplay, Origin und EPIC irgendwie anders. Bei GoG muß man sich einzeln die Installationsdateien herunterladen.
Richtig. Man kauft bei Steam, Uplay, Origin und im Epic Games Store immer nur eine sog. "Nutzungslizenz". Sprich: Wenn der Spiele-Publisher das Spiel aus dem Store entfernt oder Online-Funktionen streicht, dann bekommt man das direkt als Kunde mit und kann nichts dagegen machen. Schließlich ist man lediglich ein "Abonnent von Steam".
Siehe: https://www.pcgameshardware.de/Rech...Nutzungsrecht-beim-Kauf-von-Inhalten-1360962/

Lediglich bei GOG.com kann man sich die Installationsdateien herunterladen und lokal installieren.
 
Das Problem bei Stadia ist, dass die Titel bei Stadia gekauft werden müssen. Hätte man die Spiele mieten, oder seine Spiele die man in seine Steam-Bibliothek besitzt streamen können, hätte Stadia wohl einen erfolgreicheren Verlauf nehmen können...
Ein Konzept wie Stadia funktioniert im Grunde auch nur in Verbindung mit etwas wie dem Gamepass.
Streaming + Spiele für Vollpreis? Das war abzusehen.
 
Momentan wird GeForce Now dadurch richtig attraktiv. Aber mit einer 14 MBit Leitung ist da nichts zu machen, da muß etwas schnelleres her. Mit 50 MBit soll es ja ganz passabel aussehen. Langfristig wären natürlich 200MBit Streaming ganz gut, dann kommt man auch irgendwann an einen richtigen PC ran.


Ist ja nicht so, als wäre das bei Steam, Uplay, Origin und EPIC irgendwie anders. Bei GoG muß man sich einzeln die Installationsdateien herunterladen.

Der Gedanke dahinter ist ja recht gut, wenn es ordentlich umgesetzt wird. Das können momentan nur GeForce Now und Shadow von sich behaupten (zumindest halbwegs.
Richtig. Man kauft bei Steam, Uplay, Origin und im Epic Games Store immer nur eine sog. "Nutzungslizenz". Sprich: Wenn der Spiele-Publisher das Spiel aus dem Store entfernt oder Online-Funktionen streicht, dann bekommt man das direkt als Kunde mit und kann nichts dagegen machen. Schließlich ist man lediglich ein "Abonnent von Steam".
Siehe: https://www.pcgameshardware.de/Rech...Nutzungsrecht-beim-Kauf-von-Inhalten-1360962/

Lediglich bei GOG.com kann man sich die Installationsdateien herunterladen und lokal installieren.

jap, lediglich bei GOG hat man dann nicht nur die Lizenz, sondern vollumfänglich auch die Software zur Verfügung, welche ohne zusätzliche Onlineverbindung funktioniert.
ABER der Unterschied zu einem Streaming-Dienst ist dennoch: geht Steam wider erwarten pleite, wird man wohl einige Patches bringen, dass die Spiele dennoch funktionieren, das wird man bei Stadia und Co vergeblich suchen, wie soll das auch gehen.
Steam hat also eine gewisse Abhängigkeit eingeführt, Streamingdienste (auch Netflix und Co natürlich) sind nochmal ein ganz anderes Kaliber der Abhängigkeit.
Ein Konzept wie Stadia funktioniert im Grunde auch nur in Verbindung mit etwas wie dem Gamepass.
Streaming + Spiele für Vollpreis? Das war abzusehen.
Die Idee dahinter ist halt gewesen, dass man dafür kein zusätzliches Endgerät benötigen würde. Aber natürlich hat man sich überschätzt und eigentlich müsste Google Preisdumping (oder gar gratis Gaming mit Werbung) betreiben, bis eine kritische Masse und ein Umdenken bei den Usern erreicht ist.
Aber wenn es so ist, wie es jetzt ist, wird das nur langsam - wenn überhaupt - eintreten.
OnLive hats auch schon probiert.
 
Die Idee dahinter ist halt gewesen, dass man dafür kein zusätzliches Endgerät benötigen würde. Aber natürlich hat man sich überschätzt und eigentlich müsste Google Preisdumping (oder gar gratis Gaming mit Werbung) betreiben, bis eine kritische Masse und ein Umdenken bei den Usern erreicht ist.
Aber wenn es so ist, wie es jetzt ist, wird das nur langsam - wenn überhaupt - eintreten.
OnLive hats auch schon probiert.

Keine Ahnung, wieviele Spiele du bei dir installiert hast, aber ich nutze die Tatsache, dass ich nicht meine SSD vollstopfen muß. Natürlich kann man sich dann an die Warezbörse seines Vertrauens wenden, bezahlt hat man ja, nur das geht auch bei Stadia. Der Punkt ist, dass einem auch bei Steam die Spiele nicht "gehören" (im Sinn einer endlosen Lizenz und Datenträger), sondern, dass sie theoretisch weg sein könnten.

Wenn bei Stadia die Lichter ausgehen, dann wird vermutlich ein anderer Dienst einspringen, so, wie es bei Triton und Games for Windows Live geschehen ist. Dann muß man eben auf GeForce Now zurückgreifen, um zu streamen.
 
Dem würde ich schlicht entgegenhalten, dass die großen Anbieter das wohl offenischtlich anders sehen und bei denen geht es hierbei nicht um schlichte, subjektive oder gar persönliche Präferenzen, sondern um ihr eigenes Geld, dass sie in Millionen- und Milliardenhöhe investieren. Das machen derart erfolgreiche Unternehmen zweifelsfrei nicht, wenn sie erwarten würden, dass damit in den nächsten Jahren kein nennenswerter Gewinn zu erzielen ist (und insbesondere nicht Microsoft, die mit dem PC und der Xbox schon zwei etablierte Plattformen im Markt haben).
Wie degenau die Entwicklung hier ablaufen wird, weiß ich ebenfalls nicht vorherzusagen, aber mit deiner Einschätzung dürftest du wahrscheinlich so weit wie nur irgendmöglich daneben liegen ... was aber auch trivial vorherzusagen ist, da du ja selbst Casual-Gamer ausgenommen hast. ;-)

Wo sind denn jetzt eigentlich die ganzen Hype-Typen von Stadia als es released wurde? Die behauptet haben dass bald so gut wie ALLE Casual-Spieler vom PC/Konsolen zu Stadia wechseln werden? :lol:

Ein "Milliardenmarkt" und ""perfekt für alle Nicht-Enthusiasten" - plötzlich werden Studios geschlossen nach Millioneninvest und alle die Stadia gehypt haben sind über alle Berge.
 
Die behauptet haben dass bald so gut wie ALLE Casual-Spieler vom PC/Konsolen zu Stadia wechseln werden? :lol:

Das hat eigentlich niemand behauptet. Aber ein guter und funktionierender Streamingdienst kann eine sehr gute Alternative zum Gaming PC oder der Konsole sein. Google schien damals all das zu bieten. Ausgereiftes Konzept, kurze Latenzen, High End GPUs, extrem gute Kompression und im Gegensatz zu Shadow, keine teuren monatlichen Gebühren und aufwändige Konfiguration.

Herausgekommen ist nun das genaue Gegenteil, echt schade. Die beste Alternative ist nun GeForce Now, in weiten Teilen liefert es das, was Stadia versprochen hat.

Nach dem Ableben meiner GTX 980Ti überlege ich mir, mich GeForce Now zuzuwenden.
 
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Wo sind denn jetzt eigentlich die ganzen Hype-Typen von Stadia als es released wurde? Die behauptet haben dass bald so gut wie ALLE Casual-Spieler vom PC/Konsolen zu Stadia wechseln werden? :lol:

Ein "Milliardenmarkt" und ""perfekt für alle Nicht-Enthusiasten" - plötzlich werden Studios geschlossen nach Millioneninvest und alle die Stadia gehypt haben sind über alle Berge.
Warum muss hier ich mit meinem Zitat (das zudem ohne den Ursprungspost deutlich weniger verständlich ist) für deinen fehlgeleiteten Post herhalten ? Weder habe ich Stadia ge-hype-t, noch habe ich überhaupt im Detail von Stadia gesprochen.
Und wie schon Pu244 anriss, hat eigentlich kein ernstzunehmender Post derartige Behauptungen aufgestellt, wie du sie hier in den Raum stellst.

Und was du grundsätlzich übersiehst, ist, dass Google mit Stadia zweifellos den schwersten Stand hat, denn die stellen ausnahmslos eine Plattform, die sie auch noch speziell zusammenstellen müssen. nVidia hat wenigstens die GPUs inhouse und per se einen grundsätzlichen Draht zu vielen Entwicklerstudios und am besten stehen hier absehbar Microsoft und Sony da, die mit ihrer breiten Kundenbasis auch weitaus eher Kunden auf ihren Clound-Plattformen gewinnen können, zumal sie optional auch leicht Bundling-Angebote machen können (bspw. Spiel buchen und überall (drauf) spielen als Teaser/Enabler).
Und dass es kein smoother Start werden würde und plötzlich alle den Anbietern die Tür einrennen, ist ebenso absehbar (gewesen). Das wird eine langsame Transformation sein. Einerseits hat man jahrelang die Spieler zu eigener Hardware erzogen und zudem haben bspw. insbesondere Sony/Microsoft auch ein besonderes Interesse ihre Kunden via Hardware an sich zu binden. Das Geschäft wird nur schrittweise und stetig wachsen und es geht zudem darum eher zusätzliche Kunden zu gewinnen, als Kunden weg vom PC und Konsolne in die Cloud zu bringen.

Und zum Thema "eigene Studios" habe ich mich gar noch nie geäußert und hier wäre mir auch ohne diese nun offensichtliche News auch recht schnell in den Sinn gekommen, dass das doch ein wenig zu viel des Guten war **), denn eine solide Hardwareplattform anzubieten ist eine Sache, aber dann auch noch selbst den Content erstellen zu wollen, eine ganz andere ("Schuster bleib bei deinen Leisten"). In MMO-Cloud-Games hat man softwaretechnisch zweifellos einige interessante Möglichkeiten bei unmittelbarer Anpassung an diese Plattform, aber das alles auf einmal stemmen zu wollen schien dann doch etwas zu viel zu sein und vor allen viel zu spät nennenswerten Revenue zu generieren. *)
Und zudem hast du anscheinend auch grundsätzlich die News nicht verstanden, denn Google hat hier nirgends geschrieben, dass man das Cloud-Gaming einstampfen wird oder für gescheitert erklärt. Die haben lediglich ihre Eigenentwicklungen (aka SW-Studios) aufgegeben, mehr nicht: "You can continue playing all your games on Stadia and Stadia Pro, and we’ll continue to bring new titles from third parties to the platform. We’re committed to the future of cloud gaming, and will continue to do our part to drive this industry forward. Our goal remains focused on creating the best possible platform for gamers and technology for our partners, bringing these experiences to life for people everywhere."

*) Und verschärfend kommt zu deiner unsinnigen Ableitung noch hinzu, dass man noch nicht einmal die genauen Gründe für die Abkehr von dieser Strategie kennt. Bei Google könnte auch nur wer ungeduldig geworden sein, ein entscheidender Manager, der das Projekt promotete, könnte seinen Posten verlassen haben oder aber man brauchte beträchtliche finanzielle Mittel gerade anderswo und hat Mittel kurzerhand umgeroutet von einem Projekt, dass absehbar nur langfristig Revenue generieren wird. Hier gäbe es vielfältige Möglichkeiten zur Erklärung, die deinen Schnellschuss leicht aushebeln könnten.

**) Beispielsweise diese Entwicklung bei Google habe ich schon gar nicht mehr richtig verfolgt. Ich habe zwar noch mitbekommen, dass die ein SDK/API für entsprechende Anpassungen auf der Clound-Plattform am entwickeln waren, aber das die gar komplett eigene Spielstudios aufbauten, war mir nicht klar und wie schon erklärt, hätte ich das wohl auch schon vorab als fragwürdig eingestuft, da das ein beträchtliches Budget benötigt und zudem der Revenue der Studios sich nur langfristig ergeben hätte.
Bei derartigen Planungen kam es schon mehr als einmal vor, dass ein Projekt eingestampft wurde, nur weil wer da die langfristige Perspektive verlor oder bedeutende Fürsprecher im Unternehmen ihre Position wechselten oder das Unternehmen gar verließen und schon war es das mit dem Projekt ... Investitionen hin oder her.
 
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Ahh - der Google-Mitarbeiter ist wieder da. Hat etwa einer deiner Vorgesetzten den Posten räumen müssen? :lol:Romane mit Rechtfertigungen zu schreiben warum das ja alles doch nicht so zutrifft wie man es selbst eingeSCHÄTZT hat wirken im Nachhinein immer recht lächerlich. Damals konntest du noch nicht einschätzen was passiert wenn ein "Manager den Posten verlässt"? :ugly: Ich habe deinen Beitrag in den Bookmarks, wo du behauptet hast dass Stadia bis 2022 eine "große Rolle im Gaming bei Casuals spielen wird" weil Google ja so ein tolles Milliardenunternehmen ist und reininvestiert. Ich kann dir jetzt schon sagen dass deine Einschätzung halt einfach nur falsch war (und ist). Weder das Internet ist soweit für Cloud-Gaming, und die Spieler erst recht nicht. Nächstes Jahr, und auch 2023, und 2024, 2025 etc. wird zu 98% auf Nintendo, PS5, XSX und PC gespielt. Stadia ist und bleibt eine Nische, auch wenn ein Unternehmen wie Google alle dahinleiten will.
 
Ich hatte es selbst kurz getestet und muss sagen "Ja es stirbt aus" gute Idee aber schlecht umgesetzt.
Außerdem ist das Internet bei 50 % der Leuten noch viel zu langsam...
Das geht vielleicht in Montenegro oder Kroatien und den Rest der Welt, aber nicht in Deutschland das ist das Internet "Steinzeit" :wall:
 
Als Ausgleich für die Studioschließungen geht Google jetzt den Epic-Weg und kauft sich Exclusives:

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Ahh - der Google-Mitarbeiter ist wieder da. Hat etwa einer deiner Vorgesetzten den Posten räumen müssen? :lol:Romane mit Rechtfertigungen zu schreiben warum das ja alles doch nicht so zutrifft wie man es selbst eingeSCHÄTZT hat wirken im Nachhinein immer recht lächerlich. Damals konntest du noch nicht einschätzen was passiert wenn ein "Manager den Posten verlässt"? :ugly: Ich habe deinen Beitrag in den Bookmarks, wo du behauptet hast dass Stadia bis 2022 eine "große Rolle im Gaming bei Casuals spielen wird" weil Google ja so ein tolles Milliardenunternehmen ist und reininvestiert. Ich kann dir jetzt schon sagen dass deine Einschätzung halt einfach nur falsch war (und ist). Weder das Internet ist soweit für Cloud-Gaming, und die Spieler erst recht nicht. Nächstes Jahr, und auch 2023, und 2024, 2025 etc. wird zu 98% auf Nintendo, PS5, XSX und PC gespielt. Stadia ist und bleibt eine Nische, auch wenn ein Unternehmen wie Google alle dahinleiten will.
Dann poste mir doch mal bitte den Link, du Dummschwätzer und wir schauen mal wie sehr deine Reflektion hier mit dem tatsächlichen Post übereinstimmt. Vielleicht hast du ja Glück und ich rudere zurück? ;-)
 
Und was du grundsätlzich übersiehst, ist, dass Google mit Stadia zweifellos den schwersten Stand hat, denn die stellen ausnahmslos eine Plattform, die sie auch noch speziell zusammenstellen müssen. nVidia hat wenigstens die GPUs inhouse und per se einen grundsätzlichen Draht zu vielen Entwicklerstudios und am besten stehen hier absehbar Microsoft und Sony da, die mit ihrer breiten Kundenbasis auch weitaus eher Kunden auf ihren Clound-Plattformen gewinnen können, zumal sie optional auch leicht Bundling-Angebote machen können (bspw. Spiel buchen und überall (drauf) spielen als Teaser/Enabler).

Den schweren Stand haben sie sich selbst eingebrockt. Shadow hat doch vorgemacht, wie zeitgemäßes Cloudgaming aussieht. Ich verstehe bis heute nicht, wie sie es so sehr verbockt haben und warum sie im Vorfeld solch großmäulige Ankündigungen gemacht haben, die sie nicht einhalten konnten. Hätten sie einfach tief gestapelt, dann hätte auch kaum jemand etwas gesagt.

Und dass es kein smoother Start werden würde und plötzlich alle den Anbietern die Tür einrennen, ist ebenso absehbar (gewesen). Das wird eine langsame Transformation sein. Einerseits hat man jahrelang die Spieler zu eigener Hardware erzogen und zudem haben bspw. insbesondere Sony/Microsoft auch ein besonderes Interesse ihre Kunden via Hardware an sich zu binden. Das Geschäft wird nur schrittweise und stetig wachsen und es geht zudem darum eher zusätzliche Kunden zu gewinnen, als Kunden weg vom PC und Konsolne in die Cloud zu bringen.

Eigentlich wollten sie ja die Tür eintreten, immerhin haben sie auch großspurige Ankündigungen gemacht.

Ich habe deinen Beitrag in den Bookmarks, wo du behauptet hast dass Stadia bis 2022 eine "große Rolle im Gaming bei Casuals spielen wird" weil Google ja so ein tolles Milliardenunternehmen ist und reininvestiert.

Das ist schonmal etwas anderes, als die Behauptung, fast alle Casuals würden zu Stadia wechseln. Aus damaliger Sicht konnte man das durchaus so sehen, da Google sehr großspurig aufgetreten ist. Dass davon wenig gehalten wird, konnte man damals nicht wissen. Langfristig hat das Streaming durchaus das Potential sich als 4. Säule, neben dem PC, Konsolen und Smartphones/Tablets zu etablieren.

Weder das Internet ist soweit für Cloud-Gaming, und die Spieler erst recht nicht.

50MBit, die man dafür benötigt, sind heute durchaus weit verbreitet. Auch 250 MBit oder höher, gibt es heute schon oft, damit hat man einen ordentlichen Puffe für die Zukunft. Mit 5G dürfte das sogar über den Mobilfunk möglich werden. Für die Spieler ist das recht einfach zu realisieren, sogar noch einfacher, als bisher auf den Konsolen und besonders dem PC. Einfach GeForce Now runterladen, Spiel verknüpfen und starten. Kein langwieriges Installieren, es geht sofort los.
 
50MBit, die man dafür benötigt, sind heute durchaus weit verbreitet. Auch 250 MBit oder höher, gibt es heute schon oft, damit hat man einen ordentlichen Puffe für die Zukunft.

Ja, wenn man komplett alleine lebt, und Glück hat mit der Qualität seines Providers, dann geht das natürlich gut. Der Durchschnittsuser ist aber halt nicht der einsame PCGH-User der zuhause 24/7 vor dem PC hockt, sondern es gibt Millionen Haushalte wo Familien in einer Wohnung leben oder in einem Haus. Was passiert denn wohl, wenn der Bruder per Stadia zocken will, die Schwester guckt gerade TikTok-Videos, der Papa surft im Internet, und die Mama guckt ihre Serie auf Netflix? Denkst du trotz 50Mbit oder 250Mbit-Leitung dass der Bruder da ein gutes Bild haben wird?

Natürlich nicht. Und diese Beschränkungen innerhalb eines Haushalts sind nur ein Teil des Ganzen, wenn an einem Knotenpunkt mit vielen Glasfaserverbindungen am Wochenende viel los ist im Netz, dann bekommt man plötzlich nur mehr 70% oder weniger als vom Provider "versprochen". Kennen wir doch alle. Man kann es nicht einfach trocken auf die "50MBit" oder "250Mbit" etc. reduzieren - man muss das große Gesamte betrachten und da ist es einfach noch lange nicht massentauglich.

Dann poste mir doch mal bitte den Link, du Dummschwätzer und wir schauen mal wie sehr deine Reflektion hier mit dem tatsächlichen Post übereinstimmt. Vielleicht hast du ja Glück und ich rudere zurück? ;-)

Der einzige Dummschwätzer warst du damals, und bist es heute noch. Man muss schon EXTREM naiv und unwissend sein, um Stadia als das große neue Gaming-Wunder bei den Casuals hinzustellen, wenn solche Größen wie Nintendo, Sony oder MS seit Jahrzehnten etabliert sind (vor allem im Massenmarkt). Das hast du in dem Thread wo ich dein Zitat verlinkt habe großspurig noch gemacht. Mehr muss man darauf auch nicht mehr eingehen, eben weil die heutige News, und schon frühere mehrfache Fakten deine Märchen in vollen Umfang widerlegen. Als Beispiel:


Und als Krönung deiner falschen Vorhersagen meinst du dann du könntest Eindruck schinden mit "das wird eine Nachbesprechung in 2-4 Jahren erfordern". So eine arrogante Art, als ob alle an Stadia zweifeln, nur du bist unser Messias und weißt natürlich dass in 2-4 Jahren ALLE per Cloud-Gaming zocken :stupid::stupid:

Stadia wird in 2 Jahren noch genauso belanglos sein wie heute. Mals dir auf deine Stirn, als Lektion.
 
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